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	<title>Witostowice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:38:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Witostowice&amp;diff=1888574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Bildbeschreibung eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-16T21:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildbeschreibung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Witostowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Ząbkowice Śląskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Ząbkowicki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Ziębice&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Ziębice&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50.6829&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17.0423&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 628&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DZA&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Ziębice]]–[[Strzelin]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwohner  = &lt;br /&gt;
| GemeindeEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Witostowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schönjohnsdorf,&amp;#039;&amp;#039; veraltet &amp;#039;&amp;#039;Nieder-Johnsdorf&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Albert Zimmermann]] |Titel=Beyträge zur beschreibung von Schlesien ... |Verlag=Tramp |Datum=1785 |Online=https://books.google.de/books?id=sFlHAAAAYAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=Stift+Heinrichau+Ober+Johnsdorf&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Stift%20Heinrichau%20Ober%20Johnsdorf&amp;amp;f=false |Abruf=2021-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ort in der [[Gmina Ziębice|Stadt- und Landgemeinde Ziębice]] im [[Powiat Ząbkowicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Witostowice liegt acht Kilometer nördlich von [[Ziębice]] in den [[Strehlener Berge]]n abseits der [[Droga wojewódzka 395]], die von Ziębice nach [[Strzelin]] verläuft. Nachbarorte sind Gębice und Nowolesie im Norden, Dobroszów (&amp;#039;&amp;#039;Dobrischau/Rummelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) und Romanów im Nordosten, Płosa im Osten, [[Nowina (Ziębice)|Nowina]] und Jasienica (&amp;#039;&amp;#039;Heinzendorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten, Skalice (&amp;#039;&amp;#039;Reumen&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Henryków (Niederschlesien)|Henryków]], Brukalice (&amp;#039;&amp;#039;Taschenberg&amp;#039;&amp;#039;) und Raczyce (&amp;#039;&amp;#039;Rätsch&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, Wadochowice (&amp;#039;&amp;#039;Wiesenthal&amp;#039;&amp;#039;) und Wilamowice (&amp;#039;&amp;#039;Willwitz&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und [[Kazanów (Strzelin)|Kazanów]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witostowice2 (js).jpg|mini|Ehemaliges [[Schloss Schönjohnsdorf|Wasserschloss Witostowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Schönjohnsdorf&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Ländereien um das spätere Schönjohnsdorf schenkte 1227 der damalige [[Landesherr]]n [[Heinrich I. (Polen)|Herzog Heinrich I.]] dem im selben Jahr gegründeten [[Kloster Heinrichau]]. Östlich davon auf dem sogenannten Burgberg bestand schon wesentlich früher ein Kastell (&amp;#039;&amp;#039;castellum&amp;#039;&amp;#039;), das nach den Aufzeichnungen des [[Kloster Heinrichau#Heinrichauer Gründungsbuch|Heinrichauer Gründungsbuches]] 1227 den Erben des Bauern „Colacs“ gehört haben soll. Dieses Kastell erlosch vermutlich nach der Schenkung an das Kloster Heinrichau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte das in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründete „Withostowizi“/Johnsdorf zunächst zum [[Herzogtum Breslau]] und nach dessen Teilung 1278 zum [[Herzogtum Schweidnitz]]. Ab 1321 gelangte es an das neu gegründete [[Herzogtum Münsterberg]], das 1336 unter König [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] unter [[Böhmen|böhmische]] [[Lehen]]shoheit gelangte, die im selben Jahr von [[Bolko II. (Münsterberg)|Bolko II.]] von Münsterberg im Vertrag von Straubing anerkannt wurde. Bereits ein Jahr vorher hatte der polnische König im [[Vertrag von Trentschin]] auf Schlesien verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, wann das Kloster Heinrichau das Dorf Johnsdorf wieder verkaufte. 1328 war es im Besitz des münsterbergisch-herzoglichen Dienstmanns Witzko von Johnsdorf, dem 1333 Jasko von Johnsdorf folgte. Für 1351 ist eine Wasserburg belegt, die möglicherweise die Nachfolge der erloschenen Feste auf dem Burgberg übernahm und in diesem Jahr im Besitz des Peter von [[Domanice (Mietków)|Domantz]] war. 1374 gehörte Johnsdorf dem Ritter Wenzel [[Haugwitz|von Haugwitz]] und 1413 dem Bernhard [[Dohna (Adelsgeschlecht)|von Donyn]]. Ab 1463 war es im Besitz der Herren [[Stosch (Adelsgeschlecht)|von Stosch]], die es 1497 dem Peter von Sebottendorf verkauften, von dem es 1516 Przibislaus von [[Zierotin]] erwarb. Nach dem Tod des Herzogs [[Karl Christoph (Münsterberg)|Karl Christoph]] 1569, mit dem die Münsterberger Linie der Herren [[Podiebrad (Adelsgeschlecht)|von Podiebrad]] erlosch, fiel Johnsdorf zusammen mit dem Herzogtum Münsterberg als erledigtes Lehen an die [[Krone Böhmen]]. Nachfolgend übertrug es der böhmische Landesherr [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] in seiner Eigenschaft als König von Böhmen an die Familie [[Burghauß (Adelsgeschlecht)|von Burghaus]]. Sie erwarb in der Nachbarschaft weitere Dörfer und bestimmte Johnsdorf zum Mittelpunkt der gleichnamigen [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], die zeitweilig auch im Besitz der Herren [[Zedlitz (Adelsgeschlecht)|von Zedlitz und Neukirch]] war. Für das Jahr 1707 ist Anna Karolina [[Clam-Gallas|von Gallas]], geborene [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Mansfeld]] als Besitzerin von Schönjohnsdorf belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1739 wurde Schönjohnsdorf mit den zugehörigen Dörfern vom Heinrichauer Abt [[Gerhard Wiesner]] erworben. Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel es wie fast ganz [[Schlesien]] 1742 an [[Preußen]]. Während der Zugehörigkeit zum Kloster Heinrichau wurde die Wasserburg in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach einem Brand wiederaufgebaut und zu einem Schloss ausgebaut, das als Residenz der Heinrichauer Äbte diente. Vermutlich zu dieser Zeit bürgerte sich der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Schönjohnsdorf&amp;#039;&amp;#039; ein. Nachdem das Kloster Heinrichau 1810 den preußischen König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] aufgehoben wurde, gelangte das Klostergut und somit auch Schönjohnsdorf 1812 an dessen Schwester [[Wilhelmine von Preußen (1774–1837)|Friederike Louise Wilhelmine]], die spätere Königin der Niederlande. 1863 wurde Schönjohnsdorf an die Großherzöge von [[Sachsen-Weimar]] verkauft, die es bis zur Enteignung 1945 besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung Preußens gehörte Schönjohnsdorf seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1818 dem Landkreis Strehlen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/strehlen/landkrs.htm Landkreis Strehlen]&amp;lt;/ref&amp;gt; eingegliedert, von dem es zum 1. Oktober 1932 dem [[Landkreis Frankenstein (Schlesien)|Landkreis Frankenstein]] zugeschlagen wurde. Seit 1874 gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Schönjohnsdorf zum gleichnamigen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]. 1939 zählte Schönjohnsdorf 562 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=strehlen.html#ew39strlschonj |name=Einwohner 1939 |abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Schönjohnsdorf 1945 wie der größte Teil Schlesien an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Witostowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, weitgehend [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1998 gehörte Witostowice zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witostowice1 (js).jpg|mini|Witostowice]]&lt;br /&gt;
* Das Wasser[[schloss Schönjohnsdorf]] entstand an der Stelle einer Burg, die für das Jahr 1351 belegt ist. Nach 1463 wurde sie von den Herren von Stosch erweitert und in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von den Herren von Burghaus im Stil der Renaissance umgebaut. Nach dem Übergang an das Kloster Heinrichau wurde sie von 1749 bis 1763 restauriert und nach einem Brand wiederaufgebaut. 1889 entstand an der Hofseite ein [[Vestibül]] im neugotischen Stil. Das Wasserschloss ist von einem doppelten Grabenring umgeben, der teilweise zugeschüttet ist. Über den äußeren Graben führt im Norden eine Brücke, vor der sich zwei Barockfiguren des hl. Florian und des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] befinden.&lt;br /&gt;
* Etwa zwei Kilometer nordöstlich von Witostowice liegen in einem Waldgebiet zwei Burgwälle:&lt;br /&gt;
** Der Burgwall auf dem Kellerberg ist etwa 250 × 150 m groß und stark zerstört. Es stammt möglicherweise aus vorgeschichtlicher Zeit.&lt;br /&gt;
** Etwa 400 m südöstlich des Kellerbergs liegt auf dem Burgberg der kleinere, etwa 48 × 120 m große Burgwall, der aus frühgeschichtlicher Zeit stammen soll und auf dem nach den Aufzeichnungen des Heinrichauer Gründungsbuches 1227 eine Feste stand, die damals den Erben des Bauern Colacs gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schröter]] (1820–1888), Rittergutsbesitzer, Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 484–485.&lt;br /&gt;
* [[Dehio]]-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 1016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/ndschles/strehlen/schoenjo.htm Amtsbezirk Schönjohnsdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Ziębice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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