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	<title>Winterlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Württembergisches Winterlingen */</title>
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		<updated>2026-04-17T19:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Württembergisches Winterlingen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Winterlingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/10/47/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/06/55/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Winterlingen in BL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Zollernalbkreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 789&lt;br /&gt;
|PLZ = 72474&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07434, 07577&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08417075&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 82M&lt;br /&gt;
|Gliederung = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse = Marktstraße 7&amp;lt;br /&amp;gt;72474 Winterlingen&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.winterlingen.de/ www.winterlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Michael Maier&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Zollernalbkreis]], etwa zehn Kilometer südöstlich von [[Albstadt]]. Sie besteht in der jetzigen Form seit dem 1. Januar 1975, als die zuvor selbstständigen Gemeinden [[Benzingen]] mit dem [[Weiler]] [[Blättringen]] (211 Hektar Gemarkungsfläche) und [[Harthausen auf der Scher]] nach Winterlingen eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet liegt auf der zur westlichen [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] gehörenden Hochfläche. Es gibt weder markante Berge, noch große Höhenunterschiede oder, wegen der [[Verkarstung]] der Alb, fließende Gewässer. Die Markungsflächen der drei, zwischen 730 und 820&amp;amp;nbsp;m hoch gelegenen Ortsteile betragen: Winterlingen 16,88&amp;amp;nbsp;km², Benzingen 17,09&amp;amp;nbsp;km², Harthausen 16,67&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Winterlingen:&lt;br /&gt;
* westlich [[Straßberg (Zollernalbkreis)|Straßberg]]&lt;br /&gt;
* nördlich [[Bitz]]&lt;br /&gt;
* östlich [[Veringenstadt]] und [[Hettingen]]&lt;br /&gt;
* südlich [[Stetten am kalten Markt]] und [[Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den früheren Gemeinden [[Benzingen]], [[Harthausen auf der Scher]] und Winterlingen. Zur früheren Gemeinde Benzingen gehören das Dorf Benzingen und der Weiler [[Blättringen]]. Zur früheren Gemeinde Harthausen gehört das Dorf Harthausen. Zur Gemeinde Winterlingen in den Grenzen vom 31. Dezember 1974 gehörten das Dorf Winterlingen und die Häuser Sonnenhalden und Weiden. Im Gemeindegebiet liegen die [[Wüstung|abgegangenen]], heute nicht mehr bestehenden Ortschaften Deutenbronn, Bierendorf, Nettendorf, Glashart und Weinstetten. Deutenbronn liegt im Süden der früheren Gemeinde Benzingen der Flurname ist seit dem 17. Jahrhundert genannt. Im Gebiet der früheren Gemeinde und nördlich des Dorfes in einem Waldgebiet liegen die Flure Bierendorf, Nettendorf und Glassert (Wüstung des Ortes Glashart), die als Wüstungen anzusehen sind. Im Südwesten der früheren Gemeinde Benzingen und im Südosten der früheren Gemeinde Winterlingen liegt die Wüstung Weinstetten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 250–251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Kalkgestein des oberen [[Weißer Jura|Weißen Jura]] ([[Quenstedtsche Gliederung|Quenstedt]] W&amp;amp;nbsp;δ/ε, [[Kimmeridgium]] 2–3) prägt den größten Teil des Gemeindegebiets. Zwischen Harthausen und Bitz hat sich im [[Zollerngraben]] W&amp;amp;nbsp;ζ&amp;amp;nbsp;2–3 (Unter-[[Tithonium]]) erhalten. Ablagerungen von Oberer Meeresmolasse bei Harthausen und Korallenkalk bei Winterlingen entstanden im [[miozän]]en [[Molasse]]meer, dessen Küstenlinie &amp;#039;&amp;#039;(Kliff)&amp;#039;&amp;#039; die Grenze zwischen [[Kuppenalb|Kuppen-]] und [[Flächenalb]]&lt;br /&gt;
markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhenrücken zwischen Benzingen und Blättringen besteht aus [[Nagelfluh|Juranagelfluh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Verkarstung|verkarsteten]] Albhochfläche sind Oberflächengewässer die Ausnahme. Zwar entspringen entlang des Höhenzugs bei Benzingen mehrere kleine [[Quelle]]n, ihr Wasser versickert aber nach kurzem Lauf im porösen Untergrund. An wasserreichere Epochen der Erdgeschichte erinnern nur noch die teilweise bis 100&amp;amp;nbsp;m tief in den Albkörper eingeschnittenen Trockentäler. Bis zum Bau der [[Albwasserversorgung]] war die Bevölkerung auf die [[Hüle|Hülben]] angewiesen. Nur östlich von Winterlingen, wo [[Lehm|Verwitterungslehm]] den Abfluss hemmt, befinden sich zwei Weiher und ehemals eine Mühle. Das versickerte Wasser kommt in Karstquellen wieder zu Tage, beispielsweise in der am östlichen Rand der Gemeinde gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Büttnau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Wie Bodenfunde beweisen, war das Winterlinger Gebiet mindestens seit der [[Hügelgräberbronzezeit]] (um 1500 v. Chr.) kontinuierlich besiedelt. Aus der späten [[Urnenfelderzeit]] (um 900 v. Chr.) stammen die [[Bronzedepotfund von Winterlingen|bronzenen Beile und Sicheln]], die im Jahre 1609 entdeckt wurden und heute im [[Württembergisches Landesmuseum|Württembergischen Landesmuseum]] zu sehen sind. Mehrere Grabhügelgruppen der [[Hallstattzeit]] (um 800 bis 500 v. Chr.) liegen auf Gemeindegebiet, und aus der spätkeltischen [[La-Tène-Zeit]] fand man vier Kelche. In der Antike führte eine von den Römern gebaute [[Römerstraße|Straße]], die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Hochstraße&amp;#039;&amp;#039;, vom oberen [[Neckar]] über das [[Kastell Lautlingen]] durch das Gemeindegebiet zur [[Donau]]furt bei [[Laiz]]. Sie zweigt auf dem heutigen Gemeindegebiet nach [[Bitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Scheu: &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik von Bitz. Oberamt Balingen&amp;#039;&amp;#039;. 1910&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiter über [[Hermannsdorf (Burladingen)|Hermannsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Theodor Zingeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Hohenzollern. B.&amp;amp;nbsp;Hügelgräber. 3.&amp;amp;nbsp;Hügelgräber bei Hermannsdorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Alterstumkunde in Hohenzollern. 26. Jahrgang 1892/93&amp;#039;&amp;#039;. Liehnersche Hofdruckerei. Sigmaringen 1893. S.&amp;amp;nbsp;62–75, hier S.&amp;amp;nbsp;69.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Kastell Burladingen]] an den so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Alblimes]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ortsnamen Winterl&amp;#039;&amp;#039;[[-ing#Ortsnamen|ingen]]&amp;#039;&amp;#039; und Benz&amp;#039;&amp;#039;ingen&amp;#039;&amp;#039; belegen die Gründung dieser Siedlungen in der Phase der [[Alamannen|alemannischen]] Landnahme. Harthausen ordnet man der Ausbauzeit zu. Im Jahr 793 wurde Winterlingen in einer Schenkungsurkunde des Grafen Berthold an das [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St. Gallen]] erwähnt. Im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zählte das Gemeindegebiet zur [[Scherragrafschaft]], deren Name sich von einem [[althochdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;scorra&amp;#039;&amp;#039; (mit der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039;, vgl. schwedisch &amp;#039;&amp;#039;[[Schäre]]&amp;#039;&amp;#039;) ableitet und im Namenszusatz von Harthausen bis heute erhalten blieb. Sie erstreckte sich entlang der oberen Donau von Sigmaringen bis Tuttlingen und nordwestlich davon etwa bis zum [[Albtrauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] bildeten sich neue Herrschaftsformen aus, und die Entwicklungslinien der drei Teilorte trennten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergisches Winterlingen ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Winterlingen gelangte 1367 in den Besitz der [[Grafschaft Württemberg|Grafen von Württemberg]]. Diese erwarben 1403 auch die [[Herrschaft Schalksburg]] und rundeten damit ihr Gebiet auf der westlichen Alb ab. Winterlingen gehörte von nun an zum [[Oberamt Balingen|Amt Balingen]]. Im Jahre 1534 wurde unter [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich]] die [[Reformation]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]], als sich im Oktober 1796 die Revolutionsarmee auf dem Rückzug befand, zogen Truppen des französischen Generals [[Jean-Victor Moreau]] am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober plündernd durch das Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Peter Steinmüller (hps): &amp;#039;&amp;#039;Als der Pfarrer um sein Leben bangte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die Verwaltungszugehörigkeit im seit 1806 bestehenden [[Königreich Württemberg]] im Laufe des Jahres 1810 reformiert wurde, gelangte Winterlingen nach einem kurzen Intermezzo beim Oberamt Ebingen erneut zum Oberamt Balingen. Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Balingen]]. 1945 wurde Winterlingen (wie auch Harthausen, Benzingen mit Blättringen) Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und erfuhr somit die Zuordnung zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1973 kam Winterlingen, sowie Harthausen, und Benzingen mit Blättringen, welche bis dorthin zum [[Landkreis Sigmaringen#Der „alte“ Landkreis Sigmaringen|Landkreis Sigmaringen]] gehörten, zum neu gegründeten Zollernalbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hohenzollerische Orte ===&lt;br /&gt;
Wesentlich unruhiger verlief die Geschichte der 1220 beziehungsweise 1275 urkundlich erwähnten Dörfer Benzingen und Harthausen. Beide wurden im 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die [[Grafschaft Veringen|Grafen von Veringen]] erworben, die ihre Besitzungen 1291 an [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] verkauften. Als Pfand ging die [[Grafschaft Veringen]] durch verschiedene Hände, bis sie 1535 an die Grafen, spätere Fürsten, von [[Grafschaft Hohenzollern|Hohenzollern]] kam. Mit dem [[Hohenzollern-Sigmaringen|Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen]] wurden die dem [[Oberamt Gammertingen]], später [[Landkreis Sigmaringen#Der „alte“ Landkreis Sigmaringen|Landkreis Sigmaringen]], zugeteilten beiden Gemeinden 1850 als Teil der [[Hohenzollerische Lande|Hohenzollerischen Lande]] [[Preußen|preußisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Winterlingen einerseits, Benzingen und Harthausen andererseits verlief also über Jahrhunderte eine Territorialgrenze, die seit dem 16. Jahrhundert auch die Konfessionen trennte, das württembergische Winterlingen wurde protestantisch, die hohenzollerischen Dörfer blieben katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürstenbergischer Ort ===&lt;br /&gt;
Wiederum anders erging es dem seit etwa 1930 zu Benzingen gehörenden Blättringen, das 1534 [[Fürstenhaus Fürstenberg|fürstenbergisch]] und erst 1806 hohenzollerisch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden Benzingen und Harthausen am 1. Januar 1975 nach Winterlingen eingemeindet. Die Gemeinden entschieden sich gegen eine Beteiligung an der damals neu formierten [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] Albstadt. Mit der Nachbargemeinde Straßberg besteht eine &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkungsflächen und Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Winterlingen.jpg|mini|Rathaus Winterlingen]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! || Winterlingen || Benzingen || Harthausen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wappen || [[Datei:Wappen Winterlingen.svg|70px|Winterlingen]] || [[Datei:Wappen Benzingen.png|70px|Benzigen]] || [[Datei:Wappen Harthausen auf der Scher.svg|70px|Harthausen auf der Scher]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1436 ha || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 609 ha&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=4 style=&amp;quot;background:#ffffff;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1820 || | 1604 || ||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1836 || || 717 || 794&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950 || 2932 || 728 || 818&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961 || 3636 || 843 || 928&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970 || 4022 || 942 || 1166&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1976 || 4166 || 963 || 1230&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1991 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6680&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1995 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6801&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2005 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6664&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2010 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6583&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2015 || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 6386&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Winterlingen hat 18 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem amtlichen Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08417075/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2260&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-8332_id_13664 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Wahlbeteiligung betrug 63,90 % (2019: 50,4 %). &lt;br /&gt;
{| class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Partei || Stimmenanteil || Sitze || bgcolor=&amp;quot;#eee&amp;quot; | Sitze 2019&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=left | Zukunft Winterlingen || 56,08 % || 10 || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| align=left | BÜRGERLISTE || 43,92 % || 8 ||  8 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2010 wurde Michael Maier mit 94 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 49 Prozent zum Bürgermeister der Gemeinde Winterlingen gewählt. Zuvor war er Bürgermeister der Schlichemtalgemeinden [[Hausen am Tann]] und [[Ratshausen]]. Er löste Gabriele Schlee in ihrem Amt ab, da diese aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Schweizer: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2024-06 |url=http://www.zak.de/artikel/87461/Winterlingen-hat-gewaehlt--94-Prozent-fuer-Michael-Maier |text=Winterlingen hat gewählt: 94 Prozent für Michael Maier |archivebot=2024-06-16 06:16:45 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zollern-Alb-Kurier]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1941–1946: Hermann Frey&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Wilhelm Beck&lt;br /&gt;
* 1948–1958: Hermann Frey&lt;br /&gt;
* 1958–1986: Fritz Wizemann&lt;br /&gt;
* 1986–2002: Klaus Weihing&lt;br /&gt;
* 2002–2010: Gabriele Schlee&lt;br /&gt;
* seit 2010: Michael Maier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bürgermeister von Benzingen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Josef Hospach (CDU)&lt;br /&gt;
* Paul Hepp (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bürgermeister von Harthausen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Xaver Blau (FWV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Gespalten; vorne geteilt von Silber und Rot, hinten in Gold drei liegende schwarze [[Hirschstange]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Wappen führte &amp;#039;&amp;#039;Winterlingen&amp;#039;&amp;#039; bereits vor 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung des vor 1975 geführten Wappens der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Benzingen&amp;#039;&amp;#039;: Geteilt von Rot und Gold; oben ein goldener offener Flug, unten drei liegende rote Hirschstangen. Benzingen kam Ende des 13. Jahrhunderts in den Besitz der Grafen von Veringen. Von dieser Zeit zeugen die drei liegenden roten Hirschstangen auf goldenem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blasonierung des vor 1975 geführten Wappens der Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Harthausen auf der Scher&amp;#039;&amp;#039;: In Gold rotes Spitzenschildhaupt. Das Hauptelement symbolisiert scharfkantige Felszacken (Scheer). Die Farben entsprechen dem Wappen der Grafen von Veringen, den ältesten bekannten Eigentümern im 13. und 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Winterlingen pflegt seit dem 24. August 2008 eine [[Gemeindepartnerschaft]] mit [[Izbica]] in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gminaizbica.eu/de |text=Izbica&amp;amp;Winterlingen |wayback=20141116150310 |archiv-bot=2019-04-19 15:15:18 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2022 wurden alle Hallen in Izbica mit kostenlosen Feldbetten und Decken aus Winterlingen ausgerüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.ukraine-krieg-die-hilfe-aus-winterlingen-rollt-an.1da947f0-84d6-4fb6-9f4c-2639ff6ed1f8.html |titel=Hilfe für polnische Partnergemeinde von Winterlingen rollt an |hrsg=Schwarzwälder Bote |datum=2022-03-01 |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beate Müller |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.winterlingen-hilft-izbica-zwei-transporter-voller-hilfsgueter-an-die-polnisch-ukrainische-grenze.8f89ab93-96fa-4d67-ac17-f0a901e64c46.html |titel=Zwei Transporter voller Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze |hrsg=Schwarzwälder Bote |datum=2022-03-03 |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Etwa seit 1860 setzte eine gewerbliche Entwicklung ein, wobei sich vor allem Betriebe der [[Textilindustrie|Textil-]] und der [[Metallindustrie|metallverarbeitenden Industrie]] ansiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erzielte Winterlingen Einnahmen aus der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] in Höhe von 1,81 Millionen Euro. Mit einem [[Gewerbesteuerhebesatz]] von 340 % liegt die Gemeinde unter dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz Deutschlands. Dieser beträgt 407 % (Stand: 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Winterlingen-6111/ |titel=Gewerbesteuer-Hebesatz Winterlingen - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die über Jahrhunderte dominierende [[Landwirtschaft]] war durch Wasserarmut und Klima der Albhochfläche benachteiligt. Neben Ackerbau und Viehzucht wird in Winterlingen auch Obst angebaut. 1878 gab es in Winterlingen 535 hochstämmige Birnbäume, 1059 Apfelbäume, 577 Pflaumen- und Zwetschgenbäume und 24 Kirschbäume.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Beschreibung des Oberamts Balingen/Kapitel A 5#A5 31|Obstbautabelle Seite 171, Beschreibung des Oberamts Balingen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kernobst gab es 1888 Reinetten, Luiken, Lederäpfel; Wadelbirnen, Bratbirnen, Honigbirnen und Fässlesbirnen. Drei [[Baumwart]]e, darunter ein geschulter, sind von der Gemeinde angestellt. Diese hat auch eine Baumschule. Das Obst wird meist grün verspeist, selten gedörrt oder gemostet. Die hochstämmigen Obstbäume wurden am Straßenrand und auf privatem Grund gepflanzt. Auf den höher gelegenen Orten, spätblühende raue Sorten. Im Grundbuch war die Nutzung der Seitenstreifen in Württemberg über [[Dienstbarkeit]]en geregelt. Neben König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm]] verschenkten auch die [[Herrnhuter Brüdergemeine|Brüdergemeinden]] Obstbäume.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.apfelgut.de/wir/downloads/apfelgeschichte.pdf |wayback=20200929212745 |text=apfelgut.de: Eine Württemberger Apfelgeschichte |archiv-bot=2023-02-15 21:26:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Winterlingen liegt an der [[Bundesstraße 463]] zwischen Albstadt und Sigmaringen. Vom Hauptort aus führen Straßen nach Bitz (L 449), über Harthausen nach Veringenstadt und Neufra (L 415), über Benzingen (K 7174) nach Veringendorf, und nach Kaiseringen (K 7173) welche in die Landstraße 453 mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau|Verkehrsverbundes Neckar-Alb-Donau]] verkehren zwei Buslinien nach Albstadt-Ebingen. Winterlingen liegt in der Wabe 337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winterlingen ist durch den [[Haltepunkt]] Straßberg-Winterlingen an die [[Bahnstrecke Tübingen–Sigmaringen]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Alltagsradroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Winterlingen über [[Straßberg (Zollernalbkreis)|Straßberg]] mit [[Albstadt]] und in der anderen Richtung mit [[Sigmaringen]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmugglerpfade ===&lt;br /&gt;
In der Gegend ist belegt, dass Waren bis 1835 für Händler über die von Landjägern bewachten Zollgrenzen geschmuggelt wurden. Im Jahre 1750 kaufte der Eselmüller von der Winterlinger Bannmühle 130 Scheffel Dinkel aus Meßstetten und Hossingen auf und ließ über die Grenze in die Schweiz schmuggeln. Da auch aus Hechingen 1000 Scheffel aufgekauft und geschmuggelt wurden, kam es zu einem Kornmangel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Stettner |Hrsg=Jan Thorbecke Sigmaringen |Titel=Ebingen – Die Geschichte einer württembergischen Stadt |Datum=1986 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine zu umgehende Zollstation befand sich in Winterlingen. Auf geheimen Pfaden im Mühltal schmuggelten die Winterlinger ihr Getreide zu Mühlen ins hohenzollerische Ausland und das Mehl wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.strassberg-schmuggler-und-dorfgeist.a2acc8a7-9cfd-4fab-99a6-5bb85090d60c.html Schmuggler]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Kindergärten in allen drei Teilorten; Grund-, Haupt- und Realschule in Winterlingen&lt;br /&gt;
* Eine weitere Grundschule gibt es in Harthausen.&lt;br /&gt;
* Außerdem gibt es seit 2012 eine integrative Kindertagesstätte in Winterlingen.&lt;br /&gt;
* Außenstelle der Jugendmusikschule Zollernalb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Winterlingen 03.jpg|mini|Evangelische Kirche Winterlingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Kirche Winterlingen 02.jpg|mini|St. Gertrud Winterlingen]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Winterlingen ====&lt;br /&gt;
* Katholische &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Gertrud&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039; mit Holzdecke aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Benzingen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Benzingen Pfarrkirche 1.jpg|mini|Pfarrkirche Benzingen]]&lt;br /&gt;
* [[St. Peter und Paul (Benzingen)|&amp;#039;&amp;#039;Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039;]]. Der Chor stammt noch aus romanischer Zeit, das Schiff wurde 1629 und 1733 erbaut, der Turm mit Staffelgiebel 1688. Taufstein und Sakramentshäuschen aus Sandstein sind spätgotisch, um 1500. [[Johann Joseph Christian]] schnitzte 1732 die figürliche Kanzel.&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1917 und 1924 mehrfach [[Albert Einstein]] bei seinem Freund [[Camillo Brandhuber]] zu Besuch. Eine Gedenktafel erinnert daran.&lt;br /&gt;
* Auf Anfrage kann der 1923 erbaute &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserturm]]&amp;#039;&amp;#039; besichtigt werden. Bei klarem Wetter bietet er einen Ausblick bis zu den Alpen.&lt;br /&gt;
* Im Weiler Blättringen steht die um das Jahr 1600 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Dorotheenkapelle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsverzeichnis in LEO-BW – landeskundliches Informationssystem für Baden-Württemberg: http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/16548/Blättringen+%5BWohnplatz%5D&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Harthausen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:14-Nothelfer-Kapelle Harthausen auf der Scher.jpg|mini|14-Nothelfer-Kapelle in Harthausen]]&lt;br /&gt;
* In Harthausen auf der Scher steht die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Mauritius (Harthausen auf der Scher)|Pfarrkirche St. Mauritius]]&amp;#039;&amp;#039;, errichtet 1740 von Baumeister Christian Gosser. Der ältere Turm wurde 1873 umgebaut. Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts malte [[Andreas Meinrad von Ow]] das [[Fresko|Deckenfresko]] und zwei [[Altar]]blätter.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;14-Nothelfer-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; wurde, für einen Sakralbau nicht alltäglich, von dem in Wien ansässigen Gregor Haag nicht der Kirchengemeinde, sondern der bürgerlichen Gemeinde übereignet. Ungeachtet dieser Tatsache wurde der Sakralbau von der politischen Gemeinde, der Kirchengemeinde und dem Förderverein in gemeinsamer Anstrengung außen und zuletzt innen in zeitgemäßer Ausfertigung renoviert und nach zwei Jahren zum Fronleichnamsfest 2009 fertiggestellt. Die Kapelle besitzt einen Hochaltar, alte Gemälde und Votivtafeln aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Einweihung. Ein Kleinod ist entstanden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kapelle wird mit Unterstützung der Harthauser Senioren gepflegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Senioren tragen zur Sanierung der 14-Nothelfer-Kapelle bei&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Die drei &amp;#039;&amp;#039;Kühstellenhöhlen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Enge&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kleine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Große Kühstelle&amp;#039;&amp;#039;; 7720/11–13), auch Kuhstall, Höhle Kuhstelle, Grotten bei Winterlingen, Höhle Kühbuchen oder Höhle Winterlingen genannt, sind ein Natur- und Bodendenkmal unweit der Straße von Winterlingen nach Bitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Scheff: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenarchäologische Forschungen auf der Südwest-Alb: 6.&amp;amp;nbsp;Höhle: Kühstellenhöhlen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.heimatkundliche-vereinigung.de/download/HKB-pdf/Heimatkundliche%20Blaetter%2044_1997%20S%201057%20-%201104.pdf |text=Heimatkundliche Blätter Balingen, Jahrgang 44, 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1997, Nr.&amp;amp;nbsp;2 |wayback=20160304035931 |archiv-bot=2019-04-19 15:15:18 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;1063f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An mehreren Stellen, besonders schön im &amp;#039;&amp;#039;Heutal&amp;#039;&amp;#039; bei Harthausen, findet man die für die Alb typischen [[Magerrasen|Kalkmagerrasen]], [[Wacholderheide]]n und mächtige [[Weidbuche]]n.&lt;br /&gt;
* Das Tal &amp;#039;&amp;#039;Büttnau&amp;#039;&amp;#039; steht unter Landschaftsschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* In den Sommermonaten hat das Naturfreibad in Winterlingen geöffnet. Es ist mit über 5000 m² Wasserfläche eines der größten Freibäder der Gegend. Ab Mitte September wird es eingewintert und das Hallenbad bei der Realschule öffnet.&lt;br /&gt;
* Winterlingen verfügt mit dem Skilift Dickeloch über eine Wintersportmöglichkeit mit 300 Meter Länge und Flutlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Skigebiete&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Skigebiete in unserer Region&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom Wintersportverein bewirtete Skihütte wurde für die Saison 2009/2010 im rustikalen Stil renoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ignaz Stösser (ist): &amp;#039;&amp;#039;Wintersportler tummeln sich auf den Pisten der Alb&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die 1894 gegründete Ortsgruppe Winterlingen des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]] wurde 1994 mit der [[Eichendorff-Plakette]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Im ehemaligen Postamt ist seit 2001 das Postmuseum untergebracht. In seinem Unter- und Obergeschoss zeigt es zahlreiche Exponate wie einen Postschalter, einen Stempeltisch mit Stempel, eine Münzsammlung, Tafeln, Fahrzeuge, Briefkästen, Uniformen, Feldpost und Postkarten. Im Keller ist eine Sammlung historischer Telefone untergebracht, ebenso eine Vermittlungszentrale.&amp;lt;ref&amp;gt;Vera Romeu (vr): &amp;#039;&amp;#039;Urig: In Postkutsche geht es durch den Ort. Postmuseum feiert Jubiläum – Kinder wie Erwachsene bewundern viele Exponate.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Harthausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planetenweg ===&lt;br /&gt;
* Der Planetenweg Winterlingen beinhaltet im „Raum-Pfad“ unser Sonnensystem genau im Maßstab 1 zu 1 Milliarde verkleinert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.winterlingen.de/,Lde/1278315.html |wayback=20160202130026 |text=Planetenweg Winterlingen |archiv-bot=2024-06-16 06:16:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Hopf]] (1807–1877), Pfarrer und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Scholder]] (1896–1973), Chemiker, Hochschullehrer in Karlsruhe&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Grolle]] (* 1931), Historikerin&lt;br /&gt;
* [[Manfred Kuhn]] (1931–2011), Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Manfred Mai (Schriftsteller)|Manfred Mai]] (* 1949), Lehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Camillo Brandhuber]] (1860–1931), preußischer Landtagsabgeordneter in Berlin, Präsident des hohenzollerischen Kommunallandtages, 1917–1924 Pfarrer in Benzingen, Freund Albert Einsteins&lt;br /&gt;
* Dr. Emil Burkart (1884–1957), Arzt, Käferforscher; rund 9.000 Tiere sind im Naturkundemuseum Stuttgart&lt;br /&gt;
* Selma Burkart (1885–1942), Opfer des Holocaust&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.winterlingen-ein-stolperstein-fuer-selma-burkart.7eb094f1-d2e7-4545-9ed3-91d92793bdb5.html Selma Burkard]&amp;lt;/ref&amp;gt;; Recherchen zu ihrem Tod begründen eine Partnerschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.winterlingen-herzlicher-empfang-bei-freunden.d87609b2-7df4-4420-b8e7-8fdb899568cb.html Partner]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Balingen |Titel=Winterlingen |Seite=523–530 |Wikisource=Kapitel B 30}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Walther Genzmer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns&lt;br /&gt;
   |Band=Band 2; Kreis Sigmaringen&lt;br /&gt;
   |Verlag=W. Speemann&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.winterlingen.de/ Offizielle Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Winterlingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4317848-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winterlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 793]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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