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	<title>Winterlinde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Winterlinde&amp;diff=54977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;44Pinguine: /* Einzelnachweise */ mehrspaltig</title>
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		<updated>2026-04-22T08:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; mehrspaltig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Winterlinde&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tilia cordata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Philip Miller|Mill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Linden&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Linden (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tilia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lindengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tilioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malvengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malvaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Malvenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Malvales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Tilia cordata - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-139.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Winterlinde (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Tilia cordata}}&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterlinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinlinde, Kleinblättrige Linde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, „Herzblättrige Linde“ oder auch „Herzblattlinde“ genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Linden (Gattung)|Linden]] (&amp;#039;&amp;#039;Tilia&amp;#039;&amp;#039;) in der Unterfamilie der Lindengewächse (Tilioideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Malvengewächse]] (Malvaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Winterlinde ist ein sommergrüner [[Laubbaum]] der Wuchshöhen bis über 30 Meter erreichen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Sperling (Geograph)|Walter Sperling]]: &amp;#039;&amp;#039;Bäume und Wald in den geographischen Namen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, 2007, ISBN 978-3-86583-273-3, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraIberica&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Stammdurchmesser]] erreicht bis über 2 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Ellenberg]], [[Christoph Leuschner (Geobotaniker)|Christoph Leuschner]]: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Ulmer, 2010, ISBN 978-3-8252-8104-5, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kann über 1000 Jahre alt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arboretum.buffalostate.edu/tilia-cordata &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039;] bei Buffalo State University.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Krone ist hochgewölbt und oft leicht unregelmäßig gestaltet. Die [[Rinde]] ist bei jungen Bäumen auffällig glatt und grau, später wird sie mehr braungrau und gliedert sich in verschiedene flache, längs verlaufende Furchen und Leisten. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, lediglich bei älteren Bäumen neigen sie sich zum Teil nach unten oder zur Seite. Die Rinde der Zweige ist bräunlich-rot mit helleren [[Lentizelle]]n, unbehaart oder beinahe kahl. Die eiförmigen, glatten, glänzend rotbraunen [[Knospe]]n besitzen nur zwei ungleich große Knospenschuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Bei der einfachen Blattspreite wirkt der Umriss bei einer Länge von ungefähr 6 Zentimetern sowie einer Breite von etwa 5 Zentimetern fast kreisrund. Sie endet in einer sehr kurzen, schlanken und deutlich erkennbaren Spitze, ist am Grund herzförmig eingeschnitten und manchmal leicht schief. Der Rand ist regelmäßig gesägt und nach oben gebogen. Die Blattoberseite ist dunkelgrün glänzend, die Unterseite blaugrün. In den Achseln der Blattnerven befinden sich rostbraune Haarbüschel ([[Domatium|Domatien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Jeweils vier bis zwölf [[Blüte]]n befinden sich einem hängenden oder allseits abstehenden [[Doldentraube|doldentraubigen]] [[Blütenstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die je fünf [[Kelchblatt|Kelch-]] und [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weißlich. Es sind viele [[Staubblatt|Staubblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfangs pelzig behaarte, im Spätherbst oft kahle [[Kapselfrucht]], nach anderer Ansicht Nüsschen, ist bei einem Durchmesser von 5 bis 7 Millimetern kugelig und hat keine hervorstehenden Rippen. Sie lässt sich im Gegensatz zu den Früchten der [[Sommerlinde]] leicht zerdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 82–86.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraIberica&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lipa krala Mateja - Bojnice.jpg|mini|hochkant|[[Matthias Corvinus|König-Matthias]]-Linde im Park von [[Schloss Bojnice]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tilia cordata winter.jpg|mini|hochkant|Sechsstämmige Winterlinde in [[Herne]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frisch gepflanzte Winterlinde - Tilia cordata.jpg|Frisch gepflanzte Winterlinde&lt;br /&gt;
20130617Tilia cordata4.jpg|Blattunterseite mit der typischen rostroten Behaarung&lt;br /&gt;
Bombus hypnorum - Tilia cordata - Keila.jpg|Blüten der Winterlinde mit [[Baumhummel]]&lt;br /&gt;
Lime tree.jpg|Zweig mit Laubblättern und Blütenständen&lt;br /&gt;
Tilia cordata MHNT.BOT.2004.0.780.jpg|Reife [[Diaspore]]n&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidung von der Sommer- und Holländischen Linde ==&lt;br /&gt;
Die Unterschiede von Winterlinde zur [[Sommerlinde]] sind fließend, da die beiden Arten bastardisieren ([[Holländische Linde]]). Die Laubblätter der Winterlinde sind im Durchschnitt kleiner als bei der Sommerlinde. Die Blattunterseite ist blaugrün (Sommerlinde: hellgrün; Holländische Linde: blassgrün), mit rostroten Haarbüscheln an den Aderverzweigungen. Bei der Sommerlinde sind die Adern unterseits komplett weißlich oder gelblich behaart. Die reifen Nüsschen der Winterlinde sind beim Zerdrücken weich (bei der Sommerlinde hart). Bei Holländischen Linden mischen sich diese Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n sind vormännliche „Nektar führende Scheibenblumen“. Sie duften nach [[Honig]]. Der [[Nektar (Botanik)|Nektar]] wird auf den hohlen Kelchblättern abgeschieden und ist von Haaren überdeckt. Abends und nachts wird der meiste Nektar abgeschieden. Die Narbe ist schleimig. Hauptbesucher sind [[Bienen]] und [[Nachtfalter]]. Entgegen früheren Angaben ist der Nektar ungiftig (siehe [[Silber-Linde|&amp;#039;&amp;#039;Tilia tomentosa&amp;#039;&amp;#039;]]).&lt;br /&gt;
Die Winterlinde ist eine wichtige Pollenquelle für [[Honigbienen]]. Der [[Pollen]] kann vom Wind übertragen werden und dann u.&amp;amp;nbsp;a. [[Heuschnupfen]] verursachen. Ein Baumexemplar kann bis zu 60.000 Blüten tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Diaspore]] (Ausbreitungseinheit) ist der Fruchtstand, dessen Stiel bis zur Hälfte mit dem zungenförmigen [[Vorblatt]] verwachsen ist (Rekauleszenz). Der Fruchtstand trägt fünf bis sieben ein- bis zweisamige Nüsse. Er wird als Drehflügler durch den Wind ausgebreitet. Die [[Fruchtreife]] ist im September, wobei der Fruchtstand als Wintersteher an der Pflanze verbleibt. Im nächsten Frühjahr erfolgt die [[Keimung]] oberirdisch (epigäisch). Aber selbst noch grün geerntete Früchte können auch sofort keimen. Die [[Keimblätter]] ([[Kotyledon]]en) sind ausnahmsweise handförmig gelappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Illustrationen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tilia cordata Sturm62.jpg|Illustration von [[Jacob Sturm (Kupferstecher)|Jacob Sturm]]&lt;br /&gt;
Tilia cordata bud illustration.jpg|Endknospe&lt;br /&gt;
Tilia cordata leaf illustration.jpg|Laubblatt&lt;br /&gt;
Tilia cordata flower illustration.jpg|Einzelne Blüte&lt;br /&gt;
Tilia cordata fruits illustration.jpg|[[Diaspore]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Tilia cordata range.svg|mini|Verbreitung der Winterlinde&amp;lt;br /&amp;gt; {{Farblegende|Green|Natürliche Verbreitung}}&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#70A800&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;×&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; Isolierte Populationen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FFA800&amp;quot;&amp;gt;▲&amp;lt;/span&amp;gt; Eingeführte und verwilderte Vorkommen (synanthropisch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Winterlinde ist in Europa weit verbreitet. Ihr [[Verbreitungsgebiet|Areal]] erstreckt sich über Europa hinaus bis in den [[Kaukasien|Kaukasusraum]] und nach [[Westsibirien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Sie kommt vorwiegend in den [[Mittelgebirge]]n vor, im nördlichen [[Tiefebene|Tiefland]] ist sie seltener. Es gibt Fundortangaben für [[Deutschland]], [[Österreich]], [[Liechtenstein]], die [[Schweiz]], [[Italien]], [[Korsika]], [[Frankreich]], [[Spanien]], das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]], die [[Niederlande]], [[Belgien]], [[Luxemburg]], [[Dänemark]], [[Schweden]], [[Norwegen]], [[Finnland]], den europäischen Teil Russlands, [[Polen]], [[Kaliningrad]], [[Estland]], [[Lettland]], [[Litauen]], [[Belarus]], die [[Ukraine]], die [[Krim]], [[Tschechien]], [[Ungarn]], die [[Slowakei]], [[Slowenien]], [[Kroatien]], [[Montenegro]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Bulgarien]], [[Albanien]], [[Rumänien]], [[Nordmazedonien]], [[Griechenland]], den europäischen Teil der [[Türkei]], [[Moldawien]], [[Georgien]], [[Armenien]], [[Aserbaidschan]], die [[Region Krasnodar]], [[Kabardino-Balkarien]], [[Inguschetien]], [[Dagestan]], [[Stavropol]], [[Nordossetien-Alanien]], [[Chechnya]], [[Ciskaukasien]], den südlichen Teil Westsibiriens und den zentralasiatischen Teil Russlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist in Mitteleuropa zerstreut in sommerwarmen [[Eichen-Hainbuchen-Wälder]]n auf frischen und meist tiefgründigen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] zu finden. Besonders oft kommt sie in Mitteleuropa im Galio-Carpinetum aus dem [[Verband (Pflanzensoziologie)|Verband]] Carpinion, kommt aber auch in [[Pflanzengesellschaft]]en der Verbände Tilio-Acerion, Quercion roboris oder Alno-Ulmion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Die Winterlinde steigt in den Nordalpen bis in eine Höhenlage von 1360 Metern, in den Zentralalpen bis 1500 Metern und in den Südalpen bis 1450 Metern auf. Im Kaukasusraum kommt sie in Höhenlagen von 1400 bis 2000 Metern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+ (frisch), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1768 durch [[Philip Miller]] in &amp;#039;&amp;#039;The Gardeners Dictionary&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Nummer 1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mill.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Tilia officinarum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Crantz}} nom. rej., Tilia parvifolia {{Person|Hoffm.}}, &amp;#039;&amp;#039;Tilia sylvestris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Desf.}}, &amp;#039;&amp;#039;Tilia ulmifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Scop.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Zierpflanze ===&lt;br /&gt;
Die Winterlinde wird häufig als Straßen- und Parkbaum verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Imkerei ===&lt;br /&gt;
In der [[Imkerei]] ist sie aufgrund des sehr hohen Zuckergehalts ihres [[Nektar (Botanik)|Nektars]] (30–74 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 3,57&amp;amp;nbsp;mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte [[Tracht (Imkerei)|Tracht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Horn2006&amp;quot;&amp;gt;Helmut Horn, Cord Lüllmann: &amp;#039;&amp;#039;Das große Honigbuch&amp;#039;&amp;#039;, Kosmos, Stuttgart 3. Aufl. 2006, ISBN 3-440-10838-4, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eine hervorragende Nektarquelle für Bienen, Honigerträge bis etwa 2,5&amp;amp;nbsp;kg je Baum und Blühsaison sind möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lipp1994&amp;quot;&amp;gt;Josef Lipp et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Bienenkunde - Der Honig.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearb. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-7417-0, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Lindenblütenhonig ist der „Lindenhonig“ zu unterscheiden; dieser enthält auch auf [[Honigtau]] zurückzuführende Anteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakologische Verwendung ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiliae flos 267302.jpg|mini|Winterlinde in Form der Blütendroge (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Tiliae flos}}&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Als [[Heildroge]] dienen die getrockneten [[Blütenstand|Blütenstände]] (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Tiliae flos}}&amp;#039;&amp;#039;). Teezubereitungen aus der Droge werden bei Erkältungskrankheiten und damit verbundenem Hustenreiz eingesetzt.&lt;br /&gt;
Während die Hustenreiz lindernde Wirkung durch den 10%igen Gehalt an Schleimstoffen (überwiegend [[Arabinogalactan]]e) erklärbar ist, konnte für die Anwendung als schweißtreibendes Mittel bei fieberhaften Infekten bis heute kein bestimmter Inhaltsstoff als Erklärung gefunden werden. Der Schwitzeffekt ist in diesem Fall wohl auf die Einnahme des heißen Teewassers zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung des Holzes und des Bastes ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lindenholz}}&lt;br /&gt;
Das Holz der Winterlinde unterscheidet sich nicht vom Holz der [[Sommer-Linde|Sommerlinde]] und der [[Holländische Linde|Holländischen Linde]]. Bei der Verwendung des Holzes wird daher nicht zwischen diesen Arten unterschieden. Die Hauptnutzung des Lindenholzes liegt in der [[Bildhauerei]], der [[Schnitzen|Schnitzerei]] und [[Drechseln|Drechslerei]]. Vor allem die berühmten Werke der [[Gotik|Spätgotik]], so von [[Tilman Riemenschneider]] oder [[Veit Stoß]], wurden häufig aus Lindenholz hergestellt. Mittlerweile wird für Schnitzarbeiten jedoch häufiger das leichter beschaffbare Holz der [[Weymouths-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus strobus&amp;#039;&amp;#039;) eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grosser1998&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=D. Grosser, W. Teetz|Titel=Linde |Nummer=17 |Herausgeber=Arbeitsgemeinschaft Holz e.&amp;amp;nbsp;V.|Sammelwerk=Einheimische Nutzhölzer (Loseblattsammlung)|Verlag=Informationsdienst Holz, Holzabsatzfond – Absatzförderungfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft|Ort=Bonn|Jahr=1998|ISSN=0446-2114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lindenholz bzw. dessen Kohle wurde früher wie die Rinde ([[Bast (Pflanze)|Bast]] bzw. [[Periderm]]) auch in der Heilkunde eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 418 (zu &amp;#039;&amp;#039;lindenkol&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;lindenrinde&amp;#039;&amp;#039;, jeweils von Tilia platyphyllos Scop. oder Tilia cordata Mill.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Lindenbast, das heißt die [[Sklerenchym]]stränge des sekundären Phloems, wurde schon in den [[Pfahlbauten]] der [[Steinzeit]] zur Herstellung geflochtener Gebrauchsgüter verwendet. Lindenbast verwendet man noch als Gärtnerbast und zum Basteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Winterlinden-Exemplare ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
* [[Barbarossa-Linde]] (nicht mehr erhalten) beim [[Kloster Lorch]] (Baden-Württemberg), ca. 900, nach anderen Angaben ca. 600&amp;amp;nbsp;Jahre alt&lt;br /&gt;
* [[Gerichtslinde]] vor der [[St.-Lucas-Kirche (Scheeßel)|St.-Lucas-Kirche]] in Scheeßel, ca. 600&amp;amp;nbsp;Jahre alt&lt;br /&gt;
* Gerichtslinde auf dem Burgberg in [[Castell (Unterfranken)]] (Minimalschätzung 500, Maximalschätzung 1.100&amp;amp;nbsp;Jahre)&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Castell - Gerichtslinde.jpg|Panorama der Gerichtslinde bei Castell}}&lt;br /&gt;
* [[Schöppinger Linden]] vor der Kapelle auf dem Schöppinger Berg bzw. vor der Brüningmühle ([[Schöppingen]]), beide ca. 300&amp;amp;nbsp;Jahre alt&lt;br /&gt;
* Winterlinde in Glatt bei Sulz am Neckar, rund 400&amp;amp;nbsp;Jahre alt&lt;br /&gt;
* Lindenallee des ehem. Schlossparks [[Eythra]]&lt;br /&gt;
* [[Tausendjährige Linde (Luckenwalde)|Tausendjährige Linde]] in [[Luckenwalde]], vermutlich ca. 750 Jahre alt&lt;br /&gt;
* [[Winterlinde am Friedhof]] in [[Eschelbronn]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Linde (Eschelbronn)|Alte Linde]] in Eschelbronn&lt;br /&gt;
* [[Bordesholmer Linde]] in Bordesholm&lt;br /&gt;
* [[Naturdenkmal Baumgruppe aus 3 Winterlinden]], Brilon&lt;br /&gt;
* [[Naturdenkmal Winterlinde]], Brilon&lt;br /&gt;
* [[Wichmann-Linde]] an der Stadtmauer, südöstlich des Chores der Neuruppiner Klosterkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baum des Jahres ==&lt;br /&gt;
Die Winterlinde war der [[Baum des Jahres]] 2016 in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://journal.lhbsa.de/cpt-articles/baum-und-blume-des-jahres-2016/#articlestart Die Winter-Linde. Baum des Jahres 2016 - Informationen und Bilder im Sachsen-Anhalt-Journal 2016].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gunter Steinbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bäume&amp;#039;&amp;#039; (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10554-9.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* Ingrid und [[Peter Schönfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Handbuch der Heilpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-440-09387-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tilia cordata|Winterlinde}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Tilia cordata|Winterlinde (&amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Tilia cordata|Winterlinde}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4273135-5}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5968|Tilia cordata Mill., nom. cons. prop., Winter-Linde}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|5968}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/tilia_gruen.htm#Winter-%20Linde  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.baumkunde.de/Tilia_cordata/ Winterlinde auf &amp;#039;&amp;#039;Baumkunde.de&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [https://www.tela-botanica.org/bdtfx-nn-68299-synthese Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Frankreich bei &amp;#039;&amp;#039;Tela Botanica&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [https://pladias.cz/en/taxon/overview/Tilia%20cordata Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Tschechien bei &amp;#039;&amp;#039;Pladias – Database of the Czech Flora and Vegetation&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [https://dryades.units.it/floritaly/index.php?procedure=taxon_page&amp;amp;tipo=all&amp;amp;id=3092 Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in Italien bei &amp;#039;&amp;#039;Portale della Flora d&amp;#039;Italia - Portal to the Flora of Italy&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=32200030|Rang=species|WissName=Tilia cordata|Abruf=2022-10-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=32200030|Rang=species|WissName=Tilia cordata|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=36675|Rang=species|WissName=Tilia cordata|Abruf=2022-10-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1046950|WissName=Tilia cordata Mill.|Abruf=2022-10-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. S. 655. {{BibISBN|3800131315|Seite=655}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3489720210|Seite=437–446}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraIberica&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. Aedo: &amp;#039;&amp;#039;LIX Tiliaceae.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Flora Iberica&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.floraiberica.es/floraiberica/texto/pdfs/03_059_01_Tilia.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tilia&amp;#039;&amp;#039; - Volltext-PDF.] &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039; auf S. 189.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN |Year=2022.1 |ID= 203360 |ScientificName= Tilia cordata|AssessmentID=68079373 |YearAssessed= 2013 |Assessor= M.C. Rivers, M. Barstow, S. Khela|Download=2022-10-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Eckhard von Raab-Straube]], 2017+: &amp;#039;&amp;#039;Tilia.&amp;#039;&amp;#039; [https://europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/3f2f2da1-769a-442c-898e-e437fc898d4c Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.euforgen.org/species/tilia-cordata/ &amp;#039;&amp;#039;Tilia cordata, Small-leaved lime&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;European Forest Genetic Resources Programme&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;EUFORGEN&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Heilpflanze des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4273135-5|LCCN=sh96009084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
	</entry>
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