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	<title>Wittgensteiner Land - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:55:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wittgensteiner_Land&amp;diff=385364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Punkt hinter Abkürzung gesetzt</title>
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		<updated>2025-12-03T19:42:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Punkt hinter Abkürzung gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lage des Kreises Wittgenstein in Deutschland.png|mini|Lage des Kreises Wittgenstein (1816–1974) &amp;#039;&amp;#039;in der alten Bundesrepublik Deutschland und in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Land&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geläufiger &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Wittgensteiner Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Wittgestee&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Region im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]], zu kleinen Anteilen auch im [[Hochsauerlandkreis]], in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es ist praktisch deckungsgleich mit dem ehemaligen [[Kreis Wittgenstein]], der innerhalb des neuen Kreises Siegen-Wittgenstein in nur noch drei Gemeinden ([[Bad Berleburg]], [[Bad Laasphe]] und [[Erndtebrück]]) zusammengefasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zähl(t)en die Höhendörfer [[Hoheleye]], [[Langewiese]], [[Neuastenberg]] und [[Mollseifen]] nordöstlich von Bad Berleburg, die bei der Gebietsreform Stadtteile von [[Winterberg]] (Hochsauerlandkreis) wurden, dazu, wenngleich sie, auch aufgrund der Ausgliederung, heute oft dem [[Sauerland]] zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für die Region zumeist verwendete Landesname &amp;#039;&amp;#039;Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039; ist Ursprung des Namens des früheren gleichnamigen Landkreises, des heutigen zweiten Namensbestandteils des [[Kreis Siegen-Wittgenstein|Kreises Siegen-Wittgenstein]] und sämtlicher Familiennamen, die ihn beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eckdaten ==&lt;br /&gt;
Das Wittgensteiner Land ist durch die an [[Ebschloh]] und [[Bärenkopf (Rothaargebirge)|Bärenkopf]] über 680&amp;amp;nbsp;m erreichende Wasserscheide zwischen [[Eder]] und [[Lahn]] deutlich in einen Nordteil mit Erndtebrück und Berleburg im Einzugsgebiet der Obereder und einen Südteil mit Laasphe im Einzugsgebiet der Oberlahn aufgeteilt, was sich auch in einer Unterteilung des [[Wittgensteiner Platt]] widerspiegelt. Da die nördlich parallele Eder um rund 90&amp;amp;nbsp;m höher fließt als die Lahn, findet sich der niedrigste Punkt des Wittgensteiner Landes auf etwa {{Höhe|290|DE-NN&amp;lt;!--historischer Höhenbezug, seit 1993 bundesweit durch NHN ersetzt--&amp;gt;}} am Austritt der Lahn unterhalb von [[Niederlaasphe]] ([[Oberes Lahntal]]). Höchster Punkt des Altkreises war der [[Gerkenstein]] (792,7&amp;amp;nbsp;m) an der Wasserscheide der [[Odeborn]] zur [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] im äußersten Nordosten. Im heutigen Kreisgebiet ist der weiter südwestlich gelegene [[Albrechtsberg (Rothaargebirge)|Albrechtsberg]] (772,1&amp;amp;nbsp;m), Basis des Kamms der [[Rothaar]] an der Wasserscheide zwischen Lenne und Eder, höchster &amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;, jedoch nicht höchster &amp;#039;&amp;#039;Punkt&amp;#039;&amp;#039;: Dieser findet sich im äußersten Nordosten und ebenfalls an der Kreisgrenze, mit über 788&amp;amp;nbsp;m Höhe über NHN südsüdwestlich der [[Wallershöhe]] im Massiv der [[Ziegenhelle]] ({{Coordinate|NS=51.11648|EW=8.531386|type=landscape|region=DE-NW|text=Koordinaten|name=Höchster Punkt im Kreis SI}}). Höchste Erhebung des zur Lahn entwässernden Südteils ist der [[Kompass (Rothaargebirge)|Kompass]] ({{Höhe|694}}) im äußersten Süden.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute (2020) leben im erweiterten Stadtgebiet Bad Berleburgs rund 19.000 Menschen, in Bad Laasphe etwa 13.500, in Erndtebrück etwa 7.000 und in den Höhendörfern zusammen gut 350, was etwa 40.000 Einwohner für die 488,66&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] große Fläche des Altkreises ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Zuordnung ==&lt;br /&gt;
In der 4./5. Lieferung zum [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] wurde im Jahr 1957 eine 468,8&amp;amp;nbsp;km² umfassende naturräumliche Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Land&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, die bereits im Jahr 1954 kartiert worden war. Diese umfasste neben dem Wittgensteiner Kernland auch Teile des [[Hessisches Hinterland|Hessischen Hinterlandes]]. Umgekehrt waren Randbereiche des historischen Wittgensteiner Landes wie das [[Oberes Lahntal|Obere Lahntal]] bei Laasphe sowie höher gelegene Teile des [[Rothaargebirge]]s, darin die Höhendörfer südwestlich des [[Kahler Asten|Kahlen Asten]], ausgespart.{{GeoQuelle|DE|HNGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Kartierung von 1960 und den [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Einzelblättern]] &amp;#039;&amp;#039;125 Marburg&amp;#039;&amp;#039; (1960),{{GeoQuelle|DE|BfL-125}} &amp;#039;&amp;#039;111 Arolsen&amp;#039;&amp;#039; (1963),{{GeoQuelle|DE|BfL-111}} &amp;#039;&amp;#039;110 Arnsberg&amp;#039;&amp;#039; (1969){{GeoQuelle|DE|BfL-110}} und &amp;#039;&amp;#039;124 Siegen&amp;#039;&amp;#039; (1972){{GeoQuelle|DE|BfL-124}} wurde jedoch die Haupteinheit wieder aufgegeben und die vormals unter &amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Land&amp;#039;&amp;#039; zusammengefassten Landschaften wurden größtenteils dem Rothaargebirge (Haupteinheit 333), zu kleineren Anteilen auch dem [[Ostsauerländer Gebirgsrand]] (322) zugeordnet. Es verblieben die folgenden Hauptlandschaften:&lt;br /&gt;
* [[Wittgensteiner Kammer]] (333.1)&lt;br /&gt;
* [[Auer Ederbergland]] (333.42)&lt;br /&gt;
* [[Südwittgensteiner Bergland]] (&amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Lahnbergland&amp;#039;&amp;#039;; 333.2)&lt;br /&gt;
* [[Sackpfeife (Berg)|Sackpfeife]] (333.3; praktisch ganz in Hessen)&lt;br /&gt;
* [[Hinterländer Ederbergland]] (332.1)&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittgensteiner Kammer mit Asten und Ziegenhelle (Elop).jpg|mini|Hügellandschaft der Wittgensteiner Kammer; im Hintergrund sind markante Berge des Rothaargebirges erkennbar, darunter [[Kahler Asten]] und [[Ziegenhelle]].]]&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Kammer&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine größtenteils gerodete Hochmulde, die im Nordosten den Tälern der [[Odeborn]] (ab [[Girkhausen (Bad Berleburg)|Girkhausen]]) und der [[Eder]] (ab [[Berghausen (Bad Berleburg)|Berghausen]]) bis zu ihrem Zusammenfluss in [[Raumland]] folgt. Von Berghausen aus ederaufwärts nach Westen verlängert sich diese gerodete Auenlandschaft bis [[Aue (Bad Berleburg)|Aue]] und von dort aus nordwärts entlang der [[Kappel (Eder)|Kappel]] bis [[Wingeshausen]]; diese Landschaft wird auf Blatt Arnsberg jedoch dem Auer Ederbergland zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Süden der Kammer nimmt das hügelige Land zwischen Raumland und Erndtebrück ein, wo wieder die Eder erreicht wird. Ausgespart sind die bewaldeten Höhenrücken zwischen Aue (N), Berghausen (O) und [[Birkelbach (Erndtebrück)|Birkelbach]] (SW), die am &amp;#039;&amp;#039;Strauch&amp;#039;&amp;#039; nördlich Birkelbachs {{Höhe|643}} erreichen, sowie das Eder-Engtal zwischen [[Röspe]] und Aue, die, zusammen mit Erhebungen links der Eder, das Auer Ederbergland bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittig quer in West-Ost-Richtung wird das Wittgensteiner Land durch den &amp;#039;&amp;#039;Stünzelrücken&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Bezeichnung wird im Handbuch, 4./5. Lieferung, genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich entlang der [[Rhein-Weser-Wasserscheide]] vom [[Ebschloh]] ({{Höhe|686.3}}) über den [[Bärenkopf (Rothaargebirge)|Bärenkopf]] ({{Höhe|680}}) bis zur Sackpfeife ({{Höhe|674}}) zieht, geteilt. Dieser Höhenzug bildet, von Ebschloh (wird bereits zum [[Ederkopf-Lahnkopf-Rücken]] gezählt) und Sackpfeife abgesehen, den Norden des &amp;#039;&amp;#039;Südwittgensteiner Berglands&amp;#039;&amp;#039;. Streng genommen existiert keine wirklich geomorphologische deutliche Westgrenze des Naturraums Sackpfeife, wenn man nicht, anders als Blatt 125 Marburg, als Westgrenze die [[Scharte (Geographie)|Scharte]] des eigentlichen Sackpfeifenrückens nähme –&amp;amp;nbsp;die andererseits nur einen Höhenrücken von den angrenzenden abtrennte. Lediglich &amp;#039;&amp;#039;kulturräumlich&amp;#039;&amp;#039; verläuft hier die Grenze zwischen dem Wittgensteiner Land und dem Hessischen Hinterland.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Laasphe Panorama.jpg|mini|Bad Laasphe in Südwittgenstein]]&lt;br /&gt;
Die südlichen, quellnah oder von rechts zur [[Lahn]] entwässernden Teile des Südwittgensteiner Berglands sind weitgehend unbesiedelt und bewaldet. Eine Ausnahme bildet das [[Feudinger Becken]] mit [[Feudingen]] und einigen Weilern nordwestlich des Dorfes, das deutlich eingesenkt ist. Der &amp;#039;&amp;#039;Hainberg&amp;#039;&amp;#039;, die einzige nennenswerte innere Erhebung, bleibt mit {{Höhe|528.1}} weit hinter den Randhöhen (im NW etwa das Ebschloh) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den nördlichen Osten des historischen Wittgensteiner Landes nimmt das Hinterländer Ederbergland beiderseits der Eder zwischen [[Dotzlar]] und [[Beddelhausen]] ein, das, wie der Name vermuten lässt, sich ins Hessische Hinterland fortsetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittgensteiner Land bei Wemlighausen.jpg|mini|Wittgensteiner Land bei [[Wemlighausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Wittgensteiner Land weist ein ausgesprochen raues Klima auf, in dem von Osten nach Westen die Durchschnittstemperatur kontinuierlich sinkt, während die Niederschlagsmenge mit der verbundenen Höhenlage deutlich steigt, wie die folgende, nicht mehr ganz aktuelle (1950er Jahre) Aufstellung der mittleren Jahresniederschläge zeigt:{{GeoQuelle|DE|HNGD}}&lt;br /&gt;
* [[Eder]]gebiet&lt;br /&gt;
** [[Girkhausen (Bad Berleburg)|Girkhausen]]: 1172&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Wingeshausen]] ({{Höhe|440}}): 1145&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Bad Berleburg|Berleburg]] ({{Höhe|420}}): 1068&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Erndtebrück]] ({{Höhe|495}}): 1157&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Wunderthausen]] ({{Höhe|552}}): 1076&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Schwarzenau (Bad Berleburg)|Schwarzenau]] ({{Höhe|370}}): 926&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* Zwischentalscheide&lt;br /&gt;
** [[Sassenhausen]] ({{Höhe|564}}): 1172&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* [[Lahn]]gebiet&lt;br /&gt;
** [[Feudingen]] ({{Höhe|410}}): 1136&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
** [[Bad Laasphe|Laasphe]] ({{Höhe|327}}): 947&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
Im östlich benachbarten [[Hessisches Hinterland|Hinterland]] sinken die Niederschläge weiter mit der Höhe und erreichen an der Eder in [[Hatzfeld (Eder)|Hatzfeld]] ({{Höhe|350}}) 773&amp;amp;nbsp;mm, an der Lahn in [[Biedenkopf]] ({{Höhe|273}}) 776&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkennbar wirkt sich die um rund {{Höhe|90}} höhere Lage der Eder nicht aus, wohl aber die Höhe der umgebenden, insbesondere der westlich angrenzenden Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In windstillen, klaren Nächten, wenn [[Inversionswetterlage]]n auftreten, bilden sich in einigen Tälern der Dörfer [[Kaltluftsee]]n. Dabei können, wenn die meteorologischen Bedingungen es zu lassen, empfindlich kalte Temperaturen gemessen werden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Erndtebrück#Klima|Erndtebrück]], [[Benfe (Erndtebrück)#Lage|Benfe]] oder Hemschlar. Dabei treten im Winter Temperaturwerte bis unter −20 Grad auf. In den Sommermonaten kann es vereinzelt auf nahe 0 Grad abkühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Wittgensteiner Landes erfolgte sukzessive, von Hessen ausgehend, von Ost nach West, und zwar zunächst in den beiden Haupttälern, also denen von Eder und Lahn, die die einzigen Pforten in die Landschaft bilden. Bis zum Jahr 800 waren die Haupttäler bis etwa zum [[Meridian (Geographie)|Meridian]] von [[Raumland]] erschlossen, dann folgten höhere Teile der Haupttäler sowie die Nebentäler. Erst um 1700 wurden schließlich die höheren Regionen besiedelt.{{GeoQuelle|DE|HNGD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Besiedlung in Wittgenstein ===&lt;br /&gt;
Im Bereich der heutigen Stadt [[Bad Berleburg]] konnten Heimatarchäologen anhand von Grabungsfunden mehr als 150 Siedlungsstellen einer ersten Besiedlung in der keltischen, also vorchristlichen Zeit (ab etwa 700 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) nachweisen. Aus dieser Zeit sind Wallburgen bekannt, die von den [[Kelten]] auf steilen Bergkuppen gebaut worden waren. Die Burgen liegen in der Nähe der heutigen Ortschaften Aue, [[Dotzlar]], [[Hesselbacher Wallburg|Hesselbach]], [[Wemlighausen]] und über [[Bad Laasphe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodenfunde, die auf eine frühgeschichtliche Besiedlung hindeuten, existieren ferner aus dem Bereich des [[Bad Laasphe]]r Ortsteils [[Banfe]]. Zu nennen sind hier das Steinbeil aus der „Wachtel“, einem Waldstück in Banfe, sowie Topf- und Schüsselfragmente aus dem „Auerbach“, der durch Banfe fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubesiedelung in karolingischer und ottonischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnungen der Ortschaften Laasphe, [[Arfeld]], [[Raumland]] und [[Hesselbach (Bad Laasphe)|Hesselbach]] liegen aus den Jahren 800 und 802 n.&amp;amp;nbsp;Chr. vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Urkunde zu Hesselbach (802).jpg|Schenkungsurkunde für das Kloster Fulda]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals war hier eine karolingische Grenzmark gegen die sächsischen Gebiete im Norden entstanden mit einer vergleichsweise lockeren Besiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert gehörte das Wittgensteiner Land zum fränkischen [[Hessengau]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=GA|ID=15|titel=Die „Gaue vor 900“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=GA|ID=16|titel=Die „Gaue nach 900“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Herrschaftsraum des Geschlechtes der [[Konradiner]]. Nach namenkundlichen Forschungen setzte die Hauptbesiedelung des Landes um etwa 900 ein, als unter den Konradinern von Hessen aus neue Höfe und Siedlungen in den zuerst zugänglichen Tallagen angelegt wurden. Typisch ist für diese Phase die Namensendung auf &amp;#039;&amp;#039;-hausen&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. Diedenshausen, Bernshausen). In dem folgenden Jahrhundert wurden auch die höheren Lagen besiedelt, sodass um 1000 etwa zwei Drittel der heutigen Dörfer als Wohnorte vorhanden waren. Ab der Jahrtausendwende wuchs wie überall in Europa die Bevölkerung in den folgenden drei Jahrhunderten auf etwa das Dreifache an. Dies führte zur Bildung regelrechter Dörfer mit bis zu 10 oder 20 Hofstellen an den älteren Siedelplätzen und zu Rodungen und der Neuanlage einiger weiterer Siedlungen in relativ ungünstigen Höhenlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfau 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Wittgenstein (Widechinstein) wurde erstmals im Jahr 1174 urkundlich erwähnt, als sich Graf [[Werner I. (Battenberg und Wittgenstein)|Werner&amp;amp;nbsp;I.]] nach einer kurz zuvor über Laasphe mit diesem Namen angelegten [[Schloss Wittgenstein|Burg]] nannte. Das Gebiet war damals ein nordwestlicher Teil der weitaus größeren Grafschaft „Stiffe“ („Stift“), in der Glieder der Familie der Grafen von [[Reichenbach (hessisches Adelsgeschlecht)|Reichenbach-Ziegenhain]] regierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wrede 1927; Pfau 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Grafschaft Wittgenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laasphe De Merian Hassiae 144.jpg|miniatur|Laasphe mit dem [[Schloss Wittgenstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Wittgenstein (Ludorff).png|miniatur|[[Schloss Wittgenstein]], namensgebender Stammsitz des Landes sowie des Grafen- und Fürstenhauses]]&lt;br /&gt;
Die Enkel des Grafen Werner&amp;amp;nbsp;I. von Battenberg und Wittgenstein teilten sich den väterlichen Besitz. Im Jahr 1238 erhielt Graf [[Siegfried I. (Wittgenstein)|Siegfried&amp;amp;nbsp;I.]] das Land um den Oberlauf der Flüsse [[Lahn]] und [[Eder]] und nannte sich nun Siegfried von Wittgenstein. Damit begann die Geschichte einer eigenständigen Grafschaft Wittgenstein, die bis zur Auflösung des Alten Reiches im Besitz der [[Liste der Regenten von Wittgenstein|Grafen aus dem Hause Wittgenstein]] und ihrer Nachfolger aus dem Haus Sponheim-Sayn blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der namensgebenden [[Schloss Wittgenstein|Burg Wittgenstein]] gründete Graf Siegfried I. um 1240/50 die [[Geschichte von Bad Laasphe|Stadt Laasphe]] an der Stelle einer älteren Siedlung aus karolingischer Zeit. 1258 wurde nördlich der Eder eine zweite Stadt gegründet, Berleburg, die hoch über der [[Odeborn]] gelegen und durch Steilhänge zum Odeborntal und dem Berlebach vor Angriffen geschützt war. Siegfried&amp;amp;nbsp;I. erwarb dazu zusammen mit [[Vogt|Klostervogt]] Adolf von Grafschaft von dem [[Kloster Grafschaft|Benediktinerkloster Grafschaft]] die Eigentumsrechte an dem Berg, die 1322 in den Alleinbesitz von [[Siegfried II. (Wittgenstein)|Siegfried&amp;amp;nbsp;II. von Wittgenstein]] übergingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Grafen regierten die Grafschaft Wittgenstein nach dem Erlöschen der Wittgensteiner in männlicher Linie 1361:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Salentin (Wittgenstein)|Salentin von Sayn]], Graf zu Wittgenstein (um 1310 – um 1392)&lt;br /&gt;
* Johann IV. von Sayn, Graf zu Wittgenstein (gest. um 1436)&lt;br /&gt;
* Georg von Sayn, Graf zu Wittgenstein (um 1400 – 1472)&lt;br /&gt;
* [[Eberhard I. (Wittgenstein)|Eberhard von Sayn, Graf zu Wittgenstein]] (1425–1494) und sein Bruder Johann, der später in den geistlichen Stand übertrat&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm der Ältere (Wittgenstein)|Wilhelm  der Ältere von Sayn, Graf zu Wittgenstein]] (1488–1570) und sein Bruder [[Johann VII. (Wittgenstein)|Johann]] (1489–1551)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig I. (Wittgenstein)|Ludwig der Ältere von Sayn, Graf zu Wittgenstein]] (1532–1605)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert stellte sich das Grafenhaus unter den Schutz der Landgrafen von [[Hessen-Marburg]], um Angriffe anderer Landesherren, insbesondere des [[Erzbistum Mainz|Erzbistums Mainz]], abzuwehren. Gleichzeitig wurden aber die aus dem späten Mittelalter herrührenden engen Kontakte zum [[Haus Nassau]] weitergepflegt. Im Jahr 1605 erfolgte die Teilung in die von nun an selbständigen Grafschaften [[Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] und [[Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Kreis Wittgenstein COA.svg|miniatur|hochkant=0.5|Wappen des Kreises Wittgenstein]]&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] 1806 wurden die kaisertreuen Grafen Christian Heinrich zu [[Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] (1792) und Friedrich Karl zu [[Sayn-Wittgenstein-Hohenstein]] (1801) von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;II.]] in den [[Reichsfürst]]enstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide [[Fürstentum|Fürstentümer]] wurden 1806 zunächst dem [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum Hessen-Darmstadt]] angeschlossen, dann aber auf Beschluss des [[Wiener Kongress]]es von 1815 an [[Preußen]] abgegeben. Wiedervereinigt bildeten sie seit 1817 den [[Kreis Wittgenstein]] im südöstlichen Teil der [[Provinz Westfalen]]. Der [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] des Kreises war [[Bad Berleburg|Berleburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 wurde aufgrund des [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]]es der größte Teil des [[Kreis Wittgenstein|Kreises Wittgenstein]] mit dem bisherigen [[Kreis Siegen]] zum neuen [[Kreis Siegen-Wittgenstein|Kreis Siegen]] vereinigt. Der nördlichste Teil des Kreises wurde dem [[Hochsauerlandkreis]] zugeschlagen. Mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1984 wurde aufgrund der anhaltenden Proteste aus der Wittgensteiner Bevölkerung der Kreis Siegen in &amp;#039;&amp;#039;[[Kreis Siegen-Wittgenstein]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Erst 1999 wurde das Wappen des Kreises Siegen bzw. Siegen-Wittgenstein um das Wappenbild des Wittgensteiner Wappens ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und kulturelle Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Das [[Wittgensteiner Platt]] wird von Sprachforschern zum [[Hessische Dialekte|hessischen]] und damit zum [[Rheinfränkische Dialekte|rheinfränkischen]] Sprachraum gezählt. Nach Möhn und Weiershausen wird die Mundart in einen nördlichen und einen südlichen Sprachbereich eingeteilt, der jeweils durch die Einflüsse der angrenzenden Regionen Westfalens bzw. Hessens und Nassaus geprägt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Möhn: &amp;#039;&amp;#039;Die Struktur der niederdeutsch-mitteldeutschen Sprachgrenze zwischen Siegerland und Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kulturelle Verbindung bestand historisch zu Oberhessen und den Siegerländer Gebieten, zum Teil auch zu den sauerländischen Nachbargebieten. Eine Verbindung zur historischen Landschaft Westfalen ergab sich insbesondere in den heute zum [[Hochsauerlandkreis]] gehörenden Wittgensteiner Höhendörfern, da sich dort seit der Gründung durch den Grafen [[Casimir (Sayn-Wittgenstein-Berleburg)|Casimir]] zu [[Sayn-Wittgenstein-Berleburg]] Menschen aus dem benachbarten Sauerland angesiedelt und ihre Sprache, katholische Konfession und Brauchtum mitgebracht und verbreitet haben.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Rewweln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Wittgensteiner Land ist mittelständisch geprägt. Einige Unternehmen mit Weltruf sind hier ansässig. So hat zum Beispiel die [[EJOT]]-Firmengruppe ihren Sitz in [[Bad Berleburg]]. Die 1875 gegründete Firma [[Sonor]] ist seit 1946 in [[Aue (Bad Berleburg)|Aue]] beheimatet. Die älteste ansässige Bierbrauerei ist die 1705 gegründete [[Brauerei Bosch]] in [[Bad Laasphe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aus [[Diedenshausen (Bad Berleburg)|Diedenshausen]] bei [[Bad Berleburg]] stammte der Rechtsgelehrte, calvinistische Staatstheoretiker und Politiker [[Johannes Althusius]] (*&amp;amp;nbsp;1563; †&amp;amp;nbsp;12. August 1638 in [[Emden]]). Eine weitere herausragende Persönlichkeit aus dem Wittgensteiner Land ist der deutsche [[Komponist]] und Musikpädagoge [[Friedrich Kiel]] (*&amp;amp;nbsp;8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1821 in [[Puderbach (Bad Laasphe)|Puderbach]]; †&amp;amp;nbsp;13. September 1885 in [[Berlin]]). Er war einer der angesehensten Kompositionslehrer seiner Zeit und gehörte zu den herausragenden Komponisten der Generation zwischen [[Robert Schumann]] und [[Johannes Brahms]]. Begraben wurde Kiel auf dem [[Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof|Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg]], seine letzte Ruhe fand er jedoch am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1971 in seinem Geburtsort Puderbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreich|österreichische]] Industriellen- und Intellektuellen-[[Wittgenstein (Familie)|Familie Wittgenstein]] hat ihre Wurzeln im Wittgensteiner Land. Sie war ursprünglich eine früh assimilierte jüdische Familie in [[Laasphe]]. Einer der ältesten bekannteren Angehörigen der Familie war der Gutsverwalter Moses Meyer, der für die Grafen von [[Sayn-Wittgenstein|Sayn-Wittgenstein-Hohenstein]] arbeitete. Aufgrund der 1808 im [[Königreich Westphalen]] erlassenen Vorschrift, binnen drei Monaten einen Nachnamen anzunehmen, wählte Moses Meyer den herkunftsbezogenen Nachnamen Meyer-Wittgenstein. Der bekannteste Nachkomme dieser Familie ist der österreichisch-britische Philosoph [[Ludwig Wittgenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Krämer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wittgenstein I+II. [I. Die Landschaft / II. Kulturgeschichtliche Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Arbeitsausschuß Heimatbuch]. 2 Bände. Gebrüder Zimmermann, Balve o.&amp;amp;nbsp;J. [1965].&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Bauer (Heimatforscher)|Eberhard Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Separatismus in der Grafschaft Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 75 (1982), S.&amp;amp;nbsp;167–183.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Friedrich Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reformation in der Grafschaft Wittgenstein und ihre Durchführung bis zum Tode Graf Ludwig des Älteren.&amp;#039;&amp;#039; Laasphe/Lahn 1957.&lt;br /&gt;
* Johannes Burkardt: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Wittgenstein [Art.].&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Speitkamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der hessischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63.3). Marburg 2014, S. 466–489.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hartnack]]: &amp;#039;&amp;#039;Wittgensteiner Land.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Emil Meynen]], [[Josef Schmithüsen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; 4./5. Lieferung 1957, S.&amp;amp;nbsp;496–500.&lt;br /&gt;
* Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein. Früh- und Hochmittelalter (750–1250).&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-861-7.&lt;br /&gt;
* Werner Wied: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Grafschaft Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Wittgenstein 76 (1988), S.&amp;amp;nbsp;78–94.&lt;br /&gt;
* [[Günther Wrede]]: &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Marburger Studien zur älteren deutschen Geschichte, Reihe&amp;amp;nbsp;1, Bd.&amp;amp;nbsp;3). Marburg 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Siegerland und Wittgenstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wittgensteiner-heimatverein.de/bibliografie.html Bibliographie Wittgenstein] (Literaturhinweise zu vielen wittgensteiner Themen: Geschichte, Kirche, Natur und Landschaft, Gemeinden usw.)&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/arc118 Urkundenregesten aus dem Archiv der Familie Sayn-Wittgenstein-Hohenstein in Laasphe / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)]&lt;br /&gt;
* [https://www.museen-in-wittgenstein.de/ Museen in Wittgenstein]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253189|Kulturlandschaft Wittgenstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066654-2|LCCN=sh/2006/007272|VIAF=248083295}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.97668|EW=8.32952|type=landscape|region=DE-NW}}&amp;lt;!-- Dreigemeindeneck --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittgensteiner Land| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sayn-Wittgenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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