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	<title>Wohneigentumsquote - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wohneigentumsquote&amp;diff=1021317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-04T06:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohneigentumsquote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Verhältnis der von [[Wohnungseigentum (Deutschland)|Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen]] zu der Gesamtzahl aller [[Wohnung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Wohneigentumsquote soll als [[volkswirtschaftliche Kennzahl]] den Anteil der [[Eigentümer]] von [[Wohnraum]] messen, so dass der restliche Anteil auf [[Immobiliarmiete|Mietwohnungen]] entfällt. Maßgebend für die Entstehung von Wohneigentum sind ökonomische und demographische Einflüsse wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Einkommen]], [[Marktwert (Immobilie)|Immobilienpreise]] und [[Immobiliarmiete|Mieten]], die Größe des [[Privathaushalt]]s oder die [[Bevölkerungsdichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beeinflussende Faktoren ==&lt;br /&gt;
Ferner wird die Wohneigentumsquote von einer ganzen Reihe außerökonomischer Größen bestimmt, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Wohnlage]], historischen Ereignissen und Erfahrungen, die den nationalspezifischen Umgang mit [[Immobilie]]n beeinflussen wie einer [[Währungsreform]] sowie kulturellen Faktoren wie [[Wertvorstellung|Werten]], [[Lebensstil]]en und [[Präferenz]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Behring, Ilse Helbrecht: [http://www.wuestenrot-stiftung.de/publikationen/wohneigentum-europa/ &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentum in Europa&amp;#039;&amp;#039;], hrsg. von der [[Wüstenrot Stiftung]], Ludwigsburg 2002. ISBN 3-933249-54-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schaffung von Wohneigentum kann mit gezielten [[Wohnungspolitik|wohnungspolitischen]] Fördermaßnahmen auch ein Instrument der [[Sozialpolitik]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred G. Schmidt: {{Webarchiv|url=http://archiv.schader-stiftung.de/docs/bearb_wohnwandel_schmidt.pdf |wayback=20160719174219 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wohneigentum als Äquivalent sozialstaatlicher Sicherung?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-16 20:55:27 InternetArchiveBot }} ohne Jahr, abgerufen am 19. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Wertverfall von [[Kapitalvermögen]] infolge der [[Weltwirtschaftskrise ab 2007]] sowie den Rückgang der Geburtenrate bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung ([[Überalterung]] der Gesellschaft) mit den dadurch bedingten Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Alterssicherung tritt Immobilienvermögen als Mittel der [[Altersvorsorge]] in den [[Industrienation]]en zunehmend in den Vordergrund (sog. [[Betongold]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Helbrecht: [https://www.geographie.hu-berlin.de/de/Members/helbrecht_ilse/downloadsenglish/copy_of_wohneigentum-statt-rente-in-informationen-zur-raumentwicklung-2013 &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentum statt Rente? Demografischer Wandel und Altersvorsorge in acht europäischen Ländern im Vergleich&amp;#039;&amp;#039;] Informationen zur Raumentwicklung Heft 2.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; O.W. Lerbs, C.A. Oberst: &amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Finanz- und Schuldenkrise auf den deutschen Eigenheimsektor / Impacts of the financial and economic crisis on the owner-occupied real estate market in Germany.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Interdisciplinary Property Research ([[Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung#German Journal of Real Estate Research (GJRER) – Zeitschrift für Immobilienökonomie (ZIÖ)|Zeitschrift für Immobilienökonomie]]), 2/2011, S. 49–65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist das Bauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wegen der dort verbreiteten [[Massivbau]]weise im internationalen Vergleich überdurchschnittlich teuer.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Hanser: [http://www.proholz.at/zuschnitt/06/vorfertigung-im-internationalen-vergleich/ &amp;#039;&amp;#039;Vorfertigung im internationalen Vergleich&amp;#039;&amp;#039;] Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Der [[Sozialer Wohnungsbau|soziale Wohnungsbau]] begann nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in der [[Weimarer Republik]] und gewann nach den Zerstörungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] noch an Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.wowi.de/historie.html &amp;#039;&amp;#039;Linksammlung mit historischen Daten&amp;#039;&amp;#039;] zu Wohnungsbau und -bestand, abgerufen am 19. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Stadt-Land-Gefälle bei der Wohneigentumsquote sind gegenwärtig auch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern festzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jörg Hackhausen: [http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-vorteil-eigenheim/9940162.html &amp;#039;&amp;#039;Vorteil Eigenheim&amp;#039;&amp;#039;] [[Handelsblatt]], 26. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung]]: [http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/WohnenImmobilien/Immobilienmarktbeobachtung/ProjekteFachbeitraege/Wohneigentum/01_start.html?nn=446450 &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentum&amp;#039;&amp;#039;] Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin ist die Quote mit rund 15 % am geringsten.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://bbu.de/sites/default/files/articles/ah_2014-06-02_d17-13709_cdu_eigentumsquote_in_berlin.pdf &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Eigentumsquote in Berlin&amp;#039;&amp;#039;] Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 17/13709 vom 15. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wohneigentumsquote hängt zudem stark vom Haushaltseinkommen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Institut der deutschen Wirtschaft]]: [http://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/wohneigentumsquote-die-mehrheit-mietet-282438 &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentumsquote: Die Mehrheit mietet&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung Nr. 28 vom 13. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.statistik.sachsen-anhalt.de/apps/StrukturKompass/indikator/zeitreihe/37 |wayback=20160719174227 |text=&amp;#039;&amp;#039;Strukturkompass: Indikator L109 - Wohneigentumsquote (%)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-16 20:55:27 InternetArchiveBot }} Webseite des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt, Stand: 1. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohneigentumsquote ist in Deutschland verglichen mit den anderen europäischen Ländern und den USA relativ gering, in den Jahren 1993 bis 2018 aber von 38,8 % auf 46,5 % gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wowi.de/wohnungsbau.html#c7801 &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Wohneigentumsquoten in Deutschland (in Prozent von 1950 bis 1998)&amp;#039;&amp;#039;] WohnungsWirtschaft im Netz&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.statista.com/statistik/daten/studie/244454/umfrage/wohneigentuemerquote-in-deutschland/ &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Wohneigentümerquote in Deutschland in den Jahren 1993 bis 2010&amp;#039;&amp;#039;] statista.de, abgerufen am 19. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/eigentuemerquote-nach-bundeslaender.html |titel=Eigentümerquote nach Bundesländern im Zeitvergleich |hrsg=[[Statistisches Bundesamt]] |abruf=2023-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die absolute Zahl der Wohneigentümer hat sich dabei jedoch nicht wesentlich erhöht, die Zunahme wird vor allem mit einem [[Kohorte (Sozialwissenschaft)|Kohorteneffekt]] erklärt. Danach sind in den betreffenden Jahren vor allem ältere Mietergenerationen weggefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft]]: [http://www.empirica-institut.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen_Referenzen/PDFs/empi206rb.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vereinfachungspotenziale Wohn-Riester - Mehr Wahlfreiheit, geringere Hemmschwellen&amp;#039;&amp;#039;] Berlin, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedrige Quote hat eine ganze Reihe von Ursachen. So erschweren Eigenkapital-Anforderungen der Banken den Erwerb von Wohneigentum. Die Wohnungspolitik schafft Anreize für das Mieten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/iw-studie-wohneigentum-in-deutschland-stagniert_84324_444164.html &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentumsquote in Deutschland stagniert – Hauptgrund Kapitalmangel&amp;#039;&amp;#039;] Haufe Online-Redaktion, 26. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Kaas, Georgi Kocharkov, Edgar Preugschat, Nawid Siassi, 14. Januar 2020: [https://www.bundesbank.de/de/publikationen/forschung/research-brief/2020-30-wohneigentumsquote-822090 &amp;#039;&amp;#039;Gründe für die niedrige Wohneigentumsquote in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;] Bundesbank Online, Research Brief&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Erwerb einer vermieteten Wohnung kann der Vermieter Schuldzinsen von der Einkommensteuer absetzen, was aber beim Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum nicht möglich ist. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer gewährt durch § 13d Erbschaftsteuergesetz auf zu Wohnzwecken vermieteten Wohnraum einen Bewertungsabschlag von 10 %. Auch das deutsche Mietrecht trägt dazu bei, dass der Erwerb von Wohneigentum zum Zwecke der Vermietung professionellen und privaten Investoren seit Jahrzehnten attraktiv erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Bundesländern ===&lt;br /&gt;
Nach Bundesländern ergibt sich folgende Aufstellung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Destatis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statista.com/statistics/503864/house-owners-among-european-union-eu-28-population/ &amp;#039;&amp;#039;Home ownership rate in the EU-28 2018&amp;#039;&amp;#039;], Statista&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!| Bundesland || &amp;lt;br /&amp;gt;2018 in % || &amp;lt;br /&amp;gt; 2014 in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Berlin]] || 17,4 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 14,2 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hamburg]] || 23,9 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 22,6 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sachsen]] || 34,6 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 34,1 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bremen]] || 37,8 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]] || 38,8 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mecklenburg-Vorpommern]] || 41,1 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 38,9 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nordrhein-Westfalen]] || 43,7 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 42,8 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sachsen-Anhalt]] || 45,1 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 42,4 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Thüringen]] || 45,3 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 43,8 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 46,5 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 45,5 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hessen]] || 47,5 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 46,7 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brandenburg]] || 47,8 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 46,4 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bayern]] || 51,4 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 50,6 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Baden-Württemberg]] || 52,6 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 51,3 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schleswig-Holstein]] || 53,3 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 51,5 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niedersachsen]] || 54,2 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]] || 54,7 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rheinland-Pfalz]] || 58,0 [[Datei:Straight Line Steady.svg|10px]] || 57,6 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Saarland]] || 64,7 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]] || 62,6 [[Datei:Green Arrow Up.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 69,3 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]] || 70,0 [[Datei:Red Arrow Down.svg|10px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Stadtstaaten die niedrigsten Quoten aufweisen, sind in den Flächenstaaten höhere Eigentumsquoten zu verzeichnen. Damit lag Deutschland im europäischen Vergleich 2016 vor der [[Schweiz]] (42,5 %) am Ende der Skala.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zeitvergleich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Eigentümerquote Deutschland nach Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ||  1998  ||  2002  ||  2006  ||  2010  ||  2014  || 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 40,9	% || 42,6 % || 41,6 % || 45,7 % || 45,5 % || 46,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=7 style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | Quelle: Statistisches Bundesamt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Destatis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gemeindebau]] entstand in Österreich seit den 1920er Jahren der [[Sozialer Wohnungsbau in Österreich|soziale Wohnungsbau]]. Im Jahr 2021 lag die Wohneigentumsquote mit 54 % deutlich über derjenigen in Deutschland (49 %),&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurostat2021&amp;quot; /&amp;gt; jedoch drei Prozentpunkte niedriger als 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Housing_statistics/de#Wohnbesitzverh.C3.A4ltnisse &amp;#039;&amp;#039;Wohnstatistiken/Wohnbesitzverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;] [[Eurostat]], November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 betrug die Wohneigentumsquote in der Schweiz 42,2 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurostat2021&amp;quot; /&amp;gt; 2014 waren es noch lediglich 37,4 % gewesen. Die steigende Tendenz war vor allem auf die Zunahme bei [[Stockwerkseigentum#Schweiz|Stockwerkeigentum]] zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Pulfer: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Wohneigentumsquote&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.bwo.admin.ch/dokumentation/00101/00105/index.html?lang=de |wayback=20160719180209 }} Webseite des Bundesamts für Wohnungswesen, abgerufen am 19. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Je städtischer ein Gebiet ist, desto tiefer ist die Quote. Am tiefsten ist sie im [[Kanton Basel-Stadt]] mit 16,0 Prozent, die höchsten Quoten haben [[Kanton Wallis|Wallis]] (57,2 Prozent), das viele Baulandreserven hat, und [[Kanton Appenzell Innerrhoden]] (57,0 Prozent).&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Schweiz: {{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/09/03/blank/key/bewohnertypen/nach_region.html |wayback=20160829143857 |text=Wohneigentumsquote nach Kanton }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der Anteil an Mietwohnungen bei 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen höher, während bei 5-Zimmer- und größeren Wohnungen der Eigentumsanteil höher ist. Eigentumsquote nach Zimmeranzahl:&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Schweiz: {{Webarchiv|text=Wohnverhältnisse nach Zimmerzahl und Bewohnertyp |url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/04/03.Document.21173.xls |wayback=20160310080741 }}, abgerufen am 10. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! !! 1-Zimmer!! 2-Zimmer!! 3-Zimmer!! 4-Zimmer!! 5-Zimmer!! 6-Zimmer und größer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohneigentumsquote 2014 || 9,0 % || 13,4 % || 24,8 % || 45,6 % || 74,4 % || 89,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Europäische Union ==&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Wohneigentumsquote in der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) liegt seit Jahren stabil um die 70 %.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Housing_statistics/de#Wohnbesitzverh.C3.A4ltnisse &amp;#039;&amp;#039;Wohnstatistiken/Wohnbesitzverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;] [[Eurostat]], Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/File:Distribution_of_population_by_tenure_status,_2014_(%25_of_population)_YB16-de.png &amp;#039;&amp;#039;Distribution of population by tenure status, 2014 (% of population)&amp;#039;&amp;#039;] Bevölkerung nach Wohnbesitzverhältnissen, 2014 (in % der Bevölkerung), [[Eurostat]], 2015 (graphische Darstellung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Buchberger: {{Webarchiv|url=http://immobilien.trust-wi.de/2015/08/immobilien-eigentumsquote-in-europa-eu-schlusslicht-deutschland/ |wayback=20160718203452 |text=&amp;#039;&amp;#039;Immobilien-Eigentumsquote in Europa - EU-Schlusslicht Deutschland&amp;#039;&amp;#039; }} 14. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Realsozialismus|postrealsozialistischen]] Staaten liegt die Quote innerhalb der EU am höchsten. So waren 2021 die Länder mit dem höchsten Eigentümeranteil [[Rumänien]] (95 %), [[Ungarn]] (92 %), [[Kroatien]] (91 %), [[Litauen]] (89 %) und [[Polen]] (87 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurostat2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/eurostat/cache/digpub/housing/vis/01_01_01/index.html |titel=Share of people living in households owning or renting their home, 2021 |hrsg=[[Eurostat]] |werk=europa.eu |sprache=en |abruf=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hohe Eigentumsquote in diesen Staaten wird mit der dortigen [[Privatisierung]] nach dem [[Revolutionen im Jahr 1989|Ende des Realsozialismus]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Kunze |url=https://www.finblog.de/immobilien-eigentum-deutschland-fast-am-ende/ |titel=Immobilieneigentum: Deutschland fast am Ende in Europa |datum=2012-09-10 |abruf=2023-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Westeuropa liegen die Mittelmeerländer an der Spitze (Malta 82 %, Portugal 78 %, Spanien 76 %, Italien 74 %, Griechenland 73 %). In den [[Benelux]]ländern liegt die Quote bei 70 bis 71 %, in [[Frankreich]] bei etwa 65 %; in den skandinavischen EU-Ländern rangierte sie 2021 von 70 % in [[Finnland]] über 65 % in Schweden bis 59 % in [[Dänemark]]. [[Österreich]] (54 %) und Deutschland (49 %) sind in der EU die Länder mit der geringsten Eigentumsquote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eurostat2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Juliane Wiedemeier: [http://grundbuchblog.de/wohneigentumsquote-interview-michael-voigtlaender/2014/ &amp;#039;&amp;#039;Experteninterview zur Wohneigentumsquote in Deutschland – „Weil viele mieten, sind wir gut durch die Krise gekommen“&amp;#039;&amp;#039;] 13. Februar 2014&lt;br /&gt;
* Sebastian Kohl: [http://www.mpifg.de/pu/ueber_mpifg/mpifg_jb/JB1516/MPIfG_15-16_09_Kohl.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mieterland oder Hauseigentümernation? Wohnungsmärkte in Deutschland und den USA&amp;#039;&amp;#039;] [[Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung]], 2014&lt;br /&gt;
* Robert Kaltenbrunner, Matthias Waltersbacher: [http://www.bpb.de/apuz/183439/wohnsituation-in-deutschland?p=all &amp;#039;&amp;#039;Besonderheiten und Perspektiven der Wohnsituation in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundeszentrale für politische Bildung]], 5. Mai 2014&lt;br /&gt;
* Bettina Reimann, Beate Hollbach-Grömig, Detlef Landua: [http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Studien/2013/Wohneigentumsbildung/Endbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 &amp;#039;&amp;#039;Wohneigentum als Chance für Stadtentwicklung und Integration&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsches Institut für Urbanistik]], 2014&lt;br /&gt;
* Scot W. Stevenson: [https://usaerklaert.wordpress.com/2006/10/27/land-fur-alle-wie-das-eigenheim-fur-amerikaner-zum-normalfall-wurde/ &amp;#039;&amp;#039;Land für alle: Wie das Eigenheim für Amerikaner zum Normalfall wurde&amp;#039;&amp;#039;] USA Erklärt, 27. Oktober 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnungsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialwissenschaftliche Kennzahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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