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	<title>Wischgrund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wischgrund&amp;diff=1768842&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Duschgeldrache2: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-10-12T06:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wischgrund 1904 MTB4448alt2543.png|mini|Wischgrund westlich von Kostebrau (1904)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wischgrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil von [[Kostebrau]], der 1983 durch den [[Tagebau Klettwitz]] [[Devastierung|abgebaggert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wischgrund lag in der [[Niederlausitz]], landeskundlich fand es kaum Beachtung. Genau wie Kostebrau gehörte es zum [[Amt Senftenberg]], das ab 1448 zum [[Kurfürstentum Sachsen]] gehörte. Die Orte waren nach [[Klettwitz]] gepfarrt. Nach dem Übergang des Amtes an das [[Königreich Preußen]] im Ergebnis des [[Wiener Kongress]] 1815 und der einsetzenden Industrialisierung nach dem Auffinden der [[Braunkohle]] ab 1860 wandelten sich beide Orte von Bauerndörfern zu Bergarbeitergemeinden. Damit verbunden war ein Bevölkerungsanstieg. Im Jahr 1880 beschrieb [[Arnošt Muka]] die ethnische Situation in der [[Evangelische Kirche Klettwitz |Parochie Klettwitz]] so, dass das gesamte Kirchspiel mit all seinen Dörfer außer Schipkau im 19. Jahrhundert verdeutscht wurde und nur noch die alten Leute [[Sorbische Sprache|sorbisch]] verstanden. Im Jahr 1953 gelangte Kostebrau mit Wischgrund vom [[Landkreis Calau]] an den neugegründeten [[Kreis Senftenberg]]. Der Ortsabbruch erfolgte 1983 durch den Tagebau Klettwitz. 185 Einwohner wurden umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blätterton von Wischgrund ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Blätterton von Wischgrund}}&lt;br /&gt;
In einer ehemaligen Ziegeleigrube fand man in einer Altwasser-Tonlinse sehr gut erhaltene [[Tertiär (Geologie)|tertiäre]] fossile Pflanzen (hauptsächlich [[Sequoia (Gattung)|Sequoia]]). Diese Fossilien sind als „Wischgrund-Sammlung“ im [[Schloss Branitz|Cottbuser Naturkundemuseum]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Darstellung des Ortsteils Kostebraus auf der Homepage von Lauchhammer |url=http://www.lauchhammer.de/94.0.html |wayback=20100805225202 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sogenannte Wischgrund-Flora wurde in den Außenanlagen des Museums der Natur und Umwelt in einer Spreeaue nachgestellt und 1995 bei der [[Bundesgartenschau 1995]] in Cottbus erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.naturmuseum-cottbus.de/twald/twald.htm |wayback=20100313093405 |text=Homepage des Naturkundemuseums Cottbus }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der abgebrochenen Orte im Lausitzer Kohlerevier]]&lt;br /&gt;
* [[Archiv verschwundener Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Förster (Historiker)|Frank Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Dörfer. Die Ortsabbrüche des Lausitzer Braunkohlenreviers bis 1993&amp;#039;&amp;#039;. (=Schriften des Sorbischen Instituts. 8) 3. bearbeitete und erweiterte Auflage, Bautzen 2014, S. 356–357. ISBN 3-7420-1623-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lauchhammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Duschgeldrache2</name></author>
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