<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wirbelau</id>
	<title>Wirbelau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wirbelau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wirbelau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T19:48:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wirbelau&amp;diff=1648365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wirbelau&amp;diff=1648365&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-19T06:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wirbelau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Runkel&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/26/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/13/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 200 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.40&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 793&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.runkel-lahn.de/stadt-rathaus/zahlen-und-fakten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten, Wissenswertes |titelerg=Einwohnerzahlen|hrsg=Stadt Runkel |werk=www.runkel-lahn.de |datum=2026-03 |abruf=2026-03-19 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65594&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06471&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirbelau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der Stadt [[Runkel]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirbelau Brücke.JPG|mini|Brücke über die Lahn nach Gräveneck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirbelau liegt im Nordosten des [[Limburger Becken]]s, rund sechs Kilometer nordöstlich der Kernstadt Runkel und rund 13 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt [[Limburg an der Lahn]]. Die [[Lahn]] verläuft am nordöstlichen Rand der [[Gemarkung]], knapp zwei Kilometer vom Ortsrand entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung ist leicht in Südwest-Nordostrichtung gestreckt. Im Südwesten grenzt ein Waldstück an, das zur Gemarkung der Kernstadt Runkel gehört, im Westen stößt Wirbelau an den [[Beselich]]er Ortsteil [[Schupbach]], von Nordwesten nach Nordosten an die [[Weilburg]]er Stadtteile [[Gaudernbach]], [[Odersbach]] und, durch die [[Lahn]] getrennt, [[Kirschhofen]], im Osten an den [[Weinbach]]er Ortsteil [[Gräveneck]] und im Südosten und Süden an [[Falkenbach (Villmar)|Falkenbach]] und [[Seelbach (Villmar)|Seelbach]], die zur Gemeinde [[Villmar]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort selbst liegt auf rund 200 Metern Höhe und erstreckt sich über beide Hänge eines leicht eingeschnittenen, von Nordwest nach Südost verlaufenden Tals. Östlich des Ortsrands verläuft ein Bach nach Nordosten, der nur wenige Meter tiefer liegt und die niedrigste Höhenlage der Gemarkung darstellt. Ringsherum und insbesondere nach Westen sowie zu einem nördlich des Dorfs verlaufenden Buckel steigt das Gelände an. Im nördlichen Gemarkungsteil werden bis zu 260 Meter erreicht, an der westlichen Gemarkungsgrenze bis zu 270 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort durchschneidet mit seiner in Ost-West-Richtung gestreckten Gestalt eine Zone vor allem landwirtschaftlich genutzter Fläche im Zentrum der Gemarkung. Die Ränder des Wirbelauer Gebiets sind weitgehend von Mischwald umschlossen. Einige aufgegebene [[Marmor]]brüche, in denen ein schwarzer und sehr kompakter Stein abgebaut wurde, und das ebenfalls nicht mehr betriebene Eisenbergwerk [[Grube Georg-Joseph]] nördlich des Dorfes, prägen zudem das Landschaftsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung Wirbelaus datiert auf das Jahr 1235. Damals belehnte Erzbischof Dietrich von Trier einen Enolf als Burgmannen in Montabaur unter anderem mit Gütern in „Wirinlouwe“. Die [[Romanik|romanische]] [[Friedhofskapelle Wirbelau|Kapelle]] wurde aber bereits vor 1100 errichtet. Ihr Standort auf dem heutigen Friedhof über der jetzigen Ortslage dürfte den historischen Kern des Dorfes markieren. In der Gemarkung traten allerdings [[Archäologie|archäologische]] Funde zutage, die bis in die [[Bronzezeit]] zurückreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1449 gehörte Wirbelau zur [[Burg Runkel|Herrschaft Runkel]], kirchlich war es dem Kirchspiel [[Schupbach]] zugeordnet. Ab 1616 wurde in Wirbelau Schulunterricht erteilt. Im Jahr 1699 wurde das erste Schulhaus erbaut, das 1820 an gleicher Stelle durch einen Neubau ersetzt wurde. 1953 wurde die neue Schule fertiggestellt. Im Jahr 1973 endete der Schulbetrieb in Wirbelau. Anschließend diente das Schulgebäude als Kindergarten und wurde 1984 wegen Baufälligkeit abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im Jahr 1812 bestand nördlich des Orts die [[Eisenerz]]-Tagebaugrube „Georg“, die später mit einem benachbarten Betrieb zur Grube „Georg-Joseph“ zusammengelegt wurde. Der Betrieb wandelte sich zum Untertage-Abbau. Das Erz wurde zur Weiterverarbeitung zu den Hochöfen in Christianshütte bei [[Schupbach]] oder zum Weitertransport per Boot an das Lahnufer gebracht. Zu Spitzenzeiten hatte die Grube rund 200 Bergleute. Im Jahr 1904 entstand eine Brücke über die Lahn für eine Lorenbahn, die den Transport von Erz zur [[Lahntalbahn]] am gegenüberliegenden Ufer ermöglichte. Im Jahr 1966 wurde die Grube „Georg Joseph“ stillgelegt, im Folgejahr die Erzbrücke über die Lahn abgebrochen. Heute dient „Georg-Joseph“ der Trinkwasserversorgung der umliegenden Orte. Mitte des 19. Jahrhunderts begann der organisierte Abbau von [[Lahnmarmor]] in der Wirbelauer Gemarkung. Die letzten Marmorbrüche wurden in den 1960er Jahren stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirbelau Gefallenenmal.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein für die Gefallenen der Weltkriege am Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildeten die sechs Gemeinden [[Freiwillige Feuerwehr Beselich-Obertiefenbach|Obertiefenbach]], [[Heckholzhausen]], Gaudernbach, Wirbelau, [[Eschenau (Runkel)|Eschenau]] und Schupbach einen Löschbezirk. Bei ausbrechendem Brand hatten sofort bestimmte Einwohner mit vier angeschirrten Pferden die in Schupbach stationierte [[Feuerspritze]] zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= [[Franz-Josef Sehr]] |Titel=Das Feuerlöschwesen in Obertiefenbach aus früherer Zeit |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994 |Verlag=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg |Datum=1993 |Seiten=151-153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März 1945 wurden auf der so genannten „Kriegers Wiese“ schwere Gefechte zwischen den vorrückenden US-Amerikanern und der deutschen [[Wehrmacht]] ausgetragen. Diese Gefechte forderten auf deutscher Seite drei Tote, während die US-Streitkräfte über 30 tote Soldaten zu beklagen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurden östlich des Orts die Brücke über die Lahn sowie die dorthin führende Straße fertiggestellt, die den Ort mit Gräveneck auf der gegenüberliegenden Lahnseite und dem dort 1912 eröffneten Bahnhof verbinden. 1920 gab es erstmals fließendes Wasser im Ort, ein Jahr später elektrischen Strom. Im Jahr 1927 wurde ein Feuerwehrhaus errichtet, das inzwischen abgerissen ist. 1952 entstand ein neues Schulgebäude. 1959 wurde die Gemeindehalle zur Mehrzweckhalle erweitert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wuchs der Ort vor allem durch westlich des alten Ortskerns angelegte Neubaugebiete. 1984 entstand mit einem Großteil durch Eigenleistung der Feuerwehrangehörigen das jetzige [[Feuerwehrhaus]]. Im Jahr 1985 wurde der Ort an eine zentrale [[Kläranlage]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Wirbelau und weitere Gemeinden am 31. Dezember 1970 freiwillig mit der Stadt Runkel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss von Gemeinden zur Stadt Runkel |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-25 |seite=3 |seiten=139 |fundstelle=Punkt 156 |kbytes=6380}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=372}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurde Wirbelau ein Stadtteil von Runkel.&lt;br /&gt;
Für die eingegliederten Gemeinden sowie für die Kernstadt wurde je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.runkel-lahn.de/fileadmin/user_upload/satzungen/20-Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Runkel |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Runkel |format=PDF;&amp;amp;nbsp;91&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Wirbelau lag:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu [[Wied-Runkel]], [[Amt Runkel|Amt oder Herrschaft Runkel]]&lt;br /&gt;
* ab 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Runkel (ab 1811 Kanton Hadamar)&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress|Wiener Kongresses]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Runkel]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Limburg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Runkel]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Runkel]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Oberlahnkreis, Stadt Runkel&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1970 wurde Wirbelau als [[Ortsbezirk]] in die Stadt Runkel eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Stadt Runkel&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Stadt Runkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einwohnerzählung fand erstmals im Jahr 1590 statt. Damals gab es 18 Haushalte in Wirbelau. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] waren nur noch fünf Häuser bewohnt. 1824 sind 348 Einwohner nachgewiesen, 60 Jahre später 468, 1905 waren es 538 Einwohner, 1960 620 Einwohner und am 27. Mai 1970, dem Tag der Volkszählung, 669 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wirbelau|width=450|float=none|maxEinwohner=700&lt;br /&gt;
|366|405|415|420|428|452|492|448|483|531|536|516|537|511|665|631|610|615|652&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,669)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,789)(2015,774)(2020,787)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Runkel&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Wirbelau 789 Einwohner. Darunter waren 9 (1,1 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 141 Einwohner unter 18 Jahren, 333 zwischen 18 und 49, 192 zwischen 50 und 64 und 120 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 327 Haushalten. Davon waren 84 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 111 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 111 Paare mit Kindern, sowie 18 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 54 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 237 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 474 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 98,14 %), 5 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 1,04 %), 4 [[Judentum|jüdische]] (= 0,83 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 549 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 89,27 %), 65 katholische (= 10,57 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] ist der [[Ortsvorsteher]] Lothar Hautzel (SPD).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.runkel-lahn.de/stadt-rathaus/gremien/#jfmulticontent_c75-5 |titel=Gremien |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Runkel |abruf=2021-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Wirbelau verfügt über einen [[Sportverein]], einen Frauenchor, die im Jahr 1934 gegründete [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Wirbelau (seit 9. Januar 1981 mit [[Jugendfeuerwehr]]), einen Skatclub, einen Dartclub, eine Ortsgruppe des Naturschutzbundes und den Narrenclub Wirbelau 1969 e. V., der jährlich am Fastnachtsdienstag einen großen Fastnachtsumzug organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Wirbelau, gegr. 1934 (seit 9. Januar 1981 mit Jugendfeuerwehr), sorgt für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116347864 |GND=2082431-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wirbelau|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.runkel-lahn.de/stadt-rathaus/stadtteile/wirbelau/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Wirbelau.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Runkel.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=533013090| titel=Wirbelau, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=533013090| titel=Wirbelau, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=26&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=22 und 60&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=24&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-12&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Runkel}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2082431-2|VIAF=153108320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Runkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1235]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
	</entry>
</feed>