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	<title>Winzerschule des Staatsweinguts - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:24:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Winzerschule_des_Staatsweinguts&amp;diff=2835834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-02-25T08:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winzerschule des Staatsweinguts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Hoflößnitzstraße 60 im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]]. Das ehemalige [[Schulgebäude|Schul-]] und [[Verwaltungsgebäude]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;sächsischen Weinbau-Versuchs- und Lehranstalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enthielt eine [[Kellerei]]; als Verwaltung des Sächsischen Staatsweinguts, einer Anstalt der Landwirtschaftskammer Sachsen, beherbergte es zudem die Vorstandswohnung. Heute dient das 1928 eingeweihte, denkmalgeschützte&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950291||Zusatz=Staatsweingut|Abruf=2021-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebäude als [[Wohnhaus]]. Das Grundstück liegt im Denkmalschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; sowie im [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lößnitz (Landschaftsschutzgebiet)|Lößnitz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Winzerschule des Staatsweinguts.JPG|mini|Winzerschule des Staatsweinguts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Winzerschule des Staatsweinguts Substruktion.JPG|mini|Winzerschule des Staatsweinguts: Substruktion und Pergolen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bismarckturm Radebeul Befahrung 2013 10.JPG|mini|Ehemalige Winzerschule und Hoflößnitz, von Bismarckturm aus]]&lt;br /&gt;
Das Grundstück liegt am Fuß der [[Steillagenweinbau|Weinbau-Steillage]] der [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz-Weinberge]], oberhalb der quer zum Hang verlaufenden Hoflößnitzstraße. An dieser steht eine hohe Bruchstein-[[Substruktion]] mit Toren (eines datiert mit &amp;lt;code&amp;gt;1927&amp;lt;/code&amp;gt;), hinter denen sich die Kellereiräume befanden. Obenauf stellt die Substruktion eine weite [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] nach Süden dar, begrenzt von einem schlichten Gitter. Auf beiden Seiten stehen [[Pergola|Pergolen]] auf Sandsteinpfeilern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Bergseite der Terrasse steht das zweigeschossige Gebäude, fünfachsig entlang der Straße und zweiachsig in der Tiefe. Obenauf sitzt ein hohes, ziegelgedecktes [[Walmdach]] mit je einer Giebelgaube je Fensterachse. In der Straßenansicht ist zwischen den Geschossen die Inschrift &amp;lt;code&amp;gt;Staatsweingut&amp;lt;/code&amp;gt; angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schlicht verputzte Haus wurde „im strengen Heimatstil“&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3|Seite=150 und beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet, was in der Radebeuler Denkmaltopografie synonym für [[Heimatschutzstil]] verwendet wird. Die Fenster werden von [[Klappläden]] eingerahmt; die Haustür auf der Nordseite wird von Sandstein einfasst, über dieser findet sich ein kleiner [[Balkon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts des Hauptbaus steht ein eingeschossiges Nebengebäude ebenfalls mit einem Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung zur Förderung des Weinbaus in der Lößnitz&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die im selben Jahr noch auf einer 4000&amp;amp;nbsp;m² großen Pachtfläche bei der [[Hoflößnitz]] eine Rebschule und einen Rebschnittgarten einrichtete. Ziel war es, nach der [[Reblauskatastrophe in der Lößnitz|Reblauskatastrophe in den 1880er Jahren]] für die Wiederaufrebung geeignete Pflanzreben zu erzeugen und die Winzer in den benötigten neuen Methoden auszubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützend gründete sich 1921 die &amp;#039;&amp;#039;Weinbaugenossenschaft eGmbH Oberlößnitz&amp;#039;&amp;#039;. Diese hatte das satzungsgemäße Ziel: „Errichtung und Betrieb  eines Beispielsrebenbaues und einer Beispielskeltereiwirtschaft, sowie Beschaffung der Reben und Verwertung der Trauben und Verkauf fertiger Weine für die Mitglieder“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlex&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weinbau-Versuchs- und Lehranstalt.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=217 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landeskulturrat übernahm 1925 die Trägerschaft über die Rebschule der Fördervereinigung mit deren zwischenzeitlich auf 2,5&amp;amp;nbsp;Hektar angewachsener Anbaufläche. Daraus entstand ein [[Weinbaudomäne|staatliches Weinbau-Mustergut]], das ab Anfang 1927 als &amp;#039;&amp;#039;Weinbau-Versuchs- und Lehranstalt. Haupt-Rebenzüchtungsstation der Landwirtschaftskammer des Freistaates Sachsen, Schloß Hoflößnitz-Oberlößnitz&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Die Leitung der Domäne lag in den Händen des bereits in der Lößnitz wirkenden Önologen [[Carl Pfeiffer (Önologe)|Carl Pfeiffer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sächsische Wirtschaftsministerium hatte bereits im September 1926 das nördlich der Hoflößnitz sowie unmittelbar östlich am Fuß der [[Spitzhaustreppe]] gelegene Grundstück für einen Verwaltungssitz der Anstalt erworben. Der Entwurf des Verwaltungsbaus mit Winzerschule erfolgte durch den Architekten Siegfried Nagel&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; vom &amp;#039;&amp;#039;Landbauamt Dresden&amp;#039;&amp;#039; (oder Oberbaurat [[Heinrich Koch (Architekt, 1873)|Heinrich Koch]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtlex&amp;quot; /&amp;gt; Die Errichtung des Gebäudes erfolgte durch den Architekten [[Johannes Eisold]], die Einweihung fand am 27. Oktober 1928 statt. Neben Verwaltungs- und Schulungsräumen waren insbesondere ein Forschungslabor sowie eine moderne Kellerei mit Gär- und Lagerkellern vorhanden. Die zur Anstalt zugeordnete Rebfläche erhöhte sich im Laufe der Jahre auf sieben Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Staatsweingut wurde 1931 zur Verbesserung der Attraktivität der Elbtalweine die sogenannte [[Sachsenkeule]] entwickelt, eine ursprünglich grüne [[Weinflasche]] in Keulenform. Diese stellt ähnlich wie der [[Bocksbeutel]] für Frankenweine ein Alleinstellungsmerkmal für reinen Sachsenwein dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Einrichtung an das &amp;#039;&amp;#039;Staatsweingut Radebeul-Lößnitz&amp;#039;&amp;#039; angegliedert, mit dem es 1950 im &amp;#039;&amp;#039;[[Volksweingut Lößnitz]]&amp;#039;&amp;#039; aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/44.50/N |EW=13/39/46.66/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Schule in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsbildende Schule in Land- und Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulgebäude in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Heimatschutzstils in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisold (Baumeisterfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Weinbaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlößnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
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