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	<title>Wirtschaften - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:25:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wirtschaften&amp;diff=135032&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D1:AF10:7A00:91A2:15A2:8BB0:36C5: /* Kritische Würdigung */Inhalt hinzugefügt: Wirtschaftsordnung schränken wie jede Ordnung auch die Freiheit (des Mächtigen) ein</title>
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		<updated>2021-09-07T23:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritische Würdigung: &lt;/span&gt;Inhalt hinzugefügt: Wirtschaftsordnung schränken wie jede Ordnung auch die Freiheit (des Mächtigen) ein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der menschlichen wirtschaftlichen Aktivität, verstehen die [[Wirtschaftswissenschaften]] die [[Planung|planmäßige]] und [[Wirtschaftlichkeit|effiziente]] [[Entscheidung]] über [[Knappheit|knappe]] [[Ressource]]n zwecks bestmöglicher [[Bedürfnisbefriedigung]]. Es ist ein wesentlicher Grundbegriff bzw. Ausgangspunkt verschiedener wirtschaftswissenschaftlicher [[Fachbereich]]e, insbesondere der [[Mikroökonomie]] und der [[Betriebswirtschaftslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Voraussetzungen des Wirtschaftens == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaften ist zunächst sehr eng verbunden mit den Bedürfnissen der Menschen und den Ressourcen zu deren Befriedigung – man spricht auch von einem Spannungsverhältnis. Abweichend von anderen Wissenschaftszweigen wie der [[Humanwissenschaft]] geht die Wirtschaftswissenschaft davon aus, dass&lt;br /&gt;
# [[Bedürfnis|menschliche Bedürfnisse]] unendlich und&lt;br /&gt;
# die zur Bedürfnisbefriedigung zur Verfügung stehenden Mittel begrenzt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samuelson&amp;quot;&amp;gt;[[William D. Nordhaus]], [[Paul A. Samuelson]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre: Das internationale Standardwerk der Makro- und Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;. mi-Wirtschaftsbuch; Auflage: 4., aktualisierte Auflage (3. November 2010). ISBN 3868800891, Seite 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Annahmen werden in Lehrbüchern zu Beginn oft [[axiom]]atisch, ohne eine kritische Auseinandersetzung übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Lachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkswirtschaftslehre 1: Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;. Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 5., überarb. u. erw. Aufl. (2. Juni 2006). ISBN 3540300864, Seite 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Joachim&amp;quot;&amp;gt;Joachim Paul: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Gabler, 1. Auflage, 2006, ISBN 3834903361, Seite 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samuelson&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dass das Wirtschaften dem Menschen inhärent ist, wird unter anderem als „systemunabhängiger Tatbestand“ betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Engelkamp, Friedrich L. Sell: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Springer; Auflage: 5., überarb. u. erw. Aufl. (22. März 2011). ISBN 3642184545, Seite 12&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Wirtschaftens findet seine stärkste Unterstreichung in der Beschreibung, es sei der „Ausdruck des unbedingten Lebensbedürfnisses und des Lebenswillens“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lothar&amp;quot;&amp;gt;Lothar Wildmann: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik: Module der Volkswirtschaftslehre Band I: Module der Volkswirtschaftslehre 1&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Wissenschaftsverlag; Auflage: 2 (10. März 2010). ISBN 3486591118, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden sich Vergleiche zum [[Schlaraffenland]], in dem eine wirtschaftliche Betrachtung bzw. das Wirtschaften und [[Haushalten]] unnötig würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Rothengatter: &amp;#039;&amp;#039;Makro Kompakt: Grundzüge der Makroökonomik&amp;#039;&amp;#039;. Physica-Verlag HD; Auflage: 2., aktualisierte u. erw. Aufl. (8. April 2008). ISBN 3790820075, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Graf: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Physica-Verlag HD; Auflage: 2., vollst. überarb. Aufl. (4. April 2002). ISBN 3790814849, Seite 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lothar&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Da unsere Welt aber von [[Knappheit]] geprägt sei, stelle sich das Problem des [[Haushalten]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenhänge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als grundsätzlicher Maßstab wirtschaftlichen Handelns soll das [[Rationalprinzip]] dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Joachim&amp;quot; /&amp;gt; Es ist etwas weiter gefasst und beinhaltet etwa: Der Mensch will sein Ziel mit einem möglichst geringen Einsatz erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon abgeleitet, aber auch oft Synonym betrachtet, ist das [[ökonomisches Prinzip|ökonomische Prinzip]] – das Wirtschaftlichkeitsprinzip. Es wird beim Wirtschaften eine [[Rationalität]] des menschlichen Handelns und eine Zielgerichtetheit vorausgesetzt. Spätere Überlegungen etwa zur [[Begrenzte Rationalität|begrenzten Rationalität]] werden selten bis zum Wirtschaften zurückverfolgt. Im Kontext des wirtschaftlichen Handelns als Entscheidungshandeln und Abwägen zwischen Alternativen steht es nahe dem Konzept der [[Opportunitätskosten]] (entgangener Nutzen, der durch eine nicht gewählte Alternative entsteht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klassische Wirtschaften beschreibt das maßgebliche Verhalten des [[Homo oeconomicus]] (Nutzenmaximierers), ein theoretisches Modell zur Abstraktion und Erklärung elementarer wirtschaftlicher Zusammenhänge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man davon aus, dass alle Menschen dem Prinzip des Wirtschaftens folgen und dass die Menschen sich in Gruppen organisieren oder zu Gemeinschaft zusammenschließen, findet man die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen, wieder – die [[Wirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritische Würdigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wirtschaften als Verhaltensdeterminante findet innerhalb der Mainstream-Ökonomie selten statt. Es entstehen aber mehr interdisziplinäre Zugänge, die versuchen, Anthropologie oder Soziologie ([[Schenkökonomie]]), Psychologie ([[Kognitive Verzerrung]], [[Bedürfnis]], [[Motivation]]: [[Verhaltensökonomie]]) oder philosophische Überlegungen zum spezifischen [[Menschenbild]], den Zielen ([[Teleologie]]), dem Naturzustand oder religiöse Ansätze ([[Askese]]) mit einzubeziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethische Zugänge beschäftigen sich häufig mit dem [[Nachhaltigkeit|nachhaltigen]] Wirtschaften, der Verantwortung gegenüber anderen Menschen (siehe auch [[Generationenvertrag]]) oder der Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelfall kann die Möglichkeit und Notwendigkeit zum Wirtschaften durch soziale Sicherungssysteme stark reduziert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Betriebswirtschaft/ Grundlagen/ Wirtschaft und Betriebswirtschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
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