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	<title>Wippermühle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH am 2. Januar 2025 um 21:28 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wippermühle 1986 neu.jpg|mini|Wippermühle, links das frühere Mühlengebäude, 1986]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wippermühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige [[Wassermühle]] in [[Wolfsburg]] an der Grenze zur Gemeinde [[Rühen]] im [[Landkreis Gifhorn]], die  1936 ihren Betrieb einstellte. Die 1366 erstmals urkundlich erwähnte Mühle bestand seit dem [[Mittelalter]] in der geschichtlichen Landschaft des [[Vorsfelder Werder]]s. Angetrieben wurde sie von der [[Wipperaller]] als Abfluss des früheren [[Wipperteich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[File:Wippermühle Durchfahrt.jpg|mini|Blick in Richtung Brechdorf, 2005]]&lt;br /&gt;
In früheren Jahrhunderten lag die Mühle abseits der Verkehrswege. Die damalige Heerstraße Vorsfelde–[[Brome]] führte mehrere hundert Meter westlich an ihr vorbei. Seit der Verlegung der Straße etwa im 19. Jahrhundert führt sie mitten durch den Hof der Mühle hindurch, die aus je einem Gebäude auf jeder Straßenseite besteht. Auf Karten des 19. Jahrhunderts sind noch mehrere Gebäude in Form einer kleinen Ansiedlung erkennbar. Heute sorgt die Landstraße von [[Wendschott]] nach [[Brechtorf]] für einen starken Durchgangsverkehr an der damaligen Wassermühle, die noch zu Wolfsburg-Wendschott gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Wippermühle stammt von dem sie antreibenden Gewässer, der &amp;#039;&amp;#039;Wipperaller&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bezeichnung ist aus dem unterhalb liegenden Fluss [[Aller]], in den sie mündet, und dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Wipper&amp;#039;&amp;#039; zusammengesetzt. &amp;#039;&amp;#039;Wipper&amp;#039;&amp;#039; stammt vom [[Slawische Sprache|altslawischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;vepri&amp;#039;&amp;#039; für [[Wildschwein|Eber]]. Der bis ins Mittelalter auch auf dem Vorsfelder Werder ansässige slawische Stamm der [[Wenden]] benannte vielfach Ort und Gewässer aus der eigenen Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühle ==&lt;br /&gt;
[[File:Wipperteich 1745.jpg|mini|Die Wippermühle 1745 (rechts), als Brechtorfer Mühle bezeichnet]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Wipperteich Skizze.png|mini|Der Wipperteich (1829) trieb die Wippermühle (roter Punkt im rechten Bildbereich unten) an]]&lt;br /&gt;
Die Mühle bestand seit dem [[Mittelalter]] als Wassermühle, die von der &amp;#039;&amp;#039;Wipperaller&amp;#039;&amp;#039; angetrieben wurde. Bei dem Gewässer handelt es sich um einen Bach, der sich auf dem Rücken des Vorsfelder Werders bei Hoitlingen entspringt. Er entwässert noch heute bei geringem Gefälle die großflächige Senke des Wipperteichs und fließt zum [[Drömling]] hinunter. Nach etwa 11&amp;amp;nbsp;km mündet die &amp;#039;&amp;#039;Wipperaller&amp;#039;&amp;#039; in die [[Aller]] bei [[Vorsfelde]]. Da die Wipperaller ein nur wenig Wasser führender Bach ist, ist anzunehmen, dass der Wipperteich schon früh im Mittelalter angestaut wurde. Sein Teichablauf ermöglichte einen ganzjährigen Mühlenbetrieb auch in niederschlagsarmen Zeiten. 1841 wurde der Teich jedoch trockengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Wippermühle findet sich 1366 in einem Abgabenverzeichnis der Stadt [[Braunschweig]], in dem es heißt: &amp;#039;&amp;#039;De mole up deme wipperbeke ghift VI.sol&amp;#039;&amp;#039; (Die Mühle am Wipperbach gibt 6 [[Schilling]]e). Die Dörfer des Vorsfelder Werders leisteten derzeit Abgabenzahlungen an die Stadt Braunschweig, die den Werder vom [[Herzogtum Braunschweig|Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg]] als Pfand erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], der auch über den Vorsfelder Werder mit Plünderungen, Verwüstungen und Hungersnöten hinweg zog, fiel die Wassermühle zusammen. 1654 wird sie wieder in einem Leihvertrag genannt. Der Mühlenbesitzer &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Wippermüller&amp;#039;&amp;#039; borgte er sich sechs Jahre nach Kriegsende vom Vorsfelder Bürger &amp;#039;&amp;#039;Hans Hoppe&amp;#039;&amp;#039; 30 [[Taler]] zum Wiederaufbau und zahlte den Zins mit Viehweidung auf seinen Wiesen. 1658 wurde in den Akten notiert, dass der Müller für seine Mühle 25 [[Groschen]] Hauszins, die damalige [[Grundsteuer (Deutschland)|Grundsteuer]], zahlte. Ab 1674 wird der Müller laufend gemahnt, die Wipperaller von Pflanzenwuchs freizuhalten und 1709 dafür ernsthaft verwarnt. 1850 brannte die Mühle nieder und wurde 50 Meter weiter südlich an der heutigen Stelle wieder aufgebaut. 1936 wurde die Mühle stillgelegt. Elektrisch betriebene Mühlen waren profitabler. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] töteten 1945 ehemalige [[Displaced Person|Zwangsarbeiter]] den letzten Müller nahe seiner Mühle, als sie plünderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brackstedter Mühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Hindemith: &amp;#039;&amp;#039;Brechtorfer Wippermühle klappert längst nicht mehr&amp;#039;&amp;#039; in: [[Braunschweiger Zeitung|Wolfsburger Nachrichten]] vom 12. Oktober 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.47352|EW=10.87255|dim=100|type=building|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wippermuhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wolfsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1366]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Mühle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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