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	<title>Wohlriechende Heckenkirsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wohlriechende_Heckenkirsche&amp;diff=941736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Systematik */ Tippfehler entfernt, zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-04-25T13:21:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wohlriechende Heckenkirsche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lonicera fragrantissima&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Lindley (Botaniker)|Lindl.]] &amp;amp; [[Joseph Paxton|Paxton]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Heckenkirschen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lonicera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Geißblattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Caprifoliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kardenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Dipsacales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = სურნელოვანი ცხრატყავა.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wohlriechende Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohlriechende Heckenkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duft-Heckenkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winter-Geißblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winter-Heckenkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzenart aus der Gattung der [[Heckenkirschen]] (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Geißblattgewächse]] (Caprifoliaceae). Sie kommt ursprünglich in China vor und wird in den gemäßigten Gebieten als Zierpflanze verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter Honeysuckle Lonicera fragrantissima Leaves 3200px.JPG|mini|Laub im Spätsommer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonicera fragrantissima0.jpg|mini|Blühender Zweig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonicera.fragrantissima.7433.jpg|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirsche wächst gewöhnlich als aufrechter, locker verzweigter und sommergrüner [[Strauch]]. Gelegentlich werden auch dichter verzweigte Formen oder solche mit niederliegenden Zweigen beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; Die Wohlriechende Heckenkirsche besitzt eine buschig-rundliche Silhouette&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt;, ihre Wuchshöhe beträgt 1 bis 2 Meter. Die [[Rinde]] der Zweige ist anfangs ocker-braun und meist mit zurückgebogenen Borsten behaart,&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; später hell-grau, bei Ästen blättert die [[Borke]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;/&amp;gt; Im Unterschied zu anderen &amp;#039;&amp;#039;Lonicera&amp;#039;&amp;#039;-Arten, die hohle Zweige besitzen, enthalten die biegsamen Zweige der Wohlriechenden Heckenkirsche ein volles Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der rau behaarte Blattstiel ist 2 bis 5 Millimeter lang. Die Spreitengestalt kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 8,5 Zentimetern sowie einer von Breite von 1 bis 4,5 Zentimetern verkehrt-eiförmig über eiförmig bis lanzettlich mit fast herzförmiger bis keilförmiger Spreitenbasis und gerundetem bis zugespitztem oberen Ende. Der ganzrandige Blattrand ist bewimpert oder beinahe kahl; bisweilen rollt er sich leicht nach unten ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; Die Blattunterseite ist im Vergleich zur hell- bis sattgrünen Blattoberseite oft etwas blasser und matter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;/&amp;gt; Blattober- und Unterseite können kahl bis fein oder rau behaart sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; Häufig befindet sich auf den Blattadern eine feine [[Indument|Behaarung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gerundete Winterknospen besteht aus einem Paar schützend umhüllender, knorpeliger, spitz zulaufender Außenschuppen und lang auswachsenden, häutigen inneren Knospenschuppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Duft-Heckenkirsche Früchte am Strauch pix134.jpg|mini|Früchte am Strauch (Ende April)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Früchte und Samen der Duft-Heckenkirsche pix434.jpg|mini|Reife Früchte, hier Doppelbeeren, mit Samen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] erstreckt sich von Januar bis April. Unterhalb des Blütenstandes befinden sich zwei blattähnliche, bei einer Länge von 7 bis 10 Millimetern annähernd lanzettliche, häufig grün-purpurfarbene  [[Hochblatt|Hochblätter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; Der Blütenstand bildet sich in den [[Blattachsel]]n, die sich an der Basis neuer Zweige befinden. Der Blütenstandsschaft ist 1 bis 15 Millimeter lang und zum oberen Ende hin nicht verdickt; er kann kahl oder auch rau behaart sein. Jeweils ein Blütenpaar steht in einem achselständigen [[Blütenstand]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten der Wohlriechenden Heckenkirsche duften angenehm nach Jasmin. Die [[Hermaphroditismus#Hermaphroditismus bei Pflanzen|zwittrige]] [[Blüte]] ist [[zygomorph]], fünfzählig und besitzt eine doppelte [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind becherförmig miteinander verwachsen und die Form des Kelches verengt sich zur Basis hin nicht; der Kelchrand ist entweder gestutzt oder gleichmäßig gelappt; bisweilen ist er fein behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;/&amp;gt; Die fünf Kronblätter bilden eine zweilippige [[Kronblatt|Blütenkrone]], die eine Länge von 1 bis 1,5 Zentimetern aufweist. Die Farbe der Kronblätter variiert von weiß bis creme-weiß; häufig ist die Krone mit einem blassen, verwaschenen rosa Farbton leicht überlaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;/&amp;gt; An ihrer Außenseite kann sie kahl oder fein behaart sein. Die bei einer Länge von 4 bis 5 Millimeter längliche Kronröhre ist auf Innenseite dicht flaumig behaart; in Richtung Kronröhrenbasis ist sie schwach vorspringend. Nahe der Basis der Kronröhre befindet sich im Inneren auf der [[ventral]]en Seite das [[Nektarium]] aus kräftigen, drüsigen, sitzenden [[Trichom]]en. Die Oberlippe der Blütenkrone ist etwa 7 Millimeter lang und ist etwa bis zur Mitte gelappt. Die Unterlippe ist zurückgebogen und ungefähr 8 Millimeter lang. Es ist nur ein Kreis mit fünf [[Staubblatt|Staubblättern]] vorhanden, die ungleich lange [[Staubfaden|Staubfäden]] besitzen und die gold-gelben [[Staubbeutel]] dorsal fixiert; sie überragen die Blütenkrone. Die gepaarten, unterständigen [[Fruchtknoten]] sind bis zur Mitte oder etwas darüber miteinander verwachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;/&amp;gt; Der schmale, kahle [[Griffel (Botanik)|Griffel]] endet in einer kopfigen [[Narbe (Botanik)|Narbe]] und überragt die Kronröhre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind rundliche, bei Reife attraktiv gefärbte korallenrote, bisweilen auch lachsrote [[Beere]]n, die teilweise (analog zu den Fruchtknoten) miteinander zu Doppelbeeren verwachsen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt; Eine unverwachsene Beere hat einen Durchmesser von etwa 1 Zentimeter. Die bei einer Länge von etwa 3,5 Millimetern länglichen, braunen [[Same (Pflanze)|Samen]] sind leicht abgeflacht und besitzen seichte Grübchen. Die Beeren gelten als leicht giftig. Die Fruchtzeit erstreckt sich von April bis Juni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apis mellifera - Honeybee 04.jpg|mini|Honigbiene beim Blütenbesuch]]&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirsche gehört zu den vorwiegend [[Entomophilie|insektenbestäubten]] Pflanzen; ihre Blüten sind einfach und für die meisten Insekten leicht zugänglich aufgebaut. Die Ergiebigkeit der Blüten wird angegeben mit einem Wert von 2 (mittel) sowohl für den [[Pollen#Pollenwert (Pollenergiebigkeit)|Pollenwert]] wie auch den [[Nektar (Botanik)|Nektar]]wert. Die Blüten werden in Mitteleuropa üblicherweise gut von [[Honigbienen]] und verschiedenen [[Wildbiene]]n- und [[Hummeln|Hummelarten]] besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSO&amp;quot; /&amp;gt; Besonders wertvoll für die Insektenwelt sind die Blüten der Wohlriechenden Heckenkirsche durch ihren sehr frühen Blühzeitraum. Sie können für vorzeitig aus dem Winterschlaf erwachte oder regulär sehr früh im Jahr aktive Insekten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schmetterlinge#Überwinterung|überwinternde Schmetterlingsarten]], [[Hummeln#Das Hummelnest im Jahresverlauf|Hummelköniginnen]]) überlebenswichtige Nahrungsquellen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Blüten, sondern auch die Laubblätter haben einen sehr hohen ökologischen Wert für die Insektenwelt: Bislang wurde für mindestens 27 verschiedene tag- und nachtaktive Schmetterlingsarten nachgewiesen, dass sie die Wohlriechende Heckenkirsche als Raupenfutterpflanze angenommen haben; acht Arten davon wurden auch beim Blütenbesuch beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaturaDB&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem sind die Früchte sehr begehrt bei Singvögeln&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;/&amp;gt; und werden oft schon vor Erreichen ihrer vollständigen Reife abgefressen; damit kann sich die Wohlriechende Heckenkirsche prinzipiell [[Ornithochorie|ornithochor]] ausbreiten. Für den mitteleuropäischen Raum ist aber bislang keine invasive Ausbreitung beobachtet und dokumentiert worden. In den [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|US-Bundesstaaten]] [[Alabama]] und [[North Carolina]] ist sie dagegen heute (Stand Dez. 2025) als „invasiv/schädlich“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://plants.usda.gov/plant-profile/LOFR |titel=Lonicera fragrantissima Lindl. &amp;amp; Paxton |hrsg=[[Natural Resources Conservation Service]] |sprache=en |kommentar=Lasche &amp;#039;Invasive/Noxious&amp;#039; |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirsche ist in den chinesischen Provinzen [[Anhui]], [[Gansu]], [[Hebei]], [[Henan]], [[Hubei]], [[Hunan]], [[Jiangsu]], [[Jianxi]], [[Shaanxi]], [[Shandong]], [[Shanxi]], [[Sichuan]] und [[Zhejiang]] verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt; Sie gedeiht in [[Laubwald|Laubwälder]] und [[Niederwald]] in Höhenlagen von 100 bis 2700 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lonicera fragrantissima 140-8585.jpg|mini|Illustration von 1914]]&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lindl. &amp;amp; Paxton}} erfolgte 1852 durch [[John Lindley (Botaniker)|John Lindley]] und [[Joseph Paxton]] in &amp;#039;&amp;#039;Paxton&amp;#039;s Flower Garden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Seite 75. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] leitet sich vom lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;fragans&amp;#039;&amp;#039; mit der deutschen Bedeutung „duftend“ ab und bezieht sich, ebenso wie der deutsche [[Trivialname]] Wohlriechende Heckenkirsche, auf die intensiv nach Jasmin duftenden Blüten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es zwei oder drei Unterarten oder Varietäten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lindl. &amp;amp; Paxton}} var. &amp;#039;&amp;#039;fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;lancifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rehder) Q.E.Yang, Landrein, Borosova &amp;amp; J.Osborne}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Lonicera standishii&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;lancifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Rehder}}): Diese Neukombination erfolgte 2011. Sie gedeiht in Wäldern und Gebüschen in Höhenlagen von 100 bis 2700 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Hubei, Hunan sowie Sichuan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Botanische Geschichte ===&lt;br /&gt;
Es wurden etwa drei Unterarten beschrieben:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lindl. &amp;amp; Paxton}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;phyllocarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Maxim.) P.S.Hsu &amp;amp; H.J.Wang}}: Sie kommt in China und in der [[Oblast Amur]] vor.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;standishii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Jacques) P.S.Hsu &amp;amp; H.J.Wang}}: Sie wird von manchen Autoren auch als eigene Art angesehen. Sie ist aber ein Synonym von &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Varietät (Biologie)|Varietät]] ist neben der Nominatform &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; noch &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;lancifolia&amp;#039;&amp;#039; (Rehder) Q.E. Yang, Landrein, Borosova &amp;amp; J. Osborne beschrieben, die sich in Breite und Form der Laubblätter von &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lindl. &amp;amp; Paxton}} var. &amp;#039;&amp;#039;fragrantissima&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;/&amp;gt; Sie kommt nur in den Provinzen Anhui, Hubei, Hunan und Sichuan vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art und ihre früher noch als eigenständige Art &amp;#039;&amp;#039;Lonicera standishii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Élie-Abel Carrière|Carrière]]}} eingestufte Unterart sind höchstwahrscheinlich die Elternarten einer vor 1920 im [[Botanischer Garten Darmstadt|Botanischen Garten Darmstadt]] zufällig entstandenen [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]], die den botanischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Lonicera&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;purpusii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Alfred Rehder|Rehder]]}} bekommen hat; sie wird außerdem mit dem eindeutigen [[Trivialname]]n [[Purpus-Heckenkirsche]] und wie ihre Elternarten auch als Winter-Heckenkirsche oder Winter-Geißblatt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gärtnerische Eigenschaften und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirsche kommt mit mehr oder minder nährstoff- und humusreicher Gartenerde und verschiedenen anderen, möglichst durchlässigen Bodentypen gut zurecht, die auch kalkhaltig sein dürfen. Staunässe und deutlich saure Substrate sollten vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirschen bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte. Als Winterhärte wird meist die [[USDA-Klimazonen|USDA-Klimazone]] 4 (bis −34&amp;amp;nbsp;°C) angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaturaDB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NCSU&amp;quot; /&amp;gt; Die Wohlriechende Heckenkirschen bilden eine Herzwurzel aus; etablierte Exemplare ertragen damit auch recht gut Trockenheit, wobei Wassergaben bei lang anhaltender Trockenheit förderlich für den Blütenansatz des Folgejahres sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art gilt insgesamt als robust und pflegeleicht: Probleme mit Pflanzenkrankheiten oder Schädlingen sind nicht bekannt. Sie kommt ohne regelmäßige aufwändige Schnittmaßnahmen aus; bei Bedarf sollten kranke oder abgestorbene Triebe entfernt werden. Ein Erziehungs- oder Verjüngungsschnitt sollte nach dem Ende der Blühphase durchgeführt werden. Eine Vermehrung kann problemlos durch Ausläufer oder Stecklinge erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohlriechende Heckenkirsche wurde 1845 von dem schottischen Gärtner und Forschungsreisenden [[Robert Fortune]] in Europa eingeführt&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSO&amp;quot; /&amp;gt;, ist im mitteleuropäischen Raum als [[Zierstrauch]] für Parks, Grünanlagen und Gärten nur wenig bekannt und eingesetzt. Im „[[Gartenbau]]“ wird sie als Duftpflanze in Gruppenbepflanzungen oder [[Solitärpflanze|solitärstehend]] empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brickell Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Garten- und Zimmerpflanzen. Das praktische Standardwerk für jeden Gärtner. DuMont`s grosse Garten-Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039; DuMont-Verlag ISBN 3-7701-4605-0, S. 56 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Roloff]], Andreas Bärtels: &amp;#039;&amp;#039;Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz.&amp;#039;&amp;#039; 5., aktualisierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8186-0016-7, S. 391.&lt;br /&gt;
* Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne, Renata Borosova: &amp;#039;&amp;#039;Caprifoliaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Volume 23: &amp;#039;&amp;#039;Acoraceae through Cyperaceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-930723-99-3. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200022308 &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima Lindley &amp;amp; Paxton in Paxton.&amp;#039;&amp;#039; S. 628 - textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
* [[Marilena Idžojtić]]: &amp;#039;&amp;#039;Dendrology.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 2019, ISBN 978-0-12-819644-1, S. 373.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lonicera fragrantissima|Wohlriechende Heckenkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* M. Lorek, 2024: [http://www.tropengarten.de/Pflanzen/lonicera-fragrantissima &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima&amp;#039;&amp;#039;] bei Tropengarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Qiner Yang, Sven Landrein, Joanna Osborne, Renata Borosova: &amp;#039;&amp;#039;Caprifoliaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Volume 23: &amp;#039;&amp;#039;Acoraceae through Cyperaceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis. 2011, ISBN 978-1-930723-99-3. [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200022308 &amp;#039;&amp;#039;Lonicera fragrantissima Lindley &amp;amp; Paxton in Paxton.&amp;#039;&amp;#039; S. 628 - textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGDL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Natacha Mauric |url=http://nature.jardin.free.fr/1104/lonicera_fragrantissima.html |titel=Lonicera fragrantissima – Chèvrefeuille d’hiver |werk= Jardin! L’Encyclopédie |hrsg=Société des Gens de Lettres |datum=2005-05-12 |sprache=fr |abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NaturaDB&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.naturadb.de/pflanzen/lonicera-fragrantissima/ |titel=Wohlriechende Heckenkirsche |werk=NaturaDB |hrsg=Maseto GmbH |abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.treesandshrubsonline.org/articles/lonicera/lonicera-fragrantissima/ |titel=Lonicera fragrantissima Lindl. &amp;amp; Paxt. |hrsg=[[International Dendrology Society|The International Dendrology Society]] |werk=Trees and Shrubs Online |sprache=en |abruf=2025-12-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NCSU&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://plants.ces.ncsu.edu/plants/lonicera-fragrantissima/ |titel=Lonicera fragrantissima |hrsg=[[North Carolina State University]] |werk=North Carolina Plant Toolbox |abruf=2025-12-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geißblattgewächse|Heckenkirsche, Wohlriechende]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziergehölz|Heckenkirsche, Wohlriechende]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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