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	<title>Windflüchter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:21:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Windfl%C3%BCchter&amp;diff=676043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-08-03T14:21:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ClevedonTree.jpg|mini|Frei stehende Windflüchter an der Küste in [[North Somerset]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Windfluechter bei Born auf Darss.jpg|mini|Windschur einer Baumgruppe auf dem [[Darß]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windflüchter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Baum|Bäume]] und [[Strauch|Sträucher]], deren Wuchsform durch vorwiegend aus einer [[Himmelsrichtung]] wehenden [[Wind]] bestimmt wird. In [[Ostfriesland]] werden Windflüchter auf [[Plattdeutsch]] als &amp;#039;&amp;#039;Windlooper&amp;#039;&amp;#039;, also „Windläufer“, bezeichnet. Windflüchter mit besonders ausgeprägtem Fahnenwuchs werden mancherorts „Windharfen“ genannt, denn ihre Form erinnert entfernt an eine geneigte [[Harfe]]. Insbesondere im Winter, wenn [[Laubbäume]] kahle [[Äste]] haben, können diese dann wie Saiten einer [[Aeolsharfe]] aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Gewächse weisen einen einseitig verstärkten, der [[Wetterseite]] abgeneigten Wuchs auf – die Bäume „flüchten vor dem Wind“. Der „Windwuchs“ geht mit mehr oder minder deutlicher Schiefstellung des [[Baum#Aufbau des Baumstammes|Stammes]], exzentrischer [[Jahresring]]ausprägung und fahnenförmiger [[Baumkrone|Kronenbildung]] einher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexfb&amp;quot;&amp;gt;Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Windschäden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Schütt (Forstwissenschaftler)|Peter Schütt]], Hans Joachim Schuck, Bernd Stimm (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Forstbotanik. Morphologie, Pathologie, Ökologie und Systematik wichtiger Baum- und Straucharten.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg/Lech, 1992, ISBN 3-609-65800-2. S. 567/568&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Forstwirtschaft]] und [[Forstbotanik]] werden diese Merkmale als [[Holzfehler|Wuchsanomalien]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Windschur“ bezeichnet die Abschrägung des Bestandsdaches&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexfb&amp;quot; /&amp;gt; ganzer Baumreihen, [[Allee]]n und größerer Baumgruppen – die ineinander übergehenden Baumkronen sehen aus „wie geschoren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schauinsland-WindflüchterbaumNSG3264-1-Asio.JPG|mini|Windflüchterbäume im Naturschutzgebiet Schauinsland (Naturraum Hochschwarzwald).]]&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Ausbildung der typischen Windflüchter-Wuchsform ist das Vorhandensein mehr oder weniger konstanter und starker, aber nicht [[sturm]]artiger Windverhältnisse, die die Gewächse in die dem Wind abgewandte Richtung zwingen. Dies kann sowohl kleinräumig (z.&amp;amp;nbsp;B. nur an bestimmten Berghängen) als auch großräumig (z.&amp;amp;nbsp;B. in Küstenregionen oder wegen des [[Mistral (Wind)|Mistral]] im Rhone-Tal) der Fall sein. Nicht als Windflüchter bezeichnet werden demzufolge Bäume, die auf Grund zeitlich begrenzt auftretender Sturmereignisse z.&amp;amp;nbsp;B. durch abgebrochene Äste einseitig geschädigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windflüchter treten weltweit insbesondere in ständig windexponierten Freilagen, an [[Küste]]n, auf [[Berg]]rücken und an [[Waldrand|Bestandsrändern]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexfb&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland kommen sie vor allem in den Küstenregionen an [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] sowie auf diversen höheren, weitgehend baumfreien Bergkuppen und -hängen der [[Mittelgebirge]] bis hin zu den [[Alpen]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wettertanne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wettertanne Laax.JPG|mini|hochkant|Sog. Wettertanne (hier eine Föhre) oberhalb [[Laax]]]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Wettertanne&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen allein stehenden [[Koniferen|Nadelbaum]], der dem Schutz von Mensch und Vieh vor dem Wetter dient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmid |Titel=Landsbuch des Kantons Glarus, Die Gesetze und Verordnungen administrativer Natur |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1854 |Seiten=7 |ISBN= |Online=https://books.google.de/books?id=Z5tDAAAAcAAJ&amp;amp;dq=wettertanne&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich häufig um [[Gemeine Fichte|Fichten]] oder [[Weiß-Tanne|Weißtannen]]. Wettertannen sind meist von Wind und Wetter zerzaust; dieses Erscheinungsbild macht sie zu einem beliebten Gegenstand in Malerei und Dichtung. Sie werden auch gerne als [[Metapher]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/guttenberg-verzichtet-auf-doktortitel-bewusstlose-wettertanne-1.1063581!amp |titel=Guttenberg verzichtet auf Doktortitel – Bewusstlose Wettertanne |autor=Bernd Graff |hrsg=Süddeutsche Zeitung |werk= |datum=2011-02-22 |sprache=de |zugriff=2017-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Markante Windflüchter sind häufig als [[Markante und alte Baumexemplare|Wahrzeichen bekannt]], so etwa die [[El Hierro#Flora|&amp;#039;&amp;#039;Sabinas&amp;#039;&amp;#039; auf El Hierro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windflüchter-Formen der Küsten Chinas und Japans wurden vielfach in der [[Landschaftsmalerei]] und -graphik dieser Kulturen dargestellt. Der [[Senfkorngarten]], ein Mallehrbuch des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, rühmt etwa die Meisterschaft des [[Wang Meng (Maler) |Wang Shu-Ming]], [[Li Cheng]] („Kiefern mit der Krümmung eines zusammengerollten [[Drache (Mythologie)|Drachen]] oder eines sich aufschwingenden [[Phönix (Mythologie)|Phönix]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Hans Daucher | Autor=Wang Gai, Li Liufang | Übersetzer=Angelika Obletter, Emilie Sun-Madden | Titel=Der [[Malereihandbuch des Senfkorngartens|Senfkorngarten]]: Lehrbuch der chinesischen Malerei. Teil 1 | Sammelwerk= | Verlag=Maier | Ort=Ravensburg  | Jahr=1987 | ISBN=3-473-48346-X | Seiten=137 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und der beiden Mi, [[Mi Fei]] und [[Mi Youren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bonsai]] werden an natürliche Windflüchter angelehnte „Luftformen“ &amp;#039;&amp;#039;[[Bonsai#Luftformen|Fukinagashi]]&amp;#039;&amp;#039; („Windgepeitschter Bonsai“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
El Hierro Sabinar.JPG|Sabina ([[Phönizischer Wacholder]], &amp;#039;&amp;#039;Juniperus phoenicea&amp;#039;&amp;#039;), Wahrzeichen von [[El Hierro]]&lt;br /&gt;
WindlooperGründeich.jpg|„Windlooper“ nahe [[Esens]] in Ostfriesland&lt;br /&gt;
Windharfe Dithmarschen.JPG|„Windharfe“ bei [[Albersdorf (Holstein)|Albersdorf]] in Dithmarschen&lt;br /&gt;
20211203-L1010554.jpg|„Windbuche“ auf dem [[Schauinsland]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Denker, Reimer Stecher: &amp;#039;&amp;#039;Alte Bäume in Dithmarschen. Von Windschur, Knickharfen und Kratteichen.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 1997, ISBN 3-8042-0799-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Windswept trees|Windflüchter}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Windfluchter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzfehler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dendrologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Port en drapeau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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