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	<title>Wittelshofen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:55:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wittelshofen&amp;diff=465658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archaecopteryx: Luftbild von Wittelshofen eingefügt.</title>
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		<updated>2026-02-23T09:18:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luftbild von Wittelshofen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wittelshofen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/03/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/28/52/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wittelshofen in AN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Mittelfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ansbach&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Hesselberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 434&lt;br /&gt;
|PLZ               = 91749&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09854, 09853&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09571227&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 10 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Schulstr. 15&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wittelshofen.de/ wittelshofen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Werner Leibrich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Freie Wähler Bayern|Wählergruppe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelshofen-luftbild.jpg|mini|260x260px|Luftbild von Wittelshofen aus Richtung Süden (Februar 2026)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wittelshofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfränkische Dialekte|fränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wittlshoff&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Ansbach]] in [[Mittelfranken]] und zählt zur [[Metropolregion Nürnberg]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelshofen vo 4.jpg|mini|Blick vom Hesselberg auf das Gemeindegebiet 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerolfingen, AN - Hesselberg - Wittelshofen, AN v O.jpg|mini|Blick vom Hesselberg auf Wittelshofen 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weiltingen, AN - Ruffenhofen - Wörnitzbrücke Ri NO - Wittelshofen, AN, Hesselberg 01.jpg|mini|Wittelshofen an der Wörnitz und am Hesselberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der Mündung der [[Sulzach]] in die [[Wörnitz]] am Fuße des [[Hesselberg]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/V3wWd |titel=Topographische Karte 1:50.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-08-03|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind:&lt;br /&gt;
* [[Langfurth]]&lt;br /&gt;
* [[Ehingen (Mittelfranken)|Ehingen]]&lt;br /&gt;
* [[Gerolfingen]]&lt;br /&gt;
* [[Weiltingen]]&lt;br /&gt;
* [[Wilburgstetten]]&lt;br /&gt;
* [[Dinkelsbühl]]&lt;br /&gt;
(Aufzählung im Norden beginnend im Uhrzeigersinn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat zehn [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Wittelshofen |val=1375|zugriff=2019-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=11996416773 |objekt=Gemeinde Wittelshofen |abruf=2021-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Dühren (Wittelshofen)|Dühren]] ([[Weiler]] mit Kirche)&lt;br /&gt;
* [[Gelshofen]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Gelsmühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Grabmühle (Wittelshofen)|Grabmühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Grüb (Wittelshofen)|Grüb]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Illenschwang]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Neumühle (Wittelshofen)|Neumühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Obermichelbach (Wittelshofen)|Obermichelbach]] (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Untermichelbach (Wittelshofen)|Untermichelbach]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* Wittelshofen (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Dühren, Illenschwang, Obermichelbach, Untermichelbach und Wittelshofen. Die Gemarkung Wittelshofen hat eine Fläche von 5,579&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 751 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7429,26&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093666 |titel= Gemarkung Wittelshofen (093666) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil [[Grabmühle (Wittelshofen)|Grabmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/RQ7FS |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1274 als „Witelshoven“ erstmals urkundlich erwähnt. Das [[Bestimmungswort]] des Ortsnamens ist der Personenname Witold bzw. Witolf. Eine Person dieses Namens ist als Gründer anzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;246&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich dürfte die Siedlung schon früher entstanden sein. Dass die am Zusammenfluss von Sulzach und Wörnitz stehende Kapelle dem [[St. Martin von Tours|hl. Martin]] geweiht war, bietet einen Anhaltspunkt für eine karolingerzeitliche Gründung im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im alten Ortskern, auf einer Erhöhung, steht die heutige Pfarrkirche St. Martin, die bis 1627 Filialkirche von St. Johannis in Aufkirchen war. Im Osten des Dorfes befindet sich am Ufer der Sulzach ein Dorfbereich, bei dem es sich möglicherweise um einen weiteren Siedlungskern handelt. Der Norden des Dorfes wird durch eine Wasserburg bestimmt, von der noch Mauer- und Grabenreste sowie ein Teil der Vorburg mit der [[Zehntscheune]] erhalten sind. Es ist anzunehmen, dass auf dem Burghügel im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein Holzturm gestanden hatte, der im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu einer Steinburg umgebaut wurde. Für die Anlage der Burg in diesem Gelände waren sicher die Wasserverhältnisse des Bodens maßgebend. Im Jahre 1277 verpfändete der römisch-deutsche König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] den Zehnt von Wittelshofen und Gerolfingen an die [[Nordenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Nortenberg]]. Von 1300 bis 1380 befand sich die Burg im Besitz der Herren von Merkingen, die ihn dem Bürger Wilhelm [[Hofer von Lobenstein]] verkaufte. Von diesem ging der Besitz an das Stift St.&amp;amp;nbsp;Gumbertus in Ansbach über, von welchem ihn 1525 die Markgrafen übernahmen. Seitdem war er in markgräflicher Hand geblieben. Der Einfluss der Markgrafen von Ansbach dauerte bis 1791. Im Jahre 1856 wurde das ehemalige Markgrafenschloss durch Brand zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fraiß (Recht)|Fraisch]] über Wittelshofen war umstritten. Sie wurde sowohl vom [[Brandenburg-Ansbach|ansbachischen]] [[Oberamt Wassertrüdingen]] als auch vom [[Oettingen-Spielberg|oettingen-spielbergischen]] [[Oberamt Dürrwangen]] beansprucht. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] hatte das ansbachische [[Vogtamt Wittelshofen]]. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wittelshofen 92 Anwesen. Außerdem gab es eine Synagoge, eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Gemeindeschul- und -hirtenhaus. [[Grundherren]] waren&lt;br /&gt;
* ansbachische Ämter (88 Anwesen; [[Kastenamt Wassertrüdingen]]: 1 Gut, 1 Haus, 1 Häuslein, 1 Zweidrittelhaus, 1 Drittelhaus; Vogtamt Wittelsbach: 1 Mühle, 1 [[Feldbrandziegelei|Ziegelhütte]], 1 Erbschenkstatt, 1 Badstube, 6 Höfe, 8 Halbhöfe, 1 Fischgut, 28 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], 15 Halbsölden, 2 Viertelsölden, 9 Söldenhäuser, 8 halbe Söldenhäuser, 1 Zweidrittelhaus, 1 Drittelhaus)&lt;br /&gt;
* das [[Herzogtum Württemberg]] ([[Oberamt Weiltingen]]: 2 Häuser)&lt;br /&gt;
* der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] ([[Obervogtamt Oettingen]]: 1 [[Köbler]]gut)&lt;br /&gt;
* [[Allod|Freieigen]] (1 Gut).&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;476&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil|SEITE = 386}} (= J.&amp;amp;nbsp;K.&amp;amp;nbsp;Bundschuh, Bd.&amp;amp;nbsp;6, Sp.&amp;amp;nbsp;271). Hiernach gab es nur 75 Untertansfamilien, von denen 72 ansbachisch waren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem [[Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;N584&amp;quot;&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;584&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam Wittelshofen an das [[Königreich Bayern]]. Mit dem [[Gemeindeedikt]] wurde 1809 der [[Steuerdistrikt]] Wittelshofen gebildet. Zu diesem gehörten [[Gelshofen]], [[Gelsmühle]], [[Grabmühle (Wittelshofen)|Grabmühle]], [[Illenschwang]], [[Neumühle (Wilburgstetten)|Neumühle]], [[Obermichelbach (Wittelshofen)|Obermichelbach]], [[Untermichelbach (Wittelshofen)|Untermichelbach]] und [[Wörnitzhofen]]. Zugleich entstanden zwei [[Ruralgemeinde]]n:&lt;br /&gt;
* Untermichelbach mit Gelshofen, Gelsmühle, Illenschwang, Neumühle, Obermichelbach&lt;br /&gt;
* Wittelshofen mit Grabmühle und Wörnitzhofen.&lt;br /&gt;
Bereits 1813 kam es zur erneuten Bildung von diesmal drei Ruralgemeinden:&lt;br /&gt;
* Illenschwang mit Neumühle, [[Welchenholz]] und Wörnitzhofen&lt;br /&gt;
* Obermichelbach mit Gelshofen, Gelsmühle, und Untermichelbach&lt;br /&gt;
* Wittelshofen mit Grabmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Neumeyer: &amp;#039;&amp;#039;Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;533.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rezatkreis 1820|SEITE = 72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wittelshofen hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,658&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt; Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem [[Landgericht Dinkelsbühl]] zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Dinkelsbühl]] (1919 in [[Finanzamt Dinkelsbühl]] umbenannt, seit 1973 Zweigstelle des [[Finanzamt Ansbach|Finanzamtes Ansbach]]). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene [[Bezirksamt Dinkelsbühl]] (1939 in [[Landkreis Dinkelsbühl]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag beim im gleichen Jahr gebildeten [[Stadt- und Landgericht Dinkelsbühl]] (1879 in das [[Amtsgericht Dinkelsbühl]] umgewandelt, seit 1973 eine Zweigstelle des [[Amtsgericht Ansbach|Amtsgerichtes Ansbach]]). Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Wittelshofen an den Landkreis Ansbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;N584&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
In dem überwiegend evangelischen Ort findet der Hauptgottesdienst sonntäglich in der St. Martinskirche, der katholische Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche statt. In den Ortsteilen Dühren, Illenschwang sowie Ober- und Untermichelbach gibt es ebenfalls evangelische Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wittelshofen bestand eine jüdische Gemeinde vom 17. Jahrhundert bis 1938. 1716 lebten bereits 30 jüdische Familien am Ort. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1809/10 mit 282 Personen (ca. 40 % der Gesamteinwohnerschaft von 689 Personen) erreicht. Danach ging die Zahl durch Aus- und Abwanderung stetig zurück (1910 42, 1933 17 jüdische Einwohner). Eine [[Synagoge]] war bereits im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorhanden; eine neue Synagoge wurde am 1. Dezember 1843 eingeweiht. Sie bestand bis zu ihrer Zerstörung beim [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrom am 10. November 1938]]. Die jüdischen Familien lebten insbesondere vom Handel mit Vieh und Waren. Ihnen gehörten bis nach 1933 mehrere Geschäfte am Ort. Mindestens 18 der in Wittelshofen geborenen oder längere Zeit hier wohnhaften Personen wurden zwischen 1941 und 1945 in Konzentrationslagern ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakralbauten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wittelshofen St. Martin 2.jpg|St. Martin (Wittelshofen)&lt;br /&gt;
Wittelshofen Hl. Kreuz 1.jpg|Hl. Kreuz (Wittelshofen)&lt;br /&gt;
Dühren St. Michael 003.jpg|[[St. Michael (Dühren)]]&lt;br /&gt;
Illenschwang Sankt Andreas Kirche aussen.jpg|[[St. Andreas (Illenschwang)]]&lt;br /&gt;
Obermichelbach St. Michael 1.jpg|[[St. Michael (Obermichelbach)]]&lt;br /&gt;
St. Leonhard (Untermichelbach) 4.jpg|[[St. Leonhard (Untermichelbach)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ehemalige&amp;lt;br /&amp;gt;Gemeinde !! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(1970) !! Datum !! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dühren (Wittelshofen)|Dühren]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | –&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1864&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3406096697| Seiten=448}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umbenennung in Grüb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grüb (Wittelshofen)|Grüb]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | {{0}}76&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Juli 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Illenschwang]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 434&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Juli 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingliederung von 253 der 434 Einwohner,&amp;lt;br /&amp;gt;Umgliederung der anderen Einwohner nach [[Wilburgstetten]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Obermichelbach (Wittelshofen)|Obermichelbach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 185&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Mai 1978&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=707 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Untermichelbach (Wittelshofen)|Untermichelbach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 260&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. Juli 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.85em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Wittelshofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 2005 || 2011 || 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 673 || 691 || 688 || 675 || 625 || 631 || 605 || 620 || 590 || 555 || 572 || 546 || 537 || 548 || 553 || 562 || 512 || 445 || 688 || 675 || 556 || 560 || 1261 || 1289 || 1260 || 1248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Feuerstellen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Häuser&amp;#039;&amp;#039; und 1871 bis 2016 als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 123 || 96 || || || || 126 || || || 122 || 121 || || 130 || || || || 122 || || || || 111 || 116 || || 325 || || 377 || 386&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE=104}} Für die Gemeinde Wittelshofen zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Grabenmühle (S. 31).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846|SEITE=78}} Laut &amp;#039;&amp;#039;Historischem Gemeindeverzeichnis&amp;#039;&amp;#039; hatte die Gemeinde 690 Einwohner.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE=168}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot;&amp;gt;{{Topographisches Verzeichnis Bayern 1867|SPALTE=1003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 156}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE=1169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE=1100|SPALTE_BIS=1101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE=1166}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE=1204}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE=1041}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=766}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=333}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{LStDV GKZ|09571227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Wittelshofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1818 || {{0|00}}1840 || {{0|00}}1861 || {{0|00}}1871 || {{0|00}}1885 || {{0|00}}1900 || {{0|00}}1925 || {{0|00}}1950 || {{0|00}}1961 || {{0|00}}1970 || {{0|00}}1987 || {{0|00}}2006 || {{0|00}}2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 667 || 683 || 661 || 624 || 580 || 539 || 557 || 667 || 549 || 552 || 534 || {{FN|*}}638 || {{FN|*}}589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 122 || 95 || || || 120 || 128 || 120 || 110 || 115 || || 143 || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1846&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1861&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1875&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1885&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1900&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1925&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1970&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weiltingen.de/fileadmin/Dateien/Weiltingen/Dateien/171121_Bericht_ILEK_Allianz_Hesselberg_Limes.pdf#page=32 |titel=Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) |seiten=32 |format=PDF; 12,3&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2023-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Nebenwohnsitz]]e}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7361c_202051.pdf |titel=Kommunalwahlen in Bayern 2020 |autor=Bayerisches Landesamt für Statistik |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |datum=2020-11 |zugriff=2022-03-13|sprache=de |abruf-verborgen=1}}(pdf, Seite 233)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wählergruppe Illenschwang-Obermichelbach-Untermichelbach-Grüb || align=right | 7 Sitze (56 % der Stimmen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wählergruppe Wittelshofen || align=right | 5 Sitze (44 % der Stimmen)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wählergruppe Illenschwang-Obermichelbach-Untermichelbach-Grüb || align=right | 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wählergruppe Wittelshofen || align=right | 5 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Gegenüber 2008 und 2014 hat die Wählergruppe Illenschwang-Obermichelbach-Untermichelbach-Grüb einen Sitz gewonnen, die Wählergruppe Wittelshofen einen Sitz verloren. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister Hermann Reichert war nach 24 Amtsjahren nicht mehr zur Wahl am 16. März 2014 angetreten. Werner Leibrich von der Wählergruppe Wittelshofen kam auf 51,98 Prozent der gültigen Stimmen, Günther Harich von der Wählerliste Illenschwang-Obermichelbach-Untermichelbach-Grüb-Dühren erhielt 48,02 Prozent. Leibrich wurde bei der Wahl 2020 im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Wittelshofen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Unter von Silber und Schwarz [[Vierung (Heraldik)|geviertem]] [[Schildhaupt]], in Blau eine silberne [[Lilie (Heraldik)|heraldische Lilie]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Lilie war das Wappensymbol des [[St. Gumbertus (Ansbach)|ansbachischen Gumbertstiftes]]. Sie taucht auf einem Gerichtssiegel auf, das 1556 für Wittelshofen bezeugt ist. Die blaue Feldfarbe versteht sich als Symbol für den Zusammenfluss der Sulzach und der Wörnitz. Die [[Zollernvierung]] weist auf die ehemalige Landesherrschaft der [[Fürstentum Ansbach|Markgrafen von Ansbach]] hin.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Die Gemeinde Wittelshofen führt seit 1984 ein Wappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist blau-weiß-blau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kommunalflaggen.eu/index.php?title=Wittelshofen#Flagge |titel=Wittelshofen |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Der [[Römerpark Ruffenhofen]] liegt zwischen der Romantischen Straße und dem [[Fränkisches Seenland|Fränkischen Seenland]]. Er befindet sich zwischen den Gemeinden Gerolfingen, Wittelshofen und dem Markt Weiltingen. Von der Staatsstraße Dinkelsbühl–Wassertrüdingen ist er ausgeschildert. Am besten lässt sich der Römerpark derzeit mit eigenen Verkehrsmitteln erreichen.&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Heinrich Zoller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Wittelshofen}}&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Obermichelbach)|St.-Martins-Kirche]] im alten Ortskern von Wittelshofen&lt;br /&gt;
* Katholische [[Heilig Kreuz (Wittelshofen)|Heilig-Kreuz-Kirche]] am Rande des Siedlungsgebietes&lt;br /&gt;
* ehemalige Wehrkirche [[St. Andreas (Illenschwang)|St. Andreas]] in [[Illenschwang]]&lt;br /&gt;
* [[St. Michael (Obermichelbach)|Michaelskirche]] in [[Obermichelbach (Wittelshofen)|Obermichelbach]]&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Leonhard (Untermichelbach)|St. Leonhard]] in [[Untermichelbach (Wittelshofen)|Untermichelbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem malerischen Seitental der Sulzach liegt [[Dühren (Wittelshofen)|Dühren]] mit der Kirche [[St. Michael (Dühren)|St. Michael]]. Das Kirchlein birgt Fresken aus dem 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die erst 1985 entdeckt und teilweise freigelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Markgrafenschloss wurde bei einem Brand 1856 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grenzwall des Römischen Reiches, der Limes, durchzieht das Gemeindegebiet. Bei Dühren und der [[Gelsmühle]] sind noch Reste davon zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Wittelshofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Wittelshofen ist Ausgangspunkt des geologischen Wanderpfades, der auf die Höhen des Hesselberges führt. An seinem Anfang liegt eine der wenigen Ölschiefergruben in Deutschland, die immer wieder das Ziel von Geologen ist. An Sulzach und Wörnitz brüten noch Kiebitz und Bekassine und der Storch hat auf dem alten Molkereikamin eines seiner letzten Rückzugdomizile in [[Franken (Region)|Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
* Geologischer Lehr- und Wanderpfad auf dem Hesselberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Wittelshofen&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Wittelshofen&lt;br /&gt;
* [[Schützenverein]] Silberdistel Wittelshofen&lt;br /&gt;
* Dartclub Gravemill Darters Wittelshofen&lt;br /&gt;
* Blasmusik Illenschwang&lt;br /&gt;
* Posaunenchor Illenschwang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittelshofen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken, Zweckverband &amp;#039;&amp;#039;Römperpark Ruffenhofen&amp;#039;&amp;#039; und im „Touristikverband Hesselberg e.&amp;amp;nbsp;V“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindebereich gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule, in der die Klassen 1–4 unterrichtet werden. Weiterführende Schulen gibt es in Wassertrüdingen, Dinkelsbühl, Gunzenhausen und Oettingen. Alle Schulen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Autobahn (Deutschland)|Autobahnen]] [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] und [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]] (Ausfahrt Herrieden und Ausfahrt Ansbach) liegen jeweils ca. 28&amp;amp;nbsp;km von Wittelshofen entfernt.&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2218|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2218]] verläuft an [[Illenschwang]] und [[Sinbronn (Dinkelsbühl)|Sinbronn]] vorbei nach [[Dinkelsbühl]] zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;25]] (10,5&amp;amp;nbsp;km westlich) bzw. nach [[Gerolfingen]] (2,1&amp;amp;nbsp;km südöstlich). Die [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2385|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2385]] verläuft über [[Ruffenhofen]] nach [[Weiltingen]] (3&amp;amp;nbsp;km südwestlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 41|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;41]] verläuft nach [[Untermichelbach (Wittelshofen)|Untermichelbach]] (1&amp;amp;nbsp;km nordwestlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Ansbach#AN 49|Kreisstraße AN&amp;amp;nbsp;49]] verläuft nach [[Ehingen (Mittelfranken)|Ehingen]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken#St 2248|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2248]] (5&amp;amp;nbsp;km nordöstlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe sind Gunzenhausen (31&amp;amp;nbsp;km) und Ansbach (38&amp;amp;nbsp;km). Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Großraum Nürnberg]] gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristische Routen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Deutsche Limes-Straße|Deutschen Limesstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]] durch die Gemeinde. Er folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wittelshofen führt der [[Europäischer Fernwanderweg E8|Europäische Fernwanderweg E8]] sowie der [[Limesweg (Fränkischer Albverein)|Limesweg]] des [[Fränkischer Albverein|Fränkischen Albvereins]], einem Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]]. Ebenso der Fernwanderweg [[Dr.-Fritz-Linnert-Weg]] von Nürnberg nach Dinkelsbühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fanny Birkenruth]] (1841–1912), Salonière in Rom&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Heyde: Das Leben der Fanny Birkenruth geb. Freundlich. Wahrheiten entfalten sich. Selbstverlag. Murnau 2022. ISBN 978-3-00-073862-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Louis Lamm]] (1871–1943), jüdischer Verleger und Antiquar&lt;br /&gt;
* [[Joseph Stephen Gallinger]] (1912–1976), deutschamerikanischer Rabbiner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Band=6 |Sp=271}}&lt;br /&gt;
* {{Gebessler Stadt und Landkreis Dinkelsbühl|SEITE=230|SEITE_BIS=231}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|SEITE = 387}}&lt;br /&gt;
* {{Landgericht Dinkelsbühl 1810|SEITE=31|SEITE_BIS=32}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783769665628|Seiten=475f., 584f.}} &amp;lt;!--Neumeyer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=246 f.}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Steichele Bisthum Augsburg|SEITE = 450|SEITE_BIS=452}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|SEITE=970|SEITE_BIS=973}}&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE=702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wittelshofen.de/ Gemeinde Wittelshofen]&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae|Name=Wittelshofen |Gemeinde=Wittelshofen |Landkreis=Ansbach |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|Abruf=2019-09-17}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alemannia-judaica.de/wittelshofen_synagoge.htm Informationen zur jüdischen Geschichte und zur Synagoge in Wittelshofen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09571227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ansbach&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Wittelshofen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4215609-9|LCCN=n/89/146556|VIAF=131469768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1274]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelshofen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Wörnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Sulzach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archaecopteryx</name></author>
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