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	<title>Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:50:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wissenschaftlicher_Mitarbeiter&amp;diff=317979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Hochschulen */vgl. folgende Sätze</title>
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		<updated>2026-04-28T10:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hochschulen: &lt;/span&gt;vgl. folgende Sätze&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für wissenschaftliche Mitarbeiter bei Bundesbehörden siehe [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Bundesdienst)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wissenschaftliche Mitarbeiter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden Angestellte oder Beamte an einer [[Hochschule]], einem [[Forschungsinstitut]], einer [[Bundesanstalt|Bundes-]] oder [[Versuchsanstalt]] bezeichnet, die dort wissenschaftliche Tätigkeiten im Rahmen ihres Arbeitsbereiches ausüben, darunter an Hochschulen oft auch Lehraufgaben. In der Regel sind solche Mitarbeiter einem [[Wissenschaftler]] in höherer Position ([[Professor]], Projekt- oder Abteilungsleiter) zugeordnet, der als ihr [[Fachvorgesetzter]] fungiert. Im Gegensatz zu [[Hochschullehrer]]n nehmen sie in Deutschland nach {{§|53|hrg|juris}} HRG in der Regel keine selbständigen Aufgaben in Forschung und Lehre wahr, sondern arbeiten stets im Auftrag ihrer Vorgesetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochschulen ==&lt;br /&gt;
An Hochschulen bearbeiten wissenschaftliche Mitarbeiter [[Forschungsprojekt]]e und führen häufig auch Lehrveranstaltungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Proseminar]]e, [[Übung]]en, [[Praktikum|Praktika]]) durch. Die Anzahl der verpflichtenden [[Semesterwochenstunde]]n kann sich je nach Staat, Bundesland und Art des Dienstverhältnisses stark unterscheiden, in Deutschland auch innerhalb der jeweiligen Bundesländer. Bei verbeamteten wissenschaftlichen Mitarbeitern gehören Lehrveranstaltungen zu den [[Dienstpflicht]]en. Vielfach sind wissenschaftliche Mitarbeiter befristet beschäftigte [[Nachwuchswissenschaftler]], die auf die eigene [[Promotion (Doktor)|Promotion]] hinarbeiten oder nach der Promotion als sogenannte [[Postdoc]]s oder [[Habilitation|Habilitanden]] beschäftigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist zum einen zwischen befristet und unbefristet beschäftigten Mitarbeitern sowie zum anderen zwischen Beamten (siehe dazu auch: [[wissenschaftlicher Assistent]]) und Mitarbeitern im Angestelltenverhältnis. In einigen Bundesländern ist für die Ernennung zum Akademischen Rat oder Oberrat an einer Hochschule die Promotion oder eine gleichwertige Leistung Voraussetzung. Diese Beamten führen folgende Amtsbezeichnungen:&lt;br /&gt;
* [[Akademischer Rat]] (A 13); in Österreich: [[Wissenschaftlicher Rat]]&lt;br /&gt;
* Akademischer Oberrat (A 14)&lt;br /&gt;
* Akademischer Direktor (A 15)&lt;br /&gt;
* Leitender Akademischer Direktor (A 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitende Akademische (bzw. wissenschaftliche) Direktoren gibt es jedoch kaum, und insgesamt ist die Zahl der verbeamteten Mitarbeiter an bundesdeutschen und österreichischen Hochschulen seit Jahren rückläufig. Immer öfter sind verbeamtete wissenschaftliche Mitarbeiter &amp;#039;&amp;#039;Studienräte im Hochschuldienst&amp;#039;&amp;#039; (A 13); in diesem Fall liegt die Lehrverpflichtung höher, während diese Mitarbeiter zugleich kaum oder keine Forschungsaufgaben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Akademischer Mittelbau|akademischen Mittelbaus]]&amp;#039;&amp;#039; in der Bundesrepublik Deutschland besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeitern, die in der Regel befristet, zum Teil aber auch unbefristet im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden; sie tragen keine besondere Amtsbezeichnung:&lt;br /&gt;
Unabhängig von ihrer [[Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder|Vergütungsgruppe]] (bei Universitäts-/ Masterabschluss [[Bundes-Angestelltentarifvertrag|BAT]] IIa bis I oder [[Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder|TV-L]] E 13 bis E 15, bei abgeschlossenem Fachhochschul-/ Bachelorstudium BAT Vb bis IVb bzw. [[Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst|TVöD]] oder TVL E&amp;amp;nbsp;9 bis E&amp;amp;nbsp;12) werden sie als &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Angestellte&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Befristung ist derzeit der Regelfall und erfolgt zumeist nicht nach dem [[Teilzeit- und Befristungsgesetz]], sondern nach dem eigens für den Wissenschaftssektor geschaffenen [[Wissenschaftszeitvertragsgesetz|Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG)]]. Meistens handelt es sich um Qualifikationsstellen; dies begründet die Befristung. Nach derzeitigem deutschen Recht beträgt die Höchstdauer einer befristeten Anstellung an einer Hochschule 12 Jahre, im medizinischen Bereich einer Hochschule bis zu 15 Jahre. Dabei werden Zeiten als Angestellter und Beamter auf Zeit zusammengezählt, und zwar als Summe aller befristeten Beschäftigungen, auch wenn diese an unterschiedlichen Hochschulen erfolgt sind: War man also insgesamt 12 bzw. 15 Jahre befristet an deutschen Universitäten beschäftigt, darf man nur noch unbefristet eingestellt werden. Diese Regelung wird seit ihrer Einführung scharf kritisiert, da unbefristete Stellen selten sind, so dass viele hochqualifizierte Forscher nach 12 Jahren faktisch gezwungen werden, der Wissenschaft den Rücken zu kehren. Eine Verlängerung der befristeten Anstellung über diesen Zeitraum hinaus ist nur bei bestimmten gesetzlich festgelegten Ausnahmetatbeständen sowie insbesondere bei [[Drittmittel]]finanzierung möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/wisszeitvg/index.html Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich sind die Zeiträume ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober des Jahres 2011 gab die [[Deutsche Forschungsgemeinschaft]] eine Empfehlung zur Bezahlung von Promovenden, genannt auch Promovierende, heraus. Darin werden Unterschiede in der Bezahlung entsprechend den verschiedenen Fachbereichen sichtbar. Weil rechtlich keine Differenzierung zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen vorgesehen ist, wird eine Reduzierung der vertraglichen Arbeitszeit vorgeschlagen. In den Geisteswissenschaften wird ein Teilzeitarbeitsverhältnis mit 65 % der Regelarbeitszeit vorgeschlagen, wohingegen in den Ingenieurwissenschaften 100 % Vollzeitstellen empfohlen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deutsche Forschungsgemeinschaft |Titel=Hinweis zur Bezahlung von Promovierenden |Nummer=55.02 |Ort=Bonn |Datum=2011-10 |Online=https://www.dfg.de/formulare/55_02/55_02_de.pdf |Format=PDF |KBytes=145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da abweichend von der vertraglich festgesetzten Arbeitszeit zumeist ein Vollzeitäquivalent abzuleisten ist, werden hierdurch gesetzliche Beschränkungen des [[TV-L]] umgangen. Das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen von Promovierenden belief sich im Jahr 2017 auf 1.261 Euro. 12 % der Promovierenden haben ein Einkommen von weniger als 826 Euro und liegen damit unter der Armutsgrenze gemäß Definition des Mikrozensus 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 – Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland |Datum=2017-02-16 |Seiten=30 |Online=https://www.wbv.de/artikel/6004603 |Abruf=2017-10-20 |DOI=10.3278/6004603w}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land [[Baden-Württemberg]] hat mit Gesetz vom 7. November 2007&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landtag von Baden-Württemberg |Titel=Gesetzesbeschluss des Landtags – Gesetz zur Umsetzung der Föderalismusreform im Hochschulbereich |Sammelwerk=Drucksache |Nummer=14 / 1967 |Datum=2007-11-14 |Online=https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP14/Drucksachen/1000/14_1967_D.pdf |Format=PDF |KBytes=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Bezeichnung der wissenschaftlichen Mitarbeiter in „Akademische Mitarbeiter“ (mit Großschreibung des Adjektivs) geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] sind die Mitarbeiter zu einem relativ großen Teil [[Hochschulassistent]]en, eine weitere Gruppe wird als [[Forschungsprojekt|Projektassistenten]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesbehörden und -gerichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Bundesdienst)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Europäische Charta für Forscher]], [[Eurodoc]]&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftliche Hilfskraft]], [[Wissenschaftlicher Assistent]], [[Akademischer Mittelbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bundesbericht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2024, https://www.bmftr.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/2025/2025_buwik.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2.&lt;br /&gt;
* Per Holderberg / Christian Seipel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der wissenschaftliche Mittelbau – Arbeit, Hochschule, Demokratie&amp;#039;&amp;#039;, Beltz Juventa, Weinheim 2021, ISBN 978-3-7799-6262-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Tanja Barthelmes&lt;br /&gt;
   |Titel=An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik? Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Eine empirische Studie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Diplomica Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8366-5311-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Zugleich: Heidelberg, Universität, Magisterarbeit, 2005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4066591-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufliche Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschulsystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf oder berufliche Tätigkeit des Öffentlichen Dienstes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Wissenschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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