<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wissenschaftlicher_Witz</id>
	<title>Wissenschaftlicher Witz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wissenschaftlicher_Witz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wissenschaftlicher_Witz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T15:46:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wissenschaftlicher_Witz&amp;diff=24770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wissenschaftlicher_Witz&amp;diff=24770&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T17:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Witz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder Scherz bezeichnet man einen [[Witz]] oder einen Scherz, der direkten Bezug zur [[Wissenschaft]] hat und ihre Formen [[Parodie|parodiert]]. Der Begriff ist nicht klar umgrenzt, die [[Pointe]] ist unmittelbar oft nur Angehörigen der jeweiligen wissenschaftlichen Disziplin zugänglich. Von einem [[Insiderwitz]] solcher Gruppen allgemein unterscheidet er sich jedoch dadurch, dass er sich auf allgemeine Klischees und Formen der [[Wissenschaftsbetrieb|wissenschaftlichen Gemeinschaft]] bezieht und oft die Form einer oder mehrerer wissenschaftlicher Publikationen annimmt, oder es handelt sich um [[Anekdote]]n um und über herausragende Persönlichkeiten des Faches und ihre Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand ist oft die Kluft zwischen wissenschaftlicher Praxis und Alltagsverständnis, die es erlaubt, durch die Wahl der wissenschaftlichen Form die Unsinnigkeit oder mangelnde Plausibilität des Inhalts zu verdecken. Sie verweisen damit auf die Möglichkeit von [[Betrug und Fälschung in der Wissenschaft]]. Wissenschaftliche Witze und scherzhafte Veröffentlichungen sind spätestens seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsformen ==&lt;br /&gt;
=== Fiktive Personen ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|:Kategorie:Fiktive Person}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele wissenschaftliche Disziplinen kennen fiktive Persönlichkeiten. Häufig handelt es sich dabei um erfundene Mitglieder des Wissenschaftsbetriebs, denen einzelne Erfindungen oder Entdeckungen zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise soll in der Mathematik ein [[Alessandro Binomi]] der Entdecker der [[Binomische Formel|binomischen Formeln]] sein. Auf den fiktiven Mathematiker Julius Eigen (alternativ auf [[Manfred Eigen]], einen existierenden Chemiker) soll die Erfindung des [[Eigenwert]]s zurückgehen. [[F. D. C. Willard]], der international 1975 und 1980 als Verfasser in renommierten Fachzeitschriften zur Physik veröffentlichte, war ein [[Siamkatze|Siamkater]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Zankl: &amp;#039;&amp;#039;Irrwitziges aus der Wissenschaft: Von Leuchtkaninchen und Dunkelbirnen&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-VCH, Weinheim 2008, ISBN 3-527-32114-4, S. 32–33; [https://www.wiley-vch.de/books/sample/3527321144_c01.pdf &amp;#039;&amp;#039;Merkwürdiges aus Astronomie, Physik, Mathematik und Chemie.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, S. 13–15).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl des kollektiven Pseudonyms [[Nicolas Bourbaki]], unter dem ein Zirkel führender Mathematiker der 1930er Jahre eine Lehrbuchreihe veröffentlichte, geht auf einen Scherz zurück. Weitere Beispiele solcher Kollektivpseudonyme in der Mathematik sind [[Boto von Querenburg]], [[Blanche Descartes]], G. W. Peck (den Namen benutzten eine Reihe Mathematiker, darunter [[Daniel Kleitman]]), [[John Rainwater]] (ein Pseudonym, das eine Reihe von Mathematikern auf dem Gebiet der Funktionalanalysis gemeinsam benutzten, zum Beispiel [[Robert Phelps]], und das als Studentenscherz in einer Mathematikvorlesung 1952 begann) und [[Arthur Besse]]. Ein Professor mit Namen [[Ernst August Dölle]] soll einen Lehrstuhl für Psychologie und Pädagogik innegehabt haben (an einer Hochschule, für deren Existenz es keine Belege gibt), ein Verfassungsrechtler namens [[Friedrich Gottlob Nagelmann]] an der [[Universität Potsdam]] beheimatet gewesen sein. [[P. D. Q. Bach]] soll der letzte Sohn Johann Sebastian Bachs und wie sein Vater Komponist gewesen sein, unter diesem Namen hat sein Schöpfer zahlreiche Werke geschrieben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Aus der Vielzahl der fiktiven Personen bitte nur dann weitere Beispiele anfügen, wenn sie entweder besonders relevant sind oder als Beispiel das Thema besser illustrieren als die bereits Genannten. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fingierte Lexikonartikel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SteinlausFrau.png|mini|Die [[Steinlaus]] (hier ein Weibchen, frei nach [[Loriot]]) steht im &amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fingierter Lexikonartikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wissenschaftlichen Lexika verschiedener Fachbereiche sind mitunter frei erfundene Themen aufgenommen oder Alltägliches aus (hoch-)wissenschaftlicher Sicht behandelt. Zu den bekanntesten zählt der einem Sketch von [[Loriot]] entstammende Eintrag zur [[Steinlaus]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)|Pschyrembel]]&amp;#039;&amp;#039;. Als sie nach zwei Auflagen in der 257. wieder aus diesem medizinischen Nachschlagewerk entfernt worden war, regte sich Leserprotest, und sie wurde in spätere wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefanie Schramm |Titel=Handbuch für Hypochonder |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=39 |Datum=2007-09-20 |Online=[https://www.zeit.de/2007/39/M-Pschyrembel Artikel online] auf den Internet-Seiten der Zeit}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde und alternative Heilverfahren&amp;#039;&amp;#039; desselben Verlags wird der [[Kurschatten]] als medizinisches Phänomen erklärt. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Pauly]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Enzyklopädie zur Antike, enthält im ersten Band einen Eintrag über [[Apopudobalia]], eine erdachte antike Vorform des Fußballs. Die neunte Auflage des [[Römpp Lexikon Chemie|&amp;#039;&amp;#039;Römpp&amp;#039;&amp;#039;-Chemielexikons]] gibt eine Scherzversion der [[KKK-Regel]] wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise beziehen sich diese &amp;#039;&amp;#039;Nihilartikel&amp;#039;&amp;#039; auch auf fiktive Persönlichkeiten der Wissenschaft, beispielsweise wird P. D. Q. Bach im Personenteil der Enzyklopädie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039; gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ludwig Finscher]] |Titel=Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik |Auflage=2 |Ort=Kassel |Datum=1999 |Kapitel=Personenteil 1 |Spalten=1551 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere wissenschaftliche Scherzarbeiten ===&lt;br /&gt;
Außerhalb von Fachlexika tauchen in der wissenschaftlichen Literatur bisweilen nur dem Anschein nach ernst gemeinte wissenschaftliche Arbeiten auf, beispielsweise in wissenschaftlichen Zeitschriften oder als eigenständige Publikationen. So gelang es dem noch jungen Physiker und späteren Nobelpreisträger [[Hans Bethe]] 1931 mit seinen Kollegen Beck und [[Wolfgang Riezler|Riezler]], eine Nonsens-Arbeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Beck, H. Bethe, W. Riezler |Titel=Remarks on the quantum theory of the absolute zero of temperature |Sammelwerk=Die Naturwissenschaften |Nummer=19 |Datum=1931 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im angesehenen Journal &amp;#039;&amp;#039;[[Die Naturwissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039; unterzubringen, mit der sie die Zahlenspielereien des damals berühmten britischen Astrophysikers [[Arthur Stanley Eddington]] parodierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Svozil |url=http://tph.tuwien.ac.at/~svozil/publ/2003-salzburg.pdf |titel=Der Alltag eines “Peers” |format=PDF; 90&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2010-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ben Weiner |url=http://www.math.tohoku.ac.jp/~kuroki/Sokal/misc/bethespoof.html |titel=A parody paper in solid state physics, published in 1931 |sprache=en |abruf=2010-04-26 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1948 spielte [[George Gamow]] seinem Freund Bethe umgekehrt einen Streich, als er für eine (ernst gemeinte) Arbeit, die er und sein Student [[Ralph Alpher]] ausführten, Bethe ohne dessen Wissen als weiteren Autor nannte, um die Anklänge an den Anfang des griechischen Alphabets zu vervollständigen. Sie wurde als [[Alpher-Bethe-Gamow-Theorie|„Alpha-Beta-Gamma“-Arbeit]] bekannt. Bethe gehörte zum Gutachter-Gremium der Zeitschrift, erhob aber keine Einwände gegen den Scherz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aip.org/history/exhibits/cosmology/ideas/gamow-joke.htm |titel=A Gamov Joke |hrsg=American Institute of Physics |sprache=en |abruf=2010-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von [[Christian Morgenstern]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Nasobēm|Das Nasobēm]]&amp;#039;&amp;#039; erfand der [[Zoologie|Zoologe]] [[Gerolf Steiner]] die Säugetierordnung [[Rhinogradentia]] und veröffentlichte 1957 unter Wahrung aller formalen Aspekte das Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Bau und Leben der Rhinogradentia]]&amp;#039;&amp;#039;. Die auf Deutsch „Nasenschreitlinge“ genannten Tiere werden in Publikationen immer wieder aufgegriffen und haben sich so zu einem [[Running Gag]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Stümpke: &amp;#039;&amp;#039;[[Bau und Leben der Rhinogradentia]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, 83 S., Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1961, ISBN 3-437-30083-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von wissenschaftlichen Scherzarbeiten stellt Banales oder Alltägliches in einen wissenschaftlichen Kontext oder wendet wissenschaftliche Methoden auf ein Thema an, das nicht Untersuchungsgegenstand der jeweiligen [[Einzelwissenschaft|wissenschaftlichen Disziplin]] ist. Beispiele hierfür sind der mathematische Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;A Contribution to the Mathematical Theory of Big Game Hunting&amp;#039;&amp;#039;, 1938 im [[American Mathematical Monthly]] veröffentlicht von [[Ralph Boas]] und Kollegen unter dem Pseudonym H. Pétard, der Anwendungen der Mathematik in der Großwildjagd behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. W. O. Pétard (=Ralph Boas, Smithies) &amp;#039;&amp;#039;A Contribution to the Mathematical Theory of Big Game Hunting&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Mathematical Monthly&amp;#039;&amp;#039; 45, Band 7., S. 446–447 ([http://www.jstor.org/stable/2304150 online auf JSTOR]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Monographie]] &amp;#039;&amp;#039;Pasta Theobromae&amp;#039;&amp;#039; in [[Max Wichtl]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Droge (Pharmazie)|Teedrogen]] und Phytopharmaka&amp;#039;&amp;#039; wird [[Schokolade]] wie eine Droge beschrieben, die in der Kinderheilung bei Tränenfluss nach kleinen Verletzungen lindernde Wirkung haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nacirema]] (rückwärts gelesen: ‚American‘, {{enS|für ‚Amerikaner‘}}) wurden 1956 vom Ethnologen [[Horace Miner]] untersucht. In einem Aufsatz in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[American Anthropologist]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb er deren Körperrituale, beispielsweise wie Männer täglich ihre Gesichtshaut mit scharfen Klingen malträtieren (Rasur) oder Frauen regelmäßig ihren Kopf backen (Friseur).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horace Miner |Titel=Body Ritual among the Nacirema |Sammelwerk=American Anthropologist, New Series |Band=58 |Nummer=3 |Verlag=Blackwell Publishing |Datum=1956 |Seiten=503–507}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Informatik]]er [[Donald Ervin Knuth]] schrieb im Jahre 1977 einen satirischen Artikel &amp;#039;&amp;#039;[[Über die Komplexität von Liedern]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er die Methoden der [[Komplexitätstheorie]] auf bekannte [[Popmusik|Pop-]] und [[Kinderlied]]er anwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wirtschaftswissenschaften]] sind gelegentlich dem Vorwurf ausgesetzt, sämtliche Lebenslagen nur wirtschaftlich zu bewerten. [[Gary Becker]] hat die Grundlagen der Preistheorie auf Kriminalität und Familienverhältnisse angewandt (siehe auch [[Rotten-Kid-Theorem]]). Daraufhin schrieb [[Alan Blinder]], VWL-Professor an der [[Princeton University]], als Satire einen Artikel über das Zähneputzen aus ökonomischer Sicht, der 1974 im angesehenen &amp;#039;&amp;#039;Journal of Political Economy&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alan Blinder |Titel=The Economics of Brushing Teeth |Sammelwerk=The Journal of Political Economy |Band=Jg. 82 |Nummer=4 |Datum=1974 |Seiten=887–891 |Sprache=en |JSTOR=1837155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Blinder stellt ein (künstlich aufgeblähtes) mathematisches Modell vor, das sich mit der Optimierung der täglich auf das Zähneputzen verwendeten Zeit beschäftigt, ausgehend von der Annahme, dass das Einkommen einer Person eine von Arbeitszeit und Zahnhygiene abhängige Funktion ist. Aus dem Modell lassen sich nach Ansicht des Autors „viele empirisch überprüfbare Hypothesen ableiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:anthropomorphic molecules.svg|mini|Zwei Beispiele für Strukturformeln der anthropomorphen Moleküle, sogenannte [[NanoPutian]]s]]&lt;br /&gt;
Stephanie H. Chanteau und James M. Tour (Rice University, Houston, Texas) veröffentlichten 2003 im angesehenen &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Organic Chemistry]]&amp;#039;&amp;#039; Wege zur Synthese anthropomorpher Moleküle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephanie H. Chanteau, James M. Tour |Titel=Synthesis of Anthropomorphic Molecules: The NanoPutians |Sammelwerk=Journal of Organic Chemistry |Band=68 |Datum=2003 |Seiten=8750–8766 |DOI=10.1021/jo0349227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hochphase [[Postmoderne|postmoderner]] Theorie veröffentlichte [[Alan Sokal]] 1996 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Social Text&amp;#039;&amp;#039; einen Aufsatz mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Transgressing the Boundaries: Towards a Transformative Hermeneutics of Quantum Gravity.&amp;#039;&amp;#039; Sein Anliegen war es, zu zeigen, ob ein führendes Wissenschaftsmagazin einen frei erfundenen Zusammenhang publiziert, solange er eindrucksvoll klingt und konform zur ideologischen Grundlinie der Zeitschrift ist. Die folgend so genannte [[Sokal-Affäre]] führte zu hitzigen Diskussionen über die Richtigkeit der [[Dekonstruktion|dekonstruktivistischen]] Infragestellung der [[Positivismus|positivistischen]] [[Naturwissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Totalitarismus und Demokratie]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte 2015 unwissentlich eine Satire, die sich des Jargons der „Human Animal Studies“ und der [[Totalitarismustheorie]] bedient. Die fiktive Historikerin „Christiane Schulte“ behauptet darin u.&amp;amp;nbsp;a., das erste „[[Maueropfer]]“ sei nicht ein Mensch, sondern ein [[Polizeihund]] namens [[Kommissar Rex|Rex]] gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsch-deutsche Schäferhund – Ein Beitrag zur Gewaltgeschichte des Jahrhunderts der Extreme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Totalitarismus und Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; 12. Jahrgang, Heft 2, 2015, S.&amp;amp;nbsp;319–334;&amp;lt;br /&amp;gt;Dem Artikel war ein Konferenzbeitrag vorausgegangen, vgl. Anett Laue: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5903 „Tiere unserer Heimat“. Auswirkungen der SED-Ideologie auf gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnisse in der DDR.]&amp;#039;&amp;#039; 6.&amp;amp;nbsp;Februar 2015, Center for Metropolitan Studies der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]].&amp;#039;&amp;#039; 28. März 2015, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;Florian Peters: [https://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/von-totalitaeren-schaeferhunden-und-libertaeren-mauerkaninchen &amp;#039;&amp;#039;Von totalitären Schäferhunden und libertären Mauerkaninchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitgeschichte-online]].&amp;#039;&amp;#039; Februar 2016, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;Philip Oltermann: [https://www.theguardian.com/world/2016/mar/01/human-animal-studies-academics-dogged-by-german-hoaxers &amp;#039;&amp;#039;Human-animal studies academics dogged by German hoaxers.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]].&amp;#039;&amp;#039; 1. März 2016, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Harald Martenstein]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/11/hunde-schaeferhunde-ddr-grenze-westdeutschland-wissenschaft-luege Über Nazi-Schäferhunde und andere Lügengeschichten.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit#Zeitmagazin|Zeitmagazin]].&amp;#039;&amp;#039; 3. März 2016, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;Patrick Kilian: &amp;#039;&amp;#039;[http://geschichtedergegenwart.ch/theorie-guerilla-alter-witz-kommentar-aktuellen-wissenschafts-hoax/ Theorie-Guerilla oder alter Witz? Ein Kommentar zum aktuellen Wissenschafts-Hoax.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039; 6. März 2016, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;Martin Machowecz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/2016/17/tu-dresden-eklat-wissenschaft-schaeferhunde-ddr Das Hunde-Elend.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 14. April 2016, abgerufen am 25. Januar 2020;&amp;lt;br /&amp;gt;Redaktionsleitung: {{Webarchiv |url=http://www.hait.tu-dresden.de/TD/artikel.asp?art=636&amp;amp;nr=24&amp;amp;m=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stellungnahme zum Beitrag „Der deutsch-deutsche Schäferhund – Ein Beitrag zur Gewaltgeschichte des Jahrhunderts der Extreme“ (TD 2015, 2, S. 319–334).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160306132833}}. In: &amp;#039;&amp;#039;hait.tu-dresden.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 25. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden wissenschaftliche Witze in das didaktische Repertoire insbesondere von [[Jesuiten]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paula Findlen, 1990: [http://www.jstor.org/stable/2862366 „Jokes of Nature and Jokes of Knowledge: The Playfulness of Scientific Discourse in Early Modern Europe“]. &amp;#039;&amp;#039;Renaissance Quarterly&amp;#039;&amp;#039; 43(2): 292–331, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kommen heute immer noch in Zeitschriften zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige internationale Fachzeitschrift sind die &amp;#039;&amp;#039;[[Annals of Improbable Research]]&amp;#039;&amp;#039;, deren &amp;#039;&amp;#039;Ig Nobel Board of Governors&amp;#039;&amp;#039; alljährlich (und nicht immer zur Freude der „Gewinner“) den [[Ig-Nobelpreis]] für Veröffentlichungen verleiht, die zwar in ernsthafter Weise verfasst wurden, aber von Thema und Titel her als [[Skurrilität|skurril]] bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Computer-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[c’t]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht regelmäßig in ihrer Ausgabe zu Anfang April (die aber schon Ende März erscheint) mehr oder weniger wissenschaftlich verbrämte [[Aprilscherz]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Rückblick darauf erschien in der Ausgabe Nr. 24 von 2003, S. 151. Neuere Aprilscherze sind im [https://heise.forenwiki.de/index.php?title=Aprilscherz Heise Forum] gelistet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele waren 1985 ein radial aufzeichnendes Diskettenlaufwerk oder 1999 ein &amp;#039;&amp;#039;Internet-Beschleuniger&amp;#039;&amp;#039; in einem &amp;#039;&amp;#039;Resource Reservation Protocol&amp;#039;&amp;#039;. Einige der Aprilscherze wurden später teilweise Realität. So wurde 1987 ein &amp;#039;&amp;#039;Head Vision Projector&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt, der später als [[Head-Mounted Display]] realisiert wurde. Irrtümlich der &amp;#039;&amp;#039;c’t&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben wird die Anleitung, bei einem [[Intel i486|486SX]]-Prozessor mit vorhandenem, aber nicht funktionierendem oder aktiviertem mathematischem [[Coprozessor]] durch Anbohren an einer bestimmten Gehäusestelle den Coprozessor doch zu aktivieren. Sie erschien in [[PC Magazin|DOS International]] 4/93 auf Seite 134 ff. Eine Bohrschablone war im Artikel in aller Exaktheit angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Anleitung wurde unter anderem von Hans-Peter Messmer im &amp;#039;&amp;#039;PC-Hardwarebuch&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, S. 313 zitiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektronik-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Elektor (Zeitschrift)|Elektor]]&amp;#039;&amp;#039; pflegt in ihren &amp;#039;&amp;#039;Halbleiterheften&amp;#039;&amp;#039; immer ein paar Scherzschaltungen unterzubringen, etwa eine Kurzschlussschaltung als &amp;#039;&amp;#039;Fuse-Destroyer&amp;#039;&amp;#039; oder das NEVER-[[Logikgatter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kryptographie]] werden Aufsätze aus dem Grenzbereich dieser Wissenschaft im „Journal of Craptology“ veröffentlicht (Herausgeber [[Nigel Smart]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anagram.com/~jcrap/ &amp;#039;&amp;#039;Journal of Craptology.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Literaturwissenschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Monographie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wahrheit über Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Traxler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Traxler]] |Titel=Die Wahrheit über Hänsel und Gretel |Verlag=[[pardon (Zeitschrift)|pardon]]-Bibliothek Bärmeier &amp;amp; Nikel |Datum=1963}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist vorgeblich ein „Dokumentarbericht über die Ausgrabungen des Hexenhauses auf dem Engelesberg im Spessart“ und postuliert damit eine nachweisbare historische Grundlage des Märchens der [[Brüder Grimm]]. Das Buch wurde zunächst ernst genommen und erregte international großes Interesse. Auf dem Schutzumschlag wurde in der zweiten Auflage mit dem Zusatz „eine glaubwürdige [[Parodie]]“ auf den außerwissenschaftlichen Charakter des Werks hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46174168 |Titel=Hänsel und Gretel. Mit falschem Bart |Jahr=1964 |Nr=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mathematik ===&lt;br /&gt;
Manchmal werden scherzhafte Anspielungen in den Registern von Lehrbüchern versteckt. Ein Beispiel dafür findet sich in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Topologie&amp;#039;&amp;#039; von [[Béla Kerékjártó]] (1923): Im Register wird auf [[Erich Bessel-Hagen]] verwiesen,&amp;lt;ref&amp;gt;Das [http://www.math.ohio-state.edu/~fiedorow/Humor/Kerekjarto1.gif Namens- und Sachregister] verweist auf [http://www.math.ohio-state.edu/~fiedorow/Humor/Kerekjarto2.gif diese Seite], siehe auch die [http://www.math.ohio-state.edu/~fiedorow/Humor/Bessel-Hagen.html Erläuterung und dem Vergleich mit dem Original]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der angegebenen Seite wird er aber nicht erwähnt, dafür findet sich das Bild einer Kugel mit zwei Henkeln als Illustration der Topologie eines Doppel-Torus, eine Anspielung auf die im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Segelohren&amp;#039;&amp;#039; genannten markanten Merkmale von Bessel-Hagens Physiognomie. Ein anderes Beispiel für einen solchen Index-Witz sind die Vorlesungen über Zahlentheorie von [[Helmut Hasse]]: Auf der im Register unter &amp;#039;&amp;#039;Gott&amp;#039;&amp;#039; indizierten Stelle findet sich [[Leopold Kronecker]]s bekanntes Zitat {{&amp;quot; |Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk}}.&lt;br /&gt;
Beliebt ist auch ein Verweis auf dieselbe Seite unter dem Schlagwort Rekursion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Frühjahrstagung der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]] 1998 wurde ein Vortrag über den (aus [[Star Trek]] stammenden) [[Liste fiktiver Elemente, Materialien, Isotope und Elementarteilchen#Dilithium|fiktiven Kristall &amp;#039;&amp;#039;Dilithium&amp;#039;&amp;#039;]] eingereicht, zugelassen und gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;V. Renz, G. LaForge und M. Scott: [https://www.dpg-verhandlungen.de/year/1998/conference/regensburg/part/hl/session/37/contribution/1 Dilithium – ein postpraesenter Kristall], Verhandlungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donald Knuth stellte 1957 das Potrzebie-Skalensystem („Potrzebie System of Weights and Measures“) vor. Darin ist z. B. die Dicke einer &amp;#039;&amp;#039;[[Mad (Magazin)|Mad]]&amp;#039;&amp;#039;-Zeitschrift die fundamentale Längeneinheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Illustration findet sich hier: {{Webarchiv |url=http://www.crossmyt.com/hc/potrzebi.gif |text=Das Potrzebie-System illustriert von Wallace Wood |wayback=20060914133154 |archiv-bot=2019-05-24 04:21:27 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:CES 140227-F-TQ704-006.jpg|mini|Der Umgang mit DHMO ohne Schutzmaßnahmen erscheint auf den ersten Blick risikolos]]&lt;br /&gt;
[[Dihydrogenmonoxid]] (Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;DHMO&amp;#039;&amp;#039;) ist eine zwar [[Nomenklatur (Chemie)|chemisch]] korrekte, aber ausschließlich [[Ironie|ironisch]] benutzte Bezeichnung für [[Wasser]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O). Die fachsprachlich-abstrakte Bezeichnung für einen alltäglichen, lebenswichtigen Stoff suggeriert eine gefährliche Substanz und wurde mit der Absicht geprägt, die verbreitete Angst vor der [[Chemische Industrie|chemischen Industrie]] zu [[Karikatur|karikieren]] und zu verdeutlichen, wie leicht sich Menschen durch einseitige Information manipulieren lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;greatmoments&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.abc.net.au/science/k2/moments/s1631494.htm|title=Mysterious Killer Chemical|publisher=Australian Broadcasting Corporation|first=Karl S.|last=Kruszelnicki|year=2006| accessdate=2010-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit in provozierender oder schockierender Weise dargestellten Eigenschaften und Gefahren von Wasser in unterschiedlichen [[Aggregatzustand|Aggregatzuständen]] (wie [[elektrischer Kurzschluss]], [[Verbrühung]]en, [[Erfrierung]]en, [[Ertrinken]], [[Lösungsmittel]] [[gift]]iger Substanzen usw.) werden scherzhaft Verbote gefordert oder die Behauptung aufgestellt, dass eine mächtige DHMO-Verschwörung ein solches Verbot verhindere.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Corinth]]: [https://www.heise.de/tp/features/Die-weltweite-Dihydrogen-Monoxid-Verschwoerung-3433833.html &amp;#039;&amp;#039;Die weltweite Dihydrogen-Monoxid-Verschwörung&amp;#039;&amp;#039;], [[Telepolis]] vom 20. März 2004, abgerufen am 19. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artikel von „Prof. Wilhelm Selhus“ (Pseudonym von [[Wilhelm Sandermann]]) über den Quaderbaum&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Selhus: &amp;#039;&amp;#039;Der „Quaderbaum“, Quercus quadrata van Hoosten, ein sensationeller Fund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; 31, 1978, S. 139–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Selhus: &amp;#039;&amp;#039;Der „Quaderbaum“, Quercus quadrata van Hoosten, ein sensationeller Fund, Mitteilung II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; 32, 1979, S. 135–137.&amp;lt;/ref&amp;gt; und durch W. Liese über den Quaderbambus&amp;lt;ref&amp;gt;W. Liese: &amp;#039;&amp;#039;Chimonobambusa quadrangularis, der Quaderbambus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwiss. Rundschau&amp;#039;&amp;#039; 32, 1979, S. 137–138.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Naturwissenschaftliche Rundschau|Naturwissenschaftlichen Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; von 1978 und 1979 wurden von vielen Lesern als wahre Meldungen empfunden. Die &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte daher über viele Jahre weitere ausführliche April-Beiträge von Wilhelm Selhus und konnte sich einer breiten und ähnlichen Resonanz weiterhin sicher sein. Wilhelm Selhus hatte noch vor dem klar humoristischen Beitrag zur [[Steinlaus]] durch Loriot 1976 ein in viele Sprachen übersetztes Buch herausgebracht, in dem er angebliche Beweise für den Besuch von Außerirdischen vorlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Selhus: &amp;#039;&amp;#039;Und sie waren doch da: Wissenschaftliche Beweise für den Besuch aus dem All&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann-Verlag, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theologie ===&lt;br /&gt;
Klassisches Beispiel einer Parodie des Wissenschaftsbetriebs sind die [[Dunkelmännerbriefe]]: die Verfasser verspotten die scholastischen Theologen des 16. Jahrhunderts, indem sie sich selbst als solche ausgeben; zugleich hat das Werk die fingierte Form einer wissenschaftlichen Korrespondenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ebenso klassische Satire für das 18. Jahrhundert, die diesmal auf das Niveau der Studenten der Theologie abzielt, ist die [[Jobsiade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hoax]]&lt;br /&gt;
* [[Ig-Nobelpreis]]&lt;br /&gt;
* [[Skurrile wissenschaftliche Namen]]&lt;br /&gt;
* [[Request for Comments#Humor in RFC|Scherze in den technischen und organisatorischen Dokumenten zum Internet (RFCs)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hubert Cremer]] |Titel=Carmina mathematica und andere poetische Jugendsünden |Auflage=7 |Verlag=J. A. Mayer |Ort=Aachen |Datum=1982 |ISBN=3-87519-087-4}}&lt;br /&gt;
* Axel Fröhlich, Oliver Kuhn und Alexandra Reinwarth: &amp;#039;&amp;#039;Die Große Brocklaus. Das komplett erfundene Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 2012, ISBN 978-3-426-78174-6&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Christian Hesse (Mathematiker)|Christian Hesse]] |Titel=Was Einstein seinem Papagei erzählte. Die besten Witze aus der Wissenschaft |Auflage=3 |Verlag=C. H. Beck |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=978-3-406-67917-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Henning Hopf]], Ralf Andreas Jacobi |Titel=Humoristische Chemie |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2003 |ISBN=3-527-30628-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[John Allen Paulos]] |Titel=Mathematics and Humor |Verlag=University of Chicago Press |Ort=Chicago |Datum=1982 |ISBN=0-226-65025-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=John Allen Paulos |Titel=I think therefore I laugh – The Flip Side of Philosophy |Verlag=Columbia University Press |Ort=New York |Datum=2000 |ISBN=0-231-11915-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=George H. Scherr |Titel=Journal der unwiederholbaren Experimente (I) |Verlag=Krüger |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1992 |ISBN=3-8105-1713-5 |Sprache=en |Kommentar=Übersetzung aus dem Englischen}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Friedrich Wille (Mathematiker)|Friedrich Wille]] |Titel=Humor in der Mathematik |Auflage=6 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2011 |ISBN=978-3-525-40730-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Heinrich Zankl]] |Titel=Irrwitziges aus der Wissenschaft – Von Leuchtkaninchen bis Dunkelbirnen |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2008 |ISBN=978-3-527-32114-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lhup.edu/~dsimanek/humor.htm Linkseite von Simanek, englisch]&lt;br /&gt;
* [https://www.xs4all.nl/~jcdverha/scijokes/index.html#1 Sammlung von Science Jokes von Verhagen, englisch]&lt;br /&gt;
* [https://www.math.utah.edu/~cherk/mathjokes.html Cherkaev, Sammlung mathematical Jokes, englisch], Webseite von [[Andrej Cherkaev]]&lt;br /&gt;
* [https://specgram.com/LP/00.contents.html Lingua Pranca, Zeitschrift für linguistischen Humor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Witz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>