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	<title>Wippershain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wippershain&amp;diff=1275638&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Religion */</title>
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		<updated>2025-12-08T20:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Religion&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schenklengsfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/49/56.43/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/46/16.86/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 414&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.26&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 606  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schenklengsfeld.de/seite/91263/zahlen,-daten-fakten.html |titel=Zahlen, Daten &amp;amp; Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schenklengsfeld |abruf=2022-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36277&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06621&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Wippershain rhoen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ausblick über Wippershain in die Kuppenrhön&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wippershain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Schenklengsfeld]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]. An der Einwohnerzahl gemessen ist der Ort nach der Kerngemeinde der zweitgrößte Ortsteil von Schenklengsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt etwa 6,2 Kilometer westlich der Kerngemeinde und etwa 7&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Bad Hersfeld]]. Im Ortsbereich liegt die Quelle des Wüllersbaches, der über den Fischbach und die [[Eitra]] in die [[Haune]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am südlichen Hang der Wippershainer Höhe. Sein höchster Punkt von 456 Metern liegt nur etwa 600 Meter nördlich des Dorfes. Richtung Süden und Südosten fällt das Gelände leicht zur Hochebene der [[Kuppenrhön]] bzw. des [[Hessisches Kegelspiel|Hessischen Kegelspieles]] hin ab. In westlicher Richtung fällt das Land in das untere Haunetal ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Wippershain erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Wyprechteshain&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1317 in einer Urkunde des [[Kloster Kreuzberg|Klosters Kreuzberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Erwähnungen erfolgten unter den [[Ortsname]]n (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Wypersheim&amp;#039;&amp;#039; (1484) und &amp;#039;&amp;#039;Wippershain&amp;#039;&amp;#039; (1559).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass der Ort nach dem Heiligen [[Wigbert]] benannt wurde, der im nahen [[Abtei Hersfeld|Kloster Hersfeld]] begraben wurde. Die Lage an der [[Altstraße]], auf der die Pilger zu dem Heiligengrab in Hersfeld kamen, mag mit dazu beigetragen haben. Die Höhenstraße hieß in diesem Abschnitt „Karlsstraße“, da [[Karl der Große]] dort von der [[Weser]] kommend nach [[Würzburg]] weitergereist sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern, der 1317 erwähnt wurde, lag vermutlich etwas östlicher als heute, im heutigen [[Gewann]] Heckengarten. Schon 1494 wurde der Ort als [[Wüstung]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Groscurth: &amp;#039;&amp;#039;Dörfer des Landkreises Hersfeld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mein Heimatland.&amp;#039;&amp;#039; Januar 1962, Band 20. (Beilage der [[Hersfelder Zeitung]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Neubesiedelung erfolgte im heutigen Ortsbereich, der etwas weiter in das Tal des Wüllersbaches hinein liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte zu dem kleinen hersfeldischen [[Amt Schildschlag|Gericht Schildschlag]] („Schildislo“), das im 13. Jahrhundert aus südwestlichen Teilen der kaiserlichen Eherinevirst-Schenkung von 1003 gebildet wurde. Das Gericht wurde während seiner Existenz immer von benachbarten Ämtern verwaltet, hatte daher auch nie einen eigenen [[Amtmann]] oder eine Gerichtsstätte. Lange Zeit hatten die [[Buchenau (Adelsgeschlecht, Eiterfeld)|Herren von Buchenau]] das Gericht von [[Abtei Hersfeld|Hersfelder Abt]] zum [[Lehen]]. Im 14., 15. und 16. Jahrhundert wechselte das Gericht und damit auch Wippershain oft seine Lehensinhaber. Das waren neben den Buchenauern die Propstei [[Johannesberg (Bad Hersfeld)|Johannesberg]] und Landgraf [[Wilhelm II. (Hessen)|Wilhelm II.]] von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]]. In dieser Zeit wurde Wippershain daher vom südlich gelegenen [[Buchenau (Eiterfeld)|Buchenau]], vom hersfeldischen Johannesberg oder vom hessischen [[Burg Hauneck|Hauneck]] aus verwaltet, wo auch jeweils die Gerichtsstätten lagen. Als die Reichsabtei 1648 rechtsverbindlich an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ging, ging auch die Lehensherrschaft auf die Landgrafen über. Das Dorf blieb aber in Lehensbesitz der Buchenauer. Erst zwischen 1720 und 1722 wurde Wippershain vollständig hessisch, als der Landgraf von Hessen-Kassel den Lehensbesitz der Buchenauer durch Kauf auslöste. Danach wurde das Gericht Schildschlag aufgelöst und Wippershain dem hessischen [[Amt Hauneck]] mit Sitz in [[Holzheim (Haunetal)|Holzheim]] zugewiesen. Mit der kurhessischen Kreisordnung vom 29. Juni 1821 wurden die alten Gerichte und Ämter aufgelöst und durch Kreise ersetzt. Seitdem war Wippershain eine Gemeinde im [[Landkreis Hersfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. August 1972 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Wippershain im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft [[Landesgesetz]] in die Gemeinde Schenklengsfeld [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg (GVBl. II 330-13) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=3 |seiten=217 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;11 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=397}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Wippershain wurde, wie für alle bei der Gebietsreform eingegliederten Gemeinden sowie für die Kerngemeinde mit [[Lampertsfeld]], ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/1/5/6/3/1/2016-05-03_Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schenklengsfeld |format=PDF;&amp;amp;nbsp;140&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenz- bzw. Sühnekreuz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wippershain kreuz.jpg|mini|Das mittelalterliche Sandsteinkreuz bei Wippershain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der 3. Straße, direkt an der Kreisstraße 17, steht ein Sand[[steinkreuz]] in Form eines [[Johanniterkreuz|Malteserkreuzes]]. Es wurde in einer Grenzbeschreibung zwischen dem Amt Schildschlag und dem Amt Landeck am 3. November 1531 erwähnt, da sich dort die Grenze zwischen dem Gericht Schildschlag und dem [[Landecker Amt|Amt Landeck]] befand. Das Kreuz sank mit der Zeit in die Erde und wurde vergessen. Erst im Jahre 1911 wurde es wiedergefunden und vom Förster am ursprünglichen Standort aufgestellt. Anfang der 1980er Jahre wurde die [[Kreisstraße]] erneuert und das Kreuz um einige Meter an den jetzigen Standort versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der oben genannten urkundlichen Erwähnung liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Grenzkreuz handelt. Da aber entsprechende Überlieferungen fehlen, kann es sich auch um ein Sühnekreuz handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Riebeling: &amp;#039;&amp;#039;Steinkreuze und Kreuzsteine in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Werner Noltemeyer Verlag, Dossenheim/Heidelberg 1977, ISBN 3-88172-005-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Wippershain  angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1648: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Abtei Hersfeld]], [[Landecker Amt|Amt Landeck]]&lt;br /&gt;
* 1648–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Fürstentum Hersfeld]], Amt Landeck&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Hersfeld]], [[Kanton Petersberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Fürstentum Hersfeld, Amt Schildschlag&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Fulda]], [[Kreis Hersfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=225 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;75.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Bad Hersfeld|Landgericht Hersfeld]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Hersfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Wippershain 666 Einwohner. Darunter waren 3 (0,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 114 Einwohner unter 18 Jahren, 264 zwischen 18 und 49, 162 zwischen 50 und 64 und 123 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 267 Haushalten. Davon waren 45 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 87 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 105 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 36 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 183 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1631: || 37 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || 38 Haushaltungen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wippershain|width=450|float=none|maxEinwohner=709&lt;br /&gt;
|392|424|435|448|424|391|350|339|315|350|391|367|358|344|459|422|392|379|421&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,430)(1980,-1)(1990,-1)(2001,686)(2006,709)(2009,665)(2011,666)(2019,623)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Schenklengsfeld&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wippershain kirche.jpg|mini|hochkant|Wippershainer Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Wippershain|Kirche]] in Wippershain, das größte Gebäude im damaligen Amt, wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 1634 durch kroatische Truppen zerstört und nach Bittschriften an den Landesherren in [[Kassel]] im Jahre 1680 neu aufgebaut und mit einem reformierten [[Pfarrer]] ausgestattet. Sie wurde 1783 im Stil der Zeit umgebaut; weitere Umgestaltungen erfolgten zwischen 1953 und 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der evangelischen Kirchengemeinde, die etwa 550 Gemeindeglieder hat, ist eine halbe Pfarrstelle eingerichtet. Die Kirchengemeinde hat ein Gemeindehaus, betreibt einen [[Kindergarten]] mit einer Gruppe und unterstützt einen Kinder- und Jugendchor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 315 evangelische (= 100,00 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 349 evangelische (= 92,08 %), 24 katholische (= 6,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Wippershain besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Wippershain) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] lag die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat bei 66,92 %. Alle Kandidaten gehören der „Gemeinschaftsliste“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06632019/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Wippershain.html |titel=Wahlergebnisse Ortsbeiratswahl Wippershain vom 14. März 2021 |werk=Votemanager |abruf=2023-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählt Tanja Most-Schultheiß zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schenklengsfeld.de/politik/mitglieder.php?gremium=5728 |titel=Ortsbeirate Wippershain |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Schenklengsfeld |abruf=2023-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Für die unter Denkmalschutz stehenden [[Kulturdenkmal]]e des Ortes siehe die [[Liste der Kulturdenkmäler in Schenklengsfeld#Wippershain|Liste der Kulturdenkmäler in Wippershain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugmodell ===&lt;br /&gt;
2011 entstand in Wippershain das erste [[Lego]]-Modellflugzeug eines [[Airbus A380]]. Gefertigt wurde es in 300 Arbeitsstunden durch den Wippershainer [[Zahntechniker]] Nils Hartwig. Das Modell ist derzeit als Leihgabe am [[Flughafen Frankfurt Main]] in einer Vitrine ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OstHessen News&amp;quot;&amp;gt;[https://osthessen-news.de/beitrag.php?id=1197165 &amp;#039;&amp;#039;Ein Traum wurde wahr: Nils Hartwig übergab Flieger an Fraport.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;osthessen-news.de&amp;#039;&amp;#039;, 30. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Nachbardorf [[Rotensee (Hauneck)|Rotensee]] und dem Ort Schenklengsfeld gibt es den Fußballclub SG Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld. Der Sportplatz des Vereins befindet sich auf dem höchsten Punkt der Wippershainer Höhe. Im Breitensportförderverein 1989 Wippershain e.&amp;amp;nbsp;V. gibt es weitere Sportgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es die [[Freiwillige Feuerwehr]] Wippershain, die Kirmesburschen und verschiedene Chöre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Dorf ist über die Kreisstraße 17, die von Bad Hersfeld zum Schenklengsfelder Ortsteil [[Wüstfeld]] führt, erreichbar. Sowohl die Kreisstraße 76 (13. Straße) als auch die 3. Straße führen von der K 17 aus in den Ort. Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] erfolgt durch die [[Überlandwerk Fulda|ÜWAG]] Bus GmbH mit der Linie 345.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in Wippershain ist, dass es nur nummerierte Straßennamen gibt (siehe dazu auch unter [[Idealstadt]]). Hierbei führen die Straßen mit den Nummern 3, 7, 9, 10, 11 und 13 von Nordost nach Südwest, die mit den Nummern 6, 8 und 12 von Südost nach Nordwest (3 und 6 von der Nummerierung her in umgekehrter Richtung). Weitere Straßen haben Nummern, die von den Straßen abgeleitet sind, von denen sie abzweigen, so verläuft die 71. Straße von der 7. zur 9. Straße, die 91. Straße verläuft fast parallel zur 9. Straße. Zwei quer zur 10., 11. und 13. Straße verlaufende Straßen haben auf jedem Abschnitt einen anderen Namen, entsprechend der direkt südlich verlaufenden Querstraße, also 101./111./131. Straße und 102./112./132. Straße. Die 113., 114. und 115. Straße weichen von diesem System ab. So ergeben sich für den Ort 20 Straßennamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzflächen ===&lt;br /&gt;
Die 3,52&amp;amp;nbsp;km², die zu dem Dorf gehören, teilen sich wie folgt auf (Stand: 2001):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hof- und Gebäudefläche: 21,84 [[Hektar|ha]]&lt;br /&gt;
* Verkehrsfläche: 31,73 ha&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftliche Fläche: 255,88 ha&lt;br /&gt;
* Gewässerfläche: 1,75 ha&lt;br /&gt;
* Forstwirtschaftliche Fläche: 39,99 ha&lt;br /&gt;
* Sonstige Flächen: 1,44 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sendetürme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wippershain sendeturm.jpg|mini|Sendeturm]]&lt;br /&gt;
Der [[Sender Wippershainer Höhe]] befindet sich etwa 1,3 Kilometer nördlich von Wippershain, in der Nähe von Bad Hersfeld auf {{Höhe|454|DE-NN|link=fals}}. Drei weitere [[Stahlfachwerkturm|Stahlfachwerktürme]], direkt am Sportplatz, werden für [[Richtfunk]]- und [[Mobilfunk]]antennen genutzt. Des Weiteren nutzt der Ortsverein F 69 Bad Hersfeld des [[Deutscher Amateur-Radio-Club|Deutschen Amateur-Radio-Clubs e. V.]] (DARC) diese Türme für seine [[Funkrelaisstation|Relaisstation]], den [[Repeater]] und den [[Digipeater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schmitt (Chemiker)|Rudolf Wilhelm Schmitt]] (1830–1898), Chemiker, Unternehmer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Todenhöfer|Gerhard Kreuzwendedich Todenhöfer]] (1913–1973), NS-Funktionär, Legationsrat und Wirtschaftsmanager&lt;br /&gt;
* [[Antje Brüggemann-Breckwoldt]] (1941–2023), Bildende Künstlerin, [[Keramik]]erin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Reichsabtei Hersfeld von seinen Anfängen bis 1821.&amp;#039;&amp;#039; N. G. Elwert’sche Buchhandlung, Marburg 1939, S. 115–120. (Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Gericht Schildschlag&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11632905X |GND=16091960-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wippershain}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schenklengsfeld.de/seite/224819/wippershain.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Wippershain.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Schenklengsfeld.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=3296|titel=Wippershain, Landkreis Hersfeld-Rotenburg}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://wippershain.de/ |titel=700 Jahr Wippershain |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=wippershain.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=3296|titel=Wippershain, Landkreis Hersfeld-Rotenburg |datum=2019-07-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=78 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|SeitenID=RA2-PA78}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=26 |seiten=22 und 78 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=26 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.schenklengsfeld.de/seite/91263/zahlen,-daten-fakten.html |titel=Einwohnerzahlen aus Webarchiv |hrsg=Gemeinde Schenklengsfeld |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210307031454/https://www.schenklengsfeld.de/seite/91263/zahlen,-daten-fakten.html |abruf=2022-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schenklengsfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16091960-5|VIAF=160267712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schenklengsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hersfeld-Rotenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wigbert als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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