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	<title>Wischauer Sprachinsel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wischauer Sprachinsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine deutsche [[Sprachinsel]] innerhalb der tschechischsprachigen Gebiete [[Südmähren]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Erwerb des slawischen Gaus [[Pustiměř|Pustimir]] an der [[Bernsteinstraße]] durch das [[Bistum Olmütz]] setzte am Übergang vom 12. zum 13. Jahrhundert ein Landesausbau durch deutsche Kolonisten ein. Im Südwesten der [[Hanna (Mähren)|Hanna]], in den angrenzenden Bergen des [[Drahaner Bergland]]es, der [[Litenčická pahorkatina|Litenčické vrchy]] (&amp;#039;&amp;#039;Litentschitzer Berge&amp;#039;&amp;#039;) und der Vyškovská brázda (&amp;#039;&amp;#039;Wischauer Tor&amp;#039;&amp;#039;) ließen sich deutsche Siedler nieder und gründeten neue Siedlungen oder bauten alte slawische Orte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Landesausbaus war die Wischauer Sprachinsel im 15. Jahrhundert mit 60 Dörfern eine der größten in Mähren. Infolge der Angriffe der [[Hussiten]], die sich vornehmlich gegen alles Katholische und Deutsche richteten, fiel ein Großteil der deutschen Dörfer wüst. Eine Wiederbesiedlung eines Teiles erfolgte durch Tschechen; allmählich wurden die verbliebenen deutschen Bewohner assimiliert. Der Dreißigjährige Krieg und der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] sowie Seuchen, wie die 1866 von den Preußen eingeschleppte [[Cholera]] führten zu einem Rückgang der deutschsprachigen Bevölkerung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts umfasste die Sprachinsel nur noch acht Dörfer mit insgesamt 3500 Bewohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wischau.de/geschichte.html |wayback=20070707103324 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-16 03:08:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war durch das tschechischsprachige Dorf [[Podbřežice]] zweigeteilt. Den oberen Teil bildeten [[Kučerov|Kutscherau]], [[Hlubočany|Hobitschau]], [[Terešov (Hlubočany)|Tereschau]], [[Rostěnice-Zvonovice|Rosternitz]], [[Rostěnice-Zvonovice|Swonowitz]] und [[Lysovice|Lissowitz]]. Der untere Teil umfasste die Dörfer [[Komořany na Moravě|Gundrum]] und [[Čechyně|Tschechen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Protektorat Böhmen und Mähren|deutschen Besetzung]] erfolgte die Aussiedlung der tschechischen Minderheit aus den Sprachinseldörfern. Die Nähe zur Sprachinsel war auch einer der maßgeblichen Gründe für den 1940 erfolgten Beschluss zur Errichtung des deutschen [[Truppenübungsplatz Březina|Truppenübungsplatzes Wischau]] im Drahaner Bergland. Am 1. Jänner 1945 lebten im Landkreis Wischau 5273 Deutsche.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren es per 1. August 1945 nur noch 3128. Es ist nicht feststellbar, welcher Anteil daran auf Flucht und Tod durch Kriegseinwirkung zurückzuführen ist. Am 15. September 1945 wurden im [[Okres Vyškov]] 2970 Deutsche erfasst. Davon lebten 1941 in den acht Sprachinseldörfern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://is.muni.cz/th/105118/pedf_m/diplomka_is..doc Kristýna Taušová: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wischauer Sprachinsel und ihrer Bewohner gestern und heute&amp;#039;&amp;#039; (Diplomarbeit) 2008] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 445&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe des Jahres 1946 wurden die deutschsprachigen Bewohner [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] und die Orte mit Tschechen aus den zwischen 1941 und 1945 für den Truppenübungsplatz geräumten 33 Dörfern des Drahaner Berglandes, deren Häuser bei den Übungen zerstört worden waren, neu besiedelt. Damit erlosch die Sprachinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=l4q9agNkwlI Lissowitz in 1940 - 8mm film]&lt;br /&gt;
*[https://is.muni.cz/th/105118/pedf_m/diplomka_is..doc Kristýna Taušová: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Wischauer Sprachinsel und ihrer Bewohner gestern und heute&amp;#039;&amp;#039; (Diplomarbeit) 2008] ([[Microsoft Word|MS Word]]; 445&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
*[https://www.wischau.de Website über die Wischauer Sprachinsel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandsdeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mähren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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