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	<title>Wirtschaft Guineas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:38:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Flucco: Bild von Simandou-Eisenbahnlinie</title>
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		<updated>2025-11-09T12:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild von Simandou-Eisenbahnlinie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft Guineas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist noch heute durch die Misswirtschaft von [[Ahmed Sékou Touré|Sékou Touré]] geschädigt, die bis in die 1980er Jahre andauerte. Sie führte zum Erliegen der [[Infrastruktur]], außerdem waren die meisten Betriebe in [[Guinea]] in Staatsbesitz. 1984 wurde damit begonnen ein marktorientiertes [[Wechselkurssystem]] zu errichten und sämtliche [[Staatsbetrieb]]e entweder zu privatisieren oder aufzulösen. Folge war ein starkes Wachstum im Bauwesen und eine zunehmende Aktivität von Kleingewerbetreibenden. Ab 2000 jedoch begann die Regierung weitere Reformen zu unterbinden, was vor allem einen Anstieg der [[Korruption]] zur Folge hatte ([[Korruptionswahrnehmungsindex|CPI]] 2019: Rang 130 von 180&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Transparency International e.&amp;amp;nbsp;V. |titel=Corruption Perceptions Index 2019 |url=https://www.transparency.de/cpi/cpi-2019/cpi-2019-tabellarische-rangliste/ |abruf=2021-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Das [[Bruttoinlandsprodukt]] belief sich im Jahr 2019 laut Weltbank auf 12,3 Milliarden USD.&amp;lt;ref&amp;gt;https://data.worldbank.org/country/guinea&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basisdaten ==&lt;br /&gt;
Einige Kennziffern der [[Wirtschaft]] Guineas:&lt;br /&gt;
* Anteil der [[Wirtschaftssektor]]en am BIP (2017):&lt;br /&gt;
** Landwirtschaft: 19,8 % (obwohl rund drei Viertel der Beschäftigten in dem Sektor arbeitet)&lt;br /&gt;
** Industrie: 32,1 %&lt;br /&gt;
** Dienstleistungen: 48,1 %&lt;br /&gt;
* [[Bruttonationaleinkommen|Bruttosozialprodukt]] pro Kopf: 1.100 US-Dollar (2011)&lt;br /&gt;
* Durchschnittl. Jahreseinkommen je Einwohner: 190 Euro pro Jahr&lt;br /&gt;
* Inflation: 34,7 % im Jahr 2006 (IWF), 16 % in 2011, 9,8 % in 2018&lt;br /&gt;
* Exporte: 5,04 Mrd. US-Dollar (2019)&lt;br /&gt;
* Importe: 7,92 Mrd. US-Dollar (2019)&lt;br /&gt;
* Auslandsverschuldung: 3,3 Mrd. (2007); 1,4 Mrd. US-Dollar (2018)&lt;br /&gt;
* Das Wachstum der Wirtschaft lag 2006 bei 2,2 % (IWF), 2011 bei 4 %, 2016 bei 10,8 %. In den Jahren 1992–2002 waren es durchschnittlich 4,3 % pro Jahr. Nach der Ebolaepidemie und dank des Bauxitbooms betrug das Wachstum 2016 bis 2019 durchschnittlich 8,1 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtschaft&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.guinee.gov.gn/ |wayback=20081107232325 |text=guinee.gov.gn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipicture.de&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ipicture.de/daten/wirtschaft_guinea.html ipicture.de] abgerufen am 22. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gtai.de/resource/blob/179900/deab94ba53e9b68564692022df3c370f/mkt201911258002-21167-wirtschaftsdaten-kompakt-guinea-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsdaten kompakt Guinea&amp;#039;&amp;#039;, November 2019, Website gtai.de (Germany Trade &amp;amp; Invest)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ici y&amp;#039;a banane.jpg|mini|Bananen aus Guinea.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reisernte 4283.jpg|mini|Traditionelle Reisernte]]&lt;br /&gt;
Trotz guter natürlicher Bedingungen ist die [[Landwirtschaft]] wenig produktiv, weil die meist kleinbäuerlichen Familienbetriebe mit rudimentären, traditionellen Bewirtschaftungsmethoden arbeiten. Auch die [[Brandrodung]] ist noch weit verbreitet. Weniger als 5 % des Bodens werden aktiv bebaut. Die Nahrungsmittelerzeugung reicht daher nicht für den Eigenbedarf aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grundnahrungsmittel|Hauptnahrungsmittel]] ist [[Reis]]. Obwohl innerhalb von zehn Jahren bis 2004 die Reisproduktion verdoppelt werden konnte, muss viel Reis aus Asien importiert werden. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind [[Maniok]], [[Foniohirse]], [[Süßkartoffel]]n, [[Erdnuss|Erdnüsse]] und [[Mais]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in den Export gehen, sind [[Kaffee]], [[Palmöl]], [[Bananen]], [[Ananas]], [[Kakao]] und [[Baumwolle]]. Der Nahrungsmittelexport macht nur etwa 2 % der Exporte Guineas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Fleischproduktion reicht für den Eigenbedarf nicht aus. Der [[Fischfang]] hingegen gewinnt immer größere Bedeutung und erreicht inzwischen Mengen von bis zu 100.000 Tonnen pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
Nur wenige afrikanische Länder haben so viele Bodenschätze wie Guinea. Sie erbringen etwa 85 % (2004) der Exporterlöse des Landes.&lt;br /&gt;
* [[Bauxit]]: Die hochwertigen Bauxitvorräte Guineas werden auf etwa 7,4&amp;amp;nbsp;Milliarden Tonnen geschätzt, was einem beachtlichen Teil der Weltvorräte entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/176832/umfrage/reserven-von-bauxit-nach-laendern/ Reserven von Bauxit in ausgewählten Ländern im Jahr 2019, Website de.statista.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon sind etwa zwei Milliarden Tonnen nachgewiesen. Der weltweit größte Bauxittagebau befindet sich nordöstlich von [[Boké]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mindat.org/loc-20894.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das abgebaute Bauxit, die 18 Mio. Tonnen, die im Jahr 2010 596,8 Mio. US-Dollar einbrachten, wird exportiert und erst in Russland (20 %), Spanien (20 %), Irland (15 %), Ukraine (13 %), USA (11 %), Deutschland (10 %), Kanada (6 %), Frankreich (2 %), Aserbaidschan (1 %), Kamerun (1 %) und Italien (1 %) zu Aluminium verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dw.com/de/wem-geh%C3%B6rt-guineas-bauxit/a-16424270 Bob Barry: &amp;#039;&amp;#039;Wem gehört Guineas Bauxit?&amp;#039;&amp;#039; 26. Dezember 2012, Website dw.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1963 ist die halbstaatliche [[Compagnie des Bauxites de Guinée]] (CBG), die zu 51 % der amerikanischen Harvey Aluminium Company HALCO gehört, die amerikanische Bergbaufirma [[Alcoa]], die australisch-britische Firma [[Rio Tinto Group]] und die Firma [[DadcoAlumina]] am Bauxitabbau beteiligt, der rechtlich bis ins Jahr 2038 abgesichert ist. Die chinesische Firma [[Société minière de Boké]] (SMB), ein Konsortium, das von der [[China Hongqiao Group]] kontrolliert wird, kündigte 2018 an, Bauxit auch in Guinea verhütten zu wollen. Ab 2015 begannen betroffene Personen vor Ort, Widerstand zu leisten, um ihre verletzten Rechte einzufordern. Die russische Firma [[Rusal]] baut seit 2001 südwestlich von [[Kindia]] etwa 3,2 Mio. Tonnen Bauxit pro Jahr ab. 2018 konnte sie ein zweites Bauxitbergwerk mit etwa 564 Mio. Tonnen Ressourcen in Dian-Dian nordöstlich von Boké eröffnen, so dass aus Guinea 27 % der Bauxitförderung von Rusal stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Maclean: [https://www.theguardian.com/world/2019/aug/27/russians-have-special-status-politics-and-mining-mix-in-guinea &amp;#039;&amp;#039;Russians have special status: politics and mining mix in Guinea. Activist alleges Russian mining companies are given advantages in country that gets third of its revenues from the sector&amp;#039;&amp;#039;], The Guardian, 27. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reuters.com/article/us-rusal-guinea-bauxite/rusal-starts-shipping-bauxite-from-guineas-dian-dian-mine-idUSKBN1JF1UB &amp;#039;&amp;#039;Rusal starts shipping bauxite from Guinea&amp;#039;s Dian-Dian mine&amp;#039;&amp;#039;], Reuters, 19. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Moscovici: [https://www.deutschlandfunk.de/eine-afrikanische-geschichte-armes-reiches-guinea.724.de.html?dram:article_id=452915 &amp;#039;&amp;#039;Armes, reiches Guinea.&amp;#039;&amp;#039;] Deutschlandfunk, 6. Juli 2019 (Radiofeature über die politische Situation)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ejatlas.org/conflict/bauxite-mining-boke-guinea &amp;#039;&amp;#039;Bauxite Mines on the Sangaredi Plateau &amp;amp; Kamsar port installations, involving the multinationals Alcoa, Rio Tinto and Dadco, Guinea&amp;#039;&amp;#039;, Environmental Justice Atlas, 19. März 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauxitförderung Guineas hatte 2010 bis 2015 stagniert und etwa 18 Mio. Tonnen pro Jahr betragen. Danach stieg sie dank großer Nachfrage auf dem Weltmarkt bis 2019 auf 82 Mio. Tonnen stark an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/386928/umfrage/minenproduktion-von-bauxit-in-guinea/ M. Hohmann: &amp;#039;&amp;#039;Minenproduktion von Bauxit in Guinea 2009 bis 2019&amp;#039;&amp;#039;, 10. Februar 2020, Website de.statista.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Diamant]]en: Die Diamantvorkommen werden auf einige hundert Millionen Karat geschätzt, von denen ca. 30 Millionen nachgewiesen sind. Sie liegen vor allem in Waldguinea und werden sowohl von kleinen Unternehmen als auch von großen Industrieunternehmen wie [[De Beers]] abgebaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Projekt Simandou Stand 2024.jpg|mini|Werbetafel für Projekt Simandou in Conakry (2024)]]&lt;br /&gt;
* [[Eisenerz]]: Guinea verfügt über große, unerschlossene Eisenerzvorkommen. In den [[Simandou]]-Bergen im Osten des Landes befindet sich die größte [[Eisenerzmine Simandou|Eisenerzlagerstätte]] der Welt von 3 Milliarden Tonnen auf einem Gebiet von 1.500 km² Fläche, die 1998 entdeckt wurde. Der Eisengehalt beträgt 65 bis 66 %. Die guineische Regierung verkaufte die Abbaurechte nacheinander an verschiedene ausländische Investoren, unter der Bedingung, dass diese eine 650&amp;amp;nbsp;km langen Eisenbahnstrecke zur Erschließung und einen Tiefwasserhafen bei [[Matakong]] zur Verladung des Eisenerzes bauen, was insgesamt bis zu 20 Mia Dollar kosten würde. Aufgrund von Korruption, Misswirtschaft, [[Ebolafieber-Epidemie 2014 bis 2016|Ebolakrise]] und tiefem Stahlpreis kam es 2018 nicht zur Verwirklichung des Projektes.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Urech: [https://www.nzz.ch/international/ein-dorf-und-der-fluch-der-rohstoffe-10200-ld.1359733 &amp;#039;&amp;#039;Der grösste Eisenerzschatz der Welt schlummert in einer Hügelkette in Guinea. Viele wollten ihn heben, alle sind gescheitert. Eine Reportage&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2014 wurden die Abbaurechte von der chinesischen Firma Chinalco gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Jehle |url=https://www.heise.de/tp/features/Simandou-ein-Musterbeispiel-fuer-Misswirtschaft-in-Afrika-4007298.html |titel=Simandou – ein Musterbeispiel für Misswirtschaft in Afrika |werk= |hrsg=heise.de |datum=2018-04-22 |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bate Felix |url=https://www.reuters.com/article/us-riotinto-guinea-simandou/rio-says-reaches-accord-with-guinea-over-simandou-idUSTRE73L3LC20110422 |titel=Rio says reaches accord with Guinea over Simandou |werk=reuters.com |datum=2011-04-22 |sprache=en |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mining-technology.com/projects/simandou-iron-ore-project-guinea/ |titel=Simandou Iron Ore Project - Mining Technology |werk=mining-technology.com |datum= |sprache=en |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jon Yeomans |url=https://www.telegraph.co.uk/business/2017/06/05/inside-simandou-mining-project-has-cursed-come-near/ |titel=Inside Simandou: The mining project that has cursed all who come near it |werk=telegraph.co.uk |datum=2017-06-05 |sprache=en |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jeuneafrique.com/9253/economie/guin-e-les-10-tapes-du-mont-simandou/ &amp;#039;&amp;#039;Guinée: les grandes étapes du mont Simandou&amp;#039;&amp;#039;, Jeune Afrique, 12. Juni 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2023 bis im November 2025 wurden von einem Konsortium bestehend aus Rio Tinto Simfer und dem chinesisch-singapurischen SMB-Winning Consortium Simandou (WCS) ein Tiefseehafen und die lange Eisenbahnlinie finanziert und erbaut, so dass mit dem Abbau und Transport des hochwertigen Eisenerzs im November 2025 begonnen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Bloomberg News: [https://www.mining.com/web/chinas-massive-african-mine-threatens-to-upend-iron-ore-market/ &amp;#039;&amp;#039;China’s massive African mine threatens to upend iron ore market&amp;#039;&amp;#039;, Website mining.com] (3. November 2025, englisch, abgerufen am 8. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.riotinto.com/operations/projects/simandou &amp;#039;&amp;#039;Simandou&amp;#039;&amp;#039;] riotinto.com (englisch, abgerufen am 21. Januar 2023 und 9. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gold]]: Gold aus Guinea wurde bereits im 17. Jahrhundert in London geschätzt und Münzen daraus geprägt. Diese wurden als [[Guinee|„Guineas“]] bezeichnet. Zwischen 1929 und 1958 bezog die Kolonialmacht Frankreich aus Guinea offiziell 1&amp;amp;nbsp;Million Unzen Gold.&lt;br /&gt;
* [[Uran]]: Im August 2008 gab die Regierung bedeutende Uranvorkommen in der Nähe von Firawa im Süden des Landes bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/6939887.stm |titel=BBC NEWS |werk= |hrsg=news.bbc.co.uk |datum=2008-08-10 |sprache=en |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2018-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie und Energiewirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaleta-Staudamm.jpg|mini|Staudamm Souapiti bei Kaléta kurz vor Fertigstellung 2020]]&lt;br /&gt;
Die industrielle Produktion wächst jährlich um 7–8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizitätsproduktion deckt mit ca. 840&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;kWh etwa den Eigenbedarf. 2015 konnte das erweiterte [[Laufwasserkraftwerk|Flusskraftwerk]] am [[Konkouré (Fluss)|Konkouré]] in Kaléta mit 240 MW Leistung in Betrieb genommen werden, nachdem auch eine 146 Kilometer lange Stromleitung in Richtung Küste erstellt worden war, was die Stromversorgung der Hauptstadtregion [[Conakry]] verbessert hatte. Außerdem gibt es das Kraftwerk Garafiri mit einer Leistung von 75&amp;amp;nbsp;MW. 2021 wurde das [[Kraftwerk Souapiti]] fertiggestellt, das 6,3 Millionen Kubikmeter Wasser aufstauen und 450 MW Leistung produziert.&amp;lt;ref name = NS &amp;gt;[https://www.nsenergybusiness.com/projects/souapiti-hydropower-station/ NS ENERGY - Souapiti Hydropower Station]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Projekte sind mit 546 Millionen US-Dollar veranschlagt und werden von der China International Water-Electric ausgeführt, die zu 75 % an den Kraftwerksanlagen beteiligt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/guinea-node/-/206100 auswaertiges-amt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Moustapha Keita: {{Webarchiv|url=https://afrika.info/newsroom/guinea-neues-wasserkraftwerk-soll-stromdefizit-verringern/ |wayback=20210108093202 |text=&amp;#039;&amp;#039;Guinea: Neues Wasserkraftwerk soll Stromdefizit verringern - China finanziert 75 Prozent&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-16 09:20:48 InternetArchiveBot }}, afrika.info, 2. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|do1tQ1xLTD4 |Neuer Mega-Staudamm sorgt Anwohner in Guinea}}, 1. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile wird das Kraftwerk Amaria gebaut, das eine Leistung von 300&amp;amp;nbsp;MW haben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20221007173008/https://www.afdb.org/sites/default/files/2021/11/22/guinea.pdf Country Priority Plan and Diagnostic of the Electricity Sector in Guinea]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses soll 2025 fertiggestellt sein. Zusammen sollen die 4 Kraftwerke eine Leistung von 1200&amp;amp;nbsp;MW haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sentinelvision.eu/gallery/pdf/c1bd603d6f274051b03eb8c6aa48d147 esa - Sentinel Vision, Souapiti Hydropower Station, Republic of Guinea]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenhandel ==&lt;br /&gt;
Wichtigste Export-Partner waren 2011: [[Chile]] 24,6 %, [[Spanien]] 9,2 %, [[Russland]] 7,5 %, [[Indien]] 5,2 %, [[Deutschland]] 5,2 %, [[Irland]] 5,1 %, [[USA]] 5,0 % sowie die [[Ukraine]] mit 4,4 %. Wichtigste Exportprodukte sind Bauxit, Aluminium, Gold, Diamanten, Kaffee, Fisch und landwirtschaftliche Produkte. 2011 wurden Waren im Wert von 1,433 Milliarden US-Dollar exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Import-Partner waren 2011: [[China]] 13,2 %, [[Niederlande]] 8,1 % und die USA mit 5,4 %. Wichtigste Importwaren sind Erdölprodukte, Metalle, Maschinen, Transportmittel, Textilien, Getreide und andere Lebensmittel. 2011 wurden Waren im Wert von 2,106 Milliarden US-Dollar importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gv.html |wayback=20150919074825 |text=CIA World Factbook: Guinea |archiv-bot=2023-02-15 23:59:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Guinea.html Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes&lt;br /&gt;
* [https://ejatlas.org/conflict/bauxite-mining-boke-guinea &amp;#039;&amp;#039;Bauxite Mines on the Sangaredi Plateau &amp;amp; Kamsar port installations, involving the multinationals Alcoa, Rio Tinto and Dadco, Guinea&amp;#039;&amp;#039;, Environmental Justice Atlas, 19. März 2019.]&lt;br /&gt;
* [https://www.gtai.de/resource/blob/179900/deab94ba53e9b68564692022df3c370f/mkt201911258002-21167-wirtschaftsdaten-kompakt-guinea-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsdaten kompakt Guinea&amp;#039;&amp;#039;, November 2019, Website gtai.de (Germany Trade &amp;amp; Invest).]&lt;br /&gt;
* [https://power-shift.de/wp-content/uploads/2020/02/Landraub-f%C3%BCr-deutsche-Autos-web-18022020.pdf Kathrin Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Landraub für deutsche Autos – Wie ein Bergbaukonzern beim Bauxit-Abbau in Guinea Menschenrechte verletzt&amp;#039;&amp;#039;, PowerShift, Berlin 2019 (pdf).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wirtschaft nach Staat/Afrika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Guinea)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Flucco</name></author>
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