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	<title>Winrich Mothes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mehlauge: +Commonscat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Winrich Mothes.jpg|mini|Winrich Mothes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winrich Mothes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1935]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]) ist ein deutscher Kinderchirurg. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Vizepräsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Winrich Mothes wurde als Sohn des Professors für [[Botanik]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]] (und späteren Präsidenten der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]]) [[Kurt Mothes]] und dessen Ehefrau Hilda (promovierte Pädagogin) geboren. Er besuchte die Schule in seiner Heimatstadt, bis die Mutter mit den vier Kindern nach Zerstörung ihrer Wohnung durch die [[Luftangriffe auf Königsberg]] zu Verwandten nach [[Plau am See|Plau (Mecklenburg)]] übersiedelte. Der Vater blieb „als letzter Apotheker“ in Königsberg und ging Anfang April 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abitur legte Winrich Mothes 1953 am [[GutsMuths-Gymnasium]] in Quedlinburg ab. Er studierte dann [[Humanmedizin]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]. Nach dem [[Physikum]] wurde er aus politischen Gründen [[Relegation|relegiert]]. Die [[Universität Leipzig]] ermöglichte ihm die Fortsetzung des Studiums. Staatsexamen und [[Promotion A]] erfolgten 1959.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Zur Behandlung der Schenkelhalspseudarthrosen unter besonderer Berücksichtigung der Doppelbolzung nach [[Karl Heinrich Bauer|K. H. Bauer]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pflichtassistentenjahr durchlief er 1959/60 am [[Universitätsklinikum Halle (Saale)]] und in der Poliklinik Süd (Halle). Anschließend war Mothes für 6 Monate Volontär bei dem Anästhesisten [[Robert Reynolds Macintosh]] in Oxford. Am Bezirkskrankenhaus in [[Stralsund]] durchlief er bei [[Otto Scholz]] die chirurgische Ausbildung. Das Facharztkolloquium war 1965 in Rostock. Von Oktober 1965 bis November 1966 war er zur kinderchirurgischen Weiterbildung bei [[Waldemar Ch. Hecker]] im [[Universitätsklinikum Heidelberg]]. Mit Zuständigkeit für die Kinderchirurgie wurde er 1967 Oberarzt an der Klinik für Chirurgie in Stralsund. 1969 bestand er vor der Zentralen Facharztkommission in Erfurt das Facharztexamen für Kinderchirurgie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1974 wechselte er an das Bezirkskrankenhaus [[Schwerin]]. Nach dem Beschluss vom&lt;br /&gt;
[[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik]] sollte er dort und an allen anderen Bezirkskrankenhäusern der [[Bezirk (DDR)|DDR-Bezirke]] kinderchirurgische Abteilungen aufbauen. Die Schweriner Kinderchirurgie wurde 1983 zu einem Chefarztbereich. Als sie 1988 die uneingeschränkte Selbständigkeit gewann, wurde Mothes aus der Erwachsenenchirurgie entpflichtet. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] wurde Mothes 1995 als Stellvertreter des [[Ärztlicher Direktor|Ärztlichen Direktors]] des Medizinischen Zentrums Schwerin berufen. Im Februar 1996 wurde er Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin&amp;#039;&amp;#039; (Kinderchirurgie und Pädiatrie) am Medizinischen Zentrum Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universität Rostock]] erteilte ihm 1999 einen [[Lehrauftrag]]. Im Jahre 2000 trat er in den Ruhestand. Bei der Wiederwahl zum Vizepräsidenten der Ärztekammer (2003) würdigte [[Rüdiger Döhler]] ihn als „Mann des aufrechten Ganges“. Mothes saß jahrelang in der [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] der [[Pommersche Evangelische Kirche|Vorpommerschen Landeskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit seiner Frau Helga gingen drei Kinder hervor. Der Sohn [[Jörn Mothes]] war zehn Jahre lang (bis 2008) der Landesbeauftragte Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. med. Winrich Mothes - DÄT 2012 Nürnber 2012P5222628.jpg|mini|rechts|Verleihung der Paracelsus-Medaille an Dr. med. Winrich Mothes - DÄT 2012 in Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* Gründungsmitglied und Vizepräsident (1990–2011) der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern &lt;br /&gt;
* Vorsitzender der 155. Tagung der [[Vereinigung Norddeutscher Chirurgen|Vereinigung Nordwestdeutscher Chirurgen]] (1995)&lt;br /&gt;
* Erster gesamtdeutscher Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie|Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie]] (1996/97)&lt;br /&gt;
* Mitglied des Ausschusses Berufsordnung der Bundesärztekammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Tiburtius|Tiburtius-Preis]] des Medizinischen Zentrums Stralsund (1972, 1973)&lt;br /&gt;
* Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Chirurgie an den Universitäten Greifswald und Rostock (1973)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für treue Dienste im Gesundheits- und Sozialwesen]] in Gold (1989)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] (2003)&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus-Medaille]] der Deutschen Ärzteschaft, verliehen auf dem 115. Deutschen Ärztetag in Nürnberg im Mai 2012&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Winrich Mothes. Gradliniger Vordenker&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsches Ärzteblatt]] 109 (2012), C 938&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Crusius]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. Winrich Mothes zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 15 (2005), S. 369&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winrich Mothes. Gradliniger Vordenker&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsches Ärzteblatt 109 (2012), C 938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winrich Mothes&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rüdiger Döhler]], [[Heinz-Jürgen Schröder]] und [[Eike Sebastian Debus]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie im Norden. Zur 200. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Chirurgen in Hamburg 2017&amp;#039;&amp;#039;. Kaden Verlag, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-942825-67-2, S. 230–231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Winrich Mothes}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|32187370X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139695966|VIAF=102553514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mothes, Winrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderchirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommersche Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mothes, Winrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mothes, Winrich Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kinderchirurg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]] &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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