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	<title>Wittelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wittelsberg&amp;diff=1663418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-07-12T13:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Großgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/45/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 08/51/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 226 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 219&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 248&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.88&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 897&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-05&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 35085&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06424&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wittelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ebsdorfergrund]] im Osten des [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf|Landkreises Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beltershausen, Wittelsberg und Rimberg vom Frauenberg (Elop).jpg|mini|hochkant=1.5|Wittelsberg (Bildmitte) vom [[Frauenberg (Hessen)|Frauenberg]] aus gesehen; links des Dorfs Warte und Pfarrkirche, rechts die ansteigende Hochfläche des Vorderen Vogelsbergs.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Vordergrund [[Beltershausen (Ebsdorfergrund)|Beltershausen]], im fernen Hintergrund der 592&amp;amp;nbsp;m hohe [[Rimberg (Knüll)|Rimberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelsberg Ortseingang Moischter Straße.jpg|mini|Ortseingang von Richtung Moischt über einen Hohlweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittelsberg liegt ca. 8&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Marburg]]. Die Siedlung liegt am südlichen Rand des [[Amöneburger Becken]]s zum [[Vorderer Vogelsberg|Vorderen Vogelsberg]], am Rande des Einzugsgebietes der [[Zwester Ohm]], die durch den das Dorf von Osten durchfließenden &amp;#039;&amp;#039;Wittelsberger Bach&amp;#039;&amp;#039; gespeist wird, der schließlich nach Südwesten abfließt. Unmittelbar östlich und nördlich des Dorfes verläuft die Wasserscheide zur [[Ohm (Fluss)|Ohm]], welche von nördlich des &amp;#039;&amp;#039;Kirchbergs&amp;#039;&amp;#039; schließlich als flache Schwelle nach Nordwesten in Richtung Moischt verläuft und sich vom Osten des Dorfes über den Vorderen Vogelsberg zum eigentlichen Vogelsberg im Südosten, wo die Ohm entspringt, zieht. Der Kirchberg ist ein Hügel aus [[Tuff]]gestein, der, nur 300&amp;amp;nbsp;m nordwestlich des Dorfzentrums, dieses um rund 30&amp;amp;nbsp;m überragt. Die auf dem Kirchberg errichtete [[Wittelsberger Warte]] bildet das Wahrzeichen des Dorfes wie auch die Wappenfigur der Großgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seiner baulichen Anlage her ist Wittelsberg ein geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriss. Den alten Dorfkern dominieren Fachwerkhäuser, darunter diverse Bauernhöfe; im Süden des Ortes befindet sich eine moderne Wohnsiedlung. In der Ortsmitte treffen Straßen von den Nachbarorten [[Schröck (Marburg)|Schröck]], [[Moischt]], [[Heskem]] und [[Rauischholzhausen]] aufeinander. Erst im Jahre 2006 wurde die Ortsumgehung der Landesstraße [[Fronhausen]]–[[Kirchhain]] abgeschlossen, so dass sich das Verkehrsaufkommen im Dorf spürbar reduziert hat. Neben zwei Abfahrten von der Landesstraße führt nur noch die Moischter Straße regulär von außen in den Ort hinein. Demgegenüber sind die ehemaligen Straßen von Heskem und Rauischholzhausen inzwischen zu Wander- und Landwirtschaftswegen umfunktioniert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelsberg Hessenstrasse 1, Eduard-Bork-Strasse 1 und Am Marktplatz 2.jpg|mini|Dorfkern, wo &amp;#039;&amp;#039;Hessenstraße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eduard-Bork-Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Am Marktplatz&amp;#039;&amp;#039; aufeinandertreffen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Widdelesbere&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort um 1130 bekanntermaßen erstmals urkundlich erwähnt. Es folgten weiter Erwähnungen unter verschiedenen Namen &amp;#039;&amp;#039;Wydelberg&amp;#039;&amp;#039; (1243), &amp;#039;&amp;#039;Wihttelesber&amp;#039;&amp;#039; (um 1248), Wittilsberg (1267), Withelesberg (1267) und schließlich Wittelsberg (1577).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter durchzog den Ort die Straße durch die nördlichen [[Kurze und lange Hessen|Lange Hessen]] von der Straßmühle bei [[Hachborn]] zur [[Brücker Mühle]] bei [[Amöneburg]] und [[Kirchhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Juden]] sind seit Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in Wittelsberg nachweisbar. 1885 lebten 27 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger im Dorf, was knapp 6 % der Ortsbevölkerung entsprach. Sie gehörten zur jüdischen Gemeinde in [[Rauischholzhausen]] und gingen in die dortige [[Synagoge]]. Ihre Toten bestatteten sie auf dem [[Jüdischer Friedhof (Rauischholzhausen)|jüdischen Friedhof Rauischholzhausen]]. Im [[Erster Weltkrieg|1. Weltkrieg]] sind drei Wittelsberger Juden gefallen. Sie sind auf dem [[Kriegerdenkmal|Gefallenendenkmal]] neben der [[Evangelische Kirche Wittelsberg|evangelischen Kirche]] genannt. Für sie und die drei gefallenen jüdischen Bürger aus Rauischholzhausen wurde auch in der dortigen Synagoge eine Gedenktafel angebracht. 1932 gehörten noch acht Bewohnerinnen und Bewohner aus Wittelsberg zur jüdischen Gemeinde in Rauischholzhausen. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] sind eine Jüdin und ein Jude aus Wittelsberg umgekommen. Nach 1942 lebten in Wittelsberg keine Juden mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |titel=Rauischholzhausen mit Wittelsberg Jüdische Geschichte / Synagoge |titelerg= |url=https://www.alemannia-judaica.de/rauischholzhausen_synagoge.htm |datum=2020-06-30 |abruf=2025-02-07 |format= |hrsg= |werk=Alemannia Judaica}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Wittelsberg zum 1. April 1972 auf freiwilliger Basis in die am 31. Dezember 1971 aus den Gemeinden Dreihausen und Heskem neu gebildete Gemeinde Ebsdorfergrund [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=403}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden Ebsdorfergrunds wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ebsdorfergrund.de/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf=2021-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten, denen Wittelsberg angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Frauenberg (Gericht Frauenberg (auch Gericht Wittelsberg) bestand aus den Orten: Wittelsberg als Gerichtsort, Beltershausen, Bortshausen und Moischt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Marburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt; Die Zugehörigkeit des Amtes Marburg anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1592: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, [[Amt Kirchhain]]&lt;br /&gt;
* 1604–1648: strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Kirchhain&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Kirchhain&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Marburg]], [[Kanton Amöneburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Kirchhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Oberhessen (Kurhessische Provinz)|Provinz Oberhessen]], [[Landkreis Marburg|Kreis Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=224 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;74.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Landgericht (Kurhessen)|Trennung von Justiz]] ([[Landgericht Marburg (Kurfürstentum Hessen)|Landgericht Marburg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg, Gemeinde Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]], Gemeinde Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Marburg-Biedenkopf, Gemeinde Ebsdorfergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1821 ===&lt;br /&gt;
Mit Edikt vom 29. Juni 1821 wurden in Kurhessen Verwaltung und Justiz getrennt. Der Kreis Marburg wurde für die Verwaltung eingerichtet und das [[Landgericht Marburg (Kurfüstentum Hessen)|Landgericht Marburg]] war als Gericht in erster Instanz für Wittelsberg zuständig. 1850 wurde das Landgericht in Justizamt Marburg umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen erfolgte am 1. September 1867 die Umbenennung des Justizamtes in [[Amtsgericht Marburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung über die Gerichtsverfassung in vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf vom 19. Juni 1867. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.35112103078194;view=1up;seq=209 PrGS 1867, S. 1085–1094])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verfügung vom 7. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 19. Juni d. J. in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf, zu bildenden Gerichte ({{Digitalisat|MDZ=10509837|SZ=237|LT=Pr. JMBl. S. 221–224}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit dem Inkrafttreten des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es von 1879 blieb das Amtsgericht unter seinem Namen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Wittelsberg 897 Einwohner. Darunter waren 21 (2,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 162 Einwohner unter 18 Jahren, 369 zwischen 18 und 49, 189 zwischen 50 und 64 und 174 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 405 Haushalten. Davon waren 129 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 99 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 123 Paare mit Kindern, sowie 42 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 72 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 276 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 29 [[Hausgesess]]e (8 vierspännige, 3 dreispännige, 4 einspännige Ackerleute, 14 &amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1681: || Hausgesesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || Familien: 38&amp;amp;nbsp;nutzungsberechtigte, 25&amp;amp;nbsp;nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger, 7&amp;amp;nbsp;[[Beisassen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wittelsberg |width=450|float=none|maxEinwohner=890&lt;br /&gt;
|453|511|505|518|504|476|459|476|475|486|507|512|557|567|817|774|718|721|733&lt;br /&gt;
|vor1834=(1748,273)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,897)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || 469 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]], 21&amp;amp;nbsp;[[Judentum|jüdische]] Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 448 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 94,32 %), 27&amp;amp;nbsp;[[Judentum|jüdische]] (= 5,68 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 690 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 95,70 %), 25 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 3,47 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1748: || Erwerbspersonen:  5 Schmiede, 5 Leineweber, 5 Schneider, ein [[Stellmacher|Wagner]], ein Maurer, ein [[Küfer|Bender]]. zwei Wirte, zwei Branntweinbrenner, ein Braumeister, ein Schlachter (Jude), 5 Tagelöhner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || Familien: 28 Ackerbau, 20 Gewerbe, 22 Tagelöhner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 135 Land- und Forstwirtschaft, 136 Produzierendes Gewerbe, 31 Handel und Verkehr, 35 Dienstleistungen und Sonstiges&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Warte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittelsberg church look-out.jpg|mini|Evangelische Pfarrkirche von 1844 und Landwarte von 1431]]&lt;br /&gt;
Die als Ruine erhalten gebliebene [[Wittelsberger Warte]] von 1431, ein Rundturm mit Wall und Graben unmittelbar neben der Pfarrkirche, diente den [[Landgrafschaft Hessen|hessischen Landgrafen]] dazu, die durch den Ort führenden Fernstraße [[Kurze und lange Hessen|Lange Hessen]] zu überwachen. Landgraf [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I.]] ließ die Warte als äußerstes Grenzwerk der hessischen Macht erbauen, als Vorposten für die [[Burg Frauenberg (Hessen)|Burg Frauenberg]] bei [[Beltershausen (Ebsdorfergrund)|Beltershausen]]. Von hier aus suchte man sich gegen [[Kurmainz]] zu verteidigen, nachdem die Territorialkämpfe beendet waren. Der Festungsturm mit hochgelegenem Eingang weist schlitzförmige, senkrechte [[Schießscharte]]n auf für die Verwendung von [[Armbrust|Armbrüsten]]. Von der erhöhten Lage auf dem Kirchberg reicht der Blick heute weit über das Gebiet der Gemeinde [[Ebsdorfergrund]]. Der Wartturm, der zu den ältesten Bauwerken im Ebsdorfergrund gehört, wird im Volksmund „die Schanze“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche ====&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Wittelsberg|evangelische Pfarrkirche]] wurde 1844 auf dem Kirchberg unmittelbar neben der mittelalterlichen Landwarte errichtet. In Verbindung mit dem Wartturm bietet sie nach Norden und Osten das Bild einer aus der Ebene aufsteigenden Ritterburg. Ein Laubengang aus Hainbuchen führt oberhalb des Dorfes den Hügel hinauf zur Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Dorf gibt es mehrere Vereine, darunter die Freiwillige Feuerwehr, einen Gesangsverein, einen Sportverein, einen Schützenverein, einen Geflügelzuchtverein, einen Verschönerungsverein und die Dorfgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Wiitelsberg lag an der 1905 eröffneten [[Marburger Kreisbahn]], deren Personenverkehr nach gut einem halben Jahrhundert 1956 endete; der Abbau erfolgte 1973. Das Bahnhofsgebäude steht heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wittelsberg besteht eine Grundschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad Preiß]] (1817–1894), Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Yargo De Lucca]] (1925–2008), Maler, Grafiker und Skulpteur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116333014 |GND=4242741-1}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv|title:(Wittelsberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ebsdorfergrund.de/wittelsberg/ |titel=Ortsteil Wittelsberg |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ebsdorfergrund |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=534008110|titel=Wittelsberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=Wittelsberg&amp;amp;index=obj-all &amp;#039;&amp;#039;Historische Fotos aus Wittelsberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=534008110|titel=Wittelsberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf | datum=2020-10-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=30 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=26 und 66 |abruf=2021-07 |format=PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=30 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg Landau&lt;br /&gt;
 |Titel=Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen&lt;br /&gt;
 |Verlag=T. Fischer&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1842&lt;br /&gt;
 |Seiten=370&lt;br /&gt;
 |Online=[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044058119371;view=1up;seq=386 online bei HathiTrust’s digital library]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=115 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA115}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Neueste Kunde von Meklenburg, Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten, aus den besten Quellen bearbeitet.&lt;br /&gt;
 |Verlag=im Verlage des G. H. G. privil. Landes-Industrie-Comptouts.&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1823&lt;br /&gt;
 |Seiten=158ff&lt;br /&gt;
 |Online=[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015062188142;view=1up;seq=164 online bei HathiTrust’s digital library]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Ebsdorfergrund}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4242741-1|VIAF=5164907616117851531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Ebsdorfergrund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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