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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wobbelgenerator</id>
	<title>Wobbelgenerator - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:06:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wobbelgenerator&amp;diff=27571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T10:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wobbelsender2-og.jpg|miniatur|Wobbelsender WS3 ([[Grundig AG]]) aus dem Jahre 1971 für 4…800&amp;amp;nbsp;MHz]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wobbelgenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wobbelsender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;Wobbler&amp;#039;&amp;#039;, englisch: &amp;#039;&amp;#039;sweep generator&amp;#039;&amp;#039;) ist ein elektronisches Gerät zur Erzeugung von Sinus-Schwingungen, wobei die Frequenz ([[Niederfrequenz]] bis [[Hochfrequenz]]) zyklisch zwischen zwei einstellbaren Endwerten variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Durch eine Kombination mit weiteren [[Messgeräte]]n kann das frequenzabhängige Verhalten eines Testobjektes ([[Lautsprecher]], [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärker]], [[Filter (Elektronik)|Filterschaltung]], Leitung) gemessen und graphisch dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Telefon|Fernsprech]]- und [[Telegrafie]]bereich werden einfache Wobbler als &amp;#039;&amp;#039;Klingelmelder&amp;#039;&amp;#039; beim Durchmessen (&amp;#039;&amp;#039;durchklingeln&amp;#039;&amp;#039;) von Zweidrahtleitungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Frühe Wobbelgeneratoren erreichten die zyklische Veränderung ihrer Ausgangsfrequenz auf mechanischem Weg durch ein motorisch angetriebenes frequenzbestimmendes Element ([[Drehkondensator]], [[Spule (Elektrotechnik)|Variometerspule]]). Für den unteren Hochfrequenzbereich kamen bald spannungsgesteuerte [[Oszillatorschaltung]]en, sogenannte VCOs ([[Voltage Controlled Oscillator]]s) zum Einsatz, während sich die mechanische Abstimmung im [[Mikrowellen]]bereich noch länger halten konnte, weil manche Bauteile die erforderlichen Frequenzen noch nicht verarbeiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten VCO-Schaltungen realisierten eine variable [[Blindwiderstand|Reaktanz]] als frequenzbestimmendes Element durch Verschiebung des Arbeitspunktes einer [[Elektronenröhre]]. Ab den frühen 1970ern übernahmen [[Kapazitätsdiode]]n diese Funktion, für sehr hohe Frequenzen kommen [[YIG-Filter|YIG]]-Oszillatoren zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kippschwingung.svg|mini|Sägezahnsignal als Zeitfunktion der Frequenz]]&lt;br /&gt;
Die Veränderung der Frequenz wird durch einen separaten, langsamen Oszillator gesteuert, meist einen (nach der Form seines Ausgangssignales so genannten) &amp;#039;&amp;#039;[[Kippschwingung|Sägezahngenerator]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– die Ausgangsspannung steigt linear bis zu einem Maximalwert an und kehrt dann in kurzer Zeit auf den Anfangswert zurück –, oder durch einen Generator, der eine sinusförmige niederfrequente Spannung erzeugt&amp;lt;!--hier fehlt eine Quelle--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da oft eine Darstellung mit [[logarithmischer Frequenzachse]] gewünscht ist, enthalten viele Wobbler eine Schaltung, die das Sägezahnsignal entsprechend exponentiell verformt, bevor es zum VCO geleitet wird&amp;lt;!--hier fehlt eine Quelle--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich haben viele Wobbelgeneratoren fest einstellbare Markengeber, dessen Frequenz mit der eingestellten Frequenz gemischt wird. Somit entstehen innerhalb des Signalverlaufs Markierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Manche Geräte erzeugen ihre Ausgangsfrequenz durch Mischung verschiedener Frequenzen, wobei die Frequenz mittels [[Phase-locked loop|PLL]]-Regelschleifen aus hochgenauen Referenzoszillatoren abgeleitet wird - hier fehlen Erklärung und Quelle. --&amp;gt;Die voll digitale Synthese eines Wobbelsender-Signales erfolgt meist mittels [[Direct Digital Synthesis]], kurz DDS, wobei die &amp;#039;&amp;#039;sweep&amp;#039;&amp;#039;-Funktion durch das fortlaufende Neu-Setzen der Frequenz anhand einer gewünschten Funktion (z.&amp;amp;nbsp;B. Sägezahn) erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Wobbelmessungen werden mittlerweile auch mit einem „Mitlaufgenerator“ ausgestattete [[Spektrumanalysator]]en eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele [[Funktionsgenerator]]en enthalten auch eine Wobbelfunktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Butterworth response.png|mini|Amplitudengang eines Tiefpassfilters]]&lt;br /&gt;
Das Ausgangssignal des Wobblers wird ggf. verstärkt und mit dem Eingang des Messobjektes verbunden. Das Signal am Ausgang des Messobjektes wird ggf. verstärkt und für die Anzeige aufbereitet (gleichrichten, logarithmieren). Zur Messung nichtelektrischer Signale kommen entsprechende Messwandler zusammen mit dem Messobjekt zum Einsatz (z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Mikrofon]] zum Wobbeln von Lautsprechern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anzeige bzw. Aufzeichnung wird ein [[Oszilloskop]] verwendet, dessen horizontale Ablenkung mit dem Wobbelgenerator [[Synchronisation|synchronisiert]] ist. Im einfachsten Fall wird dazu die Abstimmspannung des VCO im Wobbelgenerator mit dem X-Kanal des Oszilloskopes verbunden. Um eine störende zweite Darstellung des Resultates beim schnellen Rücklauf der VCO-Spannung zu vermeiden, verfügen manche Wobbelgeneratoren über einen Ausgang, an dem beim Rücklauf ein Impuls anliegt; der den Strahl über den Z-Eingang (Helligkeit) des Oszilloskopes dunkelsteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell bei Messungen an schmalbandigen Objekten (Filtern) muss die Frequenz langsam gewobbelt werden, um das Messergebnis nicht zu verfälschen. Dadurch beginnt allerdings die Darstellung am Oszilloskop stark zu flackern bzw. es ist überhaupt nur mehr ein langsam bewegter Punkt sichtbar. Damit die gesamte Durchlasskurve dargestellt werden kann, wurden daher vor Aufkommen der digitalen Speicheroszilloskope (DSO) lang nachleuchtende Bildröhren verwendet, deren Bild so zum Beispiel auch abfotografiert werden konnte. &amp;lt;!--Weiterhin gab es Speicherbildröhren, die sind aber sicher nicht gemeint--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existierten auch Kombigeräte, die einen Wobbelsender, Demodulator/Verstärker und eine Anzeige mit Kathodenstrahl-Röhre enthielten, z.&amp;amp;nbsp;B. der Typ „Polyskop III SWOB“ von [[Rohde &amp;amp; Schwarz]] für 0,1…1000&amp;amp;nbsp;MHz von ca. 1970&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.classicbroadcast.de/downloads/rohde_SWOB3.pdf Bedienungsanleitung Polyskop III, &amp;#039;&amp;#039;Universelles Vierkanal-Frequenzgang-Sichtgerät für die Hochfrequenztechnik&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 22. Jan. 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit dem Gerät konnten während des Frequenz-Rücklaufes Teilbereiche gedehnt dargestellt werden (Lupenfunktion für den Frequenzgang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für langsame Messungen kam auch der Einsatz eines [[Messschreiber|XY-Schreibers]] in Frage, was heute durch den Einzug der Digitaltechnik ebenfalls überholt ist&amp;amp;nbsp;— die Ergebnisse werden mit DSO oder Computer erfasst und grafisch aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
* Messung des [[Amplitudengang]]es – der Verstärkung/Abschwächung einer Schaltung (Verstärker, Filter, Abschwächer) oder eines Bauteils ([[Transistor]], [[Schwingkreis]], [[Übertrager]], [[Leitungstheorie|Leitung]]) – in Abhängigkeit von der Frequenz (das klassische „Wobbeln“)&lt;br /&gt;
* Erfassung von [[S-Parameter]]n (Auswertung mit [[Netzwerkanalysator|Vektoranalysator]])&lt;br /&gt;
* Lautsprechermessung (Verlauf des [[Schalldruck]]s über der Frequenz, [[Resonanzfrequenz]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otger Neufang: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektronik.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1983, ISBN 3-528-04099-8.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Friedrich, Franz Stejskal: &amp;#039;&amp;#039;Elektronik Taschenbuch Band II.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dümmler, Bonn 1977, ISBN 3-427-53282-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.radiomuseum.org/r/rohde_polyskop_i_swob.html Polyskop SWOB I] auf &amp;#039;&amp;#039;radiomuseum.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrische Messtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrischer Oszillator]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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