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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wirtel</id>
	<title>Wirtel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:02:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wirtel&amp;diff=280301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sascho Jovanoski: Ich habe die Änderungen fälschlicherweise ohne eine Anmeldung meines Benutzerkontos vorgenommen und nun über das Benutzerkonto angepasst.</title>
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		<updated>2024-02-24T13:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ich habe die Änderungen fälschlicherweise ohne eine Anmeldung meines Benutzerkontos vorgenommen und nun über das Benutzerkonto angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Blattanordnung in der Botanik. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Wirtel (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hippuris vulgaris (aka).jpg|mini|hochkant|[[Gewöhnlicher Tannenwedel]] (&amp;#039;&amp;#039;Hippuris vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) mit vielzähligen Wirteln.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysimachia vulgaris.jpeg|mini|hochkant|[[Gewöhnlicher Gilbweiderich]] (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) mit dreizähligen Wirteln.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Botanik]] eine [[Phyllotaxis|Anordnung von Blättern]] bezeichnet, bei der zwei oder mehr [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] an einem [[Knoten (Botanik)|Knoten]] ansetzen. Bei drei oder mehr [[Blatt (Pflanze)|Blättern]] wird auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quirl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Die Seiten[[Ast|äste]], die aus den [[Blattachsel|Blattachseln]] entspringen, stehen ebenfalls wirtelig. Tragen diese Äste [[Blüte]]n, werden sie Blütenquirl genannt. Aus quirlig stehenden Ästen („Astquirl“) wurden früher die gleichnamigen [[Quirl (Küchengerät)|Küchengeräte]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treten mehrere [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] an einem [[Knoten (Botanik)|Knoten]] auf, spricht man von vielzähligen (polymeren) Wirteln. Ein Beispiel ist der [[Gewöhnlicher Tannenwedel|Tannenwedel]] (&amp;#039;&amp;#039;Hippuris vulgaris&amp;#039;&amp;#039;). Meist stehen wenige [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] an einem Knoten, beim [[Gewöhnlicher Gilbweiderich|Gilbweiderich]] (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) sind es drei. Bei zweizähligen (dimeren) Wirteln wird meist von [[Phyllotaxis#Grundtypen|gegenständiger Beblätterung]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anordnung der [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] bei Wirteln gelten zwei Regeln der Wirtelstellung:&lt;br /&gt;
# [[Äquidistanz (Geometrie)|Äquidistanz]]-Regel: Die Blätter eines Wirtels haben immer den gleichen seitlichen [[Abstand]], also den gleichen [[Winkel]]. Bei gegenständiger Beblätterung beträgt der Winkel 180°.&lt;br /&gt;
# Alternanz-Regel: Die Blätter aufeinanderfolgender Wirtel stehen derart, dass die Blätter des folgenden in den Blattlücken des vorangegangenen Wirtels stehen. Bei gegenständiger Beblätterung ergibt sich die bei [[Lippenblütler|Lippenblütlern]] charakteristische kreuzgegenständige Beblätterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der älteren [[Literatur]] wie auch in der [[Französische Literatur|französischen]] und [[Englische Literatur|englischen]] ist der Wirtel mit drei oder mehr Gliedern definiert. [[Wilhelm Troll]] hat 1937 die gegenständige Blattstellung in die Wirtel-Definition integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Wagenitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Botanik. Die Termini in ihrem historischen Zusammenhang.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2003, ISBN 3-8274-1398-2, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blüten ==&lt;br /&gt;
Bei den meisten [[Art (Biologie)|Arten]] sind auch die [[Blütenblatt|Blütenblätter]] in Wirteln angeordnet, sie werden dann als zyklische [[Blüte|Blüten]] bezeichnet. Sie werden manchmal auch als Kreise bezeichnet. Die Wirtel sind meist 2-, 3-, 4- oder 5-zählig. Die meisten [[Blüte|Zwitterblüten]] bestehen aus vier (tetrazyklisch, mit zwei [[Blütenhülle|Blütenhüll]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;blätterwirteln, einem [[Staubblatt]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wirtel und einem [[Fruchtblatt]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wirtel) oder fünf Wirteln (pentazyklisch, mit zwei Blütenhüllblattwirteln, zwei Staubblattwirteln und einem Fruchtblattwirtel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Troll: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie. Erster Teil: Der vegetative Aufbau&amp;#039;&amp;#039;. VEB Gustav Fischer Verlag, Jena 1954, S. 78–83. (ohne ISBN)&lt;br /&gt;
* [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Karl Oswald, Wolfgang Adler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9, S. 91f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blatt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sascho Jovanoski</name></author>
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