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	<title>Winnweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Winnweiler&amp;diff=143211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-09T04:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Winnweiler COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/34/09/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/51/14/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Winnweiler in KIB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Donnersbergkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Winnweiler&lt;br /&gt;
|Höhe              = 240&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67722&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06302&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07333503&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WNI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Jakobstraße 29&amp;lt;br /&amp;gt;67722 Winnweiler&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.winnweiler.de/ www.winnweiler.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rudolf Jacob&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winnweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die gemessen an der Einwohnerzahl viertgrößte [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Donnersbergkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]] und ist Verwaltungssitz der gleichnamigen [[Verbandsgemeinde Winnweiler|Verbandsgemeinde]], der sie auch angehört. Winnweiler ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0733306503&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Winnweiler liegt im zum [[Saar-Nahe-Bergland]] gehörenden [[Nordpfälzer Bergland]] und dessen Teilbereich [[Kaiserstraßensenke]], alternativ [[Börrstadter Senke]] genannt. Im Südosten hat die Gemeinde Anteil an den nördlichen Ausläufern des [[Pfälzerwald]]es. Die Gemeinde gliedert sich in folgende Ortsteile:{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=137 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsteil || zugehörige [[Wohnplatz|Wohnplätze]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alsenbrück-Langmeil]] || Bahnhof Langmeil, Salomonsmühle, Sattelhof, Wäschbacherhof, Ziegelhütte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hochstein (Winnweiler)|Hochstein]] || [[Eisenschmelz (Winnweiler)|Eisenschmelz]], Kahlheckerhof, Kupferschmelz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Potzbach]] || [[Leithöfe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Winnweiler || Igelbornerhöhe, Kapelle&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Falkenstein (Pfalz)|Falkenstein]], [[Imsbach]], [[Börrstadt]], [[Sippersfeld]], [[Gonbach]], [[Münchweiler an der Alsenz]], [[Lohnsfeld]], [[Otterberg]], [[Höringen]] und [[Schweisweiler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Lohnsbach mündet bei Winnweiler in die Alszenz. - panoramio.jpg|mini|Lohnsbach in Winnweiler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar östlich des Kernortes befindet sich der 304 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Leisbühl&amp;#039;&amp;#039; und an der Grenze zu Imsbach der 366,2 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Eichhübel.&amp;#039;&amp;#039; Im südöstlichen Gebiet der Gemarkung erstreckt sich an der Gemarkungsgrenze zu Börrstadt und Sippersfeld der insgesamt 400,6 Meter hohe [[Bocksrück (Pfälzerwald)|Bocksrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alsenz (Nahe)|Alsenz]] durchfließt die Gemeinde in Süd-Nord-Richtung. Vor Ort nimmt sie mehrere Nebenflüsse auf, im Süden den [[Gonbach (Alsenz)|Gonbach]], innerhalb des Kernortes den [[Lohnsbach]] und den [[Steinbach (Alsenz)|Steinbach]]. Ganz im Norden mündet in Erstere der [[Imsbach (Alsenz)|Imsbach]], der stellenweise die Grenze zu Schweisweiler bildet. Im äußersten Südwesten reicht die Gemarkung bis an den [[Höringerbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Ortschaft 891 als „Winidowilari“ (Siedlung der Wenden)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Haubrichs]]: &amp;#039;&amp;#039;Winnweiler und Umgebung im Jahre 891,&amp;#039;&amp;#039; in: Werner Rasche, &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte von Winnweiler mit Alsenbrück-Langmeil,&amp;#039;&amp;#039; Hochstein und Potzbach, Winnweiler 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;. Später gehörte die Ansiedlung viele Jahrhunderte zur [[Grafschaft Falkenstein]], wurde dann [[Herzogtum Lothringen|lothringisch]] und gelangte bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] an die [[Habsburger]]. In dieser Zeit war sie Sitz des [[Oberamt Winnweiler|Oberamtes Winnweiler]] und gehörte seit 1782 zum Landesteil [[Vorderösterreich]]. Bereits 1781 wurde in Winnweiler eine Anwerbestelle für [[Galiziendeutsche|Auswanderer nach Galizien]] eingerichtet. 1797 wurde der Teilort [[Hochstein (Winnweiler)|Hochstein]], der schon seit der ersten Erwähnung 891 zu Winnweiler gehörte, eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Winnweiler in den [[Département du Mont-Tonnerre|gleichnamigen Kanton]] eingegliedert. 1815 gehörte der Ort zunächst erneut zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]]. Ein Jahr später wurde er [[Königreich Bayern|Bayern]] zugeschlagen. Von 1818 bis 1862 war Winnweiler Bestandteil des [[Landkommissariat Kaiserslautern|Landkommissariats Kaiserslautern]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. Am 1. Dezember 1900 wechselte die Gemeinde in das neu geschaffene Bezirksamt Rockenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Rockenhausen|Landkreises Rockenhausen]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Winnweiler zur [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und wurde 1946 Teil des neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde Hochstein am 7. Juni 1969 wieder ein Ortsteil von Winnweiler; zeitgleich wechselte es in den neu geschaffenen [[Donnersbergkreis]]. Drei Jahre später wurde die Stadt Sitz der ebenfalls neu gebildeten [[Verbandsgemeinde Winnweiler|gleichnamigen Verbandsgemeinde]]. Am 10. Juni 1979 wurden die Gemeinden [[Alsenbrück-Langmeil]] und [[Potzbach]] eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Winnweiler bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0em; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.989&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 2.829&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 2.874&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 2.979&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2.744&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 3.123&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 3.474&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 3.566&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 3.744&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4.799&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 4.736&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 4.748&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding-top:.5em; width:400px;&amp;quot;| [[Datei:Einwohnerentwicklung von Winnweiler.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von Winnweiler von 1815 bis 2017]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Mit Stand 30. Juni 2005 waren von den Einwohnern 51,3 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 27,5 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 21,2 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2005&amp;amp;ags=33306503&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733306503 Gemeindestatistik Winnweiler – Stichtag: 30.06.2005]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand Dezember 2024 waren von den Einwohnern 37,9 % evangelisch, 20,3 % katholisch und 41,8 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.12.2024&amp;amp;ags=33306503&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733306503 Gemeindestatistik Winnweiler], abgerufen am 24. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anteile der Katholiken und Protestanten an der Gesamtbevölkerung sind demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Synagoge (Winnweiler)]] [[Museum Winnweiler – Jüdisches Museum der Nordpfalz]] [[Jüdischer Friedhof (Winnweiler)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1673 werden erstmals Juden im Ort erwähnt; 1712 lebten hier drei jüdische Familien, 1787 waren es 22 jüdische Bürger; zur jüdischen Gemeinde Winnweiler gehörten auch die in [[Imsbach]], [[Lohnsfeld]] und [[Alsenbrück]] lebenden Juden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1801 gab es 40 jüdische Einwohner, 1808: 40 1825: 91. 1848 waren es mit 165 Juden 12 Prozent der Gesamteinwohnerschaft. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ging die Zahl durch Aus- und Abwanderung zurück. &lt;br /&gt;
1809/10 werden die folgenden jüdischen Haushaltsvorstände in Winnweiler genannt: Tammor Dreyfuß, Elias Eilbot, Abraham Fromann (Metzger), David Fromann (Metzger), Samuel Fromann (Metzger), Nathan Grünebaum (Lederhändler), Philippe Laufferti, Witwe Sara Nathan, Abraham Neugaß (Viehhändler), Salomon Schwarzenberg (Gebrauchtwarenhändler), Abraham Strauß (Metzger), Aron Tuteur (Seifenhändler), Moses Tuteur, Abraham Vogel.&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde hatte eine Synagoge, eine jüdische Schule (von März 1830 bis 1926 als jüdische Elementarschule unter der Bezeichnung „Israelitische Volksschule Winnweiler“) ein [[Mikwe|rituelles Bad]] (vermutlich im Keller des Hauses des Gastwirts und Landesproduktenhändler Weiler in der Schlossstraße 30) und einen Friedhof. Es gab einen Lehrer der zugleich als Vorbeter und [[Schochet]] tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.alemannia-judaica.de/winnweiler_synagoge.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1925 gehörten 76 Bürger zur jüdischen Gemeinde; es gab einen Israelitischen Armenverein und einen Frauenverein. 1933 lebten noch 27 Juden in Winnweiler; die meisten verließen in den folgenden Jahren den Ort oder wanderten aus. 1937 wurden noch 16 jüdische Einwohner gezählt. Beim [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrom 1938]] wurde die Synagoge zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten acht 1940 noch in Winnweiler lebenden jüdischen Mitbürger wurden im Oktober dieses Jahres in das KZ Gurs in Südfrankreich deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den in Winnweiler geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit 16 umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des „Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Winnweiler besteht aus dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem und 22 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 5 || 10 || 4 || 3 || 22 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3330650300 |titel=Gemeinderatswahl 2024 Winnweiler |abruf=2024-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 5 || 8 || 5 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3330650300.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Winnweiler |abruf=2019-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 6 ||  9 || 3 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3330650300.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 6 ||  8 || 3 || 3 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2004|2004]] || 8 ||  7 || 2 || 3 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Rudolf Jacob (CDU). Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 64,07 % in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3330000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Winnweiler, Verbandsgemeinde, dreizehnte Ergebniszeile |abruf=2019-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 62,6 % gegen einen Mitbewerber durch und wurde somit für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3330650300 |titel=Direktwahl 2024 Winnweiler |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Silber ein bewurzelter grüner Eichenbaum mit zwei goldenen Eicheln in goldenen Eichenschüsseln.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Die französische Partnergemeinde von Winnweiler ist die Gemeinde [[Saint-Laurent-Nouan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal Winnweiler.JPG|mini|hochkant|Das Kriegerdenkmal bei Winnweiler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Winnweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jüdischer Friedhof (Winnweiler)|jüdische Friedhof]], der Ortskern, der Schlossbezirk, der Friedhof, die Eisenschmelz samt [[Frühindustriepark Gienanth]] und die Hauptstraße im Ortsteil Potzbach sind als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die [[Protestantische Pfarrkirche Winnweiler|protestantische Pfarrkirche]], die katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Winnweiler)|Herz-Jesu-Kirche]] und die [[Kreuzkapelle (Winnweiler)|Kreuzkapelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Ortes steht auf dem Leisbühl ein 1933 errichtetes [[Kriegerdenkmal]], in dessen halboffenem Hallenbau eine überlebensgroße Soldatenfigur sowie Gedenktafeln mit Namen von Gefallenen an die beiden Weltkriege erinnern. An der Nordecke des quadratischen Baus befindet sich ein angebauter 12,5&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot; /&amp;gt; hoher [[Treppenturm]], der zu einer 8,5&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot; /&amp;gt; hoch liegenden [[Aussichtsplattform]] über dem Hallenbau führt. Von dieser ist ein Ausblick in Richtung Winnweiler und Umgebung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Vor Ort befinden sich insgesamt [[Liste der Naturdenkmale in Winnweiler|vier Naturdenkmale]]. Die Gemeinde liegt am Rand des [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Rheinland-Pfalz|Landschaftsschutzgebietes]] „Donnersberg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Bekanntester Sportverein des Ortes ist der ASV Winnweiler. Der 1910 gegründete Verein stieg in der Saison 2014/15 erstmals in der Vereinshistorie in die [[Fußball-Verbandsliga Südwest|Verbandsliga]] auf, in der er sich bis [[Fußball-Verbandsliga Südwest 2017/18|2018]] hielt. Neben der ersten und zweiten Herrenmannschaft treten auch eine Altherren-Mannschaft, eine Frauenmannschaft sowie mehrere Jugendmannschaften an. Austragungsort der Spiele ist der Kunstrasenplatz am Rauhen Weg, der 2014 anstelle des Hartplatzes Rote Erde errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.asv-winnweiler.de/asv/sportanlagen.htm ASV Winnweiler 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2009 entwickelt und fertigt die Firma [[Mobotix]] digitale und netzwerkbasierte Videoüberwachungssysteme im Gewerbepark Langmeil. Die ebenfalls in Langmeil ansässige [[Schramm GmbH]] mit über 200 Mitarbeitern gehört zu den führenden Herstellern von Polsterbetten im Luxussegment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1886 gegründete und einst in der gesamten Pfalz und den angrenzenden Gebieten bekannte [[Privatbrauerei Bischoff]] musste 2022 Insolvenz anmelden und hat den Geschäftsbetrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Straße&lt;br /&gt;
Winnweiler ist über die von [[Mainz]] nach [[Kaiserslautern]] verlaufende [[Bundesautobahn 63]] und die [[Bundesstraße 48]], die von [[Bingen am Rhein]] bis nach [[Bad Bergzabern]] führt, an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Streckenabschnitt Bingen–Winnweiler war dabei bereits eine [[Reichsstraße (Deutsches Reich)|Reichsstraße]] mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;R&amp;amp;nbsp;40.&amp;#039;&amp;#039; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 201#L 390|Landesstraße 390]]&amp;#039;&amp;#039; verbindet die Gemeinde mit Höringen. Die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 401|Landesstraße&amp;amp;nbsp;401]] führt durch Alsenbrück-Langmeil und folgt dem Lauf der unter Napoleon angelegten [[Kaiserstraße (Saarland und Rheinland-Pfalz)|Kaiserstraße]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 1|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;1]] verbindet den Ortsteil Potzbach mit der Kerngemeinde und mit Lohnsfeld. Die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 4|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;4]] führt von Imsbach über Winnweiler bis nach Höringen und die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 10|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;10]] nach Münchweiler an der Alsenz. Die [[Liste der Kreisstraßen im Donnersbergkreis#K 39|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;39]] verbindet Alsenbrück-Langmeil mit Sippersfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Empfangsgebäudelangmeil.jpg|mini|2006 aufgelassener Bahnhof Langmeil (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schiene&lt;br /&gt;
Winnweiler verfügt über einen [[Bahnhof Winnweiler|Bahnhof]] an der [[Alsenztalbahn]]; dieser wurde 1870 als nördlicher Endpunkt eröffnet, ehe im Folgejahr die Strecke bis nach [[Bahnhof Bad Münster am Stein|Münster]] durchgebunden wurde. Ebenfalls auf der Gemeindegemarkung befindet sich entlang der Strecke der [[Kupferschmelz-Tunnel]] und bis 1970 der inzwischen aufgeschlitzte [[Hochstein-Tunnel]]. Die Züge verkehren in der Relation [[Kaiserslautern Hauptbahnhof|Kaiserslautern]]–[[Bingen (Rhein) Hauptbahnhof|Bingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist in [[Alsenbrück-Langmeil|Langmeil]] ein [[Bahnhof Langmeil (Pfalz)|Bahnhof]] vorhanden, der jedoch seit Dezember 2006 nicht mehr bedient wird, da die Nachfrage aufgrund der besser gelegenen Bahnhöfe Winnweiler und [[Bahnhof Enkenbach|Enkenbach]] sowie seit der Eröffnung des Haltepunkts &amp;#039;&amp;#039;Münchweiler an der Alsenz&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1999 deutlich zurückgegangen war. Am Bahnhof Langmeil, der seither ausschließlich als Betriebsbahnhof fungiert, zweigt die [[Zellertalbahn]] nach [[Bahnhof Monsheim|Monsheim]] ab. Diese Strecke wurde von 2001 bis 2016 an Sonn- und Feiertagen im Sommer erneut für den Ausflugsverkehr genutzt. Hierbei fuhren die Züge zuletzt von Monsheim ohne Halt in Langmeil nach [[Bahnhof Hochspeyer|Hochspeyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Igelborner Hütte1.JPG|mini|Igelborner Hütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Gemarkung befindet sich die von der Ortsgruppe Winnweiler des [[Pfälzerwald-Verein]]s betriebene [[Igelborner Hütte]]. Durch Winnweiler verläuft zudem der [[Alsenz-Radweg]]. Darüber hinaus ist die Gemeinde Ausgangspunkt des Prädikatswanderwegs [[Pfälzer Höhenweg]] und liegt am [[Fernwanderweg Donnersberg–Donon]] sowie an einem solchen, [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|der mit einem grün-gelben Balken]] markiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Neben der [[Montessoripädagogik|Montessori]]-[[Grundschule]] existiert innerhalb der Gemeinde noch die &amp;#039;&amp;#039;Albert-Schweitzer-Schule,&amp;#039;&amp;#039; die eine „Realschule plus“ darstellt. Darüber hinaus gibt es im Ort das [[Wilhelm-Erb-Gymnasium]], eine ehemalige [[Lateinschule]]. Die nächste [[Universitätsstadt]] ist [[Kaiserslautern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste Winnweilerer Persönlichkeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://winnweiler-vg.de/ Verbandsgemeinde Winnweiler]&lt;br /&gt;
* [http://www.alsenbrueck-langmeil.de/ Offizielle Seite von Alsenbrueck-Langmeil – Ortsteil von Winnweiler]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33306503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Höhenangaben laut privat durchgeführten Messungen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Donnersbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 891]]&lt;/div&gt;</summary>
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