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	<title>Wochenbett - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:33:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wochenbett&amp;diff=263918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Rechte der Wöchnerin */</title>
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		<updated>2026-03-29T10:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechte der Wöchnerin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:USMC-091029-M-6037K-001.jpg|mini|Wöchnerin im Früh-Wochenbett auf einer [[Entbindungsstation]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wochenbett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder (bereits [[mittelhochdeutsch]] belegt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindbett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wochenstube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Müllerheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wochenstube in der Kunst. Eine kulturhistorische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Enke, Stuttgart 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet man die Phase nach einer [[Geburt]] ({{laS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Puerperium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Postpartalphase&amp;#039;&amp;#039; genannt, das heißt die Zeitspanne vom Ende der Entbindung mit dem Ausstoßen der [[Nachgeburt]] bis zur Rückbildung der anatomischen und physiologischen schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen, die typischerweise sechs bis acht Wochen dauert. Während dieser Zeit erholt sich die [[Mutter]] von [[Schwangerschaft]] und Geburt. Bei stillenden Müttern beginnt innerhalb von drei bis vier Tagen die Bildung von [[Muttermilch]] anstelle des zuvor produzierten [[Kolostrum]]s. Eventuelle Geburtsverletzungen können in der Zeit des Wochenbettes heilen. Eine Mutter in den ersten Wochen nach der Geburt wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wöchnerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindbetterin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Bezeichnung Wöchnerin leitet sich vom älteren &amp;#039;&amp;#039;Sechswöchnerin&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfleiderer-S436&amp;quot;&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe. Sicher durch Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme, Stuttgart / New York 2001, ISBN 3-13-118904-5, S.&amp;amp;nbsp;436–438.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Aspekte ==&lt;br /&gt;
In einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen nach der Geburt eines Kindes muss sich der Körper der Mutter von der Schwangerschaft und der [[Entbindung]] erholen und hormonell umstellen. Nach dem Ausstoß der [[Plazenta]] fällt der Hormonspiegel aller Plazentahormone rasch ab ([[Östrogene]], [[Progesteron]], [[Humanes Choriongonadotropin|hCG]], [[Humanes Plazentalaktogen|hPL]]). Durch verstärkte Wasserausscheidung verringert sich die in der Schwangerschaft erworbene Verdünnung des [[Blutplasma]]s. Dabei erhöhen sich die [[Thrombozyt]]en, das [[Fibrinogen]] und der [[Prothrombin]]komplex bei gesteigerter [[Thrombozytenaggregation]]. Daher gehören zu den pflegerischen Aufgaben die Frühmobilisierung der Wöchnerin und die [[Thromboseprophylaxe]]. Wenn die Frau nach dem [[Nähen (Medizin)|Nähen]] eines [[Dammschnitt]]s oder [[Dammriss]]es eine Dammnaht hat, bestehen besonders beim Sitzen Schmerzen, die bei günstigem Heilungsverlauf innerhalb von zwei Wochen aufhören, die bei ungünstigem Heilungsverlauf aber länger andauern können. Ein [[Donutkissen]] (Sitzring) auf dem Stuhl ermöglicht der Frau schmerzfreies oder zumindest schmerzreduziertes Sitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Flieger, Arne Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Probleme mit der Dammnaht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit heute&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Stuttgart 2014; [https://www.apotheken.de/krankheiten/5666-probleme-mit-der-dammnaht Apotheken.de] abgerufen am 8. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der [[Schwangerschaftsrückbildung]] verkleinern sich die [[Gebärmutter]] und die umgebenden Gewebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe. Sicher durch Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme, Stuttgart / New York 2001, ISBN 3-13-118904-5, S.&amp;amp;nbsp;268–269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfleiderer-S436&amp;quot; /&amp;gt; Die Haftstelle der Plazenta, eine Wundfläche in der Gebärmutter, heilt unter Absonderung des [[Wochenfluss]]es (&amp;#039;&amp;#039;Lochien&amp;#039;&amp;#039;) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen brauchen in dieser Zeit viel Ruhe und sind gelegentlich seelisch labil. [[Postpartale Stimmungskrisen]] werden umgangssprachlich auch „Babyblues“ genannt. Sehr selten, bei 0,1 bis 0,2 % der Wöchnerinnen, kommt es zu einer [[Psychose|Wochenbettpsychose]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pschyrembel.de/Wochenbettpsychose/K0P5G &amp;#039;&amp;#039;Wochenbettpsychose&amp;#039;&amp;#039;.] [[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel.de]]; abgerufen am 7. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für eine Erstgebärende ist es die Zeit, sich auf die neue Situation und das [[Neugeborenes|Neugeborene]] einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mutter-Kind-Beziehung]] entsteht und entwickelt sich. [[Rooming-in]] und häufiger Kontakt zur übrigen Familie wirken sich auf die psychische Verfassung der Wöchnerin positiv aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfleiderer-S436&amp;quot; /&amp;gt; Zentrale Belange für Mutter und Säugling sind meist die Gewöhnung an das [[Stillen]], der Schlaf- und Trinkrhythmus des Kindes, das Wechseln der [[Windel]]n und allgemein die Zufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit, vor allem in den als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Früh-Wochenbett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten ersten zehn Tagen, besteht das Risiko des [[Kindbettfieber]]s (Puerperalfieber), einer bakteriellen Infektion der Gebärmutter und benachbarter Organe, dem durch erhöhte [[Hygiene]] vorzubeugen ist. Es hat ähnliche Symptome wie eine [[Sepsis|Blutvergiftung]] und war früher die Ursache einer hohen [[Müttersterblichkeit]] bei Wöchnerinnen. Um 1850 erkannte der in Wien praktizierende ungarische Arzt [[Ignaz Semmelweis]] (&amp;#039;&amp;#039;„Retter der Mütter“&amp;#039;&amp;#039;) die Ursache in Infektionen und kämpfte für bessere Hygiene in den [[Entbindungsstation]]en der Krankenhäuser und in den damaligen  [[Accouchierhaus|Geburtskliniken]], durch häufige [[Desinfektion]] vor allem der Hände der behandelnden Ärzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Interesse des [[Neugeborenes|Neugeborenen]] ist besonders auf Hygiene zu achten. Zu den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wochenbetterkrankungen&amp;#039;&amp;#039; zählen auch Lochialstauungen. Wenn Bakterien vom ausgeschiedenen Wochenfluss, meist [[Staphylococcus aureus]], an den Händen haften, werden sie beim Stillen auf den Nasen-Rachenraum des Säuglings und auf die [[Brustwarze]] übertragen und erzeugen eine infektiöse [[Mastitis|Brustentzündung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Pfleiderer, Meinert Breckwoldt, Gerhard Martius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologie und Geburtshilfe. Sicher durch Studium und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Thieme, Stuttgart / New York 2001, ISBN 3-13-118904-5, S.&amp;amp;nbsp;461.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion mit dem [[Herpes-simplex-Virus]] kann für das Neugeborene tödlich sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Irwin J. Light |Titel=Postnatal acquisition of herpes simplex virus by the newborn infant. A review of the literature |Sammelwerk=Pediatrics |Band=63 |Nummer=3 |Datum=1979-03 |Seiten=480–482 |Kommentar=Review |PMID=440848}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/grossbritannien-baby-stirbt-durch-herpes-infektion-a-610231.html |titel=Großbritannien: Baby stirbt durch Herpes-Infektion |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2009-02-27 |abruf=2014-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im medizinischen Sinn kann eine längere sexuelle [[Abstinenz|Enthaltsamkeit]] geboten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Daniel Nikolaus Chodowiecki 001.jpg|mini|[[Daniel Chodowiecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wochenstube&amp;#039;&amp;#039; (um 1770)]]&lt;br /&gt;
Im früheren [[Brauchtum]] wurde der Sauberkeit und dem [[Empathie|Mitgefühl]], aber nicht unbedingt der Hygiene Bedeutung beigemessen. So schrieb man im alten [[Rom]] dem [[Besen]] eine besondere Bedeutung zu, und die [[Hebamme]]n fegten mit einem gesegneten Besen die Hausschwelle des [[Geburtshaus]]es, um böse Einflüsse vom Neugeborenen und der Wöchnerin abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wöchnerin gilt im [[Judentum]] und [[Islam]] einerseits als [[Rituelle Reinheit|kultisch unrein]], andererseits als besonders gefährdet durch böse Geister und deshalb schutzbedürftig. Diese Sitte einer [[vierzig]]tägigen Abgeschiedenheit entstammt {{B|Lev|12|1–8}}. [[Orthodoxe Kirche]]n praktizieren diesen Brauch noch heute.&amp;lt;ref&amp;gt;Sergius Heitz: &amp;#039;&amp;#039;Mysterium der Anbetung&amp;#039;&amp;#039; III. [https://www.orthodoxie-in-deutschland.de/03_textsammlung/vater_sergius_heitz/geburt_bis_taufe.html Auszug.] orthodoxie-in-deutschland.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In katholischen und teilweise auch in protestantischen Gegenden war es bis in die Neuzeit hinein üblich, dass die junge Mutter sechs Wochen nach der Geburt ihren ersten Kirchgang hielt und dabei besonders eingesegnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel einer [http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/pon/content/pageview/610149 Einsegnungszeremonie] aus der &amp;#039;&amp;#039;ErtzStifftische Magdeburgische Kirchen Agenda&amp;#039;&amp;#039; von 1665&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Ereignis wurde oft mit einem Gastmahl begangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DRW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbunden mit dem religiösen Brauch war eine [[Schonfrist]], in der die Frau von den Nachbarinnen mit einer speziellen Kost versorgt wurde und nach Möglichkeit das Haus nicht verlassen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Als Beispiel [https://www.sulinet.hu/oroksegtar/data/magyarorszagi_nemzetisegek/nemetek/taksony/brauche_in_taks/pages/003_die_geburtgewohnheiten.htm Gebräuche rund um die Geburt] in [[Taksony#Gemeinde|Taksony]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem genossen Wöchnerinnen von Städten oder Gemeinwesen besondere Privilegien, beispielsweise erhielten sie in der [[Reichsstadt Nürnberg]] bis 1701 zur Stärkung [[Ungeld|ungeldfreies]] (steuerbefreites), günstiges [[Bier]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jochen Sprotte |Titel=Das Kontrollsystem des Nürnberger Rates über die mittelalterlichen Brauer und deren Biere |Sammelwerk=Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens e.&amp;amp;nbsp;V. |Datum=2018 |ISSN=1860-8922 |Seiten=233–290, hier 261–262}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch rechtlich genoss die „Kindbetterin“ besonderen Schutz, so waren sie und ihr Mann in dieser Zeit von [[Frondienst|Frondiensten]] und Abgaben befreit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DRW&amp;quot;&amp;gt;{{DtRechtswörterbuch |Kindbett |SpalteAb= |SpalteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Starb sie jedoch in dieser Frist, fürchtete man sie als [[Wiedergänger]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der germanischen Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. Band 33. 2006, S. 601.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen, nicht auf dem [[Altes Testament|Alten Testament]] basierenden Religionen ist die Zeit nach der Geburt mit zahlreichen [[Tabu]]s umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechte der Wöchnerin ==&lt;br /&gt;
Die Wöchnerin bedarf, insbesondere im Frühwochenbett (erster bis zehnter Tag nach der Geburt), besonderer Ruhe und Pflege.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Alb. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Die Wochenbettspflege. Leitfaden für Kindbettwärterinnen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ferdinand Enke, Stuttgart 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sollte keine schwere körperliche Arbeit verrichten. Die meisten Staaten kennen eine gesetzliche [[Mutterschutz]]zeit von sechs bis acht Wochen, in der ein strenges [[Beschäftigungsverbot]] für Wöchnerinnen gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland besteht seit 1952 im Rahmen des [[Mutterschutzgesetz]]es (§ 3 ff.) ein absolutes Beschäftigungsverbot für Mütter in den ersten acht Wochen nach der Geburt. Der Verdienstausfall wird von der [[Krankenkasse]], dem Arbeitgeber oder vom Familienfonds ersetzt, und es besteht das Recht auf spezielle medizinische Betreuung. Für die Zeit nach einer Totgeburt bestehen teilweise vergleichbare Regelungen, nach einer [[Fehlgeburt]] gilt seit dem 1. Juni 2025 ein [[Gestaffelter Mutterschutz nach Fehlgeburten|gestaffelter Mutterschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Wochenbettes hat jede Mutter Anrecht auf medizinische und beratende Hilfe durch eine [[Hebamme]]. Deren Leistungen werden von der [[Krankenkasse]] bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zur Betreuung durch eine Hebamme hat in Deutschland die Wöchnerin, vor allem nach einer [[Hausgeburt|Haus-]] oder [[ambulant]]en [[Geburt]], das Anrecht auf Betreuung durch eine [[Mütterpflegerin]] oder eine [[Haushaltshilfe (Sozialleistung)|Haushaltshilfe]]. Dies gilt für sechs Tage nach der Entbindung für maximal acht Stunden am Tag. Auch diese Leistung wird zum Großteil von den Krankenkassen bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei finanzieller Notlage der Mutter kann diese beispielsweise aus Mitteln der [[Bundesstiftung Mutter und Kind]] Zuschüsse erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
In der Schweiz beträgt der Mutterschaftsurlaub 14 Wochen,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19520192/index.html#a16d Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft.] admin.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; in welcher gegenüber erwerbstätigen Müttern eine [[Mutterschaftsgeld|Lohnfortzahlungspflicht]] besteht. Gemäß Art. 35 ArG&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.admin.ch/ch/d/sr/822_11/a35a.html Gesundheitsschutz bei Mutterschaft.] Arbeitsgesetz der Schweiz. Eidgenossenschaft (Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel); admin.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht in den ersten acht Wochen ein striktes Beschäftigungsverbot; von der 9. bis zur 16. Woche darf die Erwerbstätigkeit nur bei ausdrücklicher Zustimmung der Wöchnerin wieder aufgenommen werden. Für stillende Mütter gelten –&amp;amp;nbsp;ebenso wie für schwangere Frauen&amp;amp;nbsp;– Einschränkungen bezüglich zeitlicher und körperlicher Beanspruchung bei der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Geburt haben Wöchnerinnen in der Schweiz Anspruch auf Nachbetreuung. Bei einer ambulanten Geburt (Spitalentlassung innerhalb von sechs Stunden) oder bei einer Frühentlassung (Heimkehr innerhalb von drei Tagen) besteht ein Anspruch auf tägliche [[Hausbesuch]]e einer freischaffenden Hebamme bis zum zehnten Tag nach der Geburt. Die Kosten dieses sogenannten &amp;#039;&amp;#039;ambulanten Wochenbetts&amp;#039;&amp;#039; werden durch die [[Gesundheitswesen Schweiz|obligatorische Grundversicherung]] der Krankenkasse übernommen, ebenso jene für drei Konsultationen zur Stillberatung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mutterschaftsgeld#Schweiz|Mutterschaftsversicherung]]&lt;br /&gt;
* [[Sex nach einer Geburt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elsbeth Kneuper: &amp;#039;&amp;#039;Mutterwerden in Deutschland. Eine ethnologische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-8114-8 (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Forum Europäische Ethnologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 6).&lt;br /&gt;
* [[Peter Schneck (Mediziner)|Peter Schneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Wochenbett.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1501.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Babybuch|Das Babybuch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.familienplanung.de/schwangerschaft/nach-der-geburt/das-wochenbett/ Nach der Geburt: Das Wochenbett] familienplanung.de – Das Informationsportal der [[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]] (BZgA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4190135-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mutterschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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