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	<title>Wodaabe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:20:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wodaabe&amp;diff=39794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: /* Literatur */ LIT (eher zusammenfassend)</title>
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		<updated>2026-04-25T05:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; LIT (eher zusammenfassend)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1997 275-15 young Wodaabe women.jpg|mini|Wodaabe-Frauen, Niger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niger Foudouk Geerewol der Wodaabe Sept. 05-SD (extrait).webm|mini|Geerewol der Wodaabe&amp;lt;br /&amp;gt;(Video, 58 Sek.)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wodaabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Volk des Tabus“) oder &amp;#039;&amp;#039;Fulbe Bororo&amp;#039;&amp;#039; gehören zur [[Ethnie|ethnischen Gruppe]] der [[Fulbe]]. Sie sind einer der letzten [[Stamm (Gesellschaftswissenschaften)|Stämme]] [[Afrika]]s, die sich als Rinderhirten in der [[Sahelzone]] ihr [[Nomadismus|vollnomadisches]] Dasein bewahrt haben. Überwiegend leben die Wodaabe heute in [[Niger]], wo sie etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr [[Verhaltenskodex]] betont Zurückhaltung und Bescheidenheit &amp;#039;&amp;#039;(semteende)&amp;#039;&amp;#039;, Geduld und Seelenstärke &amp;#039;&amp;#039;(munyal)&amp;#039;&amp;#039;, Sorge und Voraussicht &amp;#039;&amp;#039;(bakkilo)&amp;#039;&amp;#039; sowie Loyalität &amp;#039;&amp;#039;(amana)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Beckwith, Fisher, &amp;#039;&amp;#039;Afrika&amp;#039;&amp;#039;, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 45.000 Mitglieder der Gemeinschaft legen Wert auf Schönheit und Charme, die die Grundlage eines ungewöhnlichen und einzigartigen Brautwerbungsrituals bilden, das &amp;#039;&amp;#039;[[Guérewol|geerewol]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die Männer in einem dreitägigen Tanzwettbewerb um den Titel des Schönsten wetteifern. Das &amp;#039;&amp;#039;geerewol&amp;#039;&amp;#039; ist auch das Dankfest für den üppigen Graswuchs der Regenzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:North Beauty fo Cameroon.jpg|mini|Wodaabe-Frau aus Kamerun]]&lt;br /&gt;
Eine jahrhundertelange Feindschaft besteht zwischen den [[islamisch]]en [[Tuareg]] und den &amp;#039;&amp;#039;[[heidnisch]]en&amp;#039;&amp;#039; Fulbe, was auch die Fulbe Bororo einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer großen [[Hungersnot in der Sahelzone|Saheldürre zwischen 1968 und 1973]] trug das Volk der Fulbe Bororo mit nur 50 % Verlust des Viehbestandes die geringsten Verluste unter den Nomadenvölkern der Sahelzone davon. 1983 war die Gemeinschaft der &amp;#039;&amp;#039;Bororo&amp;#039;&amp;#039; infolge von Umwelt- und Zivilisationseinflüssen auf nur noch 70.000 Mitglieder geschrumpft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geo83&amp;quot;&amp;gt;Willy Lützenkirchen, Peter Carmichael: &amp;#039;&amp;#039;Bororo: Die schönen Männer auf dem »Gerewol«&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[GEO Magazin|GEO]] August 1983&amp;#039;&amp;#039;, S. 122–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schätzungen aus den 1990er Jahren gehen hingegen von rund 100.000 Personen aus, die sich auf 15 [[Clan]]s aufteilen. Die Dürre in den Jahren 1983 bis 1985 führte dazu, dass sich viele Nomaden an den Rändern der großen Städte niederließen, da seinerzeit nur hier Hilfsgüter von Staaten und internationalen Organisationen ausgegeben wurden. Mittlerweile ist ein [[Bevölkerungsdruck]] hinzugekommen, da zunehmend offene Weideflächen in Äcker umgewandelt werden. Männer arbeiten daher vermehrt als Mitarbeiter in [[Sicherheitsdienst]]en, während die Frauen durch Haareflechten, Hirsestampfen oder als Haushaltshilfe in wohlhabenden Familien mitarbeiten. Sie leben am Stadtrand oder auf Baustellen; dort werden sie geduldet, da ihre Anwesenheit den Diebstahl von Baumaterial verringert. Familien, deren Männer als Wachleute eine Anstellung gefunden haben, können oft auf deren Grundstücken in einem kleinen Haus wohnen. Trotz der zunehmenden Sesshaftigkeit bleiben die Wodaabe mobil. Sie versuchen, über einen längeren Zeitraum in ein Hirtenlager zurückzukehren und nehmen dabei oft auch lange Reisen auf sich. Das Zusammenleben in der Stadt mit anderen [[Ethnie]]n verläuft weitgehend friedlich und ist durch [[Joking relationship]] geprägt. Forschungen ergaben, dass Wodaabe, die längere Zeit in den Städten leben, zunehmend auch ihre Einstellung gegenüber moralischen Fragen verändern und diese stärker vom [[Islam]] geprägt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Stadt und Savanne&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht in [[MaxPlanckForschung]], Ausgabe 3/2020, S. 22 bis 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Vertreterin der Mbororo ist [[Hindou Oumarou Ibrahim]]; sie weist in ihrer Arbeit darauf hin, dass nomadischen Gemeinschaften durch die [[Klimakrise]] zunehmend ihre Lebensgrundlage verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme / Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hirten der Sonne&amp;#039;&amp;#039;, Film von [[Werner Herzog]], 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sahara, ein verlorenes Paradies – Vom Ursprung der Wüstenvölker&amp;#039;&amp;#039;, [[Terra X]], Eps. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carol Beckwith, Angela Fisher: &amp;#039;&amp;#039;Afrika. Kulte • Feste • Rituale&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Bucher, München 1999, ISBN 3-7658-1243-9.&lt;br /&gt;
* Mette Bovin: &amp;#039;&amp;#039;Nomads who cultivate beauty: Wodaabe dances and visual arts in Niger&amp;#039;&amp;#039;. Nordiska Afrikainstitut, Uppsala 2001, ISBN 91-7106-467-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Boubacar Hama Beïdi]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Koowgal wodaabe. Le mariage chez les Wodaabe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Albasa&lt;br /&gt;
   |Ort=Niamey&lt;br /&gt;
   |Datum=2008}}&lt;br /&gt;
* Florian Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Space, place and identity. Wodaabe of Niger in the 21st century.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of the Royal Anthropological Institute.&amp;#039;&amp;#039; (JRAI), Band 29, Heft 2, 2023, S.&amp;amp;nbsp;469–470. &lt;br /&gt;
* Nikolaus Schareika: &amp;#039;&amp;#039;Westlich der Kälberleine. Nomadische Tierhaltung und naturkundliches Wissen bei den Woɗaaɓe Südostnigers&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2003, ISBN 3-8258-5687-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wodaabe}}&lt;br /&gt;
* Website der University of Iowa: {{Webarchiv |url=http://www.uiowa.edu/~africart/toc/people/Wodaabe.html |text=Wodaabe |wayback=20130630061645}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indigenes Volk in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Niger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fulbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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