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	<title>Wochenarbeitszeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund am 28. April 2026 um 06:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wochenarbeitszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die durchschnittliche Anzahl der Stunden, die ein [[Arbeitnehmer]] in einer Woche ohne [[Feiertag]]e arbeitet. Sie ist häufig Gegenstand von [[Tarifverhandlung]]en und speziellen [[Arbeitszeit]]modellen.&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
* Im kollektiven Bereich bezieht sich die Wochenarbeitszeit meist auf [[Vollzeitarbeitsverhältnis]]se; eine übliche oder mittlere Arbeitszeit wird geregelt oder gemessen.&lt;br /&gt;
* In einem individuellen Bereich bezieht sich die Wochenarbeitszeit meist auf ein [[Teilzeitarbeitsverhältnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebliches Gesundheitsmanagement ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Betriebliches Gesundheitsmanagement|betrieblichem Gesundheitsmanagement]], [[Work-Life-Balance]] und [[Betriebliche Gesundheitsförderung|Gesundheitsförderung]] spielt die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit eine wesentliche Rolle. So zeigte es sich beispielsweise als Ergebnis einer 2005 veröffentlichten Sekundäranalyse der Daten einer Repräsentativerhebung in 15 europäischen Staaten der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, dass sämtliche erfassten gesundheitlichen Beschwerden umso ausgeprägter waren, je länger die wöchentliche Arbeitszeit war. Die Studie kam zu dem Fazit, „dass eine generelle Ausdehnung der Arbeitszeit aus [[arbeitswissenschaft]]licher Perspektive wegen des erhöhten Risikos gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht unbedenklich erscheint“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachreiner, Janßen und Schomann, 2005. Zitiert nach: [[Eberhard Ulich]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitspsychologie.&amp;#039;&amp;#039; vdf Hochschulverlag AG und Schäffer Poeschel Verlag, 6. Auflage, 2005, ISBN 3-7281-2998-4, ISBN 3-7910-2442-6, S. 582 ({{Google Buch |BuchID=gkkXxau4-8cC |Seite=582 |Hervorhebung=erhöhten Risikos gesundheitlicher Beeinträchtigungen}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäische Rahmenbedingungen ==&lt;br /&gt;
Die EU-Arbeitszeitrichtlinie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32003L0088 |titel=Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung |datum=2003-11-04 |abruf=2025-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat gemeinsame Mindeststandards für Arbeitszeiten eingeführt, die in der gesamten Union gelten. Die EU-Rechtsvorschriften legen individuelle Rechte für alle Arbeitnehmer fest, mit einer maximalen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden. Je nach nationaler Gesetzgebung und/oder Tarifverträgen wird der 48-Stunden-Durchschnitt über einen Referenzzeitraum von bis zu 4, 6 oder 12 Monaten berechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://employment-social-affairs.ec.europa.eu/policies-and-activities/rights-work/labour-law/working-conditions/working-time-directive_de |titel=Arbeitszeitrichtlinie |hrsg=Europäische Kommission |abruf=2025-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EUu-Arbeitszeitrichtlinie erlaubt Abweichungen und Ausnahmen für leitende Angestellte oder sonstige Personen mit selbstständiger Entscheidungsbefugnis; Arbeitskräfte, die Familienangehörige sind; Arbeitnehmer, die im liturgischen Bereich von Kirchen oder Religionsgemeinschaften beschäftigt sind (Artikel 17 (1)). Weitere Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Ärzte in der Ausbildung (Artikel 17 (5)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Rechtslage in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Das deutsche [[Arbeitszeitgesetz]] als ein Gesetz zum Schutz der Arbeitnehmer regelt wegen der [[Tarifautonomie]] die Wochenarbeitszeit nicht explizit, sondern definiert maximale zulässige Arbeitszeiten und Arbeitsverbote an bestimmten Tagen. Damit existiert ein im Wesentlichen aus dem [[Gesundheitsschutz]] begründeter weit gespannter Rahmen, in dem sich die Tarifparteien mit ihren Vereinbarungen bewegen können. So legt {{§|3|arbzg|juris}} ArbZG fest, dass die [[Werktag|werktägliche]] Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten darf. Nach {{§|9|arbzg|juris}} ArbZG dürfen Arbeitnehmer sonntags grundsätzlich nicht beschäftigt werden. Von dem Sonntagsarbeitsverbot gibt es viele Ausnahmen. Daraus ergibt sich eine maximale reguläre Wochenarbeitszeit von 48 Stunden. Die Tagesarbeitszeit kann auf bis zu zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Daraus ergibt sich eine kurzfristig mögliche maximale Wochenarbeitszeit von 60 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige in Deutschland existierende Wochenarbeitszeitregelungen ===&lt;br /&gt;
Folgende Wochenarbeitszeiten sind für Vollzeitstellen durch verschiedene Vereinbarungen, Verträge oder andere Regelungen festgelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dauer !! Erläuterung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28,8-Stunden-Woche || eine [[4-Tage-Woche]] bei [[Volkswagen]], galt von 1994 bis 2024 (siehe [[Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung#Tarifvertrag zur 4-Tage-Woche bei der Volkswagen AG von 1993|hier]]). &amp;lt;!--- wann? Quelle?---&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|35-Stunden-Woche || Sie gilt seit 1995 in der westdeutschen Metallindustrie und ist tarifvertraglich auch in der Stahl-, Elektro-, Druck- sowie holz- und papierverarbeitenden Industrie vereinbart. In den [[Waldkliniken Eisenberg]] wurde sie 2023 erstmals in einem Krankenhaus vereinbart.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/saale-holzland/waldkliniken-eisenberg-tarif-verdi-stunden-100.html|titel=Einmaliger Tarif: 35-Stunden-Woche in den Waldkliniken Eisenberg|hrsg=[[mdr.de]]|datum=2023-07-11|abruf=2024-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37-Stunden-Woche&lt;br /&gt;
|Gilt seit 2006 bei [[Vattenfall Europe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/vattenfall-verstaendigt-sich-auf-37-stunden-woche-15748686 |titel=Vattenfall verständigt sich auf 37-Stunden-Woche |werk=berliner-zeitung.de |datum=2006-01-02 |abruf=2016-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37,5-Stunden-Woche || Gilt seit 1991 im [[Einzelhandel]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38,5-Stunden-Woche || Galt ab 1990 im [[Öffentlicher Dienst|Öffentlichen Dienst]], aber nur im Tarifgebiet West. Im Tarifgebiet Ost galt nach dem [[Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst|TVöD]] weiterhin die 40-Stunden-Woche. Gilt heute nur noch für die Beschäftigten in den kommunalen Krankenhäusern des [[Tarifgebiet]]s West – mit Ausnahme [[Baden-Württemberg]]s.&lt;br /&gt;
(Hinweis: Aufgrund der [[Föderalismusreform#Kernpunkte der Föderalismusreform|Föderalismusreform&amp;amp;nbsp;I]] gelten für die [[Beamter (Deutschland)|Beamten]] nach den [[Arbeitszeitverordnung]]en überall unterschiedliche Arbeitszeiten von 40 bis 42 Wochenstunden). Einen Überblick zum Öffentlichen Dienst bietet dbw-online.de.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.d-b-w.de/informationen/arbeitszeit-im-oeffentlichen-dienst/regelmaessige-arbeitszeit |titel=Regelungen zur Arbeitszeit von Tarifbeschäftigten und Beamten |werk=d-b-w.de |hrsg=Deutscher Beamtenwirtschaftsring e. V. (DBW) |datum=2019 |abruf=2020-02-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171014022456/http://www.d-b-w.de/informationen/arbeitszeit-im-oeffentlichen-dienst/regelmaessige-arbeitszeit |archiv-datum=2017-10-14 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39-Stunden-Woche || Gilt seit dem 1. Januar 2006 im Öffentlichen Dienst für die Beschäftigten des [[Bundesebene (Deutschland)|Bundes]]. Gilt seit dem 1. Oktober 2006 im Öffentlichen Dienst für die Beschäftigten im Bereich des [[Kommunaler Arbeitgeberverband|KAV]] [[Baden-Württemberg]] – inkl. der Beschäftigten der Krankenhäuser. Gilt seit dem 1. Juli 2008 im Öffentlichen Dienst für die Beschäftigten der Kommunen im Tarifgebiet West (ausgenommen Beschäftigte der Krankenhäuser) und seit dem 1. Januar 2023 auch für die Beschäftigten der Kommunen im Tarifgebiet Ost (ausgenommen Beschäftigte der Krankenhäuser).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39,5-Stunden-Woche || Galt vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 im Öffentlichen Dienst für die Beschäftigten der Kommunen im Tarifgebiet Ost.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/oeffentlicher-dienst/tarifvertraege/tvoed.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=8 | titel=Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst |werk=www.bmi.bund.de |hrsg=Bundesministerium des Innern und für Heimat |datum=2020-10-25 |abruf=2022-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[40-Stunden-Woche]] || Früher übliche Arbeitszeit und derzeit von verschiedenen [[Arbeitgeber]]gruppierungen wieder angestrebte allgemeingültige Arbeitszeit. Sie wurde 1965 in der [[Druckindustrie]] und 1967 in der [[Metallindustrie]] eingeführt. Im Oktober 2004 wurde die [[40-Stunden-Woche]] wieder für alle Bundesbeamten in Deutschland eingeführt und gilt in den meisten Bundesländern ebenfalls für Landesbeamte (und somit auch für Kommunalbeamte).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-Stunden-Woche || Gilt seit dem 1. September 2003 für [[Beamter (Deutschland)|Beamte]] des [[Bundesland (Deutschland)|Landes]] [[Baden-Württemberg]]. Gilt seit 2004 für Beamte des Landes [[Nordrhein-Westfalen]]. Gilt seit dem 1. Oktober 2005 für alle Bundesbeamten ohne Kinder bzw. mit Kindern über 12 Jahre (für Bundesbeamte mit Kindern unter 12 Jahren gilt die Wochenarbeitszeit von 40 Stunden) &amp;#039;&amp;#039;siehe: [[Arbeitszeitverordnung]]en&amp;#039;&amp;#039;. Gilt seit 2017 für hessische Beamte unter 61 Jahren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42-Stunden-Woche || Galt bis zum 1. August 2017 für [[Hessen|hessische]] und galt bis ins Jahr 2011 für Thüringer Landesbeamte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verwaltungsportal.hessen.de/themen/information/lebensarbeitszeitkonto |titel=Lebensarbeitszeitkonto |datum=2020-11-21 |abruf=2020-12-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 1. September 2004 bis zum 31. Juli 2013 galt sie für bis zu 60 Jahre alte [[Bayern|bayerische]] Landesbeamte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bayern.dgb.de/themen/++co++df8f6110-bbb6-11e2-be4f-00188b4dc422 |titel=Ab 1. August 2013 gilt für Beamte wieder die 40-Stunden-Woche |werk=bayern.dgb.de |hrsg=DGB Bayern |datum=2013-05-13 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächliche Wochenarbeitszeit kann je nach Branche und Position von diesen formalen Wochenarbeitszeiten abweichen (in der Regel nach oben), ist arbeitsvertraglich anders geregelt (z.&amp;amp;nbsp;B. in Bezug auf [[Mehrarbeit]]) oder unterliegt keiner Beschränkung (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Selbstständigen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Teilzeitstellen werden Wochenarbeitszeiten vereinbart, die unter den genannten Werten liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Entwicklung der Wochenarbeitszeit in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die Wochenarbeitszeit ist in einer langfristigen Betrachtung deutlich rückläufig. Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf die Regelung in Schlüsselbranchen, meist Metall- und Elektroindustrie. Viele Branchen folgten den Änderungen erst Jahre später (oder im Falle der 38,5-Stunden- bzw. 35-Stunden-Woche bisher noch gar nicht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christoph Strawe]] |url=http://www.dreigliederung.de/essays/1994-12-001.html |titel=Arbeitszeit, Sozialzeit, Freizeit: Ein Beitrag zur Überwindung der Arbeitslosigkeit |werk=dreigliederung.de |hrsg=Institut für Soziale Dreigliederung |datum=1994-12-01 |abruf=2008-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1825: 82 Stunden&lt;br /&gt;
* 1875: 72 Stunden&lt;br /&gt;
* 1900: 60 Stunden (in 6 Tagen)&lt;br /&gt;
* 1913: 57 Stunden&lt;br /&gt;
* 1918: 48 Stunden (8-Stunden-Tag)&lt;br /&gt;
* 1941: 50 Stunden (Verlängerung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]])&lt;br /&gt;
* 1950: 48 Stunden&lt;br /&gt;
* 1956: Übergang zur 5-Tage-Woche&lt;br /&gt;
* 1965: 40 Stunden (Druckindustrie)&lt;br /&gt;
* 1967: 40 Stunden (Metallindustrie)&lt;br /&gt;
* 1984: 38,5 Stunden (Metallindustrie, in Verbindung mit [[Flexible Arbeitszeit|Arbeitszeitflexibilisierung]] und [[Arbeitszeitdifferenzierung]], und Druckindustrie)&lt;br /&gt;
* 1995: 35 Stunden (Druck-, Metall- und Elektroindustrie)&lt;br /&gt;
Die Arbeitszeitverkürzung ([[Achtstundentag]], [[40-Stunden-Woche]]) wurde von der [[Arbeiterbewegung]], namentlich den [[Gewerkschaft]]en, meist mit [[Streik]]s gegen den Widerstand der Unternehmer durchgesetzt. Seit Mitte der [[1990er]] Jahre ist die Wochenarbeitszeit in vielen Branchen – meist unter dem Stichwort „Rücknahme der Arbeitszeitverkürzung“ – wieder deutlich angestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.boeckler.de/pdf/p_ta_elemente_arbeitszeitkalender_2008.pdf |titel=Arbeitszeitkalender 2008. Daten aus 25 Wirtschaftszweigen |werk=boeckler.de |hrsg=Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) |datum=August 2008 |abruf=29. Dezember 2008 |format=PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 25. Februar 1990 erfolgte die Einführung der 5-Tage-Unterrichtswoche im [[Bildungssystem in der DDR|Bildungswesen]] der [[DDR]]. [[Margot Honecker]] als Bildungsministerin hatte sich lange Zeit gegen diese Änderung gewehrt; ihr Rücktritt am 20. Oktober 1989 (zwei Tage nach dem ihres Mannes Erich) machte den Weg dafür frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tib.eu/de/suchen/id/TIBKAT%3A514239697/Gesetzblatt-der-Deutschen-Demokratischen-Republik/ |titel=Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil 1 |titelerg=(Deutsch) Berlin 1949 - 1990 damit Ersch. eingest |werk=tib.eu |abruf=29. Mai 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsvolumen#Statistik|Arbeitsvolumen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeitszeitgesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Auseinandersetzungen um die 35-Stunden-Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Polarisierung von Arbeitszeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;1 des [[Arbeitszeitgesetz (Österreich)|Arbeitszeitgesetzes]] regelt, dass die wöchentliche Normalarbeitszeit 40 Stunden nicht überschreiten darf. Allerdings regelt §&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;ff. eine Reihe von Ausnahmen, deren wichtigste die Möglichkeit ist, in Tarifverträgen abweichende Regelungen zu treffen. Die längste mögliche Wochenarbeitszeit sind 60 Stunden im Fall von [[Bereitschaftsdienst]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach §&amp;amp;nbsp;11 [[Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz]] (KJBG) ist die Wochenarbeitszeit von Jugendlichen auf 40 Stunden begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.jusline.at/11_KJBG.html |titel=§ 11 KJBG |werk=jusline.at |hrsg=ADVOKAT Unternehmensberatung Greiter &amp;amp; Greiter GmbH |datum=2016-01-01 |abruf=2008-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Die Regelung der Arbeitszeit, im [[Arbeitsrecht (Schweiz)|Arbeitsrecht der Schweiz]], ist bei privaten Arbeitgebern weitgehend auf [[Bund (Schweiz)|Bundesebene]] vereinheitlicht, jedoch bei öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern nach wie vor in zahlreichen kantonalen Gesetzen geregelt. Insbesondere die zivilrechtliche Normierung ist auf eine Vielzahl von Gesetzen verteilt. Von größerer Bedeutung sind insbesondere die [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]], das [[Obligationenrecht (Schweiz)|Obligationenrecht]], das [[Arbeitsgesetz]] sowie im öffentlich-rechtlichen Bereich das [[Bundespersonalgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wöchentliche Arbeitszeit ===&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden in der Schweiz 38,5 bis 42,5 Stunden pro Woche gearbeitet.&lt;br /&gt;
Die wöchentliche Arbeitszeit darf höchstens 45 Stunden betragen für Beschäftigte in industriellen Betrieben, für Büropersonal, für technische und andere Angestellte einschließlich des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Einzelhandels ab 50 Beschäftigten. Für alle übrigen Arbeitnehmer gilt eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 50 Stunden. Es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmen, die eine Wochenarbeitszeit von über 50 Stunden ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaav&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gaav.de/arbeitsrecht/arbeitszeit.html |titel=Arbeitszeit |titelerg=(in der Schweiz) |werk=gaav.de |hrsg=[[Grenzgänger-Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verband]] ([[GAAV]]) |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Nachtarbeit gelten spezielle Regelungen. Jugendliche dürfen maximal 9 Stunden am Tag arbeiten. Überstunden sind bis zu einem gewissen Umfang möglich. Sie müssen durch Freizeit von gleicher Dauer ausgeglichen oder mit einem Lohnzuschlag von wenigstens 25 % ausbezahlt werden, wenn nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaav&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übliche wöchentliche Arbeitszeiten ====&lt;br /&gt;
* 38,5 / [[40-Stunden-Woche|40 Stunden]] für [[Swissmem]]-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie)&lt;br /&gt;
* 41,5 / 42 / 42,5 Stunden allgemein in der Privatwirtschaft und für [[Beamtentum|Beamte]] ([[Staat]]s-, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Bund (Schweiz)|Bunde]]s-&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stelle.admin.ch/stelle/de/home/arbeiten-beim-bund/anstellungsbedingungen/arbeitszeit.html |titel=Arbeitszeit |werk=stelle.admin.ch |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft. Stellenportal Bund |datum=2016-02-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200201154228/https://www.stelle.admin.ch/stelle/de/home/arbeiten-beim-bund/anstellungsbedingungen/arbeitszeit.html |archiv-datum=2020-02-01 |abruf=2020-02-11 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Kanton (Schweiz)|Kanton]]s-&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pa.zh.ch/internet/finanzdirektion/personalamt/de/anstellungsbedingungen/arbeitszeit_ferienurlaub.html |titel=Arbeitszeit/Ferien/Urlaub |hrsg=Kanton Zürich |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fin.be.ch/fin/de/index/personal/anstellungsbedingungen/arbeitszeit.html |titel=Arbeitszeit |hrsg=Kanton Bern |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Gemeinde (Schweiz)|Gemeinde]]angestellte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gesetzlich höchstens zulässig ====&lt;br /&gt;
Wöchentliche Höchstarbeitszeit (Art.&amp;amp;nbsp;9 ArG):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/index.html |titel=SR 822.11 Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz, ArG) |werk=[[admin.ch]] |hrsg=[[Systematische Sammlung des Bundesrechts]] |datum=2018-12-09 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 45 Stunden für Arbeitnehmer in industriellen Betrieben sowie für Büropersonal, technische und andere Angestellte, mit Einschluss des Verkaufspersonals in Grossbetrieben des Detailhandels&lt;br /&gt;
* 50 Stunden für alle übrigen Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilzeitarbeit ===&lt;br /&gt;
Jede dritte aktive Person ist in der Schweiz zu einem reduzierten Arbeitspensum beschäftigt, womit sie im europäischen Vergleich nach den Niederlanden auf dem zweiten Platz rangiert. Das allgemein hohe, und immer noch (leicht) steigende, Lohnniveau ist einer der Gründe dafür – immer mehr Personen und Familien können sich die Teilzeit leisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Rütti |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/weshalb-reduzierte-arbeitspensen-so-beliebt-sind-1.18541444 |titel=Weshalb Teilzeitarbeit so beliebt ist |werk=[[NZZ]] |datum=2013-05-13 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 gingen knapp 6 von 10 erwerbstätigen Frauen und beinahe 2 von 10 Männern (58,6 % und 17,5 %) einer Teilzeitarbeit nach. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten ist die Teilzeitarbeit gestiegen, sowohl bei den erwerbstätigen Frauen als auch Männern. Seit Anfang der 2010er Jahre hat sie sich bei den Frauen auf einen Anteil von rund 60 % stabilisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung/gleichstellung-frau-mann/erwerbstaetigkeit/teilzeitarbeit.html |titel=Teilzeitarbeit |werk=bfs.admin.ch |hrsg=[[Bundesamt für Statistik|Bundesamts für Statistik]] ([[BFS]]) |datum=2019 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;br&amp;gt;und {{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit/erwerbstaetige/vollzeit-teilzeit.html |titel=Vollzeit und Teilzeit |werk=bfs.admin.ch |datum=2019 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilzeitarbeit (2017), Beschäftigungsgrad (%):&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frauen: 58,6 %, davon arbeiteten&lt;br /&gt;
** 33,9 % in Teilzeit von 50–89 %&lt;br /&gt;
** 24,7 % in Teilzeit von unter 50 %&lt;br /&gt;
* Männer: 17,5 %, davon arbeiteten&lt;br /&gt;
** 10,7 % in Teilzeit von 50–89 %&lt;br /&gt;
** 6,8 % in Teilzeit von unter 50 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kampagne &amp;#039;&amp;#039;Der Teilzeitmann&amp;#039;&amp;#039; (c/o teilzeitkarriere.ch) hat sich zum Ziel gesetzt, den Teilzeitanteil unter den erwerbstätigen Männern bis 2020 auf 20 % zu steigern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich ==&lt;br /&gt;
Eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;35heures&amp;quot;&amp;gt;Vergleiche &amp;#039;&amp;#039;[[:fr:35 heures|35 heures]].&amp;#039;&amp;#039; In: Französische Wikipedia.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde unter der Regierung von Premierminister [[Lionel Jospin]] 2002 landesweit eingeführt, vorangetrieben durch Ministerin [[Martine Aubry]]. Zuvor galt eine Wochenarbeitszeit von 39 Stunden, die unter der Regierung von [[François Mitterrand]] eingeführt worden war. Eine allmähliche Einführung der 35-Stunden-Woche war bereits 1981 im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;110 propositions pour la France&amp;#039;&amp;#039; Bestandteil des Wahlprogramms der sozialistischen Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pagesperso-orange.fr/ps-cantons-marines-vigny/congres/1981les110propistions.pdf |titel=110 propositions pour la France |abruf=18. September 2008 |format=PDF; 85&amp;amp;nbsp;kB |sprache=französisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gesetz &amp;#039;&amp;#039;loi Aubry du 13 juin 1998&amp;#039;&amp;#039; („&amp;#039;&amp;#039;Aubry I&amp;#039;&amp;#039;“) legte für Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern ab 1. Februar 2000 eine Arbeitszeit von 35 Wochenstunden fest&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexteArticle.do?idArticle=LEGIARTI000006657868&amp;amp;cidTexte=JORFTEXT000000558109&amp;amp;dateTexte=19980614 |titel=Loi n° 98-461 du 13 juin 1998 d’orientation et d’incitation relative à la réduction du temps de travail (dite loi Aubry) |werk=legifrance.gouv.fr |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dasselbe für kleinere Unternehmen ab 1. Januar 2002.&amp;lt;ref name=&amp;quot;35heures&amp;quot; /&amp;gt; Zugleich wurden unter bestimmten Bedingungen Erleichterungen bezüglich der Sozialabgaben für diejenigen Unternehmen vorgesehen, welche die Wochenarbeitszeit bereits vor dem Stichdatum verringerten. Das Gesetz &amp;#039;&amp;#039;loi Aubry du 19 janvier 2000 (»Aubry II«)&amp;#039;&amp;#039; regelte Details der Einführung der 35-Stunden-Woche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.industrie.gouv.fr/sessi/cpci/cpci2003/CPCI2003_10_fiche35A.pdf |titel=Les dispositions successives sur la durée du travail |abruf=18. September 2008 |format=PDF |sprache=französisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Hermann |url=http://www.forba.at/data/downloads/file/100-FORBA_SR%2000-4.pdf |titel=Die 35-Stunden-Woche in Frankreich – Hintergrund, Einführung, Effekte |werk=FORBA-Schriftenreihe 4/2000 |datum=2000 |abruf=18. September 2008 |format=PDF; 424&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304063806/http://www.forba.at/data/downloads/file/100-FORBA_SR%2000-4.pdf |archiv-datum=2016-03-04 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz ist danach mehrfach angepasst worden, wodurch über 35 Stunden hinausgehende [[Überstunde]]n erleichtert wurden, vor allem vorangetrieben durch Premierminister [[Jean-Pierre Raffarin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,310692,00.html |titel=Frankreichs Premier greift 35-Stunden-Woche an |werk=Spiegel Online |datum=28. Juli 2004 |abruf=18. September 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Dezember 2004 wurde die jährliche Höchstzahl von Überstunden von 180 auf 220 erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gmi.fr/docs/Heures%20supplementaires.pdf |titel=Heures supplémentaires. Relèvement du contingent légal de 180 à 220 heures (Décret n° 2004-1381 du 21 décembre 2004, J.O. du 22 décembre 2004) |werk=S.A. I – NOTE N° 12 |datum=Januar 2005 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20081111182914/http://gmi.fr/docs/Heures%20supplementaires.pdf |archiv-datum=2008-11-11 |abruf=18. September 2008 |format=PDF |sprache=französisch |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für kleine Unternehmen wurden Regelungen bezüglich Überstunden etwas lockerer gestaltet. Im August 2007 führte Präsident [[Nicolas Sarkozy]] mit der &amp;#039;&amp;#039;loi TEPA&amp;#039;&amp;#039; Steuererleichterungen für Überstunden ein. Im Juli 2008 beschloss das französische Parlament eine Arbeitsmarktreform, der zufolge Betriebe künftig mit ihren Beschäftigten längere Arbeitszeiten aushandeln können, wodurch eine allgemeine Begrenzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden lediglich formell bestehen bleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zeitenwende-in-frankreich-paris-schafft-die-35-stunden-woche-ab-1.593288 |titel=Paris schafft die 35-Stunden-Woche ab |hrsg=www.sueddeutsche.de |datum=2010-05-10 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit von in Vollzeit tätigen Arbeitnehmern lag 2007 bei 41 Stunden; sie variierte von 38 für Arbeiter bis 59 für Landwirte. Für in Teilzeit tätige Arbeitnehmer lag der Durchschnitt bei wöchentlich 23 Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.insee.fr/fr/themes/document.asp?ref_id=ip1206#inter4 |titel=Une photographie du marché du travail en 2007 |hrsg=Insee |abruf=26. September 2008 |sprache=französisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft bzw. vieler ihrer Branchen wird seit Jahren als verbesserungsbedürftig angesehen; dies wurde z.&amp;amp;nbsp;B. im Zuge der [[Finanzkrise ab 2007]] und der Eurokrise thematisiert. [[Emmanuel Macron]] kritisierte direkt nach dem Antritt des [[Kabinett Valls II]] (August 2014), dem er als Wirtschaftsminister angehörte, die 35-Stunden-Woche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Simons |url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankreichs-neuer-wirtschaftsminister-gegen-35-stunden-woche-a-988623.html |titel=Frankreichs Wirtschaftsminister Macron. Hollandes Tabubrecher |werk=spiegel.de |datum=2014-08-18 |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Reformgesetz Macron von 2015 (&amp;#039;&amp;#039;„Loi Macron“&amp;#039;&amp;#039; genannt) tastete die 35-Stunden-Woche jedoch nicht grundlegend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzesentwurf von Arbeitsministerin [[Myriam El Khomri]], der dem Ministerrat am 9. März vorgelegt wurde, genehmigt Spielräume für Unternehmen, die diese Begrenzung umgehen, sofern Arbeitgeber und Arbeitnehmer es entsprechend vereinbaren. Die tägliche Arbeitsdauer kann bis zu 12 Stunden betragen, die Wochenarbeitszeit bis zu 48 Stunden und in bestimmten Ausnahmefällen bis zu 60 Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Pany |url=https://www.heise.de/tp/features/Frankreich-35-Stunden-Woche-wird-ausmanoevriert-3378431.html |titel=Frankreich: 35-Stunden-Woche wird ausmanövriert |hrsg=Telepolis |datum=2016-02-19 |abruf=2016-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Regelungen gelten weiter im Jahr 2026 unter Regierungschef [[Sébastien Lecornu]] und Arbeitsminister Jean-Pierre Farandou.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frontaliers-grandest.eu/de/startseite/grenzganger/deutschland-frankreich/arbeitsrecht/der-arbeitsvertrag/arbeitszeit-und-urlaubsregelung/ |titel=Arbeitszeit und urlaubsregelung in Frankreich: gesetze und ansprüche |werk=Frontaliers Grand Est |datum=2026-02-03 |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://eurojournalist.eu/frankreich-arbeitet-sich-an-sich-selber-ab-2/ |titel=Frankreich arbeitet sich an sich selber ab |werk=Eurojournalist, online |datum=2026-04-14 |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Medien werteten die Flexibilisierung der Arbeitszeit als Ende der 35-Stunden-Woche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kareen Janselme, Paule Masson |url=http://www.humanite.fr/une-bombe-contre-le-monde-du-travail-599510 |titel=Une bombe contre le monde du travail |hrsg=l’Humanité |datum=2016-02-18 |abruf=2016-02-20 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die über die 35-Stunden-Woche hinaus erbrachten Arbeitsstunden werden als Überstunden mit einem Vergütungszuschlag bezahlt, wenn sie nicht schon im Arbeitsvertrag mit aufgenommen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie Gossmann |url=https://www.cbbl-lawyers.de/frankreich/arbeitsrecht-in-frankreich/arbeitszeit-in-frankreich/ |titel=Arbeitszeit in Frankreich – Alles, was Sie wissen müssen |werk=CBBL Cross Border Business Law AG |datum=2026-01-19 |sprache=de |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[40-Stunden-Woche]]&lt;br /&gt;
* [[4-Tage-Woche]]&lt;br /&gt;
* [[Achtstundentag]]&lt;br /&gt;
* [[Teilzeitarbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Werktag]]&lt;br /&gt;
* [[Wochenende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* EIRO: Statistik Wochenarbeitszeit in Europa 2008 ([http://www.eurofound.europa.eu/eiro/studies/tn0903039s/tn0903039s.htm#hd1 vereinbart], [http://www.eurofound.europa.eu/eiro/studies/tn0903039s/tn0903039s.htm#hd4 tatsächlich]; englisch).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19640049/201312010000/822.11.pdf |titel=822.11 Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz, ArG) |kommentar=Schweizer Arbeitsgesetz |werk=admin.ch |abruf=2020-02-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4131088-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Woche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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