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	<title>Witzeeze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Witzeeze&amp;diff=422649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-01T07:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Witzeeze COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/27//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/37//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Witzeeze_in_RZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Büchen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 16&lt;br /&gt;
|PLZ               = 21514&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04155&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053132&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 53Z&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Amtsplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;21514 Büchen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://gemeinde-witzeeze.de/ gemeinde-witzeeze.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Wolfgang Kroh&lt;br /&gt;
|Partei            = FWW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Witzeeze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]] am [[Elbe-Lübeck-Kanal]]. Ein See liegt im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 10: Timmaspe - Ziethen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2008 |ISBN=978-3-926055-92-7 |Seiten=344 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D988104741 |Abruf=2020-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand ursprünglich im ehemals sächsisch-slawischen Grenzgebiet an der [[Delvenau]], etwa 500 Meter weiter östlich von der heutigen Dorfmitte. Hier trennte der [[Limes Saxoniae]] das Siedlungsgebiet der Holsten von dem des [[Abodriten|abodritischen]] Teilstammes der [[Polaben]]. Bodenfunde zeugen von einer slawischen Besiedelung. Nach der Einrichtung der [[Grafschaft Ratzeburg]] 1143 fand das Dorf im [[Ratzeburger Zehntregister]] von [[1230]] eine erste urkundliche Erwähnung, damals noch als &amp;#039;&amp;#039;Wutsetse&amp;#039;&amp;#039;. Der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet „das Umgehauene“, „der Verhau“ und weist damit auf die Anlage einer Geländesperre durch das Kappen von Bäumen in ein bis zwei Metern Höhe und die anschließende Bepflanzung mit rankenden Dornen hin, um im deutsch-slawischen Grenzgebiet ein undurchdringliches Hindernis zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Hardt: &amp;#039;&amp;#039;Linien und Säume, Zonen und Räume an der Ostgrenze des Reiches im frühen und hohen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Pohl]]/Helmut Reimitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grenze und Differenz im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Österreichische Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Kl. Denkschriften 287. Forschungen zur Geschichte des Mittelalters 1. Wien 2000, ISBN 3-7001-2896-7, S. 50 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausweislich der Eintragung im Ratzeburger Zehntregister verfügte das Dorf über 20 Vollbauernstellen und war damit für mittelalterliche Verhältnisse vergleichsweise groß. Die verkehrsgünstige Lage an einer Nebenstrecke der [[Alte Salzstraße|Alten Salzstraße]] könnte mit ursächlich für die Größe des Ortes gewesen sein. Die Bedeutung dieses Handelsweges wuchs mit dem Bau des Delvenau-Stecknitz-Kanals zwischen 1391 und 1398. Im Jahre 1608 kam das Dorf vom Kirchspiel [[Lütau]] zum Kirchspiel [[Büchen|Pötrau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen ===&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] war für Witzeeze eine Zeit der Zerstörung. Unmittelbar an zwei wichtigen Verkehrsadern gelegen, zogen die Heerhaufen durch das Dorf. Im Jahre 1630 wurde es von den abziehenden Truppen des [[Johann T’Serclaes von Tilly]] vollständig vernichtet und nach dem Wiederaufbau 1636 erneut durch die Schweden verwüstet. In der Folgezeit blieb Witzeeze ein eher kleineres Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Ende des Zweiten Weltkrieges ===&lt;br /&gt;
Deutschland verlor 1945 den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und es wurde schrittweise besetzt. In den letzten Kriegstagen rückten die [[Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete|alliierten Truppen]] immer weiter nach Norden vor. Im Kreis Herzogtum Lauenburg begannen im April die Vorbereitungen hinsichtlich der zu erwartenden Kämpfe. Stellungen, Schützenlöcher, Schützengräben und mit Minen ausgestattete Panzersperren wurden eingerichtet. Zudem wurden verschiedene Brücken für Sprengungen vorbereitet. Nachdem die Briten am 19. April die  [[Lauenburg/Elbe|Lauenburg]] gegenüberliegende Elbseite bei [[Hohnstorf (Elbe)|Hohnstorf]] erreichten, richteten die Deutschen im Bauerndorf Witzeeze ein Generalkommando ein, das die improvisierte Elbverteidigung weiter aufbauen sollte. Es standen nur noch zusammengewürfelte Reste verschiedener Einheiten und militärisch unzureichend ausgebildete Jugendliche zur Verfügung, deren Ausrüstung ebenfalls unzureichend war. Schwere Waffen waren kaum noch vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [https://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Letzte-Kaempfe-im-Fruehjahr-1945 Letzte Kämpfe im Frühjahr 1945], vom: 14. April 2015; abgerufen am: 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 1945 setzten die britischen Truppen von [[Artlenburg]] aus auf das gegenüberliegende Elbufer bei [[Schnakenbek]] über. Dort richteten sie einen [[Brückenkopf]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [https://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Letzte-Kaempfe-im-Fruehjahr-1945 Letzte Kämpfe im Frühjahr 1945], vom: 14. April 2015; abgerufen am: 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-hohe-elbgeest.de/media/custom/1798_1409_1.PDF?1432153496 Dorfzeitung Kröppelshagen-Fahrendorf. Kriegsende vor 70 Jahren], S. 10, vom: Frühjahr 2015; abgerufen am: 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde die Stadt Lauenburg besetzt. In den frühen Morgenstunden des 1. Mais wurde auch Witzeeze von den britischen Truppen eingenommen. Die Briten drangen sodann weiter nach Norden, nach [[Büchen]] vor, das nach heftigeren Kämpfen noch am selben Tag eingenommen werden konnte. Schon am 2. Mai konnte sodann [[Lübeck]] besetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lübecker Nachrichten]]: [https://www.ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Letzte-Kaempfe-im-Fruehjahr-1945 Letzte Kämpfe im Frühjahr 1945], vom: 14. April 2015; abgerufen am: 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bergedorfer Zeitung]]: [https://www.bergedorfer-zeitung.de/archiv/lauenburg/article112565491/Als-der-Krieg-nach-Lauenburg-kam.html  Serie: Vor 65 Jahren. Als der Krieg nach Lauenburg kam], vom: 28. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Am selben Tag flüchtete die [[Geschäftsführende Reichsregierung]] aus dem 70 Kilometer weiter nördlich gelegenen Raum [[Eutin]]-[[Plön]] vor den herannahenden britischen Truppen weiter in den [[Sonderbereich Mürwik]]. Den anschließenden Tag marschierten die britischen Soldaten im unweit westlich gelegenen [[Hamburg]] ein. Tags darauf erfolgte die [[Teilkapitulation der Wehrmacht für Nordwestdeutschland, Dänemark und die Niederlande]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-hohe-elbgeest.de/media/custom/1798_1409_1.PDF?1432153496 Dorfzeitung Kröppelshagen-Fahrendorf. Kriegsende vor 70 Jahren], S. 10, vom: Frühjahr 2015; abgerufen am: 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem Zuzug von Flüchtlingen zum Kriegsende stieg die Einwohnerzahl des kleinen Bauerndorfes auf 811 Einwohner (vgl. [[Flüchtlinge in Schleswig-Holstein nach dem Zweiten Weltkrieg]]). Heute ist der Ort Witzeeze hauptsächlich eine Wohngemeinde, deren Einwohner nach Hamburg und in die umliegenden Städte pendeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2012 hat Witzeeze den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen und vertrat Schleswig-Holstein beim Bundeswettbewerb 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535318132.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 63,5 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 33.1&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FWW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 61.9&lt;br /&gt;
|FARBE2         = d6be24&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Freie Wählergemeinschaft Witzeeze&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = EB:Schmahl&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 5.0&lt;br /&gt;
|FARBE3         = ff7043&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3     = [[Einzelbewerber]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Freie Wählergemeinschaft Witzeeze sieben Sitze und die CDU sechs Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold mit schwarzem Bord über blauem Wellenbalken ein schwarzer alter Frachtwagen in Rückansicht, beiderseits begleitet von je einem aufrechten grünen Eichenblatt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|443|Gemeinde Witzeeze, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Witzeeze]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die historische [[Dückerschleuse]] des ehemaligen [[Stecknitzkanal]]s als Kulturdenkmal&lt;br /&gt;
* die Schleuse am [[Elbe-Lübeck-Kanal]] von 1900, die nach dem [[Ludwig Hotopp|hotoppschen Prinzip]] nur mit Wasserkraft betrieben wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Witzeeze liegt an der [[Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg]], jedoch ohne Halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 drehte das [[ZDF]] in Witzeeze den Dreiteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Jokehnen (Fernsehserie)|Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-witzeeze.de/ Gemeinde Witzeeze]&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-buechen.eu/unser-amt/die-gemeinden/witzeeze Gemeinde Witzeeze beim Amt Büchen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7624129-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witzeeze| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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