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	<title>Wisper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wisper&amp;diff=267426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anarabert am 21. März 2025 um 13:15 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-21T13:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Fluss. Siehe auch: [[Wisper (Heidenrod)]] Ortsname bzw. [[Whisper]], Film.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
 | LAGE= [[Taunus]]&lt;br /&gt;
* [[Westlicher Hintertaunus]]&lt;br /&gt;
** [[Wispertaunus]]&lt;br /&gt;
[[Mittelrheingebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
** [[Bacharacher Rheintal]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Hessen]]&lt;br /&gt;
** [[Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
 | GKZ= DE/256&lt;br /&gt;
 | FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
 | ABFLUSSWEG= Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
 | EINZUGSGEBIET= 208.851&lt;br /&gt;
 | NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL}}&lt;br /&gt;
 | LÄNGE= 29.7&lt;br /&gt;
 | NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL}}&lt;br /&gt;
 | PEGEL4 = /0/209///0.104/1.271/// &lt;br /&gt;
 | NACHWEIS-PEGEL4=&amp;lt;ref name=WRRL&amp;gt;Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief Oberflächenwasserkörper {{Webarchiv | url=http://wrrl.hessen.de/ergebnis_massnahmenprogramm_ow.php?MS_CD_RW=DEHE_256.1 | archive-is=20130206115635 | text=Steckbrief Oberflächenwasserkörper}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 | BEZEICHNUNG-QUELLE= &lt;br /&gt;
 | QUELLE= in [[Heidenrod]], 250 m östlich der Ortslage von Mappershain&lt;br /&gt;
 | QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
 | QUELLHÖHE= 483&lt;br /&gt;
 | HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
 | QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
 | QUELLE_LAT_GRAD= 50.170833&lt;br /&gt;
 | QUELLE_LONG_GRAD= 8.00336&lt;br /&gt;
 | QUELLE_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
 | QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
 | BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
 | MÜNDUNG= in den [[Rhein]] in Höhe des Stadtkerns von [[Lorch (Rheingau)|Lorch]]&lt;br /&gt;
 | MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
 | MÜNDUNGSHÖHE= 72.7&lt;br /&gt;
 | HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
 | MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
 | MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50.042898&lt;br /&gt;
 | MÜNDUNG_LONG_GRAD= 7.801108&lt;br /&gt;
 | MÜNDUNG_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
 | MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
 | LINKE NEBENFLÜSSE= Fischbach, [[Gladbach (Wisper)|Gladbach]], [[Ernstbach]]&lt;br /&gt;
 | RECHTE NEBENFLÜSSE= Herzbach, Werkerbach, [[Tiefenbach (Wisper)|Tiefenbach]]&lt;br /&gt;
 | SEEN= Wispersee&lt;br /&gt;
 | STAUSEEN= &lt;br /&gt;
 | EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
 | GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
 | MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
 | KLEINSTÄDTE= [[Lorch (Rheingau)|Lorch]]&lt;br /&gt;
 | GEMEINDEN= [[Mappershain]], [[Wisper (Heidenrod)|Wisper]], [[Geroldstein]]&lt;br /&gt;
 | BILD= ObereWisper.jpg&lt;br /&gt;
 | BILDBESCHREIBUNG= Wisper im Oberlauf 1,5 km vor dem Zusammenfluss mit dem Fischbach&lt;br /&gt;
 | MAPFRAME-ID= Q464556&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wisper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 29,7&amp;amp;nbsp;km langer, rechter [[Nebenfluss]] des [[Rhein]]s im [[Wispertaunus]], der im [[Hessen|hessischen]] [[Rheingau-Taunus-Kreis]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Wisperquelle liegt im westlichen [[Taunus]] im Osten der Gemarkung [[Mappershain]] der Gemeinde [[Heidenrod]], etwa 250&amp;amp;nbsp;m südlich der Abfahrt von der [[Bundesstraße 260]] nach Mappershain und ebenso weit östlich seiner Ortslage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wisper fließt zunächst in südwestlicher Richtung durch ein stilles, von Wald und Wiesen geprägtes Tal. Nach 2&amp;amp;nbsp;km passiert sie die in Hanglage oberhalb des linken Ufers gelegene Ortschaft [[Wisper (Heidenrod)|Wisper]]. 600&amp;amp;nbsp;m südwestlich von Wisper ist der Fluss zum rund 200&amp;amp;nbsp;m langen &amp;#039;&amp;#039;Wispersee&amp;#039;&amp;#039; aufgestaut. Der Abfluss des Sees fließt zunächst 3&amp;amp;nbsp;km weit in grasigem Grund durch ein enges, an den Flanken durchweg bewaldetes, nur über Forstwege begehbares Tal nach Süden, auf dieser Strecke wird sie nur von zwei Fußgängerbrücken gequert. Dann nimmt sie von links den etwa gleich großen Fischbach auf und wendet sich nach Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier wird die Wisper von der [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3001#L 3108|Landesstraße&amp;amp;nbsp;3033]], der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Wisperstraße&amp;#039;&amp;#039;, begleitet. Von der Einmündung des Gladbachs an bis zur Brücke der Landesstraße&amp;amp;nbsp;3272 nach [[Presberg]] (Luftlinie 10,5&amp;amp;nbsp;km) windet sich das Wispertal sehr tief und eng eingeschnitten 16&amp;amp;nbsp;km lang kurvenreich durch den Taunus, wobei die Wisper häufig die Straßenseite wechselt. Erst kurz vor [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] weitet sich das Wispertal zum Rheintal hin, wo die Wisper nahe dem Lorcher Stadtkern in den Rhein mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wispertal selbst ist in ganzer Länge sehr wenig besiedelt; oberhalb von Lorch ist das kleine Dorf [[Geroldstein]] die einzige geschlossene Ortslage, die von der Wisper durchflossen wird. Alle weiteren Ansiedlungen unterhalb der Ortschaft Wisper sind historische Mühlen sowie Ausflugslokale an Straßenkreuzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzugsgebiet ===&lt;br /&gt;
Das 208,85&amp;amp;nbsp;km² große Einzugsgebiet der Wisper liegt im [[Taunus]] und im [[Oberes Mittelrheintal|Oberen Mittelrheintal]]. Es wird durch sie über den [[Rhein]] zur [[Nordsee]] entwässert. Es grenzt&lt;br /&gt;
* im Nordosten an das Einzugsgebiet der [[Aar (Lahn)|Aar]], die über die [[Lahn]] in den Rhein entwässert,&lt;br /&gt;
* im Südosten an das der [[Walluf (Fluss)|Walluf]] und an das des [[Kiedricher Bach]]s, die beide in den Rhein münden,&lt;br /&gt;
* im Süden an die Einzugsgebiete der Rheinzuflüsse [[Pfingstbach (Rhein)|Pfingstbach]], [[Elsterbach (Rhein)|Elsterbach]], [[Blaubach (Rhein)|Blaubach]] und [[Bodentaler Bach]],&lt;br /&gt;
* im Nordwesten an das des [[Betzbach (Rhein)|Betzbachs]], an das des [[Volkenbach (Rhein, Kaub)|Volkenbachs]], an das des [[Holzbach (Rhein)|Holzbachs]] und an das des [[Forstbach (Rhein)|Forstbachs]], die alle in den Rhein münden, und&lt;br /&gt;
* im Norden an das des [[Mühlbach (Lahn)|Mühlbachs]], der in die Lahn mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung ist die [[Kalte Herberge]] mit {{Höhe| 619.3|DE-NHN}} im Südwesten des Einzugsgebiets. Der größte Teil des Einzugsgebiets ist bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturraum ===&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Talsystems der Wisper gehört zur naturräumlichen Untereinheit Wispertaunus, die zum westlichen [[Hintertaunus]] zählt. Der Wispertaunus hat den Landschaftstyp einer reinen Waldlandschaft, die tief zertalt ist und nur auf wenigen Bergrücken Raum für kleine dörfliche Siedlungen bietet, besonders über den nördlichen rechten Seitentälern. Hier liegen von West nach Ost: [[Ransel]], [[Wollmerschied]], [[Espenschied (Lorch)|Espenschied]], [[Dickschied]], [[Hilgenroth (Taunus)|Hilgenroth]], [[Nauroth (Heidenrod)|Nauroth]], [[Springen (Heidenrod)|Springen]] und [[Heidenrod-Wisper|Wisper]]. In ähnlicher Höhenlage ist über den südlichen linken Seitentälern nur [[Presberg]] gelegen. Die Zahl der Talsiedlungen ist wesentlich geringer. Im Nordwesten ist in dem tiefen und engen Einschnitt des Tiefenbachs [[Sauerthal]] zu finden, weniger wegen geografischer Vorzüge als vielmehr aufgrund der historischen Grenzlage in einem Gebiet einstmals wertvoller [[Schiefergruben]]. Auch im Südosten gibt es noch drei Talsiedlungen: [[Niedergladbach]], [[Obergladbach]] und [[Fischbach (Bad Schwalbach)|Fischbach]]. Ansonsten liegen hier große zusammenhängende Waldgebiete wie der [[Hinterlandswald]], die diesen Naturraum besonders schutzwürdig machen. Mehr als ein Drittel der Fläche des Wispertaunus ist als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=30404 | archive-is=20120719175210 | text=Landschaftssteckbrief}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
Beim Wispertal handelt es sich um ein ausgeprägtes, enges Sohlenkerbtal bis [[Kerbtal]] mit teils ausgeprägter [[Talasymmetrie]]. Einer der Gründe dafür sind bis zu 10&amp;amp;nbsp;m mächtige, einseitige [[Löss]]schleppen an den Osthängen, die an den Westhängen fast vollständig fehlen. Die Aue der Wisper ist besonders im Unterlauf mit unterschiedlich mächtigen, mehr oder minder skeletthaltigen [[Auelehm]]decken bedeckt. Sie sind nachgewiesenermaßen die Folge historischer [[Entwaldung]] im Einzugsgebiet und werden heute kaum noch weiter gebildet&amp;lt;ref&amp;gt;Stolz, C. &amp;amp; J. Grunert (2008): Floodplain sediments of some streams in the Taunus and Westerwald MTs., Western Germany, as evidence of historical land use. In: Zeitschrift für Geomorphologie, 52, pp. 349–373.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein meteorologisches Phänomen ist der Wisperwind, eine besonders in den Morgenstunden aus dem Wispertal gegen das Rheintal gerichtete kalte Luftströmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salmo salar juvenile.jpg|mini|Junger Atlantischer Lachs in der Wisper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wisper ist ein gering-, teilweise sogar unbelastetes Gewässersystem mit den [[Gewässergüteklasse|Güteklassen]] I und I-II. Die wenigen mittlerweile meist geklärten Abwassereinleitungen im Oberlauf einiger abflussarmer Nebenläufe erholen sich durch die gut funktionierende Selbstreinigungskraft der Wisper schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterlauf der Wisper ist durchgängig für [[Wanderfische]]. Im Jahre 2003 haben sich erstmals wieder aus dem Meer zurückgekehrte [[Lachse]] in der Wisper fortgepflanzt. Weiterhin kommen noch [[Bachforelle|Bach-]] und [[Meerforelle]] in der Wisper vor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lorch-rhein.de/pics/medien/1_1283941825/Wisperbericht09_OK.pdf Stand der Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses (Salmo salar L.) in der Wisper (Hessen) Bericht 2009] (PDF-Datei; 3,98&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Flora ist geprägt durch große klimatische Unterschiede, geringe menschliche Einflussnahme und reichhaltige Standortfaktoren. Im Wispergebiet, das zum großen Teil als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] ausgewiesen ist, wachsen viele seltene Pflanzenarten, wie zum Beispiel Orchideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wispertalsperre ==&lt;br /&gt;
Das Konzept einer [[Wispertalsperre]] zur Wasserversorgung wurde in den 1950er und 1960er Jahren geplant, jedoch nie umgesetzt. Für die Planungen siehe die [[Weiltalsperre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gewässer wurde erstmals im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Wissebura&amp;#039;&amp;#039; schriftlich erwähnt. Der Name des Ortes Wisper wurde auf den Fluss übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|597|Wisper}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wispertal war die nördliche Grenzregion des [[Rheingau]]s. Zur Grenzsicherung wurden im [[Mittelalter]] beiderseits der Grenze mehrere Burgen errichtet. Hierzu zählen außer den Burgen [[Burg Geroldstein|Geroldstein]] und [[Burg Haneck (Geroldstein)|Haneck]] (Schwarzenberg) bei [[Geroldstein]] talabwärts die [[Lauksburg]] bei der [[Laukenmühle (Lorch)|Laukenmühle]] und neben der [[Burg Rheinberg]] der Rheingauer [[Rheingrafen]] ferner die [[Trutzburg Blideneck|Burg Blideneck]] und die [[Kammerburg]], alle drei auf dem gleichen Höhenrücken an der Einmündung des [[Werkerbach]]s, sowie in einem Seitental über dem Ort [[Sauerthal]] am [[Tiefenbach (Wisper)|Tiefenbach]] die [[Sauerburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis zur [[Ruhrbesetzung]] 1923 gehörte ein schmaler Streifen im Norden des Wispertales von Lorch über [[Ransel]], [[Wollmerschied]], [[Welterod]], [[Strüth]], [[Zorn (Taunus)|Zorn]] und [[Egenroth]] nach [[Laufenselden]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Freistaat Flaschenhals]]&amp;#039;&amp;#039;, einem winzigen Gebiet, das am rechten Rheinufer von der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Alliierten Rheinlandbesetzung]] ausgenommen war und vom Rest der [[Weimarer Republik]] aus nur über unwegsames Gebiet zu erreichen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Neben der bei Motorradfahrern beliebten kurvenreichen Strecke, auf der die Höchstgeschwindigkeit mittlerweile aus Lärm- und Unfallvermeidungsgründen auf 60&amp;amp;nbsp;km/h beschränkt ist, finden sich die folgenden Ruinen im Wispertal (von der Quelle bis zur Mündung):&lt;br /&gt;
* [[Burg Haneck (Geroldstein)|Burg Haneck]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Geroldstein]]&lt;br /&gt;
* [[Lauksburg]]&lt;br /&gt;
* [[Kammerburg]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Rheinberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ruine Nollig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Sanfter Tourismus“ im Wispertal ==&lt;br /&gt;
Ein Netz von Wanderwegen durchzieht das touristisch noch wenig bekannte Wispertal. Seit 2009 besteht der mit dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Wandersiegel [[Prädikatswanderweg|Premiumweg]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnete [[Wispertalsteig|WispertalSteig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Burgen gibt es einige Ausflugsgaststätten, welche als lokale Spezialität die „Wisperforelle“ anbieten. Insbesondere auf dem Abschnitt zwischen dem weiträumigen Firmengelände des Verpackungsherstellers [[Schlaadt]] und der &amp;#039;&amp;#039;Alten Villa&amp;#039;&amp;#039; gibt es mehrere Forellenzuchtbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Alte Villa&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Jagdhaus, das seine heutige heterogene Gestalt teilweise im Jugendstil und teilweise in Fachwerk im 19. Jahrhundert erhielt. Einige ehemalige Mühlen an der Wisper sind zu Gaststätten umfunktioniert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
2017 Wisperquelle.jpg|Wisperquelle bei Mappershain&lt;br /&gt;
PresbergKerzekopfRansel.JPG|Wispertal (2010)&lt;br /&gt;
Wispersee.jpg|Wispersee (2020)&lt;br /&gt;
Alte Villa Lorch Wispertal.JPG|Cafe Alte Villa im Wispertal unterhalb der Burgruine Rheinberg (2013)&lt;br /&gt;
GasthausKammerburgWispertalRüdesheim.JPG|Gasthaus zur Kammerburg, unterhalb der gleichnamigen Burgruine (Ansicht von 2008; geschlossen 2017)&lt;br /&gt;
Lorch - Rhein Blick ins Wispertal.JPG|Wispertal bei Lorch (2015)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Herber, Gerhard Honekamp: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Bergwerke im Wisperland – Schauplätze mittelalterlicher Machtpolitik und industrieller Ausbeutung der Natur.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Honekamp et al.: &amp;#039;&amp;#039;Alltag zwischen Mächtigen und Müßiggängern – Historische Erkundungen in Wiesbaden und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Wiesbaden-Erbenheim 1995, S. 173–178.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL-Steckbriefe|256.1|SUFFIX=Wisper|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* [https://wrrl.hessen.de WRLL-Viewer]&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-HE|Kataster|256|Wisper|32,05 MB|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittelrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Oberen Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Westlichen Hintertaunus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anarabert</name></author>
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