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	<title>Wohlsborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wohlsborn&amp;diff=179211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche</title>
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		<updated>2025-11-28T14:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename      = Am Ettersberg&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Landgemeinde&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/1/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/21/54/E&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Fläche            = 4.04&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165406 |titel=Gemarkung Wohlsborn, Landgemeinde Am Ettersberg |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner               = 495&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/xxx/ |titel=ooo |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe              = 285&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1     = 99439&lt;br /&gt;
|Vorwahl1          = 03643&lt;br /&gt;
|Bild              = Wohlsborn, die Hauptstraße.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung = Im Ort&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohlsborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Am Ettersberg]] im Norden des [[Landkreis Weimarer Land|Landkreises Weimarer Land]]. Im Ort entspringt die [[Scherkonde]]. Der Ort liegt am [[Kleiner Ettersberg|Kleinen Ettersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Wohlsborn wurde erstmals im Jahre [[1249]] urkundlich erwähnt. Damals gehörte der Ort zu den Besitzungen der Grundherren von Wolfesborn, später zählte er zum Besitz der Burg in Weimar. 1410 erwarb die [[Kommende]] [[Liebstedt]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterordens]] die Ansiedlung. Im Jahre 1525 erfolgte die [[Säkularisation]] des Ordensvermögens. Ab 1807 gehörte Wohlsborn zum [[Königreich Sachsen]]. Anfang 1815 gelangte der Ort kurzzeitig unter preußischen Einfluss. Durch den [[Wiener Kongress]] kam Wohlsborn schließlich nach Fürsprache des russischen Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] zum [[Großherzogtum]] [[Sachsen-Weimar-Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem breiten Rücken des Kleinen Ettersberges liegt der mit Bäumen bestandene &amp;#039;&amp;#039;[[Bärenhügel]]&amp;#039;&amp;#039; ostsüdöstlich vom Ort. Er ist die letzte Anhöhe eines ehemals sehr mächtigen Grabhügels, der abgetragen wurde. Eine Ausgrabung führte [[Christian August Vulpius|Vulpius]] im Auftrage von [[Goethe]] durch. Der Platz wurde seit der [[Jungsteinzeit]] als Begräbnisstätte und Kultplatz genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Namen hat er nicht von [[Bären]], sondern von den dort gut gedeihenden [[Beere]]n-Sträuchern her.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alt-thueringen.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/12/Bodendenkmale-Radwanderung-Ettersberg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Bodendenkmale zur Radwanderung über den Ettersberg&amp;#039;&amp;#039; aus: Archäologische Wanderführer Thüringen Hrsg.: Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Weimar 2015 Heft 16: Landkreis Weimarer Land, Nord]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unweit hiervon befindet sich [[Linkers Hof]] in [[Kromsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 26. Juni 1887 bis zum 11. April 1946 war Wohlsborn an die im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Laura&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Schmalspurbahn Weimar–Rastenberg/Großrudestedt]], die von der &amp;#039;&amp;#039;Weimar-Rastenberger Eisenbahn-Gesellschaft (WREG)&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Weimar betrieben wurde, an Kilometer 6,33 angebunden. Der &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Wohlsborn&amp;#039;&amp;#039; lag einen guten halben Kilometer weiter östlich des Ortes. Das Empfangsgebäude des &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofs Wohlsborn&amp;#039;&amp;#039; ist mittlerweile abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stillgelegt.de/wre01/wre01-3.htm |titel=WRE - Weimar Rastenberger Eisenbahn |werk=stillgelegt.de |abruf=2023-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohlsborn Gedenkstein eines Kriegsverbrechens.PNG|mini|links|Gedenkstein für ermordete US-Soldaten, 2001 errichtet]]&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1944 wurde ein US-Bomber [[Boeing B-17]] (Flying Fortress) über der Gemarkung Wohlsborn von [[Flugabwehrkanone|Flakgranaten]] getroffen und abgeschossen. Die neun Besatzungsmitglieder konnten zwar mit dem [[Fallschirm]] abspringen, aber drei von ihnen konnten ihr Leben damit nicht retten. Einer der Ergriffenen wurde von einem Landwirt erschlagen, der andere von [[Struktur der NSDAP|NS-Kreisleiter]] [[Franz Hofmann (Landrat)|Franz Hofmann]] erschossen, ein dritter war bereits tot, weil sich sein Schirm nicht geöffnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurde unter Beteiligung von US-Kriegsveteranen in der Ortslage ein Gedenkstein zur Erinnerung an das Verbrechen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gräser: &amp;quot;Er schlug ihm auf den Kopf, bis es mehrmals knackte&amp;quot;, = Allgemeiner Anzeiger für Weimar und Apolda 28. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inschrift auf dem Gedenkstein lautet: &amp;quot;Zum Gedenken an die Besatzungsmitglieder eines US Bombers B 17 / Navigator 2LT Owen H. Jorgensen, Funker John S. Spirodex, Heckschütze Donald H. Schmidley / Die am 20. Juli 1944 in der Gemarkung Wohlsborn ihr Leben verloren / Die Gemeinde.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei der Namen sind falsch buchstabiert. Korrekt ist: &amp;quot;Spirodek&amp;quot; und &amp;quot;Schmidli&amp;quot;. Siehe Bernd Schmidt / Traugott Vitz, Der Fliegermord von Wohlsborn, Weimar 2021, ISBN 978-3-96567-050-1, S. 12. 17. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Wohlsborn mit weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar]] zur Landgemeinde [[Am Ettersberg]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Bauwerke des Ortes stehen unter Denkmalschutz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirche mit Kirchhof&lt;br /&gt;
Im Jahre 1474 wurde erstmals eine Pfarrei im Ort erwähnt. Die heute vorhandene Kirche stammt gleichfalls aus dem 15. Jahrhundert. Bis zur Erschließung des Neubaugebietes lag die Kirche nicht, wie allgemein üblich, im Zentrum des Ortes, sondern am südwestlichen Rand von Wohlsborn. Nach dem Tod des letzten Pfarrers im Jahr 1928 wurde die Pfarrstelle nicht wieder besetzt. Die Betreuung der Kirchgemeinde erfolgt heute durch die Pfarrei [[Großobringen]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Wohlsborn}}&lt;br /&gt;
* Pfarrgehöft, Hauptstraße 4&lt;br /&gt;
* Taubenturm, Herrengasse 35&lt;br /&gt;
* Portal, Herrengasse 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wohlsborn.de/ Webpräsenz Wohlsborns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Am Ettersberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1070674710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Am Ettersberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1249]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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