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	<title>Winterhimmel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:47:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Winterhimmel&amp;diff=504445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LDhSwKrKOf: katfix</title>
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		<updated>2022-08-01T13:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;katfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Winterhimmel-Jan16,21h.jpg|mini|hochkant=2|Sternenhimmel im Winter für Deutschland Ende Dezember um 22 Uhr [[MEZ]] oder Ende Januar um 20 Uhr MEZ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20180114 Wintersternbilder überm Heidesee, Coesfeld (02074).jpg|mini|hochkant=2|Winterhimmel Mitte Januar um etwa 23 Uhr im [[Münsterland]] (ca. 51,9° [[Geographische Breite|N]]) mit Blick nach Süden – über dem angestrahlten Baum ist das Sternbild [[Orion (Sternbild)|Orion]] zu sehen, in Bildmitte [[Sirius]] über dem [[Lichtverschmutzung|lichtverschmutzten]] Horizont.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winterhimmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird jener Teil des [[Sternenhimmel]]s genannt, der an klaren [[Winter]]-[[Abend]]en zu sehen ist. Dieser Himmelsanblick zeigt in [[Mitteleuropa]] 17 der 30 [[Liste der hellsten Sterne|hellsten Sterne]] des gesamten Himmels und hängt ab&lt;br /&gt;
* von der [[Geografische Breite|geografischen Breite]] des Standorts,&lt;br /&gt;
* ferner vom [[Kalenderdatum|Datum]] der Beobachtung&lt;br /&gt;
* und von der [[Mittlere Ortszeit|mittleren Ortszeit]].&lt;br /&gt;
Vom gleichen Beobachtungsort aus sehen wir 1 Monat später denselben Himmelsausschnitt um 2 Stunden früher, mit jedem Tag um knapp 4 Minuten früher. Denn die Erde rotiert in 23h 56m 04s (einem &amp;#039;&amp;#039;[[Sterntag]]&amp;#039;&amp;#039;), während sich unser 24-Stunden-Tag auf die Stellung zur &amp;#039;&amp;#039;Sonne&amp;#039;&amp;#039; bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Deutschland]] wird meist eine &amp;#039;&amp;#039;mittlere Breite von 50°&amp;#039;&amp;#039; angenommen sowie eine &amp;#039;&amp;#039;[[Geografische Länge|Länge]]&amp;#039;&amp;#039; von 9° oder 10° (bei [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] bzw. Würzburg). Fast alle am Markt erhältlichen [[Drehbare Sternkarte|drehbaren Sternkarten]] sind für 50°/ 10° berechnet, was etwa dem Mittel des deutschen Sprachraums entspricht. Für [[Österreich]] wären durchschnittlich 47,5° / 14° anzusetzen, für die [[Schweiz]] 47° / 8°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts oben zeigt den Sternenhimmel, wie er Mitte Januar um 21 Uhr MEZ zu sehen ist (Mitte Februar um 19 Uhr MEZ, Mitte Dezember um 23 Uhr MEZ). Die [[Zirkumpolar (Astronomie)|zirkumpolaren]] Sternbilder um den nördlichen [[Himmelspol]] sind das ganze Jahr über zu sehen. Außerhalb dieses Umkreises überschneidet sich der Winterhimmel mit dem [[Sommerhimmel]] kaum, bietet aber einige dem [[Herbsthimmel]] bzw. dem [[Frühlingshimmel]] ähnliche Aspekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstellationen und Sternbilder ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pleiades 2.png|mini|hochkant=1.2|Mit Phantasiefiguren hinterlegte Darstellung von [[Sternzug|Sternzügen]] in den [[Sternbild]]ern [[Orion (Sternbild)|Orion]] – mit [[Oriongürtel]] – und [[Stier (Sternbild)|Stier]]. Dessen „Kopf“ bilden [[Aldebaran]] und die [[Hyaden (Astronomie)|Hyaden]]. Zwischen diesen und den [[Plejaden]] (in rotem Kreis) verläuft die [[Ekliptik]], nahe der hier außerdem der rötliche [[Mars (Planet)|Mars]] gezeigt ist (im „Stirnhaar“ des Stiers).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orion-bras°nik50½25s.jpg|mini|hochkant=1.2|Hauptsterne des Sternbilds [[Orion (Sternbild)|Orion]]: Oben die hellen „Schultersterne“ [[Beteigeuze]] links und [[Bellatrix]] rechts, in der Mitte die auffälligen drei [[Gürtelsterne]] – etwas darunter der [[Orionnebel]] mit dem [[Trapez (Astronomie)|Trapez]] – und unten die „Fußsterne“ [[Rigel]] rechts und [[Saiph]] links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Messier-42-10.12.2004-filtered.jpeg|mini|hochkant=1.2|Aufnahme des [[Orionnebel]]s mit einem 25-cm-[[Spiegelfernrohr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die charakteristische [[Konstellation]] des Winterhimmels ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Wintersechseck]]&amp;#039;&amp;#039; aus 6 Sternen [[Stern 1. Größe|1. Größe]], wozu die hellsten Sterne des [[Orion (Sternbild)|Orion]] und seiner zwei Hunde, der [[Zwillinge (Sternbild)|Zwillinge]], des Fuhrmanns und des [[Stier (Sternbild)|Stiers]] gehören. Dieser Bereich des Himmels ist im Winter in der ersten Nachthälfte zu sehen, im Juni steht hingegen die [[Sonne]] dort. Die 3 auffälligen Sterne des [[Oriongürtel]]s weisen nach links weiter auf den hellsten Stern am gesamten Nachthimmel, [[Sirius]], nur etwa 8,7 [[Lichtjahr]]e entfernt im Sternbild [[Großer Hund]]. Sirius A ist ein Stern der [[Hauptreihe]] wie unser Tagesgestirn, doch etwa doppelt so groß und heiß von 25-facher [[Leuchtkraftklasse|Leuchtkraft]]. Sein lichtschwacher kleiner Begleiter Sirius B ist hingegen ein [[Weißer Zwerg]] und mit bloßem Auge nicht zu sehen. Der orange-rote hellste Stern im Orion, [[Beteigeuze]] „linker Hand“ über dem Gürtel, hat fast 1000-fachen [[Sonnenradius]] und ist ein [[Roter Riese]] in 310 Lichtjahren Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch im Westen ist noch die [[Fünfsternreihe]] (Perseus-Andromeda-Pegasus) zu sehen, die in den vergangenen Monaten den [[Herbsthimmel]] geprägt hat. Sie reicht vom [[Zenit]] bis fast zum Horizont und steht in [[Mitteleuropa]] fast senkrecht ¹). Das Sternbild [[Großer Bär]] kommt erst langsam im Nordosten empor und zeigt mit der Deichsel nach unten. Rechts davon finden sich [[Löwe (Sternbild)|Löwe]] und Krebs. Als Gegenstück zum Großen Bär ist links vom [[Polarstern]] das helle &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; der [[Kassiopeia (Sternbild)|Kassiopeia]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch über unseren Köpfen steht das himmlische Ebenbild des [[Perseus (Mythologie)|Perseus]], der in der griechisch-äthiopischen Mythologie zu Andromeda und Cassiopeia gehört. Hoch im Südwesten steht auch der [[Stier (Sternbild)|Stier]] mit den hellen Sternhaufen der [[Hyaden (Astronomie)|Hyaden]] und der [[Plejaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
¹) Anm.: Dass die Fünfsternreihe im Herbst (am [[Osthimmel]]) &amp;#039;&amp;#039;schräg&amp;#039;&amp;#039; steht und nun (hoch am Westhimmel) fast &amp;#039;&amp;#039;senkrecht&amp;#039;&amp;#039;, hängt mit dem [[Parallaktischer Winkel|parallaktischen Winkel]] zusammen. Ähnliches ist innerhalb einiger Monate am [[Oriongürtel]] zu beobachten, der beim Aufgang steil zum Horizont steht, beim Untergang aber fast waagrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Beobachtungsobjekte für Feldstecher und lichtstarke Kameras ==&lt;br /&gt;
Der Winterhimmel ist nicht nur für die [[freiäugig]]e Beobachtung besonders prächtig, sondern durch seine vielen [[Sternhaufen]] und [[Gasnebel|Nebel]] auch für Besitzer lichtstarker Ferngläser und für das Hobby der [[Astrofotografie]]. Schon für Standardgläser (8×30, 7×50) oder für Kameras mit kleinem [[Teleobjektiv]] bieten sich die Sternbilder Perseus und Orion mit ihren hellen Nebeln an, ferner der [[Andromedanebel]] und die großen Sternhaufen der [[Plejaden]] und [[Hyaden (Astronomie)|Hyaden]] (beide im Stier) sowie ab Februar die [[Messier 44|Praesepe]] („Krippe“, M44) im Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit größerer Erfahrung und ab etwa 10 Minuten Belichtungszeit kommen zahlreiche Nebel rund um den Orion in Reichweite (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Pferdekopfnebel]], [[Barnards Loop]], [[Rosettennebel]]), einige Objekte in den Zwillingen und das [[Milchstraße]]n-Band von dort bis zur Kassiopeia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres ist auch ein prächtiger Anblick im [[Feldstecher]], ebenso wie die 3 erwähnten Sternhaufen, der [[Orionnebel]] (M42), der [[Doppelsternhaufen]] h/χ Persei und der Andromedanebel [[Messier 31|M31]]. Auch helle [[Veränderlicher Stern|veränderliche Sterne]] sind gut zu beobachten, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Algol (Stern)|Algol]] (dessen zwei Sterne sich alle 69 Stunden bedecken) und die langperiodische [[Mira (Stern)|Mira]] im Sternbild Walfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei Sternschnuppenschwärme ==&lt;br /&gt;
Im Winter sind die zwei hellsten [[Sternschnuppenschwarm|Sternschnuppenschwärme]] des ganzen Jahres zu beobachten: der Meteorstrom der [[Geminiden]] im Dezember und die [[Quadrantiden]] im Januar. Am meisten [[Sternschnuppe]]n fallen in den Morgenstunden von Osten ein, weil wir uns dann mit der Erde ihnen entgegendrehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der [[Quadrantiden]] blitzen zwischen 1. und 5. Januar auf. Das Maximum am 3. Januar zeigt stündlich meist einige Dutzend Sternschnuppen, die aus dem Sternbild [[Bärenhüter]] zu kommen scheinen. Ein nur schwacher Schwarm sind hingegen die [[Virginiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planeten ==&lt;br /&gt;
Um es zu ermöglichen, auch frühere Planetensichtungen zuzuordnen, werden neben dem aktuellen Jahr auch die Daten der zwei vorangehenden Jahre vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten im Winter 2021/22 ===&lt;br /&gt;
Die Sichtbarkeitsbedingungen der 5 großen Planeten sind in diesem Winter relativ bescheiden.&lt;br /&gt;
* [[Merkur (Planet)|Merkur]]: nach seiner guten [[Morgensichtbarkeit]] im November wechselt der flinke Planet jenseits der Sonne auf deren östliche Seite und wird ab Jahresende für 2 Wochen zum zweiten [[Abendstern]] neben Venus, der er am 29. Dezember 4° südlich begegnet. Seine größte Elongation erreicht er mit 19,2° am 7. Jänner. Eine Woche später wird er bis Anfang Februar in den Sonnenstrahlen unsichtbar und taucht dann am Morgenhimmel auf. Am 16.2. beträgt sein Sonnenabstand maximale 26°, doch liegt seine Bahn sehr flach zum Horizont. Nur erfahrene Beobachter werden ihn einige Tage vorher tief im Südosten finden.&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] wechselt im Jänner relativ rasch vom Abend- zum [[Morgenhimmel]], wird aber erst im Februar gut sichtbar. Am 20. März erreicht sie zwar 47° Elongation, steht aber 1 Stunde vor Sonnenaufgang trotzdem nur 10° hoch im Südosten. Sie bleibt ein halbes Jahr [[Morgenstern]], verbessert aber ihre Sichtbarkeit erst im Sommer merklich.&lt;br /&gt;
* Auch [[Mars (Planet)|Mars]] kann bei klarer Luft am Morgenhimmel gefunden werden und zieht Anfang 2022 vom Schlangenträger ins südlichste Tierkreis-Sternbild Schütze. Am 13.2. und 12.3. begegnet er dort in 6° bzw. 4° Abstand der Venus. Beide stehen freilich nur wenig über dem Horizont. Im Februar und März geht er etwa 2 Stunden vor der Sonne auf. Den größten Abstand zu ihr wird er erst im Herbst erreichen.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] im Wassermann und [[Saturn (Planet)|Saturn]] im Steinbock verabschieden sich im Jänner vom Abendhimmel und tauchen erst wieder im April bzw. Ende März am Morgenhimmel auf.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] im Widder ist als Sternchen 6. Größe in der ersten Nachthälfte zu sehen, Neptun im Wassermann wird im Jänner jenseits der Sonne unsichtbar.&lt;br /&gt;
* Wie sich die Sichtbarkeit von [[Komet Leonard]] entwickelt, wird sich erst zu Jahresbeginn zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten im Winter 2020/21 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Konjunktionen 2.2021.png|mini|330px|Konjunktionen im Februar 2021, Kopie aus [[Astronomischer Almanach für Österreich]] 2021]]&lt;br /&gt;
* [[Merkur (Planet)|Merkur]] bleibt im Dezember unsichtbar und steht am 20.12. jenseits der Sonne in oberer Kulmination. Ende Jänner gibt es eine sehr gute Abendsichtbarkeit. Nach der unteren Konjunktion am 8.2. folgt zwischen 26.2. und 8.3. eine wenig günstige Morgenphase, am besten etwa 1/2 Stunde vor Sonnenaufgang. Merkur erreicht zwar 27° Elongation, doch liegt die Ekliptik für eine gute Sichtbarkeit zu flach.&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] beendet zum Jahreswechsel ihre Morgensichtbarkeit – ihr Sonnenabstand (Elongation) nimmt von 28° auf 20° ab. Am 12.12. begegnet ihr die abnehmende Mondsichel. Im Jänner noch im Fernrohr zu finden, wird sie im Februar unsichtbar.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mars (Planet)|Mars]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am Abendhimmel ist der einzige gut beobachtbare Planet. Er hatte am 14.10. eine günstige Opposition und wandert nun rasch durch die Fische in den Widder. Im Dezember kulminiert er abends in 50° Höhe, was für Fernrohr-Beobachtungen ruhige Luft bedeutet; bei 13&amp;quot; Durchmesser und 150-fach sind noch einige Details seiner rötlichen bis grauen Oberfläche erkennbar. Bis Mitte Februar verschiebt sich die Kulmination auf 17:45 und 60° Höhe, doch misst das Scheibchen nur mehr etwa 7&amp;quot;. Am 18./19. Februar überholt ihn der Mond 4° südlich. Im März wandert Mars, langsam schwächer werdend, ostwärts durch das Sternbild Stier, vorbei an Plejaden (3.–6.3.) und Hyaden (16.–22.3.). Am 19.3. begegnet ihm der Mond.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] in Schütze und Steinbock ist am frühen Abend noch gut beobachtbar. Am 17.12. morgens wandert die zarte [[Mondsichel]] 3° südlich an ihm und an Saturn vorbei. Am 21.12. findet nach 20 Jahren wieder die [[Große Konjunktion]] statt, diesmal mit nur 0,1° Abstand zu Saturn!! Anfang Jänner verschwinden die zwei Riesenplaneten in den Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] wird im Dezember vom schnelleren Jupiter &amp;quot;überholt&amp;quot;; im Teleskop sind die beiden Planeten vom 18. bis 25.12. [[Fernrohr#Gesichtsfeld im Fernrohr|gemeinsam im Gesichtsfeld]] zu sehen, sogar mit 5–9 ihrer [[Jupitermonde| Monde]], was erst wieder [[2080]] eintreten wird.&lt;br /&gt;
** Nachtrag Jänner 2021: Leider war der Himmel fast überall in Mitteleuropa bedeckt. Bilder dieser seltenen Konstellation sind daher in den Webseiten der Astrovereine kaum zu sehen, außer [https://www1.astroverein.at/beobachten/beobachtungen-der-letzten-monate hier (Wien)] und [https://www.astronomie.at/Scripts/shownews.asp?NewsId=2441 hier] ([[Gahberg]], Oberösterreich).&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] im Widder (Opposition war am 3.10.) ist im Dezember als Sternchen 6. Größe bis etwa 1 Uhr zu beobachten, im Februar bis ~22 Uhr. Sein Scheibchen von 3.4&amp;quot; ist ab 100x Vergrößerung zu erkennen. Am 21.1. und 17.2. zieht der Mond 3° südlich vorbei, sodass man Uranus leicht findet.&lt;br /&gt;
* Neptun im Wassermann steht jenseits der Sonne und bleibt bis Mai unsichtbar.&lt;br /&gt;
* Der zweitgrößte Kleinplanet [[(4) Vesta|Vesta]] durchwandert den Löwen und hat seine [[Opposition (Astronomie)|Opposition]] am 4. März. Weil sich Vesta derzeit im Perihel ihrer Bahn befindet, erreicht sie mit [[Stern 6. Größe|5,9 mag]] ihr absolutes Maximum und ist bei guten Bedingungen sogar [[freiäugig]] zu sehen. Vom 4.–9.3. steht sie nur 0,6° nordöstlich von Theta Leonis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mondphasen]]:&lt;br /&gt;
* Im Februar letztes Viertel 4.2., Neumond 11.2., Erstes Viertel 19.2., Vollmond 27.2.; bestes Erdlicht am Abend: 13.2.&lt;br /&gt;
* Im März: Letztes Viertel 6.3., Neumond 13.3., Erstes Viertel 21.3., Vollmond 28.3. (1 Woche vor Ostern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Winterhimmel 2019/20 ===&lt;br /&gt;
(In Kürze nachgetragen von Geof am 22.11.21)&lt;br /&gt;
* Der flinke [[Merkur (Planet)|Merkur]] war von Ende Jänner bis Mitte Februar am Abendhimmel gut sichtbar und verschwand dann bis April in den Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
* Unser Schwesterplanet [[Venus (Planet)|Venus]] baute ihre [[Abendsichtbarkeit]] aus und wurde im Westsüdwesten in den sternarmen Bereichen von Steinbock und Wassermann zur auffälligen Erscheinung.&lt;br /&gt;
* Der rote [[Mars (Planet)|Mars]] wanderte, zunächst noch unauffällig, vom Skorpion in den Schlangenträger und weiter in den Schützen.&lt;br /&gt;
* Die Riesenplaneten [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] und [[Saturn (Planet)|Saturn]] tauchten Ende Jänner bzw. Februar am Morgenhimmel auf und zogen langsam durch das Sternbild Schütze. Im März kam es zu einem reizvollen Stellungswechsel mit Mars: Dieser überholte erst Jupiter am 20.3. und dann Saturn am 1. April. Am Morgen des 26.3. standen alle drei Planeten – schon recht auffällig – in der Morgendämmerung innerhalb von nur 7° an der Grenze zum Steinbock.&lt;br /&gt;
* Der 1781 entdeckte [[Uranus (Planet)|Uranus]] wanderte als Sternchen 6. Größe in den abendlichen Widder. Neptun im Wassermann stand 40° weiter rechts im Wassermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles von der Sonne ==&lt;br /&gt;
Unser Tagesgestirn gilt zwar seit Kopernikus nicht mehr als Planet („umherstreifend“), doch sei ihr hier für 2014–2017 ein kurzer Absatz gewidmet. Die [[Sonnenaktivität]] sollte laut ursprünglichen Voraussagen schon seit 2012/13 abklingen, tat es aber kaum. Sie zeigte 2014 zeitweilig immer noch bis zu 70 [[Sonnenfleck]]en in jeweils 4–9 Fleckengruppen. Am 13. Dezember 2014 gab es eine Sonnenflecken-Relativzahl von fast 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seit Mitte 2015 nahm die Aktivität ab, erreichte aber 2016 noch öfters [[Sonnenflecken-Relativzahl|Relativzahlen]] bis 100. Anfang 2017 lagen die Maximalwerte für die Beobachtung in einem guten [[Amateurteleskop]] bei 90 und sanken bis Jahresende auf etwa 40, wobei es zunehmend auch fleckenfreie Tage gibt. Einen &amp;quot;Ausreißer&amp;quot; bot jedoch der September 2017:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des nahenden Minimums (2019?) völlig unerwartet, bildete sich vom 2. bis 5. [[September 2017|September]] aus einer relativ kleinen [[Fleckengruppe]] eine riesige vom [[Typ F (Sonnenflecken)|Typ F]], wodurch die Relativzahl auf R=160 hinaufschoss. Es traten auch starke [[Sonneneruption]]en auf sowie ein [[Röntgenflare]] X9.3 -- das stärkste seit über 10 Jahren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit Dezember läuft es hingegen wie erwartet: etwa die Hälfte der Tage sind gänzlich fleckenfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondphasen im Winter 2021/22 ==&lt;br /&gt;
Von Dezember 2021 bis März 2022 treten die [[Syzygie (Astronomie)|Syzygien]] zu folgenden Terminen ein:&lt;br /&gt;
* [[Neumond]] ............ 4.12., 2.1., 1.2., 2.3.&lt;br /&gt;
* [[Erstes Viertel]] ...... 11.12., 9.1., 8.2., 10.3.&lt;br /&gt;
* [[Vollmond]] ............. 19.12., 18.1., 16.2., 18.3.&lt;br /&gt;
* [[Letztes Viertel]] ..... 27.12., 25.1., 23.2., 25.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sternbedeckungen durch den Mond ===&lt;br /&gt;
Von den monatlich etwa 50 Bedeckungen von Sternen [[Stern 1. Größe|1. bis 8. Größe]] werden in astronomischen Jahrbüchern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Himmelsjahr]] für Deutschland oder [[Astronomischer Almanach für Österreich]] und in der Monatsschrift [[Sterne und Weltraum]]) die helleren vorausberechnet. Sie sind – jedenfalls am dunklen Mondrand – mit freiem Auge leicht zu beobachten. Durch die Mondbewegung von etwa 1&amp;amp;nbsp;km/s verschwindet der Stern schlagartig, was interessante, überraschende Beobachtungserlebnisse verspricht. Bis in die 1990er-Jahre wurden solche Messungen zur Bestimmung von [[Mondradius]] und Mondrandprofil verwendet. Bei &amp;#039;&amp;#039;streifenden&amp;#039;&amp;#039; Sternbedeckungen können bis heute auch [[Amateurastronom]]en zur genauen Vermessung der Mondberge und -Täler beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreszeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Frühlingshimmel]], [[Sommerhimmel]], [[Herbsthimmel]], Winterhimmel&lt;br /&gt;
* [[Himmelsbeobachtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Himmelsjahr|Das Himmelsjahr]], Kosmos-Verlag (jährlich), Stuttgart&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Himmelskalender]], Astronomisches Büro, Wien 1957 bis 2019&lt;br /&gt;
* [[Astronomischer Almanach für Österreich]], ab 2020&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Brandt (Astronom)|Rudolf Brandt]] et al., Himmelsbeobachtungen mit dem Fernglas – eine Einführung für Sternfreunde. Verlag Deutsch, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://astronomie.de/himmelsvorschau/index.php?index=sternkarte&amp;amp;ansicht=zenit&amp;amp;karte=komplett Aktuelle Sternkarte (für Computerzeit)]&lt;br /&gt;
* [http://web.utanet.at/pasche19/februar.htm Sternhimmel im Februar (genau, Wiener astr.Arbeitsgem.)]&lt;br /&gt;
* [http://sternpate.de/sternenhimmel-aktuell/ Monatliche Rubrik &amp;quot;Aktueller Sternhimmel&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtende Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurastronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LDhSwKrKOf</name></author>
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