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	<title>Wipkingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wipkingen&amp;diff=396857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sabine Hagmann am 23. Februar 2026 um 12:58 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-23T12:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Quartier von Zürich&lt;br /&gt;
|NAME_ORT=Wipkingen&lt;br /&gt;
|WAPPENLINK=CHE Wipkingen COA.svg&lt;br /&gt;
|KREIS=10&lt;br /&gt;
|JAHRE=seit 1893/1934&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=16734&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER=2024-12-31&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=2.11&lt;br /&gt;
|BFS=261-102&lt;br /&gt;
|PLZ=8037&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=47.39267&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|681.900|249.660||koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LON_DEG=8.523429&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|681.900|249.660||koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|HÖHE-PRÄFIX=Ø&lt;br /&gt;
|HÖHE=431&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=Karte Quartier Wipkingen.png&lt;br /&gt;
|BILD-QUARTIERKARTE=Karte Quartier Wipkingen 2025.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wipkingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteile der Stadt Zürich|Quartier]] der Stadt [[Zürich]]. Die ehemals selbständige Gemeinde Wipkingen wurde 1893 eingemeindet und bildet heute zusammen mit [[Höngg]] den [[Kreis 10 (Stadt Zürich)|Kreis 10]]. Sein [[zürichdeutsch]]er Name ist &amp;#039;&amp;#039;Wi(c)kinge&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZSNB&amp;quot;&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/7073566/zhnb &amp;#039;&amp;#039;Wipkingen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Siedlungsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Publiziert auf &amp;#039;&amp;#039;ortsnamen.ch&amp;#039;&amp;#039;, dem Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung (abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;November 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Gallmann |Titel=Zürichdeutsches Wörterbuch |Auflage=1. |Verlag=Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2009 |ISBN=978-3-03823-555-2 |Seiten=671}}&amp;lt;/ref&amp;gt; daneben auch &amp;#039;&amp;#039;Wipchinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZSNB&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Gold ein schwarzes Hufeisen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wipkinger Wappen erscheint zuerst um 1670 in einer Gemeindescheibe, hier ist das Hufeisen stahlfarben (grau) gehalten.&lt;br /&gt;
1693 ist das Hufeisen dann schwarz dargestellt, überhöht durch das rote Kreuz der Probstei Grossmünster. Im 18. Jahrhundert wurden teilweise andere Wappenformen mit einem Hauszeichen oder Tatzenkreuz verwendet. Ab etwa 1837 setzte sich das schwarze Hufeisen im goldenen Feld als Gemeindewappen durch, mit der Eingemeindung von 1893 wurde es zum Quartierwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Zürich-Wipkingen-Inlandflüge-LBS MH01-007755.tif|mini|Luftbild von Walter Mittelholzer (1934), mit reformierter (unten) und katholischer (Mitte) Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Zürich-Wipkingen, Post-Inlandflüge-LBS MH01-007131.tif|mini|links|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] (1932), damaliges Kirchgemeindehaus (von Vogelsanger &amp;amp; Maurer; zukünftig als «Haus der Diakonie» genutzt) und Reste des Bauerndorfs (später der Rosengartenstrasse zum Opfer gefallen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name «Wipkingen» geht auf den aus dem Ortsnamen erschliessbaren alemannischen Siedlungsgründer &amp;#039;&amp;#039;Wibicho&amp;#039;&amp;#039; zurück. Der Ortsname findet sich erstmals im Jahr 881 als &amp;#039;&amp;#039; Wibichinga&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, als Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl der Dicke]] das Lehen des [[Fraumünster]]s seinem Getreuen Wolfgrim vergab. Er bedeutet ursprünglich «Siedlung der Leute des Wibicho».&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZSNB&amp;quot; /&amp;gt; Heute erinnert die Wibichstrasse im oberen Teil des Quartiers an Wibicho.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der wenigen erhaltenen Häuser aus der Zeit als Bauerndorf ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Trotte (Zürich)|Alte Trotte]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Wipkingen 1892.png|mini|Die Gemeinde innerhalb des Bezirks Zürich vor der Eingemeindung 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spielweg01.JPG|mini|Spielweg: Künstlerhaus der Stadt Zürich, Baujahr 1924–25]]&lt;br /&gt;
1893 wurden die Gemeinde Wipkingen und zehn weitere selbständige Gemeinden Teil der Stadt Zürich. Die Stadt und die neuen elf Gemeinden wurden in fünf Stadtkreise (I bis V) eingeteilt. Wipkingen bildete zusammen mit [[Oberstrass (Stadt Zürich)|Oberstrass]] und [[Unterstrass (Stadt Zürich)|Unterstrass]] den &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis IV&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einteilung der ursprünglichen fünf Stadtkreise wurde 1913 revidiert, und es wurden durch die Dreiteilung des Stadtkreises III und die Zweiteilung des Stadtkreises V neu acht Stadtkreise (1 bis 8) gebildet. Dadurch wurde der Kreis IV umnummeriert, und Wipkingen lag neu im &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis 6&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zweiten Eingemeindung von 1934 kamen acht weitere Gemeinden zur Stadt hinzu, welche in den neuen Stadtkreisen 9 bis 11 zusammengefasst wurden, während die &amp;#039;&amp;#039;alten&amp;#039;&amp;#039; Stadtkreise bis auf zwei Ausnahmen unverändert gelassen wurden: die &amp;#039;&amp;#039;neue Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; [[Witikon]] wurde dem bereits bestehenden Kreis 7 zugeordnet, als einzige der &amp;#039;&amp;#039;alten Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; musste Wipkingen den Kreis wechseln und wurde zusammen mit Höngg dem neuen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis 10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Fritz Bäumle reformierter Pfarrer in Wipkingen. 1941 stimmte eine von ihm und dem [[Seebach (Stadt Zürich)|Seebacher]] Pfarrer [[Paul Vogt (Pfarrer)|Paul Vogt]] einberufene Versammlung einstimmig für den kritischen Umgang mit [[Nationalsozialistische Propaganda|Nazi-Propaganda]] in der Schweiz und gegen die Zensur an [[Karl Barth]] und [[Arthur Frey (Politiker)|Arthur Frey]]. Bis 1945 versammelten sich sieben Mal zwischen 400 und 500 protestantische Theologen in Wipkingen und berieten Flüchtlingshilfe und die Haltung zum Krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul-Émile Dentan |Titel=Impossible de se taire – Des protestants suisses face au nazisme |Verlag=Éditions Labor et Fides |Ort=Genève |Datum=2000 |ISBN=2-8309-0988-7 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung des Quartiers ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
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PlotArea   = left: 60 bottom: 30 top: 20 right: 20&lt;br /&gt;
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  bar: 1930 text: 1930&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Statistik &amp;amp; Daten: Wipkingen&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/kreise-und-quartiere/kreis-10/wipkingen.html |titel=Wipkingen |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Limmat - Zürich Wipkingen-Höngg IMG 5852.JPG|mini|Die [[Limmat]] in Wipkingen, [[Höngg]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Waidberg]], hoch über dem Zentrum von Wipkingen, befindet sich das [[Stadtspital Waid]] –&amp;amp;nbsp;eines von zwei städtischen Spitälern in Zürich&amp;amp;nbsp;– welches für die Versorgung des Nordwestens der Stadt verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche Zentrum von Wipkingen erstreckt sich vom Wipkingerplatz am rechten [[Limmat]]ufer ([[Letten (Stadt Zürich)|Letten]]) über die Röschibachstrasse hinauf zur Nordbrücke, wo sich der [[Bahnhof Zürich Wipkingen|Bahnhof Wipkingen]] befindet. Der Bau der neuen [[Hardbrücke]] und der Ausbau selbiger zur &amp;#039;&amp;#039;provisorischen&amp;#039;&amp;#039; Westtangente (1982) teilen das Quartier seitdem in zwei Hälften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Bucheggplatz - Rosengartenstrasse IMG 2168.JPG|mini|links|Bucheggstrasse, Ansicht vom Bucheggplatz vor der Spurreduktion talwärts im 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute tangiert die [[Verkehrsbetriebe Zürich#Tram|Tramlinie]] 13 das Quartier nur noch am südöstlichen Rand. Vor dem Bau der Hardbrücke führte die Tramlinie 4 vom Wipkingerplatz, welcher heute noch von der 13 bedient wird, durch die Röschibachstrasse zur Nordbrücke. Der Ast musste aufgegeben werden, da die vierspurige Hardbrücke den Raum einnimmt, wo der weite Gleisbogen in die Röschibachstrasse lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterschliessung des Quartiers verrichten die [[Trolleybus Zürich|Trolleybuslinien 33, 46 und 72]], welche über die wichtigsten Strassenachsen (Rosengartenstrasse/Hardbrücke und Nordstrasse/Rotbuchstrasse) verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipkingen Bahneinschnitt.jpg|mini|hochkant|Bahneinschnitt Wipkingen bei Beginn der Bauarbeiten für die Überdeckung nach 143 Jahren Einschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quartier besitzt mit dem [[Bahnhof Zürich Wipkingen|Bahnhof Wipkingen]] einen [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-[[Haltepunkt]] an einer der ältesten Bahnlinien der Schweiz, der 1856 von der [[Schweizerische Nordostbahn|NOB]] eröffneten Bahnstrecke [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich]]–[[Oerlikon]] (mit Fortsetzung nach Winterthur). Allerdings fuhren während der ersten 75 Jahre die Züge nur vorbei – der Bahnhof wurde erst im 1932 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wipkingen.net/wp-content/uploads/Der-anderer-geliebte-Einschnitt.pdf Der Bahneinschnitt in der Geschichte] (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnhof wird seit der Eröffnung des [[Weinbergtunnel]]s nur noch von den Zügen der S24 der [[S-Bahn Zürich]] bedient. Bis 1989 verfügte Wipkingen mit dem [[Bahnhof Zürich Letten|Bahnhof Letten]] an der Grenze zu [[Unterstrass (Stadt Zürich)|Unterstrass]] über einen zweiten Bahnhof, an der damaligen Bahnlinie Zürich–Stadelhofen–Rapperswil. Mit der Eröffnung des [[Hirschengrabentunnel]]s wurde die Bahnlinie aufgehoben und der Bahnhof geschlossen; das Gebiet ist seither für Zürcher Verhältnisse vergleichsweise schlecht erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Hanglage Wipkingens verlaufen die Hauptachsen des Verkehrs in Ost-West-Richtung. Hoch ist das Verkehrsaufkommen darum auf den wenigen hangaufwärts führenden Hauptstrassen; dies sind die Achsen [[Kornhausbrücke (Zürich)|Kornhausbrücke]]–Rötelstrasse–[[Bucheggplatz]] am Ostrand des Quartiers sowie die sogenannte [[Westtangente Zürich|Westtangente]] über die [[Rosengartenstrasse]], welche das Quartier (wie auch die Quartiere Unterstrass, Hard und Wiedikon) nach ihrem Ausbau im 1982 bis ins Jahr 2009 massiv belastete und das Quartier komplett teilt. Diese Westtangente verband als Provisorium die in die Stadt hineingebauten Autobahnäste [[A1 (Schweiz)|A1L]], A1H/[[A3 (Schweiz)|A3]] und A3W miteinander, weil eine Fehlplanung aus den Fünfzigerjahren&amp;lt;ref&amp;gt;Westumfahrung Zürich: [http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/die_vorlaeufige_korrektur_einer_fehlplanung_1.2432581.html &amp;#039;&amp;#039;Die vorläufige Korrektur einer Fehlplanung – Vor über 50 Jahren erfunden, prägt das Strassen-Ypsilon die Verkehrspolitik in Zürich bis heute.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 20. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Verknüpfung dreier Autobahnen mitten mit dem [[Zürcher Expressstrassen-Y]] in der Stadt vorgesehen hatte, das aber nur teilweise realisiert wurde. Bei der Eröffnung des Üetlibergtunnels und damit eines Autobahnrings um die Stadt wurden 2009 die Spuren der Westtangente auch in Wipkingen reduziert, um den Durchgangsverkehr auf den Autobahnring zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
In Wipkingen gibt es folgende Kirchgemeinden, Kirchen und kirchliche Zentren:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zum Folgenden: Robert Schönbächler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Gotteshäuser der Stadt Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Neujahrsblatt Industriequartier/Aussersihl. Zürich 2013, S. 105–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reformierte Kirche Wipkingen.jpeg|mini|hochkant|Die [[reformierte Kirche Wipkingen]] thront über der stark befahrenen Rosengartenstrasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich|evangelisch-reformierte]] Kirchgemeinde Wipkingen besass zwei Kirchen. Von der heutigen Kirchgemeinde Zürich wird nur noch die Kirche Letten genutzt; die Kirche Wipkingen wird derzeit für schulische Zwecke umgenutzt (Eröffnung 2026/27).&lt;br /&gt;
* Die [[Reformierte Kirche Wipkingen|&amp;#039;&amp;#039;Kirche Wipkingen&amp;#039;&amp;#039;]] steht an der Wibichstrasse in der Quartiersilhouette gut sichtbar. Sie wurde 1908–1909 von Jacques Kehrer und Charles Conrad erbaut und ersetzte die Vorgängerkirche, die dem wachsenden Verkehr der heutigen Rosengartenstrasse weichen musste.&lt;br /&gt;
* Im [[Letten (Stadt Zürich)|Wohnquartier Letten]] steht an der Imfeldstrasse die &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche Letten]]&amp;#039;&amp;#039;, welche 1954–1955 Max Aeschlimann und Armin Baumgartner im [[Landistil|Landi-Stil]] erbauten.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls der reformierten Kirchgemeinde gehört das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Kirchgemeindehaus Wipkingen&amp;#039;&amp;#039;, welches 1930–1932 vom Architekturbüro [[Vogelsanger und Maurer]] erbaut wurde und als [[Hochhäuser in Zürich|erstes Hochhaus]] der Stadt Zürich gilt. Seit Dezember 2008 befindet sich hier auch das Zentrum für [[Einwanderung|Migrationskirchen]]. Eine Volksabstimmung, die 2024 stattfand, ermöglicht die Gesamterneuerung der Liegenschaft, die anschliessend als &amp;#039;&amp;#039;Haus der Diakonie&amp;#039;&amp;#039; genutzt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholische Kirche]] ist mit der Kirchgemeinde Guthirt im Quartier vertreten:&lt;br /&gt;
* Die [[Guthirt (Zürich-Wipkingen)|&amp;#039;&amp;#039;Kirche Guthirt&amp;#039;&amp;#039;]] wurde in den Jahren 1922–1923 vom Architekten und späteren Stadtrat [[Anton Higi]] (1885–1951) erbaut und steht an der Guthirtstrasse 3. Der Glockenfachmann [[Stefan Mittl]] bezeichnete in der [[NZZ]] am 6. Juli 2007 das Geläut der Guthirt-Kirche in Wipkingen zusammen mit einer weiteren Kirche als seinen Favoriten unter den wohlklingendsten Geläuten im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orthodoxe Kirchen in Griechenland|griechisch-orthodoxe Kirche]] hat ihre Zürcher Kirche in Wipkingen:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche Agios&amp;#039;&amp;#039; [[Demetrios von Thessaloniki|Dimitrios]] befindet sich im Wohnquartier Letten und steht an der Rousseaustrasse. Sie wurde in den Jahren 1983–1985 vom Architekten Marcel Ferrier erbaut und durfte aufgrund von Einsprachen äusserlich nicht dem traditionellen Bild einer orthodoxen Kirche entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
In Wipkingen sind zwei Kunsträume angesiedelt. Die Bahnhofsräume, bereits seit 2018 für Kulturveranstaltungen genutzt, wurden 2021 von einem Verein übernommen, der dort den Offspace &amp;#039;&amp;#039;Wartsaal Wipkingen&amp;#039;&amp;#039; betreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wartsaal-wipkingen.ch/ |titel=Wartsaal Wipkingen – Der Schauplatz im Quartier |sprache=de-CH |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Maria Bill, Antonia Hersche und Regula Weber gründeten 2019 den nahegelegenen Ausstellungsraum &amp;#039;&amp;#039;nano – Raum für Kunst&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nano-raumfuerkunst.ch/ |titel=nano - Raum für Kunst |sprache=de |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer finden in Wipkingen jeweils mehrere [[Freiluftkino|Open-Air-Kinos]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://roeschi.ch/ |titel=Röschi-Kino Wipkingen |sprache=de-DE |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmfluss.ch/ |titel=FILMFLUSS |sprache=de |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Quartierfeste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landenbergfest.ch/ |titel=Landenbergfest |sprache=de-CH |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Musikfestivals&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openairwipkingen.ch/ |titel=2025 - Openair Wipkingen |sprache=de |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; statt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Zürich wertete das Areal am Limmatufer zwischen [[Wipkingerbrücke]] und Ampèrestrasse zu einem Stadtpark auf, der am 18. Juni 2004 offiziell als &amp;#039;&amp;#039;Kattunpark&amp;#039;&amp;#039; (von franz. &amp;#039;&amp;#039;coton&amp;#039;&amp;#039; = [[Baumwolle]], in Anlehnung an das frühere Baumwollgewerbe im Quartier) eingeweiht wurde. Der von der Strassenbenennungskommission vorgeschlagene Name stiess bei der Bevölkerung jedoch auf Ablehnung, weshalb der Park seit dem 15. Dezember 2004 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Wipkingerpark&amp;#039;&amp;#039; heisst. Er wird im Sommer rege benützt und erweitert das Gemeinschaftszentrum GZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;Waidberg&amp;#039;&amp;#039; lässt sich mit Ausnahme der Stadtkreise 11 und 12 die ganze Stadt in Richtung See und Berge überblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Studer (Politiker)|Heinrich Studer]] (1815–1890), Unternehmer, Bankmanager und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Rütschi#Salomon Rütschi-Bleuler|Salomon Rütschi-Bleuler]] (1817–1891), Seidenfabrikant, Lokalpolitiker, Gönner&lt;br /&gt;
* [[Rütschi#Alfred Fortunatus Rütschi|Alfred Rütschi]] (1868–1929), Seidenfabrikant, Kunstförderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Bösch: &amp;#039;&amp;#039;Wipkingen: Seine Kirchen im Laufe der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Römisch-Katholisches Pfarramt Guthirt, Zürich 1983.&lt;br /&gt;
* Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: &amp;#039;&amp;#039;Damals: Wipkingen – ein Bilderbogen.&amp;#039;&amp;#039; Wibichinga, Zürich 2023, ISBN 978-3-7575-3707-4.&lt;br /&gt;
* Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: &amp;#039;&amp;#039;Café Letten – Ein Lesebuch. Eine Zeitreise durch den Letten.&amp;#039;&amp;#039; Wibichinga, Zürich 2015, ISBN 3-9523149-3-5.&lt;br /&gt;
* Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: &amp;#039;&amp;#039;Glockengeläut: Vom Kilchli zur Kirche Wipkingen.&amp;#039;&amp;#039; Wibichinga, Zürich 2009, ISBN 978-3-9523149-2-0.&lt;br /&gt;
* Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: &amp;#039;&amp;#039;Wipkingen: Vom Dorf zum Quartier.&amp;#039;&amp;#039; Wibichinga, Zürich 2006, ISBN 3-9523149-0-0.&lt;br /&gt;
* Conrad Escher, Rudolf Wachter: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Wipkingen.&amp;#039;&amp;#039; [[Orell Füssli]], Zürich 1917.&lt;br /&gt;
* Jakob Frei: &amp;#039;&amp;#039;Wipkingen einst und heute: Eine Quartierchronik.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinnützige Gesellschaft Wipkingen, Zürich 1981 ([http://www.wipkingen.net/WipkingenEinstundHeute.htm online]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|3134|Autor=Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* Ursina Jakob, Daniel Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Lebensräume Wipkingen: Geschichte eines Zürcher Stadtquartiers 1893–1993.&amp;#039;&amp;#039; [[Chronos Verlag (Schweiz)|Chronos]], Zürich 1993, ISBN 3-905311-19-4 ([http://www.wipkingen.net/Lebensrauemewipkingen/lebensraumewipkingen.htm online]).chaft Wipkingen, Zürich 1981 ([http://www.wipkingen.net/WipkingenEinstundHeute.htm online]).&lt;br /&gt;
* Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Quartierspiegel Wipkingen.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2015 ([https://e-gov.stadt-zuerich.ch/epaper/PRD/SSZ/QS/Quartierspiegel_102-Wipkingen_2015_output/web/flipviewerxpress.html online lesen]).&lt;br /&gt;
* Annabeth Schallenberg: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder: Begegnungen im Käferberg.&amp;#039;&amp;#039; Wibichinga, Zürich 2007, ISBN 978-3-9523149-1-3.&lt;br /&gt;
* Emil Siegfried: &amp;#039;&amp;#039;Plaudereien über Alt-Wipkingen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Zürich 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wipkingen.net/ Quartierverein Wipkingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Quartiere der Stadt Zürich}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zürich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4109078-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 881]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sabine Hagmann</name></author>
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