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	<title>Wissenschaftspark Albert Einstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T19:36:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wissenschaftspark_Albert_Einstein&amp;diff=509748&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-113834 am 2. Juli 2025 um 07:33 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-02T07:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Signboard of the Wissenschaftspark Albert Einstein.JPG|mini|250px|Informationsschild]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wissenschaftspark]] Albert Einstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich mit weiteren Forschungseinrichtungen auf dem [[Telegrafenberg]] in [[Potsdam]]. Benannt ist er nach dem Physiker [[Albert Einstein]]. Das wohl bekannteste Gebäude im Wissenschaftspark ist der [[Einsteinturm]], der zur experimentellen Überprüfung seiner [[Relativitätstheorie]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Wissenschaftspark nach Plänen des Architekten [[Paul Emanuel Spieker]] auf dem Telegrafenberg angelegt. Es wurden verschiedene astronomische, meteorologische und geowissenschaftliche [[Observatorium|Observatorien]] errichtet, integriert in einen [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftsgarten]]. Zu den bekanntesten Gebäuden zählen der Einsteinturm und der [[Großer Refraktor (Potsdam)|Große Refraktor]], die heute zum [[Astrophysikalisches Institut Potsdam|Astrophysikalischen Institut Potsdam]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab 1874 begann man mit dem Bau zahlreicher wissenschaftlicher Observatorien auf dem Telegrafenberg, die als Wissenschaftspark angelegt wurden. Nach Plänen des Architekten und Oberbaudirektors [[Paul Emanuel Spieker]] wurden die Klinkergebäude im klassizistischen Stil in einen englischen Landschaftsgarten integriert. Die strenge Gliederung und die mehrfarbigen Fassaden der Gebäude sind vom Baustil [[Karl Friedrich Schinkel]]s beeinflusst. Die Backsteinwände sind mit zweifarbigen Bändern, Sternfriesbändern aus glasierten Ziegeln und Säulen mit korinthischen Sandsteinkapitellen geschmückt. Es entstanden folgende Institute und Observatorien:&lt;br /&gt;
[[Datei:Historic Geodetic Library Potsdam.jpg|mini|Blick in die gemeinsam genutzte Bibliothek im ehemaligen Geodätischen Institut]]&lt;br /&gt;
* 1876 bis 1879 Bau des ersten astrophysikalischen Observatoriums der Welt (heute Michelsonhaus) an der höchsten Stelle.&lt;br /&gt;
* 1888 bis 1889 Bau des Kleinen Refraktors&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zündungen&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=https://www.pnn.de/potsdam/interessante-zuendungen/21915634.html| title=Interessante Zündungen | accessdate=2019-03-08 | last=Haase|first=Jana | authorlink= | coauthors= | date=2011-10-01| format= | work= | publisher= [[PNN]] | pages= | language= | archiveurl= | archivedate= | quote= | offline = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Erarbeitung einer fotografischen Himmelskarte&lt;br /&gt;
* 1889 bis 1892 das Hauptgebäude des [[Geodätisches Institut Potsdam]] (heute Helmerthaus)&lt;br /&gt;
* 1892 bis 1893 Geodätisch-Astronomisches Observatorium mit Meridianhäusern und einem Beobachtungsturm (heute [[Helmertturm]])&lt;br /&gt;
* 1888 bis 1893 [[Geomagnetisches Institut Potsdam|Magnetisches Observatorium]] und [[Meteorologisches Observatorium Potsdam|Meteorologisches Observatorium]] (heute Süringhaus)&lt;br /&gt;
* 1896 bis 1899 [[Großer Refraktor (Potsdam)|Großer Refraktor]]; der Refraktor wurde seit 2003 restauriert und am 31. Mai 2006 wieder eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Michelson-Haus wirkte unter anderem der bekannte Astrophysiker [[Karl Schwarzschild]], ab 1909 Direktor des Observatoriums. 1881 führte [[Albert A. Michelson]] im Keller des Observatorium-Hauptgebäudes die erste Version seines berühmten [[Michelson-Morley-Experiment]]s durch. Der Nordflügel des Gebäudes liegt mit seiner Längsachse auf einer [[Meridian (Geographie)|Meridian]]-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von [[Friedrich Robert Helmert]] wurde das Geodätische Institut ab 1886 zum Weltzentrum der wissenschaftlichen Geodäsie. [[Reinhard Süring]], ab 1909 Abteilungsvorsteher der Meteorologischen Abteilung und 1928–1932 Direktor des Meteorologisch-Magnetischen Observatoriums Potsdam, baute ein einheitliches meteorologischen Beobachtungsnetz in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf. Dazu wurde er von der Besatzungsmacht 13 Jahre nach seiner Pensionierung von 1945 bis 1950 nochmals mit der Leitung des Observatoriums betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Telegrafenberg asv2023-09 img4.jpg|mini|Einsteinturm]]&lt;br /&gt;
Der [[Einsteinturm]] entstand zwischen 1919 und 1924 in Zusammenarbeit des Physikers [[Albert Einstein]] mit dem Astronomen [[Erwin Freundlich|Erwin Finlay Freundlich]] und dem Architekten [[Erich Mendelsohn]]. Ursprünglich sollte in diesem [[Sonnenteleskop|Sonnenobservatorium]] die von Einsteins [[Allgemeine Relativitätstheorie|Allgemeiner Relativitätstheorie]] vorhergesagte [[Rotverschiebung]] von Spektrallinien im Schwerefeld der Sonne mit einem Sonnenlicht-Spektrometer nachgewiesen werden, was sich aber u.&amp;amp;nbsp;a. wegen der Turbulenzen auf der Sonne als undurchführbar erwies. Im Einsteinturm befindet sich aber immer noch ein [[Spektrometer]] zur Sonnenbeobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde das [[Zentralinstitut für Physik der Erde]] (ZIPE) gegründet, das hier bis 1990 seinen Sitz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 befinden sich folgende neu gegründete Institute auf dem Gelände, die den Wissenschaftspark Albert Einstein bilden:&lt;br /&gt;
* [[GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung]]&lt;br /&gt;
* Potsdamer Forschungsstelle des [[Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung|Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung]]&lt;br /&gt;
* [[Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Einrichtungen kamen später hinzu:&lt;br /&gt;
* [[Meteorologisches Observatorium Potsdam]] des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ebenfalls 1992 gegründete [[Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam]] verlagerte seinen Hauptsitz später nach [[Babelsberg]] in die ehemalige Sternwarte, betreibt auf dem  Telegrafenberg aber weiterhin die historischen Teleskope &amp;#039;&amp;#039;Großer Refraktor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Einsteinturm&amp;#039;&amp;#039; und deren Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurden die historischen Gebäude umfangreich saniert, aber auch zahlreiche Neubauten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Albert Einstein Science Park}}&lt;br /&gt;
* [https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/rest/items/item_56137_10/component/file_1285134/content Ein Wissenschaftsspaziergang über den Telegrafenberg Potsdam]&lt;br /&gt;
* [https://www.gfz-potsdam.de/ Geoforschungszentrum Potsdam]&lt;br /&gt;
* [https://www.aip.de/ Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)]&lt;br /&gt;
* [https://www.pik-potsdam.de/de Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung]&lt;br /&gt;
* [https://www.awi.de/ueber-uns/standorte/potsdam.html Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung]&lt;br /&gt;
* [https://bib.telegrafenberg.de/ Bibliothek Wissenschaftspark Albert Einstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.aip.de/grosser_refraktor/ Förderverein für den Großen Refraktor]&lt;br /&gt;
* [https://geschichte.telegrafenberg.de Sammlung zur Geschichte des Telegrafenbergs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/22/49/N |EW=13/3/54/E |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Albert Einstein als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-113834</name></author>
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