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	<title>Wirtschaftsspionage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsspionage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Sammlung und Auswertung von Informationen (Aufklärung) mit offenen und [[nachrichtendienstliche Mittel|nachrichtendienstlichen Mitteln]] über [[Wirtschaftsunternehmen]] durch einen [[Nachrichtendienst]] eines anderen Staates, um [[Wettbewerbsvorteil]]e für die [[Volkswirtschaft]] oder Unternehmen dieses Staates zu erzielen. Unter den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;Industriespionage&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Konkurrenzspionage&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Konkurrenzausspähung&amp;#039;&amp;#039; wird hingegen im Allgemeinen die Ausforschung von Unternehmen durch einen Wettbewerber verstanden. Von diesen Begriffen abzugrenzen ist die nachrichtendienstliche Aufklärung der volkswirtschaftlichen Lage, [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischer]] Ziele sowie der Wirtschafts- und [[Rüstungsproduktion]] eines Staates zur Information von Politik und [[Militär]], bei dem die Schaffung eines Wettbewerbsvorteils zumindest nicht der vorrangige Zweck ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAVS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Für viele Unternehmen fällt der Schutz gegen Wirtschafts- und Industriespionage unter das Oberthema [[Informationssicherheit]] und ist ein wichtiger Bestandteil von Anwenderschulungen. Viele Anwender kennen mögliche Gefahren und Konsequenzen solcher Attacken nicht. Da die technischen Schutzmaßnahmen wie [[Verschlüsselung]] ebenfalls sehr ausgereift sind, könnte die Manipulation von Menschen mit den Mitteln des [[Social Engineering (Sicherheit)|Social Engineering]] zu einer Angriffsmethode von Spionen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weßelmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wurden befreundete oder oppositionelle Parteien in den Prozess einbezogen. Häufige Wirtschaftsspionagetechniken aus neuerer Zeit sind das unerlaubte Kopieren von Daten über offene und ungeschützte [[Universal Serial Bus|USB-Ports]] auf Wechselspeichermedien, wie USB-Stick oder externe Festplatte, das Fotografieren oder Filmen von Schriftstücken, Fertigungsanlagen, Fertigungstechniken oder Prototypen mittels [[Digitalkamera]], [[Fotohandy]] oder [[Smartphone]], das Abfangen von [[Brief]]en, das Mitlesen von [[E-Mail]]s und [[Internetkriminalität|Internetverbindungen]], das [[Abhören]] von [[Telefon]]en sowie das Einschleusen von Informanten oder das Aufkaufen von Informanten der Gegenpartei. Ein Beispiel ist die [[Operation Shady RAT]]. Methoden wie [[Patent]]e und [[Abhörschutz]] genügen nicht mehr bei solchen Übergriffen. Der Oberbegriff [[Cyberkrieg]] umschließt alle auf einer weitgehenden Computerisierung, Elektronisierung und Vernetzung insbesondere militärischen Bereiche und Belange basierenden Aktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abrupte pandemiebedingte Migration ins Homeoffice hat der Bedrohungslage eine weitere Dimension hinzugefügt und neue Einfallstore für Spionagezwecke geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Jansen |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftsspionage-in-deutschland-das-homeoffice-wird-zur-risikofalle/27036882.html |titel=Das Homeoffice wird zur Risikofalle |hrsg=Tagesspiegel |datum=2021-03-24 |abruf=2021-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Europa ==&lt;br /&gt;
Der Europaabgeordnete [[Gerhard Schmid (Politiker)|Gerhard Schmid]] äußerte 2001 als Berichterstatter des [[Echelon]]-Ausschusses, dass die USA ihre technischen Möglichkeiten nicht nur zum Kampf gegen [[Korruption]] einsetzen könne, sondern auch um den USA Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EP010905&amp;quot; /&amp;gt; Echelon {{&amp;quot;|diene der Wirtschaftsspionage nicht nur in dem Sinne, dass allgemeine wirtschaftliche Daten abgefragt würden; vielmehr würde das System auch zur Erlangung von Großaufträgen eingesetzt.}} Tatsächlich berichtete die [[Baltimore Sun]] 1995 von einem Flugzeuggeschäft, bei dem die NSA aufdeckte, dass die europäische Airbus den saudischen Auftraggeber bestechen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://articles.baltimoresun.com/1995-12-03/news/1995337001_1_intelligence-agency-nsa-intelligence-national-security-agency/2 America’s Fortress Of Spies] [https://web.archive.org/web/20141110064911/http://articles.baltimoresun.com/1995-12-03/news/1995337001_1_intelligence-agency-nsa-intelligence-national-security-agency/2 Archived]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Debatte im Europaparlament argumentierte Schmid, amerikanische Wirtschaftsspionage gegen europäische Korruption sei nicht gerechtfertigt. Auch amerikanische Unternehmen würden bestechen und die USA lägen im Mittelfeld der [[Korruptionsindex|Korruptionsskala]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EP010905&amp;quot; /&amp;gt; Der britische Journalist [[Duncan Campbell (Journalist, 1952)|Duncan Campbell]] verfasste einen im Februar 2000 veröffentlichten Bericht für das Europäische Parlament, in dem er einen zweiten Fall anführte, bei dem Informationen der NSA einer US-Firma geholfen haben sollen, den Zuschlag bei einer Auftragsvergabe zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Raytheon used snooping to secure a $1.4bn contract to supply a radar system to Brazil instead of France’s [[Thomson-CSF]]&amp;quot; – Martin Asser, BBC: [http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/820758.stm Echelon: Big brother without a cause?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 machte der [[Whistleblower]] [[Edward Snowden]] zwei große [[internet]]basierte Abhörsysteme öffentlich bekannt, namentlich das US-System [[PRISM]] und das Anfang 2012 in Betrieb gegangene britische System [[Tempora]], das im Auftrag der USA genutzt wird. [[Constanze Kurz]] glaubt, dass PRISM der Wirtschaftsspionage diene.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Beuth: [https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-06/wirtschaftsspionage-prism-tempora/komplettansicht Massenhaftes Abhören soll der Wirtschaft dienen], in [[Zeit online]] vom 24. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsspionage wird auf Bundesebene vom [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] verfolgt. Auf Landesebene fällt die Verantwortung in den Bereich des jeweils zuständigen [[Landesamt für Verfassungsschutz|Landesamtes]], sofern es eine Abteilung Spionageabwehr betreibt. Allerdings gibt es in Deutschland auf Behördenebene keine wirkliche flächendeckende Abwehr, so dass ausländische Konzerne mit Hilfe ihrer Geheimdienste in Deutschland Firmen ausspionieren können. Lediglich das [[Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik]] betreut mit der &amp;#039;&amp;#039;Abteilung 2 – Kryptologie und Abhörsicherheit&amp;#039;&amp;#039; ein Spionageabwehrteam. Dieses bietet seine Leistungen Bundes- und Landesbehörden an sowie Unternehmen, die durch das [[Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz]] (BMWK) der Geheimschutzbetreuung unterliegen. Die Industrie hat einen Interessenverband gegründet, die [[Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft]] (ASW), die auch von staatlichen Stellen unterstützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Studie einer Unternehmensberatung für Sicherheitsdienstleistungen zufolge wurden 21 Prozent der deutschen Unternehmen 2012 durch mindestens einen konkreten Fall von Spionage geschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://corporate-trust.de/studie/studie-2012.html |titel=&amp;quot;Studie: Industriespionage 2012&amp;quot; |hrsg=Corporate Trust |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130902230043/http://corporate-trust.de/studie/studie-2012.html |archiv-datum=2013-09-02 |abruf=2014-02-24 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders der Mittelstand ist betroffen. Er verzeichnet mit 24 Prozent die meisten Vorfälle, Konzerne sind zu 19 Prozent betroffen. Jährlich entsteht der deutschen Wirtschaft ein Schaden von rund 4,2&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro. Die Angriffe fanden vor allem in den GUS-Staaten (27 Prozent), Europa (26,6 Prozent), Deutschland (26,1 Prozent) und in Nordamerika (25,2 Prozent) statt. Nur 10,4 Prozent der Vorkommnisse fanden in Asien statt. Bei 6,3 Prozent der Unternehmen war der Ursprung unklar. Die häufigsten Schäden entstehen durch eigene Mitarbeiter, externe Geschäftspartner und Hackerangriffe. Mitarbeiter waren in 70,5 Prozent aller Vorkommnisse beteiligt, wobei Fälle von [[Social Engineering (Sicherheit)|Social Engineering]] 22,7 Prozent ausmachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NSAsigintmissionGermany20072008.png|mini|hochkant=2|In Deutschland bestanden von 2007 bis 2013 die Hauptaufgaben der NSA in &amp;#039;&amp;#039;Strategic Mission&amp;amp;nbsp;J&amp;#039;&amp;#039; (Wirtschaftsspionage) und &amp;#039;&amp;#039;Strategic Mission&amp;amp;nbsp;K&amp;#039;&amp;#039; (Überwachung der politischen Führungspersonen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSACSSM1-52_20070108&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cryptome.org/2013/11/nsa-sigint-strategic-mission-2007.pdf |titel=United States SIGINT System January 2007 Strategic Mission List |hrsg=National Security Agency |datum=2007-01-08 |abruf=2013-11-05 |format=PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSACSSM1-52_20071003&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cryptome.org/2013/11/nsa-sigint-strategic-mission-2013.pdf |titel=SIGINT Mission Strategic Plan FY 2008–2013 |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;National Security Agency&amp;#039;&amp;#039; |datum=2007-10-03 |abruf=2013-11-05 |format=PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andre Meister |url=https://netzpolitik.org/2015/internes-dokument-belegt-bnd-und-bundeskanzleramt-wussten-von-wirtschaftsspionage-der-usa-gegen-deutschland/ |titel=Internes Dokument belegt: BND und Bundeskanzleramt wussten von Wirtschaftsspionage der USA gegen Deutschland |werk=netzpolitik.org |datum=2015-05-27 |abruf=2015-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Überwachungs- und Spionageaffäre 2013|Spionageaffäre]] wurde im Juni 2013 bekannt, dass die für die USA mit der Wirtschaftsspionage beauftragte NSA&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSACSSM1-52_20070108&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSACSSM1-52_20071003&amp;quot; /&amp;gt; innerhalb Deutschlands von der Bundesregierung unterstützt wird. Neben Einrichtungen der NSA sowie des BND beschäftigen sich im deutschen Inland zahlreiche US-Firmen mit der Datenauswertung und der Weiterleitung in die USA.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://netzpolitik.org/2013/207-us-firmen-uberwachen-in-deutschland-auch-das-internet 207 US-Firmen überwachen in Deutschland auch das Internet], in [[Netzpolitik.org]] am 1. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage bildete ein geheimes Abkommen zwischen dem BND und der NSA, das am 28.&amp;amp;nbsp;April 2002 vom damaligen Kanzleramtschef [[Frank-Walter Steinmeier]] (SPD) unterzeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bnd-leitet-laut-spiegel-massenhaft-metadaten-an-die-nsa-weiter-a-914682.html BND leitet laut Spiegel massenhaft Metadaten an die NSA weiter], in [[Der Spiegel]] vom 3. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[John B. Emerson|US-Botschafter Emerson]] versicherte im November 2013: „Amerika betreibt keine Industriespionage“.&amp;lt;ref&amp;gt;John B. Emerson auf der 7. Transatlantischen Jahreswirtschaftskonferenz in Frankfurt – außerhalb des {{Webarchiv |url=http://germany.usembassy.gov/about/ambassador/speeches/2013/11/14/amcham/ |text=Redetextes |wayback=20150518085046}}?&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei unterscheidet die US-Regierung zwischen kommerzieller Industriespionage und politischer Wirtschaftsspionage (zur Aufdeckung von Korruption, Schmuggel von Kriegswaffen). Diese Haltung fand sich schon in einem im März 2000 veröffentlichten Artikel des ehemaligen CIA-Chefs [[James Woolsey]] wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ja, liebe Freunde, wir haben Euch ausgehorcht |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=14 |Datum=2000 |Kommentar=Stellungnahme zu [[Echelon]] |Online=https://www.zeit.de/2000/14/200014.spionieren_.xml}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin erläuterte er öffentlich und ausführlich Gründe, warum die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten auch hinsichtlich wirtschaftlicher Ziele ausspionierten, und schrieb: {{&amp;quot; |Sprache=en |Text=That&amp;#039;s right, my continental friends, we have spied on you because you bribe. |Übersetzung=Es ist zutreffend, meine Freunde vom Kontinent, wir haben euch ausgespäht, weil ihr bestecht.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cryptome.org/echelon-cia2.htm R. James Woolsey: &amp;#039;&amp;#039;Why We Spy on Our Allies&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 17. März 2000 in [[The Wall Street Journal]], abgerufen im Portal &amp;#039;&amp;#039;cryptome.org&amp;#039;&amp;#039; am 26. Januar 2014. Aus der dort verlinkten Woolsey-Pressekonferenz vom 7. März 2000 geht hervor, dass neben Bestechung auch die [https://www.morgenpost.de/politik/article105006883/Deutsche-Steuergelder-bei-iranischen-Banken.html traditionelle Umgehung von Sanktionen] einen Überwachungsanlass bietet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Medienberichten wurde das deutsche Windkraftunternehmen [[Enercon]] 1994 das Opfer von Wirtschaftsspionage der NSA. Demnach gab ein NSA-Geheimdienstmitarbeiter zu, das deutsche Unternehmen ausspioniert und seine Erkenntnisse an das US-amerikanische Unternehmen Kenetech weitergegeben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Baumann: [https://www.berliner-zeitung.de/politik/spaehprogramme-der-nsa-boese-erinnerungen-an-wirtschaftsspionage-werden-wach,10808018,23561314.html &amp;#039;&amp;#039;Spähprogramm der NSA: Böse Erinnerungen an Wirtschaftsspionage werden wach&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Schulzki-Haddouti: [https://www.zeit.de/1998/39/199839.c_krypto_.xml &amp;#039;&amp;#039;Hintertür für Spione&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 39/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlicher Hintergrund war, dass Enercon Windkraftanlagen in die USA exportieren wollte, dadurch jedoch ein bestehendes Kenetech-Patent verletzt hätte, und die [[United States International Trade Commission]] deshalb zunächst ein Importverbot verhängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2014 wurde bekannt, dass das deutsche Unternehmen [[Ferrostaal]] bei einer im Jahre 2003 in Nigeria ausgeschriebenen Auftragsvergabe einem Konkurrenzunternehmen aus den USA unterlegen war, nachdem der US-Geheimdienst NSA die Details des Ferrostaal-Angebotes ausgespäht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Janet Lindgens |url=https://www.waz.de/lokales/essen/article402243157/nsa-spaehte-auch-essener-firma-ferrostaal-aus.html |titel=NSA spähte auch Essener Firma Ferrostaal aus |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2014-01-21 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Monat erläuterte der US-amerikanische Whistleblower [[Edward Snowden]] dem [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]], dass die Vereinigten Staaten über ihre Geheimdienste Wirtschaftsspionage betreiben: {{&amp;quot;|Wenn es etwa bei Siemens Informationen gibt, die dem nationalen Interesse der Vereinigten Staaten nutzen – aber nichts mit der nationalen Sicherheit zu tun haben – dann nehmen sie sich diese Informationen trotzdem}}, so Snowden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/politik/NSA-soll-auch-Wirtschaftsspionage-betreiben-article12147846.html &amp;#039;&amp;#039;Snowden beschuldigt US-Geheimdienste: NSA soll auch Wirtschaftsspionage betreiben&amp;#039;&amp;#039;.] [[n-tv.de]], 25. Januar 2014; abgerufen am 25. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erklärte Snowden nicht, was danach mit derartigen Informationen geschieht, so [[Ansgar Graw]]: {{&amp;quot;|Ein Agent könnte sie schließlich nicht einfach so bei einer US-Firma abgeben |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article124281154/USA-betreiben-ohne-Zweifel-Wirtschaftsspionage.html &amp;#039;&amp;#039;Das Interview, das die ARD mit Edward Snowden geführt hat, wird in den USA zwar weitgehend ignoriert. Doch eine Frage stellen sich auch amerikanische Medien: Späht die NSA die Industrie aus?&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Welt|Welt Online]], 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;}}. Die Tatsache, dass Arbeitnehmer häufig zwischen konkurrierenden Unternehmen einer Branche wechseln, mache einen staatlich geförderten Informationsvorsprung sinnlos oder gar riskant, so [[James Bamford]]. Sicherheitsexperten in Deutschland haben jedoch ermittelt, dass US-amerikanische Wirtschaftsspionage bereits im Jahr 2000 der deutschen Wirtschaft durch gestohlene Erfindungen und Entwicklungen einen jährlichen wirtschaftlichen Schaden von mindestens 10 Mrd. Euro verursacht – die Zahl dürfte seitdem durch die zunehmende Digitalisierung nur noch weiter gestiegen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Noreena Hertz |Titel=The Silent Takeover: Global Capitalism and the Death of Democracy |Verlag=Random House |Ort=London, England |Datum=2013 |ISBN=978-1-4464-9463-9 |Seiten=82ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Andrew Denison]]: {{&amp;quot;|Die Frage ist nicht, ob die amerikanischen Geheimdienste europäischen Firmen nachspionieren – das tun sie, hoffe ich zumindest. Die Frage ist, was mit diesen Informationen passiert und wozu sie gesammelt werden. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cicero.de/die-nsa-und-wirtschaftsspionage-fakt-und-fiktion/59183 &amp;#039;&amp;#039;Keine Überraschung&amp;#039;&amp;#039;.] cicero.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill Clinton verteidigte die internationale Wirtschaftsspionage der USA: „Was gut für [[Boeing]] ist, ist gut für Amerika.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle Frankreichs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der NYT verhandelte der damalige [[Director of National Intelligence]] Dennis C. Blair mit Frankreich über ein Nicht-Spionageabkommen. Die Franzosen betrieben demnach Industriespionage innerhalb der Vereinigten Staaten, um amerikanische Technologie-Geheimnisse zu stehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;David E. Sanger, Mark Mazzetti: [https://www.nytimes.com/2013/10/25/world/europe/allegation-of-us-spying-on-merkel-puts-obama-at-crossroads.html Allegation of U.S. Spying on Merkel Puts Obama at Crossroads] – 24. Okt. 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Einem im Rahmen von [[Cablegate]] veröffentlichten [[Kabelbericht]] der US-Botschaft Berlin zufolge soll der damalige Chef von [[OHB-System]] Frankreich mit Blick auf ihren Technologiediebstahl als das [[Reich des Bösen]] bezeichnet haben: {{&amp;quot;|French [[Geistiges Eigentum|IPR]] espionage is so bad that the total damage done to the German economy is greater the [sic] that inflicted by China or Russia. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aftenposten.no/spesial/wikileaksdokumenter/20112009-OHB-SYSTEM-TO-BUILD-GERMAN-OPTICAL-SPY-SATELLITE-LOOKING-AT-US-MARKET-5106940.html 20.11.2009: OHB-System To Build German Optical Spy Satellite Looking At U.S. Market] / {{Webarchiv |url=http://www.n-tv.de/wirtschaft/Frankreich-gross-im-Spionieren-article2283126.html |text=dt.: n-tv |wayback=20110107101914}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Berry Smutny bestreitet die ihm zugeschriebenen Äußerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Chef-des-Satellitenbauers-OHB-stolpert-ueber-Wikileaks-Veroeffentlichungen-1171330.html „eidesstattliche Erklärung“] lt. Heise vom 18. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;[[Economist]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb 2013: {{&amp;quot;|America publicly ranks France along with Israel and Russia as a cyber-espionage menace. Only China is worse. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.economist.com/news/international/21580485-edward-snowdens-revelations-about-american-espionage-have-riled-europeans-so-has &amp;#039;&amp;#039;American espionage and Europe: Sense, sensibilities and spying&amp;#039;&amp;#039;.] economist.com&amp;lt;/ref&amp;gt;}} In einer Anhörung vor dem US-Kongress 1996 erklärte der damalige [[FBI-Direktor]] [[Louis Freeh]], das FBI ermittele gegen 23&amp;amp;nbsp;Staaten wegen Wirtschaftsspionage gegen die USA; wenngleich er Länder nicht konkret benannte, wiesen Andeutungen auf Russland, Israel und Frankreich hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&amp;amp;reference=A5-2001-0264&amp;amp;language=DE EU-Bericht über die Existenz eines globalen Abhörsystems für private und wirtschaftliche Kommunikation (Abhörsystem ECHELON) (2001/2098 (INI))]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den im EU-Bericht 2001 genannten Beispielen gehört der Fall eines Zugverkaufes an Südkorea, bei dem sich TGV gegen Siemens durchsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abgehört&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Januar 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einer Wikileaks-Veröffentlichung geht hervor, dass deutsche Unternehmer Frankreich wegen seiner Industriespionage als Bedrohung ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-1036856&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Weber-Lamberdière |url=http://www.focus.de/politik/ausland/tid-32242/spezialgebiet-wirtschaftsspionage-die-langen-ohren-frankreichs-wie-uns-die-grande-nation-gross-ausspioniert_aid_1036856.html |titel=Spezialgebiet Wirtschaftsspionage: Die langen Ohren Frankreichs: Wie uns die Grande Nation groß ausspioniert |werk=[[Focus Online]] |datum=2013-07-07 |abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig betreiben die USA jedoch umfangreiche Wirtschaftsspionage gegen Frankreich. So heißt es in einem Bericht des Europäischen Parlaments beispielsweise, dass die [[National Security Agency|NSA]] 1995 Gespräche zwischen [[Thomson-CSF]] (jetzt &amp;#039;&amp;#039;Thales Microsonics&amp;#039;&amp;#039;) und den brasilianischen Behörden abhörte, die sich auf einen lukrativen 1,5-Milliarden-Euro-Auftrag zur Entwicklung eines Satellitenüberwachungssystems für den brasilianischen Regenwald bezogen. Die NSA gab Details über Thomsons Angebot an einen US-amerikanischen Konkurrenten, die [[Raytheon|Raytheon Corporation]], weiter, die später den Vertrag erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht enthüllte auch, dass die NSA 1993 Gespräche zwischen dem europäischen Konsortium [[Airbus]], der nationalen Fluggesellschaft von [[Saudi-Arabien]] und der saudischen Regierung abhörte und an US-amerikanische Airbus-Rivalen weiterleitete. Der Auftrag im Wert von über 5 Milliarden Euro ging später an den US-amerikanischen Hersteller [[Boeing]] und [[McDonnell Douglas]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Situation in Italien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013 veröffentlichte das italienische Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[L’Espresso]]&amp;#039;&amp;#039; neue Dokumente aus dem Fundus des Ex-NSA-Mitarbeiters [[Edward Snowden]]. Demnach gehört(e?) Italien im Rahmen der geheimen transatlantischen Abhörpartnerschaft zwischen den USA und Großbritannien zum Arbeitsgebiet des britischen Geheimdienstes GCHQ ([[Government Communications Headquarters]]). Der GCHQ sammelte und speicherte Daten mit [[Tempora]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/briten-geheimdienst-gchq-betrieb-wirtschaftsspionage-in-italien-a-929995.html &amp;#039;&amp;#039;Snowden-Dokumente: Briten betrieben Wirtschaftsspionage in Italien&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass die NSA Spitzenpolitiker befreundeter Staaten (z.&amp;amp;nbsp;B. Angela Merkel und [[François Hollande]]) abgehört hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in China ==&lt;br /&gt;
Dem chinesischen Auslandsgeheimdienst wird vorgeworfen unter anderem in [[Shanghai]] ein Gebäude zu betreiben, von dem aus [[Hacker]]angriffe auf US-amerikanische Unternehmen durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spionage-obama-droht-mit-wirtschaftssanktionen-nach-hackerangriffen-1.1604958 |titel=Obama droht mit Wirtschaftssanktionen nach Hackerangriffen |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2013-02-20 |abruf=2014-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Edward Snowden enthüllte geheimdienstliche Dokumente enthüllten jedoch, dass die USA gleichzeitig bereits spätestens 2007 Industriespionage gegen chinesische Unternehmen wie [[Huawei]] betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/spiegel-nsa-spioniert-chinesische-staatsfuehrung-und-huawei-aus-a-960151.html |titel=NSA spionierte Chinas Staatsführung und Konzerne aus |hrsg=Spiegel |datum=2014-03-22 |abruf=2021-07-05 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Zand |url=https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-spionage-in-china-huawei-empoert-nach-snowden-enthuellung-a-960259.html |titel=Chinesischer Tech-Konzern Huawei verurteilt NSA-Spionage |hrsg=Spiegel |datum=2014-03-23 |abruf=2021-07-05 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Technologiediebstahl]]&lt;br /&gt;
* [[Geistiges Eigentum]]&lt;br /&gt;
* [[Patent]]&lt;br /&gt;
* [[Abhörschutz]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Ann, Michael Loschelder, Marcus Grosch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch Know-how-Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carl Heymanns, Köln 2010, ISBN 978-3-452-26892-1.&lt;br /&gt;
* Manfred Fink: &amp;#039;&amp;#039;Lauschziel Wirtschaft. Abhörgefahren und -techniken, Vorbeugung und Abwehr.&amp;#039;&amp;#039; Boorberg, Stuttgart / München / Hannover u.&amp;amp;nbsp;a. 1996, ISBN 3-415-02194-7.&lt;br /&gt;
* Jan Meissinger: &amp;#039;&amp;#039;Gefahren und Bedrohungen durch Wirtschafts- und Industriespionage in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Kovač, Hamburg 2005, ISBN 3-8300-2203-4.&lt;br /&gt;
* Matthias Pierson, Thomas Ahrens, Karsten Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Recht des geistigen Eigentums. Patente, Marken, Urheberrecht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Vahlen, München 2007, ISBN 978-3-8006-3428-6.&lt;br /&gt;
* [https://www.corporate-trust.de/de/portfolio-items/studie-industriespionage-2014 Studie: Industriespionage 2014.] Corporate Trust, Aktuelle Risiken für die deutsche Wirtschaft durch Cyberwar.&lt;br /&gt;
* [https://www.sicher-im-netz.de/sites/default/files/download/wirtschaftsspionage.pdf Wirtschaftsspionage: Risiko für Ihr Unternehmen.] (PDF; 572 kB; 28 S.) Informationsbroschüre der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Juni 2008.&lt;br /&gt;
* [https://www.sicherheitsforum-bw.de/ Sicherheitsforum Baden-Württemberg]: Diverse Publikationen.&lt;br /&gt;
* [http://www.ism.rlp.de/ Innenministerium Rheinland-Pfalz]: Diverse Publikationen.&lt;br /&gt;
* [https://prof.beuth-hochschule.de/huber/forschung-publikationen/ Prof. Dr.-Ing. Huber]: Diverse Publikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Hottelet: [https://www.zeit.de/online/2007/34/internetkriminalitaet &amp;#039;&amp;#039;Gefahr aus dem Netz&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Zeit|Zeit Online]], 21. August 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BAVS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/wirtschaftsspionage.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Wirtschaftsspionage Risiko für Ihr Unternehmen&lt;br /&gt;
 |hrsg=Bundesamt für Verfassungsschutz für die Verfassungsschutzbehörden in Bund und Ländern&lt;br /&gt;
 |datum=2008-06&lt;br /&gt;
 |seiten=2&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091229145838/http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/wirtschaftsspionage.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2009-12-29&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-09-01&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EP010905&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerhard Schmid (SPE, D); &amp;#039;&amp;#039;Abhörsystem &amp;quot;Echelon&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; [http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=PRESS&amp;amp;reference=DN-20010905-1&amp;amp;format=XML&amp;amp;language=DE#SECTION1 Dok.: A5-0264/2001] Verfahren: nicht-legislative Stellungnahme (Art. 47 GO); Aussprache und Annahme: 5. September 2001; abgerufen am 13. März 2012&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weßelmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bettina Weßelmann: {{Webarchiv |url=http://www.kes.info/archiv/online/11-1-066.htm |text=KES online &amp;#039;&amp;#039;Interne Spionageabwehr&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110721221154}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[KES (Zeitschrift)|KES]]&amp;#039;&amp;#039;, 1/2011, S. 66–69; abgerufen am 15. August 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spionage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstlicher Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftskriminalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimhaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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