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	<title>Windbüchse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:55:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Windb%C3%BCchse&amp;diff=479098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 16. Mai 2025 um 19:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-16T19:30:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df tg 0003829 Physik ^ Pneumatik ^ Luftdruck ^ Gewehr.jpg|mini|Windbüchsen mit kugeligem Druckluftbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girandoni Air Rifle.jpg|mini|Girandoni-Windbüchse mit abnehmbaren Kolben als Druckluftbehälter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windbüchse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Druckluftwaffe]], die im 17. Jahrhundert zu Jagd-, Übungs- und Kriegszwecken entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Windbüchse ist ein Vorläufer des heutigen [[Luftgewehr]]es. Sie verschoss mit [[Pressluft]] großkalibrige [[Projektil|Kugeln]]. Ab 1607, im Vorfeld des Dreißigjährigen Krieges, wurden die Windbüchsen unter anderem von dem [[Nürnberg]]er Feuerschlossmacher Paulus Dümbler für den Einsatz in Kriegen entwickelt. Die Stadt, vom kurfürstlich-pfalzgräfischen Amtmann zu Mosbach Georg Ludwig von Hutten dahingehend unterrichtet, verbot ihm jedoch die weitere Herstellung mit der Begründung, dass man mit solch einer Büchse die „ohne Knall abgehen und damit man doch ein Brett daumendick durchschießen könne“, „mit solch mörderisch Waffen einen Menschen hinrichten könne, unvermerkt, wo es herkomme“. Der Technikhistoriker [[Franz Maria Feldhaus]] dazu: „Also waren die Nürnberger damals schon so nervös, wie Napoleon zweihundert Jahre später.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift fuer historische Waffenkunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Verein für historische Waffenkunde, 1906–1908, S. 153, [https://archive.org/details/ZeitschriftFuerHistorischeWaffenkunde4/page/n173/mode/1up] mit Verweis auf „Anzeiger für Kunde deutscher Vorzeit, Organ des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Museums]]“ [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11032479?page=10,11&amp;amp;q=knall 1870, Seite 14] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der damals verfügbaren, heute als mangelhaft angesehenen Materialien (wie [[Messing]] oder [[Leder]]) bei den [[Dichtung]]en sowie der vergleichsweise kleinen Reichweite und beschränkten Nachlademöglichkeit wurden die sehr frühen Windbüchsen nicht militärisch verwendet. Ab 1779 wurde in Österreich die [[Girardoni-Windbüchse]] produziert und ab dem [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)|Türkenkrieg 1787]] bis ca. 1800 bei der Truppe eingesetzt. Weiterentwicklungen wurden und werden aber oft noch von [[Wilderei|Wilderern]] oder [[Guerilla|Guerilla-Kämpfern]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Feuerwaffentechnik immer weiter verbesserte, waren die Windbüchsen Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Gebrauch verschwunden. Der große Nachteil der Windbüchsen gegenüber Feuerwaffen war das sehr umständliche Befüllen des Druckbehälters. Auch kam es immer wieder zum gefährlichen Reißen der Druckbehälter. Die Durchschlagskraft lag gewöhnlich unter der von Feuerwaffen.&amp;lt;ref name=Fürst&amp;gt;[[Hermann von Fürst]] &amp;#039;&amp;#039;Illustriertes Forst- und Jagd-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die in mehreren Quellen überlieferte „Geräuschlosigkeit“&amp;lt;ref name=Fürst/&amp;gt; der Windbüchsen ist relativ. Auch Windbüchsen erzeugen einen lauten Mündungsknall, wenn das Geschoss aus dem Lauf austritt und die unter einem bestimmten Restdruck stehende Luft expandiert. Der [[Schalldruck]] liegt jedoch deutlich unter dem, der beim Schuss mit einer Feuerwaffe auftritt. Von Vorteil gegenüber den [[Vorderlader|Schwarzpulverwaffen]] ist auch das Fehlen jeglicher Rauchentwicklung und des [[Mündungsfeuer|Mündungsblitzes]]. Die Waffe ist im weitesten Sinne vergleichbar mit einem regulären modernen [[Luftgewehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schütze baute mit einer meist externen Luftpumpe in einem an der Waffe befindlichen, demontierbaren Kolben oder einer druckfesten Kugel Druck auf, der für einen Schuss bzw. wenige Schüsse ausreichte. Beim Betätigen des [[Abzug (Waffe)|Abzugs]] wurde das Ventil des Druckbehälters kurz geöffnet und die expandierende Druckluft beschleunigte das Geschoss.&amp;lt;ref name=Fürst/&amp;gt; Die ersten Schüsse trafen so zuverlässig auf bis zu 150 Meter, bei den nachfolgenden reduzierte sich die Reichweite um die Hälfte oder mehr. Auch die Schüsse mit reduzierter Reichweite konnten dabei aber noch tödlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiroler [[Bartolomeo Girardoni]] verbesserte um 1780 das Prinzip in der [[Girandoni-Windbüchse]], indem er für die Konstruktion der Waffe gezogene [[Lauf (Schusswaffe)|Läufe]] und Röhrenmagazine mit 20 Schuss im Kaliber 11,75 Millimeter (0,463 Zoll) verwendete. Die Kugeln wurden durch einen einfachen Schiebemechanismus aus den Röhren in die Waffe geladen. Die Girardoni-Waffe musste mit ca. 1500 Pumpstößen gefüllt werden und lieferte dann Druckluft für die 20 Schuss im Magazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Arne Hoff | Titel=Windbüchsen und andere Druckluftwaffen | Verlag=Parey | Ort= | Datum=1977 | ISBN=978-3-490-08212-1 | Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Auguste Demmin | Titel=Die Kriegswaffen in ihrer historischen Entwickelung von der Steinzeit bis zur Erfindung des Zündnadelgewehrs | TitelErg=Ein Handbuch der Waffenkunde | Verlag=Seemann | Ort= | Datum=1869 | Seiten=556, 558, 580}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Hrsg=Verein für Historische Waffenkunde | Titel=Zeitschrift für historische Waffenkunde | Band=3 | Verlag=Akademische Druck- u. Verlagsanstalt | Ort= | Datum=1905 | Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Windbüchsen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beemans.net/Austrian%20airguns.htm Beschreibung mit Fotos (engl.) der Girardoni military repeating Air Rifle von 1780]&lt;br /&gt;
* [http://www.beemans.net/images/VISIER%204%20134-142%20Lewis%20%20Clark.pdf Bericht über die Windbüchse der Lewis und Clarke Expedition] (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.zeller.de/en/katalog/auktion-102-sep-09/auktionsartikel/windbuechse/ Windbüchse im Auktionshaus Zeller (Nr. 1009)]&lt;br /&gt;
* [http://www.fricker-historische-waffen.de/fileadmin/fricker_template/download/Firmenportrait_Fricker_4.pdf DWJ, 4/2004 S. 104,  Bild der Girardoni-Windbüchse, mit der dazugehörigen Luftpumpe] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{Polytechnisches Journal|Dokumentencode=ar026090 |Autor=Curtis, W. J. |Titel=Windbüchse, welche von Dampf getrieben wird |Jahr=1827 |Seiten=397–400 }}&lt;br /&gt;
* [http://www.google.de/books?id=qEcQAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA366&amp;amp;dq=Windb%C3%BCchse&amp;amp;lr=#v=onepage&amp;amp;q=Windb%C3%BCchse&amp;amp;f=false Allgemeine Culturwissenschaft: Werkzeuge und Waffen Band 1 von Allgemeine Culturwissenschaft, Gustav Friedrich Klemm (Scanversion, voll einsehbar)]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj32004646.html#|home Bild einer Militärwindbüchse in der Deutschen Fotothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Windbuchse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckluftwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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