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	<title>Wische - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wische&amp;diff=610872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 10. April 2025 um 14:28 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für die Gemeinden siehe [[Altmärkische Wische]]; [[Lenzerwische]], Prignitz, Brandenburg. Siehe auch: [[Wiesche]] bzw. [[Wischen]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/|NS=52/49/00/N|EW=11/53/00/E|type=landmark|region=DE-ST|map=right|maptype=relief|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wischealtmark.gif|mini|Die Elbtalauen im Osten der Altmark]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet von [[niederdeutsch]] für ‚Wiese‘) ist der Name einer Landschaft im Nordosten der [[Altmark]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie ist ein ehemaliges Überflutungsgebiet der [[Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wischelandschaft.jpg|mini|Wischelandschaft zwischen Seehausen und Werben]]&lt;br /&gt;
Die Wische liegt westlich der Elbe und östlich des Flusses [[Milde-Biese-Aland]]. Am Westrand liegen die Städte [[Seehausen (Altmark)|Seehausen]] und [[Osterburg (Altmark)|Osterburg]], im Nordosten die Stadt [[Werben (Elbe)|Werben]]. Im Süden begrenzt die [[Arneburg]]er Höhe das Gebiet. Die Wische liegt rund 22 Meter über [[Normalhöhennull|NHN]]. Der Norden der Wische ist auch als [[Garbe (Landschaft)|Garbe]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.werben-elbe.de/portrait/die-altmarkische-wische Die Altmärkische Wische bei werben-elbe.de], abgerufen am 1. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Wische gehört zur [[Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)]]. Eine ihrer Mitgliedsgemeinden heißt [[Altmärkische Wische]]. Das Gebiet ist eben und von zahlreichen Gräben durchzogen. Es liegt tiefer als der mittlere Hochwasserspiegel der Elbe. Der&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; [[Aland (Fluss)|Aland]] fließt daher bei Elbhochwasser rückwärts. Durch die Überschwemmungen ist das Land sehr fruchtbar, aber der Boden ist auch so schwer, dass nach frischem Regen häufig Ackergeräte im Schlick hängenbleiben. Die meisten Wische-Dörfer sind [[Marschhufendorf|Marschhufendörfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Täger: &amp;#039;&amp;#039;Die Altmark&amp;#039;&amp;#039;. Sachsenverlag, Dresden 1960, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erdgeschichtlich ist die Wische vor etwa 130.000 Jahren in der Endphase des [[Saale-Komplex]]es entstanden. Sie hat geologisch eine Sonderstellung in der Altmark: Sie ist der Rest eines eiszeitlichen, 275 Quadratkilometer großen Schmelzwassersees des [[Elbe-Urstromtal|Berlin-Hamburger Urstromtals]]. Durch Ablagerungen von Elbwasser entstanden feinkörnige [[Ton (Bodenart)|Tone]], die das Gebiet sehr fruchtbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1150 bauten [[Holland|Holländer]] zwischen [[Altenzaun]] und [[Beuster]] einen Deich, der die Elbe von der Wische trennte und dort Ackerbau ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Täger: &amp;#039;&amp;#039;Die Altmark&amp;#039;&amp;#039;. Sachsenverlag, Dresden 1960, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft war es nicht möglich, Pferde einzusetzen, so dass die Feldarbeit eingestellt oder von Menschen durchgeführt werden musste. Zum Transport von Lasten wurde häufig ein „Wischeschlitten“ eingesetzt, eine Schlammrutsche aus Bohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Täger: &amp;#039;&amp;#039;Die Altmark&amp;#039;&amp;#039;. Sachsenverlag, Dresden 1960, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Länger als in anderen deutschen Regionen wurden [[Dampfpflug|Dampfpflüge]] verwendet, um den tiefen Boden für den [[Zuckerrübe]]nanbau vorzubereiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dampfpflug.de/ |wayback=20120122185444 |text=Dampfpflüge in der Wische}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg fehlten Arbeitskräfte, um das Land zu bebauen, so dass die Gräben verschlammten. 1958 bis 1962 wurden große Teile der Gräben als [[Jugendobjekt]] der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] entschlammt. Zugleich wurden Viehzuchtprojekte begonnen, um die Abhängigkeit vom riskanten Ackerbau zu reduzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Täger: &amp;#039;&amp;#039;Die Altmark&amp;#039;&amp;#039;. Sachsenverlag, Dresden 1960, S. 78–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Literarisch bearbeitet wurde dieses Projekt von [[Adolf Endler]] im Band von Reportagen und Gedichten „Weg in die Wische“ (Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale, 1960).&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-77095-0001, Wische, Straßenrennen des FDJ.jpg|mini|Radrennen der FDJ in der Wische (1960)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
In der Wische leben zahlreiche [[Falken]] und [[Weißstorch|Weißstörche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Täger: &amp;#039;&amp;#039;Die Altmark.&amp;#039;&amp;#039; Sachsenverlag, Dresden 1960, S. 71–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7600654-2|VIAF=244774465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Stendal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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