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	<title>Wittekindstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wittekindstein&amp;diff=2799440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Name */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WittekindsteinExter.jpg|miniatur|Der Wittekindstein in Exter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vlotho-Exter-Wittekindstein.jpg|miniatur|Der Wittekindstein]]&lt;br /&gt;
Der so genannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wittekindstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am nördlichen Rand der Wittekindstraße im Ortsteil [[Exter (Vlotho)|Exter]]-Solterwisch der [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] Stadt [[Vlotho]] im [[Kreis Herford]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er ist nach [[Widukind (Sachsen)|Widukind]] („Wittekind“), dem Herzog der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]], benannt. Seit 1985 steht der Stein unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Wittekindstein ist ein behauener [[Sandstein]]block, dessen Abmessungen heute etwa 1,25&amp;amp;nbsp;m in der Höhe, 1,12&amp;amp;nbsp;m in der Breite und 0,35&amp;amp;nbsp;m in der Tiefe betragen. Die Form der Bearbeitung erinnert an eine Sitzbank mit Rückenlehne. Im oberen Bereich der „Rückenlehne“ befindet sich in Großbuchstaben die Inschrift „D . HORST DIES EN STEIN ERNEWEREN LASSEN ANO 1659“. Darunter sind drei siegelähnliche Zeichen mit [[Initialen]] sowie im unteren Bereich die Jahreszahl 1584 und ein [[Steinmetzzeichen]] eingemeißelt. Bei einer im Herbst 2012 vorgenommenen spektroskopischen Analyse ergab sich, dass das Objekt aus Lippischem Rhätquarzit besteht und  sehr wahrscheinlich erst Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in der näheren Umgebung des heutigen Standortes gebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beiträge zur Ortsgeschichte SD12, „Exter-Tour“, AK Dorfentwicklung und Geschichtswerkstatt Exter, 2014, S. 143ff. {{ISSN|1619-7828}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein lag früher an einer wichtigen Hauptstraße ([[Hellweg]]), die von Herford nach Vlotho führte. Zwischenzeitlich war er an eine zwar andere, aber nahe Stelle versetzt worden. Im Jahr 1961 wurde der Stein an die ursprüngliche Stelle zurückgebracht und in eine plateauartige Anlage mit Treppenstufen integriert. Die Zurücksetzung wurde am 8. September mit einer Feierstunde vor Ort gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kommunalarchiv Herford&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Wittekindstein&amp;#039;&amp;#039; wurde das Objekt öffentlich wahrscheinlich erstmals 1845 im &amp;#039;&amp;#039;Weserbuch&amp;#039;&amp;#039; von August Engel benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;August Engel, &amp;#039;&amp;#039;Weserbuch&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Becker, Hameln, 1845; Reprint 1990 Niemeyer, Hameln&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 übernahm der Historiker Friedrich Vormbaum den Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Vormbaum: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Ravensberg und die Stadt und vormalige Abtei Herford&amp;#039;&amp;#039;, 1864&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wird der Name des Steines von einer lokalen Sage abgeleitet, nach der sich  [[Widukind (Sachsen)|Sachsenherzog Widukind]] und [[Karl der Große]] nach kriegerischer Auseinandersetzung über dem Stein versöhnlich die Hände reichten. In einer anderen Sage wird erzählt, dass Widukind diesen Steinsessel habe zurichten lassen, um hier auszuruhen und die schöne Hügelgegend zu beschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Beschreibung des Steines stammt vom Historiker [[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold von Ledebur: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Fürstentum Minden]] und die [[Grafschaft Ravensberg]]. Denkmäler der Geschichte, der Kunst und des Altertums&amp;#039;&amp;#039;, 1825&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser berichtet bereits 1825 von einer Erzählung im Zusammenhang mit Widukind, allerdings wurde der Stein zu dieser Zeit noch nicht als „Wittekindstein“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutung ==&lt;br /&gt;
Der Wittekindstein wird heute als [[Gerichtsstein]] aus dem Mittelalter gedeutet. Zwei der drei siegelartigen Zeichen des Steines konnten bisher als sogenannte [[Hausmarke]]n einem Richter und einem Schöffen aus [[Herford]] zugeordnet werden, das dritte Siegel bislang noch nicht. Der in der Inschrift genannte »D. HORST« ist vermutlich der Vlothoer [[Drost]] Arnold von der Horst, der das damalige [[Freigericht (Freigrafschaft)|Freigericht]] verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Herausgeber=Geschichtswerkstatt Exter&lt;br /&gt;
   |Titel=Spurensuche VI - Mittelbachtal bis Wittekindstein&lt;br /&gt;
   |Ort= Vlotho&lt;br /&gt;
   |Jahr=1998&lt;br /&gt;
   |DNB=966095685}}&lt;br /&gt;
* Karl Großmann: Dichtung und Wahrheit um den Wittekindstein, Ravensberger Blätter 22, 1962, S. 335–339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wittekindstein}}&lt;br /&gt;
* http://www.gwexter.org/geschichte.php?id=wittekindstein&lt;br /&gt;
* http://www.geschichtevlotho.de/wittekindstein.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.149652|EW=8.813764|type=landmark|dim=200|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widukind (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Herford]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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