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	<title>Winkelhaken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:41:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Winkelhaken&amp;diff=34857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter.Pielmeier: Abschnitt Einzelnachweise</title>
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		<updated>2024-01-06T18:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnitt Einzelnachweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|erläutert das Werkzeug für den Bleisatz; für die Bezeichnung des Keilschriftelements siehe [[Keilschrift]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkelhaken.jpg|mini|Winkelhaken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winkelhaken mit Quadraten.jpg|mini|Winkelhaken mit Quadraten auf 16 Cicero eingestellt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Handsatz.jpg|mini|Bleibuchstaben im Winkelhaken beim Handsatz]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winkelhaken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet der [[Schriftsetzer]] eine verstellbare [[Lehre (Technik)|Lehre]] zum Zusammensetzen einer Zeile aus Bleisatz-[[Letter]]n im [[Handsatz]] für den [[Hochdruckverfahren|Hochdruck]] (auch: [[Buchdruck]]). In der Fach- und Umgangssprache der Schriftsetzer wird der Winkelhaken „Kelle“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winkelhaken ist eine winkelförmige Schiene, meist aus [[Neusilber]] gefertigt, die über einen feststehenden und einen verschieb- und feststellbaren Anschlag („Frosch“) aus [[Stahl]] verfügt, um so die gewünschte Zeilenbreite einstellen zu können. Der Abstand zwischen den beiden Anschlägen entspricht der erwünschten Zeilenlänge. Der Abstand wird mit mehreren [[Quadrat (Druck)|Quadraten]] eingestellt und nicht gemessen; die typographischen Maßeinheiten sind hierbei [[Cicero (Maß)|Cicero]] und [[Didot-Punkt#Das französische Punkt-System|Punkt]]. Abhängig von der gewünschten Satzbreite gibt es unterschiedlich lange Winkelhaken bis zu 60 cm Länge, wobei für den Satz von [[Akzidenzdruck]]sachen die Exemplare mit 25 cm bzw. 30 cm Länge Standard waren. Darüber hinaus waren auch Winkelhaken mit zwei festen Anschlägen für stets wiederkehrende gleiche Zeilenlängen – wie z. B. im Zeitungssatz – gebräuchlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verwendung des Winkelhakens wurde sichergestellt, dass alle Zeilen exakt die gleiche Länge bekommen und beim „Einspannen“ des gesamten Satzes, der aus etlichen Zeilen besteht, ein „geschlossener Satz“ entsteht. &lt;br /&gt;
Durch die Ansammlung (das Setzen) der unterschiedlich breiten Lettern in den Winkelhaken entsteht eine Zeile. &lt;br /&gt;
Diese wird durch Hinzufügen von unterschiedlich breitem, nicht mitdruckendem [[Spatium|Spatie]]n-Blindmaterial für die Wortzwischenräume genau auf die eingestellte Winkelhaken- bzw. Zeilenbreite gebracht (bei Blocksatz auf volle Zeilenbreite). Alle Zeilen müssen gleichmäßig gefüllt sein, damit sich&lt;br /&gt;
im Druckprozess keine Wortabstände oder anderes Blindmaterial nach oben arbeiten kann – „Spießen“ genannt. Um die Lettern aus dem Winkelhaken herausschieben zu können, wird vor dem Setzen eine „Setzlinie“, meist aus [[Neusilber]] gefertigt, eingelegt. Die Setzlinie hat etwas „Spiel“ im Winkelhaken, um nicht zu verklemmen.&lt;br /&gt;
[[Bild: Setzlinie.JPG|mini|Setzlinie, eingelegt im Winkelhaken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geschlossene Satz wird mit dem [[Schließzeug]] in die „Form“ (die Druckform) oder einen [[Schließrahmen]] gespannt. &lt;br /&gt;
Der Winkelhaken wurde bereits von [[Johannes Gutenberg]] entwickelt und im Buchdruck verwendet, bis er durch die Einführung der [[Setzmaschine]]n ([[Monotype-Setzmaschine|Monotype]] und [[Linotype-Setzmaschine|Linotype]]) verdrängt wurde. Aber auch danach wurden immer noch Überschriften und [[Akzidenzdruck|Akzidenzen]] damit gesetzt oder er wurde zum [[Ablegen (Buchdruck)|Ablegen]] verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Winkelhaken oder das [[Setzschiff]] wurden auch für den Brauch benutzt, Berufsanfängern die [[Bleilaus|Bleiläuse]] zu demonstrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wilfried Kusterka |url=https://druck-mediengeschichte.org/2021/07/20/zwischen-morsecode-und-digitaler-fonttechnologie-4/ |titel=Teil 6: Typografie nach Augenmaß und Typomaß |werk=Blog zur Druck- und Mediengeschichte |hrsg=INTERNATIONALER ARBEITSKREIS DRUCK- UND MEDIENGESCHICHTE E.V. |datum=2021-07-20 |sprache=de |abruf=2024-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Composing sticks|Winkelhaken}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handsatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter.Pielmeier</name></author>
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