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	<title>Wire Train Bus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T06:13:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wire_Train_Bus&amp;diff=855834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Entstehungsgeschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-11T19:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehungsgeschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wire Train Bus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (WTB) ist ein [[Feldbus]] für die Datenkommunikation zwischen den einzelnen [[Schienenfahrzeug]]en eines Zuges. Er ist dabei Teil des [[Train Communication Network]] (TCN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ICE-T Kinding.jpg|mini|links|ICE-T Doppelzug mit WTB]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Eisenbahn]] werden zur Steigerung der Produktivität des rollenden Materials zunehmend [[Triebzug|Triebzüge]] und [[Wendezug|Wendezüge]] eingesetzt, im [[Güterverkehr]] [[Doppeltraktion]] statt [[Vorspanntriebfahrzeug|Vorspannbetrieb]], wodurch die zweite Lokomotive nicht mit einem Triebfahrzeugführer besetzt sein muss. Auch in Eisenbahnfahrzeugen werden immer mehr rechnergesteuerte Komponenten eingesetzt, die untereinander in Verbindung stehen. Das sind unter anderem die [[Heizelement|Heizung]] und [[Klimaanlage]], der [[Bordnetzumrichter]] und die [[Zugtoilette#Geschlossene Toilettensysteme|geschlossenen Toilettenanlagen]]. Moderne Schienenfahrzeuge stellen daher erhöhte Anforderungen an die Informationsübertragung, welche mit den bis dahin üblichen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nicht mehr abgedeckt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sicherstellung der [[Interoperabilität im Schienenverkehr|Interoperabilität]] der einzelnen Fahrzeuge im internationalen Verkehr und der Austauschbarkeit von Komponenten untereinander erarbeitete in den 1990er Jahren der [[Internationaler Eisenbahnverband|Internationale Eisenbahnverband]] (UIC) zusammen mit der [[International Electrotechnical Commission|Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC)]] in Genf einen Standard zum Datenaustausch zwischen den Fahrzeugen eines Zuges und innerhalb von Fahrzeugen. Dieser erstmals 1999 als internationale Norm IEC 61375 publizierte Standard definiert den Train Communication Network-Feldbus. Als Teil des Train Communication Networks wurde der WTB entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Wollbert, Gerhard Weiß |Titel=Train Communication Network: Neue Standards für die Zugvernetzung |Sammelwerk=Eisenbahntechnische Rundschau |Nummer=10 |Verlag=Eurailpress |Datum=2016-10 |Seiten=49-51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das parallel entwickelte UIC-Merkblatt 556 stellt hierbei das Bindeglied zwischen den Funktionen der technischen Anwendungen und dem Train Communication Network dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;UIC-Merkblatt 556, &amp;#039;&amp;#039;Informationsübertragung im Zug (Zugbus)&amp;#039;&amp;#039;, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baureihe 101 092-5.jpg|mini|Lok der [[DB-Baureihe 101|Baureihe 101]] mit WTB-IC]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MET-Steuerwagen KK.jpg|mini|MET Steuerwagen mit WTB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WTB ist in vielen modernen Eisenbahnfahrzeugen eingebaut, insbesondere wenn diese über eine automatische Kupplung verfügen. In Deutschland ist er z.&amp;amp;nbsp;B. in den Triebzügen [[ICE 3]], [[ICE T|ICE-T]], ICE-TD, [[DB-Baureihe 423|Baureihe 423]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;riechers-2000&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Daniel Riechers | Titel= S-Bahn-Triebzüge – Neue Fahrzeuge für Deutschlands Stadtschnellverkehr | Auflage=1 | Verlag= transpress | Ort=Stuttgart | Jahr= 2000 | Seiten= 60 | ISBN=3-613-71128-1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Baureihen 640–644, aber auch bei Straßenbahnen ([[Stadtbahn Stuttgart]]) im Einsatz. Er dient in mehrteiligen Triebwagenzügen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bahn-fachverlag.de/wp-content/uploads/2016/05/FB_SFT3_Leseprobe_LP3_s.pdf |autor=Jürgen Janicki, Horst Reinhard, Michael Rüffer |titel=Schienenfahrzeugtechnik (DB-Fachbuch) |hrsg=Bahn Fachverlag |abruf=2022-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Kommunikation zwischen den Triebzugeinheiten (z.&amp;amp;nbsp;B. den Halbzügen beim ICE 3). Innerhalb einer Triebzugeinheit bindet dagegen der [[Multifunction Vehicle Bus]] (MVB) die einzelnen rechnergesteuerten Komponenten an die Zentralsteuergeräte (ZSG) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokbespannte Züge mit WTB gibt es in Deutschland seit Inbetriebnahme des [[Metropolitan Express Train]] (MET). Die MET-Wagenzüge sowie vier Lokomotiven der [[DB-Baureihe 101|Baureihe 101]] wurden mit dem WTB-MET ausgestattet. Die [[ICE L]] sind mit &amp;#039;&amp;#039;WTB-ÖBB&amp;#039;&amp;#039; ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Version WTB-IC für [[Intercity]]-Züge wurde bei den DB AG-Lokomotiven der Baureihe 101 in der Ausführung „S“, später auch in der Ausführung „E“ für das [[Fahrgastinformationssystem]] (FIS) und die seitenselektive [[Türsteuerung (Schienenfahrzeug)|Türsteuerung]] nachgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fahrzeugen, die nicht in festen Zugverbänden laufen, wird für den WTB meist die 18-polige doppelt gekuppelte [[UIC 558|UIC-Leitung]] verwendet. Die Adernpaare 17 und 18 dienen dabei der WTB-Signalübertragung zwischen den Fahrzeugen.&lt;br /&gt;
Diese Anwendungsform wird in der Schweiz bei [[Wendezug|Pendelzügen]] mit Lokomotiven der Baureihe [[SBB Re 460|Re 460]] und [[Einheitswagen (Schweiz, Normalspur)#Einheitswagen IV|EW-IV]]-, EC- oder [[IC2000]]-Wagenmaterial verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Parameter ==&lt;br /&gt;
Der Wire Train Bus kann elektrisch per [[Twisted-Pair-Kabel|Twisted Pair]] oder optisch per [[Lichtwellenleiter|Glasfaser]] vermittelt werden. Die Standardausführung per UIC-Verbinder hat eine [[Twisted-Pair-Kabel#STP|Shielded-Twisted-Pair]]-Verkabelung. Physisch wird eine digitale [[RS-485]] Übertragung mit 1 Mbit/s [[Datenrate]] verwendet. Die Kodierung erfolgt per [[Manchester-Code|Manchester-II-Kanalcode]] und [[HDLC]]-Blocksicherung. Maximal können 32 Knoten auf einer Länge von maximal 860 Metern (ohne [[Repeater]]) verbunden werden. Der Aufbau mit maximal 1024 bit [[Nutzdaten]] je Telegramm erlaubt Antwortzeiten von typisch 100&amp;amp;nbsp;µs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hubert Kirrmann |url=http://lamspeople.epfl.ch/kirrmann/Pubs/TCN/IEC61375-4-WTB.ppt |titel=Train Communication Network IEC 61375-4 Wire Train Bus |hrsg=École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) |datum=1999-01-20 |format=Powerpoint; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110616204215/http://lamspeople.epfl.ch/kirrmann/Pubs/TCN/IEC61375-4-WTB.ppt |archiv-datum=2011-06-16 |zugriff=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Telegrammstruktur ==&lt;br /&gt;
Informationen, welche mithilfe des Wire Train Bus übertragen werden, werden in zwei verschiedene Telegramm-Typen verpackt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* R-Telegramme: regelmäßige Telegramme, die alle 100 ms von einem Fahrzeug an alle anderen gesendet werden.&lt;br /&gt;
* E-Telegramme: ereignisorientierte Telegramme werden einmalig aufgrund eines auslösenden Ereignisses übertragen. Sie können sowohl im bilateralen Verkehr zwischen zwei Zugbusteilnehmer oder an mehrere bzw. alle Zugbusteilnehmer gesendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das UIC-Merkblatt 556 legt den Inhalt der Telegramme fest. Zusätzlich wird aber auch die Möglichkeit geboten, in einem nationalen Freiraum Informationen zu übertragen. Diese Möglichkeit wird beim [[ÖBB-Fernsteuerkonzept]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Leitenberger |Titel=Die Verbreitung des UIC-Zugbus bei den Österreichischen Bundesbahnen |Sammelwerk=Eisenbahntechnische Rundschau |Nummer=03 |Datum=2007-03 |Seiten=141-145}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protokollvariante nach dem Fernsteuerkonzept der Österreichischen Bundesbahnen (kurz ÖBB-WTB) wird mittlerweile auch in Fahrzeugen für Bahnunternehmen in Deutschland, Niederlande und Belgien eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://eurailpress-archiv.de/SingleView.aspx?show=3985492&amp;amp;lng=en|title=Wird ÖBB-WTB „Standard“ im Fernverkehr?|date=2022-08|publisher=Rail Business}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anfänglichen Problemen ist ÖBB-WTB seit dem Jahr 2004 auch für den Betrieb von Wendezug-Doppelgarnituren mit 2 Lokomotiven und 2 Steuerwagen geeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://silo.tips/download/bb-fernsteuerkonzept-i-erste-schritte|title=ÖBB-Fernsteuerkonzept. I. Erste Schritte|author=Nicolas Baumhauer|date=2017-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Fahrdienstvorschriften (FDV) der schweizerischen Eisenbahnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldbus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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