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	<title>Witzschersdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:57:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Witzschersdorf&amp;diff=1445598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */ archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-10-10T16:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Witzschersdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Leuna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51.319695&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12.132502&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                    = &lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 201&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2017-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Leuna&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Kötzschau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 06237&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03462&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Witzschersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Kötzschau]], das wiederum eine Ortschaft von [[Leuna]] im [[Saalekreis]], [[Sachsen-Anhalt]] ist. Im Ort leben ca. 100 Einwohner. Nachbarorte sind [[Schladebach (Leuna)|Schladebach]] sowie [[Pissen (Rodden)|Pissen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Witzschersdorf liegt zwischen den Städten Leipzig und Merseburg und südlich der [[Bundesstraße 181]], die diese Städte miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich im Bereich südlich der [[Weiße Elster|Elsteraue]] an der [[Landesstraße|L185]], die von Kötzschau kommend in Richtung Rodden – Günthersdorf führt und dort in die Bundesstraße 181 mündet. Eine weitere Straße, die im Ort als Schladebacher Weg geführt wird, führt nach Schladebach. Der nächste Bahnhaltepunkt ist [[Kötzschau]] an der ([[Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Witzschersdorf Duncker.jpg|mini|Rittergut Witzschersdorf um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Nennung von Witzschersdorf geht in das Jahr 1285 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leuna.de/de/koetzschau.html Witzschersdorf.] Website von Leuna.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das im Ort befindliche Rittergut wurde später von den Familien v. Zcweym (1436), von [[Obschelwitz]] (1530), [[Uechtritz (Adelsgeschlecht)|v. Uechtritz]] (1689), v. Hayn (1693–1759), Gottlieb von Zinck (gest. 1785) und [[Wurmb (Adelsgeschlecht)|Wurmb von Zinck]] (1786–1945) besessen. Die Existenz des Rittergutes endete 1945 mit der entschädigungslosen Enteignung durch die [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetisch besetzten Zone]]. Das Gut mit 121 ha Gesamtgröße war eng verknüpft mit dem Dorf Witzschersdorf. Dieses war ein typisches Bauerndorf, das mit der Bodenreform ab 1945 seine bäuerliche Struktur weitgehend verloren hat. Die Witzschersdorfer Feldflur wird von einer Agrargenossenschaft (zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]) bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witzschersdorf gehörte bis 1815 zum [[Hochstift Merseburg|hochstiftlich-merseburgischen]] [[Amt Lützen]], das seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Merseburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;84&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort mit dem Westteil des Amts Lützen im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im&lt;br /&gt;
[[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt. Im April 1945 traf eine Fliegerbombe Gut und Dorf, tötete 36 Guts- und Dorfbewohner und richtete schwere Zerstörungen an. Dabei wurde auch der für Witzschersdorf charakteristische Torturm, als Einfahrt zum Gutshof, vernichtet. Weitere Zerstörungen und Umbauten der Gutsstruktur erfolgten in der Nachkriegszeit, sowohl zur Schaffung neuen Wohnraumes als auch aus ideologischen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Witzschersdorf nach Kötzschau eingemeindet, mit dem es am 31. Dezember 2009 zu Leuna kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Witzschersdorf |val=WITORF_O4201 |abruf=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dorfkern mit seinen Bauernhöfen ist erhalten, die Nachkriegsbauten blieben auf den nördlichen Dorfrand beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Witzschersdorf |Blatt=682 |zlb=95}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Wolfdietrich Wurmb v. Zinck: [https://vonwurmb.de/chronik/witzschersdorf.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Gutes Witscherdorf&amp;#039;&amp;#039;.] vonwurmb.de; abgerufen am 23. Juli 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leuna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1285]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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