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	<title>Wipfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:38:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wipfeld&amp;diff=292798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm: /* Gemeindegliederung */</title>
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		<updated>2026-01-22T16:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindegliederung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wipfeld COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/55/16/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/10/41/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wipfeld in SW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schweinfurt&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Schwanfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 201&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97537, [[St. Ludwig (Wipfeld)|97509]]&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09384&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09678196&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WPF&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;97537 Wipfeld&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wipfeld.de/ wipfeld.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Blesch&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[CSU]]/Unabhängige Wähler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wipfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Schweinfurt]] und ein Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Schwanfeld]]. Der gleichnamige [[Hauptort]] ist ein [[Weinort]] im [[Franken (Weinanbaugebiet)|Anbaugebiet Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Wipfeld liegt im [[Obereisenheim-Wipfelder Maintal]] rechts des [[Main]]s bei Flusskilometer 317,2 am südöstlichen Ende des [[Landkreis Schweinfurt|Landkreises Schweinfurt]]. Die höchste Erhebung ist mit 315&amp;amp;nbsp;Metern der Speiersberg. Die Gemarkung des Ortes beträgt 521 Hektar, davon sind 85 Hektar mit Reben bepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis liegen die beiden größeren Städte [[Schweinfurt]] (15&amp;amp;nbsp;km) und [[Würzburg]] (27&amp;amp;nbsp;km). Nach [[Werneck]] und [[Volkach]] sind es 10 und nach [[Gerolzhofen]] 15&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch liegt Wipfeld am nördlichen Rand der [[Wipfeld-Prichsenstädter Störungszone]]. Dabei handelt es sich um eine herzynisch streichende, tektonische Verwerfung. Sie weicht von den typischen geologischen Lagerungsverhältnissen Unterfrankens ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Waigolshausen]], [[Röthlein]], [[Kolitzheim]], [[Eisenheim]] und [[Schwanfeld]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipfeldwinterwiki.jpg|mini|Blick auf Wipfeld im Winter (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottesdienstfollinaplatzwipfeld.jpg|mini|Gottesdienst am Follinaplatz mit Blick auf das Kloster St. Ludwig (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottensdienstwipfeld.jpg|mini|Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Johannis (2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipfelder Mainaue St Ludwig P1180534.jpg|mini|Fähre Wipfeld vom Mainufer aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Wipfeld hat zwei [[Gemeindeteil]]e:&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Wipfeld |val=1779 |abruf=2021-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=78440862772 |objekt=Gemeinde Wipfeld |abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St. Ludwig (Wipfeld)|St. Ludwig]] (Kloster)&lt;br /&gt;
* Wipfeld ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Wipfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 5,226&amp;amp;nbsp;km² und ist in 1904 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2744,82&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091014 |titel= Gemarkung Wipfeld (091014) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegt der Gemeindeteil [[St. Ludwig (Wipfeld)|St. Ludwig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/qLNRf |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeindeteil St. Ludwig liegt am linken Mainufer und kann mit der Mainfähre erreicht werden. Dort befinden sich fünf Schwefelheilquellen, die um 1800 entdeckt wurden. Sie bildeten die Grundlage für den Kurbetrieb des &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsbades&amp;#039;&amp;#039; von 1811 bis 1901. Danach wurde das Benediktinerkloster ausgebaut und ein Gymnasium eingerichtet. Heute befindet sich dort das Antonia-Werr-Zentrum, eine heilpädagogische Jugendhilfeeinrichtung für Mädchen und junge Frauen in der Trägerschaft der [[Dienerinnen der hl. Kindheit Jesu|Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu vom dritten Orden des heiligen Franziskus]] in Oberzell. Mainabwärts liegt der Gemeindeteil [[Schloss Klingenberg (Wipfeld)|Schloss Klingenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipfeld 1847.jpg|mini|Wipfeld 1847]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wipfeld am 21. April 918, als der Freisinger Bischof [[Dracholf]] den Ort dem Kloster Schwarzach schenkte. Die Namensherkunft ist ungeklärt; als Bestimmungswort wird der Personenname &amp;#039;&amp;#039;Wipo&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wippo&amp;#039;&amp;#039; angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende des 14. Jahrhunderts hatte ein [[Zentgericht|Centgericht]] seinen Sitz im Ort. 1737 wurde der Gemeinde das Marktrecht verliehen. Die Entdeckung von fünf Heilquellen auf der linken Mainseite Ende des 18. Jahrhunderts führte zum Bau des Ludwigsbades, das nach dem Verkauf an die Benediktiner ab 1901 zum Kloster St. Ludwig ausgebaut wurde. Mit [[Conrad Celtis]] und [[Eulogius Schneider]] stammten zwei markante Persönlichkeiten aus diesem kleinen Weinort. Von 1987 bis 1995 war Wipfeld Modellgemeinde der Städtebaulichen Dorferneuerung sowie Modellvorhaben für den Forschungsbereich städtebauliche Erneuerung von Dörfern und Gemeindeteilen des experimentellen Wohnungs- und Städtebaus beim Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Der sehenswerte Ortskern mit zahlreichen historischen Gebäuden ist entlang des Celtis-Rundwegs zu erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Daten der jüngeren Vergangenheit waren:&lt;br /&gt;
* 1938–1952 Bau von Schleuse und Staustufe&lt;br /&gt;
* 1956 Schulneubau auf dem Kirchberg&lt;br /&gt;
* 1957 Bau der Wasserversorgung&lt;br /&gt;
* 1963 Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu erwerben Kloster St. Ludwig&lt;br /&gt;
* 1965 Beginn der Flurbereinigung&lt;br /&gt;
* 1969 Beginn der Weinbergsumlegung zur Lage &amp;#039;&amp;#039;Wipfelder Zehntgraf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1973 Bau der Kelterstation&lt;br /&gt;
* 1980 Wipfeld und Schwanfeld gründen eine Verwaltungsgemeinschaft&lt;br /&gt;
* 1980 Wipfeld erhält ein Gemeindewappen&lt;br /&gt;
* 1980 Inbetriebnahme der Kläranlage (Zweckverband Stammheimer Gruppe)&lt;br /&gt;
* 1984 Absturz eines Kampfflugzeugs der britischen Streitkräfte bei Wipfeld&lt;br /&gt;
* 1986 Inbetriebnahme einer neuen Motorwagenfähre&lt;br /&gt;
* 1987 Wipfeld wird Modellgemeinde der städtebaulichen Dorferneuerung&lt;br /&gt;
* 1996 Die Kommunen Follina (Italien) und Wipfeld besiegeln eine Gemeindepartnerschaft&lt;br /&gt;
* 1997 Zehntgrafenweinweg und -laube sowie der Celtis-Rundweg werden eröffnet&lt;br /&gt;
* 2002 Wipfeld ist Drehort der TV-Sendung &amp;#039;&amp;#039;Junger Wein und alte Lieder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003 Einweihung des Antonia-Werr-Zentrums nach dem Um- und Ausbau&lt;br /&gt;
* 2009 Das Literaturhaus mit Literaturmuseum wird eröffnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Die überwiegende Mehrheit der Wipfelder ist römisch-katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey  value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:550 height:200&lt;br /&gt;
PlotArea   = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:1200&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey  increment:250 start:0&lt;br /&gt;
ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:50  start:0&lt;br /&gt;
BackgroundColors = canvas:sfondo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar:1939 text:1939&lt;br /&gt;
  bar:1950 text:1950&lt;br /&gt;
  bar:1987 text:1987&lt;br /&gt;
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  bar:1995 text:1995&lt;br /&gt;
  bar:1999 text:1999&lt;br /&gt;
  bar:2002 text:2002&lt;br /&gt;
  bar:2005 text:2005&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:barra width:40 align:center&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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  bar:1987 from:0 till: 1027&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  bar:1939 at:  792 fontsize:M text:  792 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
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  bar:1987 at: 1027 fontsize:M text: 1027 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:1991 at: 1159 fontsize:M text: 1155 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:1995 at: 1179 fontsize:M text: 1179 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
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  bar:2002 at: 1180 fontsize:M text: 1180 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2005 at: 1142 fontsize:M text: 1142 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2010 at: 1109 fontsize:M text: 1109 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
  bar:2015 at: 1057 fontsize:M text: 1057 shift:(2,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:M pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Einwohner auf dem Gebiet der Gemeinde Wipfeld&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1088 auf 1068 um 20 Einwohner bzw. um 1,8 %. 1995 hatte die Gemeinde 1179 Einwohner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: BayLfStat&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Tobias Blesch (CSU/Unabhängige Wähler) ist seit 1. Mai 2014 [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]; dieser wurde am 15. März 2020 bei einer Wahlbeteiligung von 70,4 % mit 84,3 % der Stimmen wieder gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat neben dem Ersten Bürgermeister zwölf Mitglieder. Bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl am 15. März 2020]] lag nur der gemeinsame Wahlvorschlag von CSU und Unabhängigen Wählern vor, dessen zwölf Bewerber mit den meisten Einzelstimmen somit für 2020 bis 2026 den Gemeinderat bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_UF/Wahl-2020-03-15/09678196/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_110_Gemeinde_Gemeinde_Wipfeld.html Gemeinderatswahl 2020], abgerufen am 6. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Amtszeit 2014 bis 2020 war die CSU mit sieben Mandaten und die Wählergruppe mit fünf Mandaten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Rot ein silberner Wellenpfahl, [[beseitet]] von den silbernen Großbuchstaben CI im Spiegelbild, darüber je ein sechsstrahliger silberner Stern.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     =&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Es wurde in Anlehnung an das [[Signatur (Kunst)|Dichterwappen]] des in Wipfeld geborenen [[Conrad Celtis]] gestaltet. Die Gemeinde führt das Wappen seit 1978. Es wurde vom Grafiker [[Ossi Krapf]] geschaffen. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Follina panorama.jpg|mini|Italienische Partnerstadt Follina]]&lt;br /&gt;
Mit der Gemeinde [[Follina (Venetien)|Follina]] in [[Italien]] besteht eine [[Gemeindepartnerschaft]]. Der Ort liegt im [[Prosecco]]-Gebiet zwischen [[Valdobbiadene]] und [[Vittorio Veneto]] etwa auf halber Strecke. Follina hat einen gut erhaltenen mittelalterlichen Ortskern und ein Zisterzienserkloster aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Das Literaturhaus Wipfeld im ehemaligen Baderhaus enthält eine Ausstellung über das literarische Schaffen der Söhne der Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturhaus-wipfeld.de/ literaturhaus-wipfeld.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Wipfeld}}&lt;br /&gt;
* Über dem Ort steht die [[St. Johannes der Täufer (Wipfeld)|katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer]], deren Langhaus in den Jahren 1786/87 errichtet wurde. Der Chorraum wurde bereits 1615 erbaut. Der Turm stammt aus dem Jahre 1599 und ist ein [[Julius-Echter-Turm]]. Die klassizistische Innenausstattung der Kirche stammt von [[Materno Bossi]].&lt;br /&gt;
* Die Klosterkirche zur Heiligen Familie in St. Ludwig wurde in den Jahren 1906–09 erbaut und ist im [[Beuroner Kunstschule|Beuroner Stil]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
* Das ehemalige Würzburger Amtshaus mit Treppengiebel am Marktplatz wurde 1580–1583 unter [[Julius Echter von Mespelbrunn]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Das Rathaus mit [[Fachwerkhaus|Fachwerk]], [[Altane]] und [[Walmdach]] wurde 1727 erbaut.&lt;br /&gt;
* Das Pfarrhaus entstand wohl am Ende des 17. Jahrhunderts und wurde am Aufgang zur Pfarrkirche errichtet. Das persönliche Wappen des Heidenfelder Propstes [[Albert Hoch]] wurde am Gebäude angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Wipfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Der [[FC Wipfeld]] wurde 1921 gegründet. Der Vereinsbetrieb umfasst die Sportarten Fußball, Korbball und Leichtathletik.&lt;br /&gt;
* Der Musikverein Wipfeld e.&amp;amp;nbsp;V. wurde 1967 gegründet und widmet sich der Pflege der örtlichen Blasmusik.&lt;br /&gt;
* Der Weinbauverein Wipfeld e.&amp;amp;nbsp;V. vertritt die Interessen der ansässigen Winzer und fördert den [[Weintourismus]].&lt;br /&gt;
* Der Gesangsverein Liederkranz Wipfeld e.&amp;amp;nbsp;V. widmet sich dem Gesang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Auf dem linksmainischen Gemarkungsgebiet erstreckt sich auf 72 [[Hektar]] Wiesengelände das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wipfelder Mainaue bei St. Ludwig]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Traditionsreiche Weinfeste sind die Weinbergswanderung an Christi Himmelfahrt, das Promenadenweinfest Ende Juni sowie das Straßenweinfest um Mariä Himmelfahrt. Die Pfarrjugend veranstaltet traditionell ein jährliches Johannisfeuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Wipfeld besteht eine Zweigstelle der [[Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife - Wiesentheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wipfeld St. Johannes der Täufer 002.jpg|mini|hochkant|Um die Johanneskirche wird ebenfalls Weinbau betrieben]]&lt;br /&gt;
Wipfeld ist heute bedeutender Weinbauort im [[Franken (Weinanbaugebiet)|Anbaugebiet Franken]]. Eine [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] existiert um das Dorf, der Wein wird seit dem Jahr 1971 unter dem Namen Wipfelder Zehntgraf vermarktet. Die Bezeichnung Zehntgraf resultiert aus der historisch irrtümlichen Verbindung des Flurnamens Zehntlein mit dem [[Zentgericht]]. Wipfeld ist Teil des [[Bereich Volkacher Mainschleife|Bereichs Volkacher Mainschleife]], bis 2017 waren die Winzer im Bereich [[Maindreieck]] zusammengefasst. Die Muschelkalkböden um Wipfeld eignen sich ebenso für den Anbau von Wein, wie die Lage in der Maingauklimazone, die zu den wärmsten Deutschlands gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit dem [[Frühmittelalter]] betreiben die Menschen um Wipfeld Weinbau. Die [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedler brachten wohl im 7. Jahrhundert die Rebe mit an den Main. Erstmals erwähnt wurde der Weinbau im Jahr 1244. Im Mittelalter gehörte die Region zum größten zusammenhängenden Weinbaugebiet im Heiligen Römischen Reich. Die Menschen betrieben zumeist Nebenerwerbsweinbau zur [[Subsistenzwirtschaft|Selbstversorgung]], gleichzeitig bildeten sich bereits Exportzentren insbesondere entlang des Maines heraus. Die Wipfelder boten ihre Weine auf dem Markt im nahen [[Volkach (Volkach)|Volkach]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau erlebte nach der [[Säkularisation]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen umfassenden Niedergang. Vor allem klimatisch weniger begünstige Lagen gab man vollständig auf. Zusätzlich erschwerte das Aufkommen von Schädlingen wie der [[Reblaus]] den Anbau. Konsolidieren konnte sich die Weinbauregion Franken erst wieder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Einsatz von Düngern und verbesserte Anbaumethoden hatten dazu ebenso beigetragen wie die Organisation in Genossenschaften und die [[Flurbereinigung]] der 1970er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinkultur prägt heute den Jahresablauf in dem Maindorf. Der 3,3&amp;amp;nbsp;Kilometer lange Zehntgrafen-Weinweg informiert seit 1997 über alles Wissenswerte rund um den Wein und zieht insbesondere Ausflugstouristen an. An der Kirchbergsteige befindet sich einer der ältesten Weinberge Deutschlands, der noch mit dem [[Gemischter Satz|gemischten Satz]] bepflanzt ist. Mitte August veranstalten die Wipfelder ein [[Weinfest|Straßenweinfest]], daneben haben während der Frühlings- und Sommermonate die Weingüter als [[Heckenwirtschaft]]en geöffnet. In den Betrieben werden vor allem Weißweinsorten ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Weinlage&amp;lt;ref&amp;gt;Regierung von Unterfranken: {{Webarchiv |url=https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/assets/7/4/die_weinbergslagen_in_bayern_-_gegliedert_nach_bereichen.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Weinbergslagen in Bayern gegliedert nach Bereichen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180728035639 |archiv-bot=2023-02-15 22:24:41 InternetArchiveBot}}, PDF-Datei, abgerufen am 16. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Größe 1976 !! Größe 1993&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Größe 2019 !! Himmelsrichtung !! Hangneigung !! Hauptrebsorten !! Großlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zehntgraf || 55 ha || 100 ha || 113 ha || Süden || 10–30 % || [[Müller-Thurgau]], [[Silvaner]] || [[Volkacher Kirchberg]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Durch die Gemarkung Wipfeld fließt der Main. Bei Flusskilometer 317 befindet sich der kleinste Binnenhafen Bayerns.&lt;br /&gt;
* Die Mainfähre verbindet Wipfeld mit dem Gemeindeteil St. Ludwig.&lt;br /&gt;
* Der [[Main-Radweg]] führt durch die Gemeinde.&lt;br /&gt;
* In der Gemarkung liegt die Staustufe mit Wasserkraftwerk sowie eine Schiffsschleuse. Das Kraftwerk mit zwei Kaplan-Turbinen ging 1951 in Betrieb. Bei einer Fallhöhe von 3,2 bis 4,3 Meter kommt es auf insgesamt 2900 Kilowatt Leistung. Die Jahresstromerzeugung entspricht dem Bedarf von über 5700 Durchschnittshaushalten. Betreiber der von der Rhein-Main-Donau AG errichteten Anlage ist Uniper.&lt;br /&gt;
* Der 1. Motoryachtclub Nürnberg e.&amp;amp;nbsp;V. unterhält in Wipfeld bei Flusskilometer 316,7 einen Sportboothafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Die Von-Pelkhoven-Schule im Antonia-Werr-Zentrum ist eine Schule zur Erziehungshilfe und zur Lernförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Amtliches Mitteilungsblatt der Gemeinde ist das &amp;#039;&amp;#039;Wipfelder Amtsblatt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Celtis]] (1459–1508), deutscher [[Humanist]] und [[Dichter]]&lt;br /&gt;
* [[Eulogius Schneider]] (1756–1794), [[Franziskaner (OFM)]], [[Jakobiner]] und [[Religionsphilosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Klüpfel]] (1733–1811), bedeutender katholischer Theologieprofessor der Aufklärung&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Müller (Beamter)|Nikolaus Müller]] (1758–1833), [[Schultheiß]] und Urbild eines Managers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Ort hat eine funktionsfähige [[Ortsrufanlage]], die zur Information der Bürger durch den Bürgermeister dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernhard Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken. Begleiter zu den Weinberg-Lagen, Winzern und ihren Küchen&amp;#039;&amp;#039;. Herford&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1993.&lt;br /&gt;
* [[Adelhard Kaspar]]: &amp;#039;&amp;#039;Großherzog Ferdinand von Toskana, Förderer des Mineralbades bei Wipfeld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Badereisen in alter und neuer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Frankenbund, Würzburg 1965 S. 62&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=246}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Wipfeld |Band=9 |Seite=110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wipfeld.de/ Gemeinde Wipfeld]&lt;br /&gt;
* [http://www.binnenhafen.info/hafen_detail.php?id=9 Binnenhafen Wipfeld]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9678196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schweinfurt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4242016-7|VIAF=245734262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Binnenhafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wipfeld| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Schweinfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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