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	<title>Witten-Mitte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Witten-Mitte&amp;diff=591784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TabellenBot: 1x externen Link aus Vorlage:Internetquelle entfernt (werk=[http://www.witten.de/ Witten.de] ).</title>
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		<updated>2023-12-03T16:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1x externen Link aus &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Internetquelle&quot; title=&quot;Vorlage:Internetquelle&quot;&gt;Vorlage:Internetquelle&lt;/a&gt; entfernt (werk=[http://www.witten.de/ Witten.de] ).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Witten-Mitte&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Witten&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/26/22.7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/20/13.6/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.4090&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fläche und Bevölkerung&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Angaben zur Fläche und zu den Einwohnerzahlen der Stadtteile |url=https://www.witten.de/rathaus-service/verwaltung/statistik/ |wayback=20210427115357}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 33982&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fläche und Bevölkerung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 58452&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 58453, 58455&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02302&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Witten Uebersicht.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Witten-Mitte vom [[Oberdorf-Helenenberg#Helenenberg|Helenenberg]] aus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Lutherpark-2006.jpg|thumb|Lutherpark nahe Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Zentrum Einkaufsmeile.jpg|thumb|Bahnhofstraße in Witten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Witten-Mitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der sieben [[Ortsteil|Stadtteile]] der Stadt [[Witten]] an der [[Ruhr]]. Er besteht aus den [[Witten-Mitte#Stadtteilbezirke|Wittener Stadtteilbezirken]] [[Witten-Mitte-Innenstadt|Innenstadt]], [[Oberdorf-Helenenberg]], Industriegürtel-West, [[Krone (Witten)|Krone]], [[Crengeldanz]], [[Witten-Mitte#Hauptfriedhof|Hauptfriedhof]], [[Witten-Mitte#Stadion|Stadion]], Industriegürtel-Nord und [[Hohenstein (Witten)|Hohenstein]]. In Witten-Mitte leben rund 33.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1214 wird urkundlich erstmals eine [[Pfarrkirche]] „in Wittene“ erwähnt. Eine solche Pfarrkirche setzt voraus, dass sich um diese Zeit bereits ein kleines [[Dorf]] in dem Bereich befunden haben muss, der heute die [[Innenstadt]] von Witten-Mitte umfasst. In der [[Urkunde]] des [[Erzbistum Köln|Kölner Bischofs]] [[Adolf von Altena|Adolf I.]] wird ein gewisser &amp;#039;&amp;#039;Antonius decanus in Wittene&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, Pfarrer der Wittener Gemeinde und gleichzeitig Landdechant des Dekanats Wattenscheid. Wie viele Einwohner Witten zu dieser Zeit besaß, ist unbekannt. Anhand der Einkünfte der Pfarrkirche um 1300 nimmt man an, dass sich 25 [[Bauernhof|Höfe]] rund um die Kirche befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich, den man heute als Mitte bezeichnet, ist aus zwei „Keimzellen“ hervorgegangen: zum einen das [[Oberdorf-Helenenberg|Oberdorf und Unterdorf]], wo sich zunächst der größte Teil der [[Landwirt|Bauern]] ansiedelte, und zum anderen der &amp;#039;&amp;#039;Schultenhof&amp;#039;&amp;#039;. Dieser war der größte Bauernhof der Gegend und befand sich im heutigen Stadtteilbezirk Innenstadt. Dieser Hof wurde zwar erst 1375 urkundlich erwähnt, doch die [[Ortsgeschichte|Heimatforschung]] geht inzwischen davon aus, dass sich an seinem Standort bereits 200 bis 300 Jahre zuvor ein Hof befand. Um diesen Hof siedelten sich im 14. Jahrhundert weitere Höfe an. Da die gesamte Innenstadt heute bebaut ist, deutet nur noch ein Straßenname, die Schultenhofstraße, auf den Hof hin. 1862 verkaufte der damalige Besitzer des Schultenhofes einen Teil seines Besitzes an die Stadt Witten. Zu diesem Besitz gehörte auch ein Haus, das die Stadt bis 1922/23 als [[Rathaus]] nutzte. Erst mit dem Bau des neuen Rathauses in den Jahren 1922–1925 verlor es an Bedeutung. Bei einem [[Luftangriffe auf das Ruhrgebiet|Bombenangriff 1944]] wurde es zum großen Teil zerstört und 1949 endgültig abgerissen. An seiner Stelle befindet sich heute ein Teil des Wittener Rathausplatzes und damit jener Punkt, den Wittener in der Umgangssprache als „Mitte“ bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktrecht ===&lt;br /&gt;
Dass sich Witten überhaupt zu einer [[Stadt]] entwickeln konnte, verdankt sie unter anderem dem [[Marktrecht]], das ihr am 22. April oder 2. Mai 1675, die Quellen sind diesbezüglich etwas ungenau, verliehen wurde. In [[Kleve]] übergab [[Kurfürst]] [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] von [[Brandenburg]] den Vertretern der Gemeinde die entsprechende Urkunde. Damit entwickelte sich Witten zu einem Anziehungspunkt für Menschen aus dem gesamten Umland. Als 1683 auch [[Herbede]] dieses Recht zugestanden bekam, protestierte Witten und fand in der Stadt [[Hattingen]] eine Verbündete. Ihr gemeinsamer Protest hatte Erfolg, 1689 wurde Herbede das Marktrecht wieder entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte der Stadt Witten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johanniskirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Johanniskirche (Witten)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanniskirche.jpg|thumb|Die [[Johanniskirche (Witten)|Johanniskirche]]]]&lt;br /&gt;
Die Johanniskirche liegt direkt gegenüber dem Rathausplatz und ist damit Teil der „Mitte“ und des Stadtteilbezirkes „Innenstadt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist aus der 1214 erstmals beurkundeten Pfarrkirche hervorgegangen und gilt als ältestes Gebäude der Stadt. Aufgrund von Grabungen im Umfeld der Kirche sind sich Heimatforscher inzwischen sicher, dass an ihrer Stelle bereits im 9. oder 10. Jahrhundert ein Kirchenbau – vermutlich eine kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] – gestanden haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer jetzigen Form wurde sie 1752 auf den [[Fundament]]en der Ur-Kirche erbaut, 1845 erhielt sie im Rahmen einer Erweiterung ihr heutiges Gesicht. Nach Zerstörungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Wiederaufbau 1952 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reformation ====&lt;br /&gt;
Mit Einzug der [[Reformation]] in Witten wurde die Johanniskirche 1582 ein [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisches Gotteshaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rathaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Rathaus vorn.jpg|thumb|Rathaus von vorn]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rathaus Witten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 erwarb die Stadt Witten ein Privathaus nahe dem Marktplatz, um in diesem Haus die Verwaltung der wachsenden Stadt unterzubringen. Am 25. Oktober 1911 schrieb der Magistrat schließlich einen Wettbewerb zum Neubau eines Rathauses aus. Durch den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde erst am 7. Juli 1921 von der Stadtverordnetenversammlung der Baubeginn beschlossen. Mit der [[Ruhrbesetzung]] durch französische Truppen 1923 und der hohen Inflation der Zeit, gerieten die Bauarbeiten immer wieder ins Stocken. Der erste Bauabschnitt war 1924 soweit abgeschlossen, dass das Rathaus teilweise bezogen werden konnte. Die Verwaltung war angehalten, die [[Büro]]s schnell in Besitz zu nehmen, um einer Besetzung der Räumlichkeiten durch die französischen Besatzungstruppen zuvorzukommen. Im Juli 1924 wurde das Hauptgebäude endgültig seiner Bestimmung übergeben. Im gleichen Monat begannen die Bauarbeiten des prägnanten [[Turm]]s, der zusammen mit der gegenüberliegenden Johanniskirche seit seiner Fertigstellung das Gesicht von Witten-Mitte und damit der Wittener Innenstadt prägt. Ursprünglich sollte die Spitze des Turms eine auf einem Sockel stehende [[Statue|Bronzestatue]] zieren, deren Anfertigung allerdings 10.000 Reichsmark gekostet hätte. Da der Stadt 1924 jedoch das Geld für eine solche Anfertigung fehlte, wurde die Anfertigung der Statue aufgeschoben und stattdessen die Turmspitze mit einer [[Fiale]] aus [[Kupferblech]] im Jahre 1926 abgeschlossen. Dieses [[Provisorium]] ziert bis heute die Spitze des Wittener Rathausturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteilbezirke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten-Mitte Stadtbuecherei-2007-02.jpg|mini|[[Bibliothek Witten|Zentralbibliothek]] (re.) an der Ruhrstraße / Neubau (li.) des Altenzentrums &amp;#039;&amp;#039;Haus am Voß’schen Garten&amp;#039;&amp;#039; der [[Boecker KG|Boecker]]-Stiftung im Januar 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EdelWittenKrefeld.jpg|mini|[[Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel|Deutsche Edelstahlwerke]]]]&lt;br /&gt;
Witten-Mitte besteht, basierend auf den [[Stadtplan|Karten]] des [[Behörde|Amtes]] für [[Statistik]], [[Stadtentwicklung]] und [[Internet]]service der Stadt Witten, aus den Stadtteilbezirken Innenstadt, [[Oberdorf-Helenenberg]], Industriegebiet-West, [[Krone (Witten)|Krone]], [[Crengeldanz]], Hauptfriedhof, Stadion, Industriegebiet-Nord und [[Hohenstein (Witten)|Hohenstein]]. In der öffentlichen Betrachtung werden diese Ortsteile sehr unterschiedlich wahrgenommen. Während ein Ortsteil wie &amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039; in der öffentlichen Wahrnehmung klar als Ortsteil definiert wird – mit eigenen Ortsteilgrenzen, einer eigenen Geschichte, einer eigenen Identität – stellen Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Industriegebiet-West&amp;#039;&amp;#039; vor allem verwaltungstechnische Konstrukte, so genannte „statistische Bezirke“, dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenstadt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Witten-Mitte-Innenstadt}}&lt;br /&gt;
Der Bezirk &amp;#039;&amp;#039;Innenstadt&amp;#039;&amp;#039; umfasst unter anderem die [[Fußgängerzone]] der Stadt (Bahnhofstraße) sowie die Ruhrstraße, das Geschäftszentrum Wittens. Auch das Rathaus befindet sich im Bezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberdorf-Helenenberg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Oberdorf-Helenenberg}}&lt;br /&gt;
Die Zusammenführung vom Oberdorf und dem Helenenberg ist ein [[verwaltung]]stechnisches Konstrukt. Der Bereich des Oberdorfes gilt als [[Gamet|Keimzelle]] Wittens. Hier ließen sich vermutlich im 9. Jahrhundert erste Siedler nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Königsholz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriegürtel-West ===&lt;br /&gt;
Der Industriegürtel-West umfasst ein Gebiet im Westen der Stadt. In diesem Gebiet befindet sich mit den [[Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel|Deutschen Edelstahlwerken]] das größte [[Industrie]]unternehmen der Stadt. Ebenfalls unterhält die [[Deutsche Bahn AG|Deutsche Bahn]] in diesem Gebiet das [[Ausbesserungswerk]] [[DB Werk Oberbaustoffe Witten|Weichenwerk Witten]]. Der Industriegürtel trägt die [[Gemarkung]]snummer 13. Er hatte am 31. Dezember 2014 insgesamt 2169 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungsbestand&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung/Bevoelkerung_nach_Statistischen_Bezirken_31_12_2015.pdf |titel=Bevölkerungsbestand nach Statistischen Bezirken |werk=Witten.de |datum=2015-12-31 |zugriff=2016-07-09 |format=PDF; 30 kB |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160709132738/http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung/Bevoelkerung_nach_Statistischen_Bezirken_31_12_2015.pdf |archiv-datum=2016-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krone ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Krone (Witten)|titel1=Krone}}&lt;br /&gt;
Als Ortsteil gehört Krone erst seit 1929 zu Witten. Zuvor gehörte der „Statistische Bezirk 14“ zum [[Amt Langendreer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Crengeldanz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Crengeldanz}}&lt;br /&gt;
In der Geschichte der Stadt Witten spielt vor allem das [[Haus Crengeldanz]] eine entscheidende Rolle. Im Ortsteil mit der Gemarkungsnummer 15 befindet sich heute unter anderem ein Werk des [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Konzern]]s [[Pilkington]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptfriedhof ===&lt;br /&gt;
Der Bezirk &amp;#039;&amp;#039;Hauptfriedhof&amp;#039;&amp;#039; trägt die Gemarkungsnummer 16. Er hatte am 31. Dezember 2014 insgesamt 1581 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungsbestand&amp;quot; /&amp;gt; Tatsächlich handelt es sich bei der Grenzziehung dieses Bezirks um ein rein statistisches Konstruktum. Wie der Name erkennen lässt, befindet sich innerhalb der Grenzen des Bezirks der Wittener Hauptfriedhof „Walfischbusch“. Der 1963 angelegte [[Friedhof]] erstreckt sich auf einer Fläche von 20,5&amp;amp;nbsp;ha und verdankt seinen Namen der [[Zeche Vereinigte Hamburg und Franziska|Zeche Wallfisch]], die an seiner Stelle zwischen 1832 und 1880 [[Steinkohle]] förderte. Die östliche Grenzlinie des statistischen Bezirkes verläuft mitten durch den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Sonnenschein&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelt es sich um eine ebenfalls in den 1960er Jahren entstandene [[Siedlung|Wohnsiedlung]], die aufgrund ihrer aufgelockerten Wohnbauweise mit [[Geschoss (Architektur)|mehrgeschossigen]] [[Genossenschaft]]shäusern, [[Einfamilienwohnhaus|Einfamilienhäusern]], einer eigenen [[Einzelhandel]]sstruktur, der Ansiedlung einer [[Grundschule]] im Jahr 1967 (ab 1971 [[Hauptschule]], seit 2006 [[Adolf-Reichwein-Realschule (Witten)|Realschule]]) sowie einer vollkommen [[Autarkie|autarken]] Lage ohne nennenswerte Anbindung an andere Stadtteilbezirke, einen eigenen Ortsteilcharakter aufweist. Doch obschon ein Bauernhof Sonnenschein bereits 1664 erstmals urkundlich erwähnt wurde und damit gar eine historische Relevanz dieser [[Flur (Gelände)|Flur]] vorliegt, hat der Bezirk, der in der [[Öffentliche Meinung|öffentlichen Wahrnehmung]] als eigener Ortsteil existiert, in den Gemarkungen der Stadt Witten als solcher kein Vorhandensein. Die durchaus als willkürlich zu bezeichnende Grenzziehung mitten durch den &amp;#039;&amp;#039;„Quasi-Ortsteil“&amp;#039;&amp;#039; teilt ihn zwischen dem statistischen Bezirk Hauptfriedhof und dem Ortsteil [[Crengeldanz]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Schwesternpark 06.jpg|thumb|Impression aus dem [[Schwesternpark]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten-Mitte Stadtwerke-2007-03-05.jpg|thumb|[[Stadtwerke Witten|Stadtwerkegebäude]]]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteilbezirk &amp;#039;&amp;#039;Stadion&amp;#039;&amp;#039; trägt die Gemarkungsnummer 17. Er hatte am 31. Dezember 2014 insgesamt 2303 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungsbestand&amp;quot; /&amp;gt; Bedeutung erlangte der im Osten von Witten-Mitte gelegene Bezirk einst aufgrund der Ansiedlung des [[Bahnhof]]s „Witten Ost“ an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Dortmund-Löttringhausen–Bochum-Langendreer|Rheinischer Esel]]. Der größte Teil des Bahngeländes liegt heute brach, seit die Bahnstrecke 1982 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Bezirk befinden sich das [[Diakoniewerk Ruhr Witten]] sowie das [[Evangelisches Krankenhaus Witten|Evangelische Krankenhaus Witten]]. Angeschlossen an die Einrichtungen ist der so genannte [[Schwesternpark]]. Das äußere Erscheinungsbild des Bezirks ist sehr uneinheitlich. Neben vier- bis fünfgeschossiger Wohnbebauung befinden sich im Wittener Osten viele [[Kleine und mittlere Unternehmen|Kleinbetriebe]], dafür jedoch kaum Einzelhandel. Andererseits bietet er eine Reihe von innerstädtischen [[Grünzug|Grünzügen]], zu denen nicht nur der Schwesternpark gehört, sondern auch ein [[Wald|Wäldchen]] entlang der stillgelegten [[Eisenbahnstrecke|Bahnlinie]]. Auch der größte evangelische Friedhof der Stadt befindet sich innerhalb seiner Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen verdankt der Bezirk dem [[Wullenstadion]], dem größten [[Stadion|Sportstadion]] von Witten, das sich im Bezirk direkt an der Stadtteilgrenze zu [[Annen (Witten)|Annen]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriegürtel-Nord ===&lt;br /&gt;
Dieser statistische Bezirk trägt die Gemarkungsnummer 18. Er hatte am 31. Dezember 2014 insgesamt 6375 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerungsbestand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohenstein ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hohenstein (Witten)|titel1=Witten-Hohenstein}}&lt;br /&gt;
Der Hohenstein ist der zentrale Wittener Stadtwald und ein über die Grenzen der Stadt hinaus bekanntes [[Naherholungsgebiet]]. Vom [[Berger-Denkmal]] aus ist es möglich, das gesamte Ruhrtal bis weit nach [[Wetter (Ruhr)|Wetter]] hinein zu überblicken. Als statistischer Bezirk trägt der [[Stadtwald]] die Gemarkungsnummer 19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Einzelhandel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten-Mitte City-Center.jpg|thumb|Wurde 2008 abgerissen: City-Center Witten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten-Mitte Hauptpost.jpg|thumb|upright|left|Wurde 2008 abgerissen: Die Hauptpost]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Stadtgalerie.jpg|thumb|StadtGalerie Witten]]&lt;br /&gt;
Dank der Bahnhofstraße, der ausgedehnten [[Fußgängerzone]] in der Innenstadt von Witten, kann sich die Stadt als [[Mittelzentrum]] in der Region behaupten. Tatsächlich stellt die Innenstadt innerhalb Wittens den Hauptstandort des örtlichen Einzelhandels dar, es ist das Hauptzentrum der Stadt. Lediglich [[Annen (Witten)|Annen]] und [[Herbede]] können den Status eines örtlichen Nebenzentrums mit entsprechenden Geschäftsansiedlungen innerhalb Wittens vorweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einzelhandel innerhalb der Innenstadt konzentriert sich schwerpunktmäßig auf zwei Straßen: Die Ruhrstraße sowie die Bahnhofstraße, die bereits in den 1960er Jahren als eine der ersten [[Einkaufsstraße]]n überhaupt zur Fußgängerzone ausgebaut worden ist. Ein [[Kuriosum]] stellt die Tatsache dar, dass die Bahnhofstraße zwar offiziell als Fußgängerzone bezeichnet wird, gleichwohl aber [[Straßenbahn]]schienen mitten durch die Fußgängerzone verlaufen und ein regelmäßiger Straßenbahnverkehr auch stattfindet. Weiterer Einzelhandel ist über die gesamte Innenstadt verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das „obere“ Teilstück der Bahnhofstraße mit einer Reihe von renommierten Einzelhändlern und einem großen Kaufhaus aufwarten kann und Käufer aus der gesamten Region anlockt, kämpfen vor allem die Geschäftsbetreiber in der so genannten „Unteren Bahnhofstraße“, dem westlichen Ende der Fußgängerzone, mit [[Leerstand|Leerständen]] und gegen Käuferschwund. In der Hoffnung auf eine Attraktivierung der „Unteren Bahnhofstraße“ wurde im Jahr 2004 die Ansiedlung eines [[SB-Warenhaus]]es der Kette [[Kaufland]] nahe dem betroffenen Teilstück der Fußgängerzone genehmigt, kurze Zeit später siedelte sich an der westlichen Bahnhofstraße das „Novum“ an, eines der größten [[Secondhandladen|Gebrauchtwarenhäuser]] in [[Deutschland]]. Gerade von der Kaufland-Ansiedlung erhoffte sich die Stadtverwaltung positive [[Synergie]]effekte für die „Untere Bahnhofstraße“, die Zusage für die Ansiedlung traf der Rat der Stadt Witten im April 2004 mit großer Mehrheit. Wie ein Gutachten aus dem Jahr 2007 zeigt, wurden an die Ansiedlung geknüpften Erwartungen für die „Untere Bahnhofstraße“ allerdings nicht erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptpost und das in den 1970er Jahren entstandene kleine Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;City-Center&amp;#039;&amp;#039;, das von der Wittener Bevölkerung jedoch niemals richtig angenommen worden war, wurden 2008 abgerissen und auf dem Gelände das Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;StadtGalerie&amp;#039;&amp;#039; errichtet (Eröffnung 2009).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.stadtgalerie-witten.de/allg_infos/historie/|publisher=StadtGalerie Witten|title=Von der Entwicklung bis zur Eröffnung |archiveurl=https://web.archive.org/web/20121217113834/http://www.stadtgalerie-witten.de/allg_infos/historie/ |archivedate=2012-12-17 |accessdate=2015-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten - Diakonissenhaus2006.jpg|thumb|[[Evangelisches Krankenhaus Witten]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten-Mitte Lukas-Zentrum.jpg|thumb|Lukas-Zentrum auf dem Gelände der Diakonie, nahe dem Evangelischen Krankenhaus]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Witten beherbergt zwei [[Krankenhaus|Krankenhäuser]], beide befinden sich in diesem Stadtteil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Marienhospital Witten|Marienhospital (kath.)]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelisches Krankenhaus Witten]] (bis Mitte der 70er Jahre &amp;#039;&amp;#039;„Diakonissenhaus“&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich findet der Name bis heute Verwendung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Rüdiger Jordan&lt;br /&gt;
 | Titel=Von Kapitellen, Kanzeln und Taufsteinen. Ein spannender Führer zu 67 Kirchen und Klöster im Ruhrtal&lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Klartext Verlag]]&lt;br /&gt;
 | Auflage=1.&lt;br /&gt;
 | Ort=[[Essen]]&lt;br /&gt;
 | Jahr=2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-89861-436-0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Klaus-Dieter Kraus&lt;br /&gt;
 | Titel=Vom Kaugummi und der Schulspeisung bis hin zum Brausepulver&lt;br /&gt;
 | TitelErg=Mit zeitgenössischen Bild- und Textdokumentationen aus Witten an der Ruhr, sowie historischen Anmerkungen dieses Lebens- und Zeitabschnittes&lt;br /&gt;
 | Verlag=Paragon-Verlag&lt;br /&gt;
 | Auflage=1.&lt;br /&gt;
 | Ort=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
 | Jahr=2001&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-932872-08-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=Michael Schenk&lt;br /&gt;
 | Titel=Witten. Neue Bilder aus alter Zeit&lt;br /&gt;
 | Reihe=Die Reihe Archivbilder&lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Sutton Verlag]]&lt;br /&gt;
 | Ort=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
 | Jahr=2009&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-86680-409-8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* o.A.: &amp;#039;&amp;#039;Witten, wie&amp;#039;s mal war: Rathausbau in schweren Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ruhr Nachrichten]], Lokalausgabe Witten (Nr. 229/2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Witten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Witten|Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
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