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	<title>Wjasma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wjasma&amp;diff=150704&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uranus95: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2023-08-22T14:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Wjasma&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Вязьма&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Coat of Arms of Vyazma (Smolensk oblast) (1780).png&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 55 |lat_min= 12 |lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 34 |lon_min= 18 |lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Wjasma&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = Igor Sujew&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1239&lt;br /&gt;
|frühere Namen          =&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit            = 1776&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 44&lt;br /&gt;
|Art der Höhe           =&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 240&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     =&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref =&lt;br /&gt;
|Ballungsraum           =&lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 48131&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 21511x&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 66205501&lt;br /&gt;
|Webseite               = [http://www.vyazma.ru/ www.vyazma.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wjasma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈvʲazʲmə}}] ({{ruS|Вя́зьма}}, wissenschaftliche [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;Vâz&amp;#039;ma&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in der [[Oblast Smolensk]] im Westen [[Russland]]s. Sie liegt auf knapp halbem Weg zwischen [[Smolensk]] und [[Moskau]]. Wjasma hat {{EWZ|RU|66205501}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|66205501}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Festung an der Stelle des heutigen Wjasma entstand bereits im 12. Jahrhundert. Als eigenständiger Ort wird Wjasma erstmals in Urkunden aus dem Jahre 1239 erwähnt. Dieses Jahr wird heute auch als Gründungsjahr der Stadt angenommen. Der Name Wjasma leitet sich möglicherweise vom Verb &amp;#039;&amp;#039;wjasat&amp;#039;&amp;#039; – zu deutsch binden, verbinden – ab, was auf die Lage Wjasmas an einer Verbindung auf dem Wasserwege von Skandinavien nach [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] zurückgeführt werden kann, nämlich an dem Fluss [[Wjasma (Dnepr)|Wjasma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VyazmaMonastery.jpg|mini|links|Ansicht der Altstadt von Wjasma]]&lt;br /&gt;
Mitte des 13. Jahrhunderts wurde Wjasma Zentrum eines russischen Fürstentums. 1403 wurde der Ort durch das [[Großfürstentum Litauen]] eingenommen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen seitens [[Großfürstentum Moskau|Moskaus]], Wjasma zurückzuerobern, gelang dies erst 1493 unter dem Zaren [[Iwan III. (Russland)|Iwan&amp;amp;nbsp;III]]. In den nächsten Jahrzehnten entwickelte sich der Ort rasch, es entstanden dort unter anderem zahlreiche [[Bojaren]]residenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1618 infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen Russlands mit [[Polen-Litauen]] zunächst in polnische Hand gelangte und später zum Grenzort und zugleich zu einem westlichen Moskauer Vorposten wurde, beschloss Moskau, Wjasma zu einer Festung auszubauen. Es entstand daraufhin eine hölzerne Schutzmauer mit sechs Wachtürmen um den Ort herum. Einer von diesen Türmen, der 21&amp;amp;nbsp;Meter hohe Spasskaja-Turm, ist bis heute erhalten geblieben. Etwa zur gleichen Zeit entstand in Wjasma die erste steinerne Kirche – die ebenfalls erhaltene [[Hodegetria]]-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbau blühte Wjasma ab dem 17. Jahrhundert auf; es entstanden mehrere weitere steinerne Kirchenbauten sowie das Ensemble des noch 1536 gegründeten [[Johannes der Täufer|Johannes-der-Täufer]]-Klosters. Nachdem Moskau 1654 [[Smolensk]] von Polen zurückerobern konnte, verlor Wjasma jedoch als militärischer Vorposten an Bedeutung. Dennoch ging dessen Ausbau weiter; auch im 18. Jahrhundert entstanden hier etliche Kirchengebäude, die teilweise bis heute überdauert haben. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Wjasma ein bedeutender Handelsplatz im Westen des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reichs]] und zählte über 150 Unternehmen. Aus dieser Zeit sind in Wjasma einige ehemalige Kaufmannshäuser im damals modischen [[Barock]]stil erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 wurde Wjasma eine Stadt innerhalb des [[Gouvernement Smolensk|Smolensker Gouvernements]] und erhielt erstmals ihr eigenes Stadtwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Battle vyazma.jpg|mini|links|Das umkämpfte Wjasma 1812]]&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 1812 schlug die [[Kaiserlich Russische Armee|russische Armee]] in der [[Schlacht von Wjasma]] die zurückweichenden [[Frankreich|französischen]] Truppen [[Napoléon Bonaparte|Napoleons&amp;amp;nbsp;I.]] und nahm insgesamt etwa 5000 Mann gefangen. Dem gingen langwierige und blutige Kämpfe um die Stadt voraus. Heute erinnert ein [[Obelisk]] an die Kämpfe von damals, der 1912 anlässlich des 100. Jahrestags der Befreiung Wjasmas aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten hundert Jahren entwickelte sich Wjasma als Handelsstadt weiter, während die Industrie eine eher unbedeutende Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Stadt nach der [[Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk]] zwischen 1941 und 1943 von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt, die sie beim Rückzug stark beschädigte. Laut einem Fernschreiben von [[Gotthard Heinrici]] vom 11. März 1943, wurden bei der wochenlangen und planmäßigen {{&amp;quot;|Niederlegung der Stadt}}, die wegen der Verteilung der kriegswichtigen Anlagen in der ganzen Stadt nicht zu vermeiden gewesen sei, 40 Tonnen Sprengstoff, 1.552 Fliegerbomben und 3.600 Brandbomben eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die faschistische Okkupationspolitik in den zeitweilig besetzten Gebieten der Sowjetunion (1941-1944)&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1991, S. 399.&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Verteidigung der Stadt, die vom General [[Michail Grigorjewitsch Jefremow|Michail Jefremow]] geleitet wurde, erinnert heute in Wjasma ein Mahnmal, das 1946 vom renommierten Bildhauer [[Jewgeni Wiktorowitsch Wutschetitsch|Jewgeni Wutschetitsch]] entworfen wurde. Im Lager in Wjasma starben sehr viele sowjetische Kriegsgefangene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde die Stadt nach und nach wieder aufgebaut und bietet bis heute viele architektonische und historische Anziehungspunkte, was die Stadt zu einer wichtigen Touristenattraktion in der Oblast Smolensk macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || 15.645&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 33.774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || 31.883&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 44.145&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || 51.728&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || 59.022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 57.545&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 57.101&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hodegetria church, Vyazma.jpg|mini|Hodegetria-Kirche von Wjasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reste der alten Kremlmauer und der Spasskaja-Turm (1630–1632)&lt;br /&gt;
* Johannes-der-Täufer-Kloster (16.–17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
** Hodegetria-Kirche (1630er-Jahre)&lt;br /&gt;
** Himmelfahrtskirche (Mitte des 17. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitskathedrale (1670er-Jahre)&lt;br /&gt;
* Katharinenkirche (1770–1776)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vyazma station.JPG|mini|links|Der Bahnhof von Wjasma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Wjasma ein Eisenbahnknotenpunkt an der Strecke von [[Warschau]] nach Moskau (unter anderem die Fernzüge von [[Berlin]] nach Moskau halten hier), und es liegt an der parallel verlaufenden russischen [[M1 (Russland)|Fernstraße M1]] ([[Europastraße 30]]). Wirtschaftlich dominiert die Nahrungsmittel- und die Leichtindustrie, ferner gibt es eine Maschinenbaufabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pavel Nakhimov.PNG|mini|hochkant|Pawel Nachimow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Pawel Stepanowitsch Nachimow|Pawel Nachimow]] (1802–1855), Admiral&lt;br /&gt;
* [[Pawel Ignatjewitsch Grochowski|Pawel Grochowski]] (1899–1946), Pilot und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Pawel Alexejewitsch Kurotschkin|Pawel Kurotschkin]] (1900–1989), Armeegeneral&lt;br /&gt;
* [[Leonid Teliga]] (1917–1970), polnischer Journalist, Autor und Dolmetscher&lt;br /&gt;
* [[Klawdija Sergejewna Kildischewa|Klawdija Kildischewa]] (1917–1994), Luftfahrtingenieurin&lt;br /&gt;
* [[Anatoli Dmitrijewitsch Papanow|Anatoli Papanow]] (1922–1987), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Waleri Jewgenjewitsch Jewtuchowitsch|Waleri Jewtuchowitsch]] (* 1954), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Igor Walentinowitsch Korobow|Igor Korobow]] (1956–2018), Generaloberst und Leiter des militärischen Geheimdienstes&lt;br /&gt;
* [[Oleg Sergejewitsch Dmitrijew|Oleg Dmitrijew]] (* 1995), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zinaida Pastuchova, Elena Ponomarëva: &amp;#039;&amp;#039;Drevnerusskie goroda&amp;#039;&amp;#039;. Rusič-Verlag, Smolensk 2006, ISBN 5-8138-0470-6, S.&amp;amp;nbsp;110–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vyazma|Wjasma}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mojgorod.ru/smolensk_obl/vjazma/index.html Eintrag über Wjasma bei mojgorod.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://sova.rsh.ru/vjazma/index.html Kurzgeschichte und Fotogalerie von Wjasma] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://archi.ru/photo/buzlanov/smolensk/sm_ind1.htm Fotos des Rajons Wjasma] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Smolensk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Smolensk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1776]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uranus95</name></author>
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