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	<title>Winda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw am 17. März 2026 um 13:58 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-17T13:58:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Winda&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Beschriftung    = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kętrzyn&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kętrzyński&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Barciany&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 9&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 33&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 23&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 44&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 200&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &amp;lt;ref name=&amp;quot;mapa&amp;quot;&amp;gt;http://mapa.szukacz.pl/html1/28/28035.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 85&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 11-410&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1472}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 89&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = NKE&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 591|DW 591]]: [[Mrągowo]]–[[Kętrzyn]] ↔ [[Barciany]]–[[Michałkowo (Barciany)|Michałkowo]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Drogosze]]/[[Droga wojewódzka 590|DW 590]]–[[Kiemławki Wielkie]] → Winda&lt;br /&gt;
| Straße3         = [[Wikrowo (Srokowo)|Wikrowo]]–[[Jankowice (Srokowo)|Jankowice]] → Winda&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Rastenburger Kleinbahnen]] (stillgelegt)&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in [[Polen]] in der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Es gehört zur [[Gmina#Gmina wiejska|Gmina]] [[Barciany]] (Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Barten&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Kętrzyński]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Rastenburg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in der nördlichen Mitte der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]], etwa 20 Kilometer südlich der polnischen Staatsgrenze zur [[Oblast Kaliningrad]] im historischen [[Ostpreußen]]. Die Kreisstadt [[Kętrzyn]] ({{deS|Rastenburg}}) liegt neun Kilometer weiter südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=62200 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Wenden (Ostpr.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Jahr 1389 vom [[Komtur (Amt)|Komtur]] Friedrich [[Wenden (livländisches Adelsgeschlecht)|von Wenden]] nach [[Kulmer Recht]] angelegt. Von ihm leitet sich auch der Name des Ortes ab. Das Dorf erhielt eine Fläche von 53&amp;amp;nbsp;[[Włóka]], und die Einwohner wurden für die Dauer von neun Jahren von Zahlungen und Abgaben befreit. Im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es ein Wirtshaus in Wenden. Im Jahr 1437 wurde die zum Dorf gehörende Fläche um drei Włóka vergrößert. Ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Ort vorwiegend von [[Protestanten]] bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1874 bis 1945 war Wenden in den [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Skierki (Barciany)|Wehlack]] ({{plS|Skierki}}) im [[Kreis Rastenburg]] ([[Regierungsbezirk Königsberg]]) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/rastb/wehlack.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Wehlack]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 1889 wurde das kommunalfreie Forstetablissement &amp;#039;&amp;#039;Wenden Wald&amp;#039;&amp;#039; nach Wenden eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot;&amp;gt;{{GOV|objekt=Wenden (Landkreis Rastenburg)  |val=WENDENKO04QD |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenden vergrößerte sich am 30. September 1928, als es sich mit dem [[Gutsbezirk]] [[Niedziałki (Barciany)|Fünfhuben]] ({{plS|Niedziałki}}) und dem Gut [[Niedziały (Barciany)|Elisenthal]] und anderen Teilen von Nachbarorten zur neuen [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Wenden zusammenschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nahm die [[Rote Armee]] das Gebiet ein. Als Folge des Krieges wurde der Ort Teil Polens. Am 16.&amp;amp;nbsp;September 1946 wurde der Gemeinderat gewählt, erster Vorsitzender wurde &amp;#039;&amp;#039;Stefan Uliasz&amp;#039;&amp;#039;. Zur damaligen Landgemeinde gehörten 9000&amp;amp;nbsp;Hektar Land mit 35, später 33, Ortschaften. Mit der Einführung der [[Gromada]]s wurde Winda im Jahr 1954 Sitz einer Gromada. Diese besaß 1960 eine Fläche von 75,64&amp;amp;nbsp;km², auf welcher 2032&amp;amp;nbsp;Menschen lebten. Im Jahr 1969 gehörten zur Gromada 7&amp;amp;nbsp;Schulzenämter (&amp;#039;&amp;#039;Sołectwo&amp;#039;&amp;#039;) und 28 weiteren Ortschaften. Im Jahr 1970 gab es in dem Ort eine achtklassige Grundschule, eine Bibliothek sowie einen Kinosaal für 100&amp;amp;nbsp;Besucher. Mit der Auflösung der Gromadas wurde Winda im Jahr 1973 ein Schulzenamt mit den Ortschaften [[Niedziałki (Barciany)|Niedziałki]], [[Niedziały (Barciany)|Niedziały]] und [[Pieszewo]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Petermanns&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1820 lebten in Wenden 362&amp;amp;nbsp;Menschen in 36&amp;amp;nbsp;Wohngebäuden, 1885 bereits 472, 1905 schon 530, und im Jahr 1939 waren es 812&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1970 waren es nur noch 254&amp;amp;nbsp;Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Swat, 1978, S. 240&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2010 noch 200&amp;lt;ref name=&amp;quot;mapa&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche der Mutter Gottes von der immerwährenden Hilfe (Winda)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenden. Kirche aus dem 15. JH..jpg|mini|Die einst evangelische, jetzt katholische Kirche in Winden]]&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde als Backsteinbau auf Feldsteinfundament errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreussischer Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1968, S. 82, Abb. 305&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein schöner Stufengiebel ziert die Ostseite. Im Westen wurde 1834 ein massiver Turm anstelle eines durch Orkan zerstörten hölzernen Turms vorgesetzt. Die Innenausstattung stammte in ihrem Original aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Sie wurde zuletzt nach 1945 verändert, als das bisher [[Evangelische Kirche|evangelische]] Gotteshaus eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Pfarrkirche]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Evangelisch ====&lt;br /&gt;
Von der [[Reformation]] bis zum Jahre 1945 war die Wendener Kirche ein evangelisches Gotteshaus. Die Gemeinde gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Kętrzyn|Rastenburg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kętrzyn&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Das Leben der evangelischen Gemeinde endete in den Jahren 1945 bis 1950 aufgrund von Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung. Heute hier wieder lebende Gemeindeglieder gehören jetzt zur Kirchengemeinde in Barciany, einer [[Filialgemeinde]] der [[Johanneskirche (Kętrzyn)|Johanneskirche in Kętrzyn]] in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholisch ====&lt;br /&gt;
Die vor 1945 zahlenmäßig wenigen Katholiken gehörten zur Pfarrei in Rastenburg im [[Bistum Ermland]]. Aufgrund der Neuansiedlung polnischer Bürger nach 1945 stieg die Zahl der Kirchenglieder, und 1946 konnte man bereits eine eigene Pfarrei in Winda errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archwarmia.pl/parafie/winda-matki-boskiej-nieustajacej-pomocy/ Pfarrei Winda im Erzbistum Ermland]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr ist die Filialgemeinde [[Podławki]] &amp;#039;&amp;#039;(Podlacken)&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Winda gehört jetzt zum [[Dekanat]] Kętrzyn II im [[Erzbistum Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-02 Winda 04.jpg|mini|Die Ortsdurchfahrt Winda der Woiwodschaftsstraße 591]]&lt;br /&gt;
Durch Winda führt die [[Droga wojewódzka 591|Woiwodschaftsstraße 591]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 141]]). Diese führt in nördlicher Richtung nach etwa 7&amp;amp;nbsp;km durch [[Barciany]] &amp;#039;&amp;#039;(Barten)&amp;#039;&amp;#039; und endet nach weiteren 13&amp;amp;nbsp;km an der Grenze zur [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Einen Grenzübergang gibt es dort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In südlicher Richtung führt die Straße nach etwa neun Kilometern durch [[Kętrzyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Rastenburg)&amp;#039;&amp;#039; und weiter nach [[Mrągowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Sensburg)&amp;#039;&amp;#039;, und in westlicher Richtung führt eine Nebenstraße nach [[Kiemławki Wielkie]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Kemlack)&amp;#039;&amp;#039;, in östlicher nach [[Wikrowo (Srokowo)|Wikrowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Wickerau)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Bahnstation befindet sich in heute Kętrzyn, wo es Direktverbindungen nach [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; und [[Posen]] sowie nach [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039; und [[Białystok]] gibt. Nach Kętrzyn besteht eine Linienbusverbindung. Bis 1945 war Wenden selber Bahnstation an zwei Bahnstrecken: [[Bahnstrecke Rastenburg–Drengfurth|Rastenburg–Drengfurth]] und [[Bahnstrecke Wenden–Barten|Wenden–Barten]]. Beide wurden von den [[Rastenburger Kleinbahnen]] befahren, doch fand nach 1945 keine Reaktivierung der Strecken statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste internationale Flughafen ist der [[Flughafen Kaliningrad]], welcher sich etwa 95&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich auf russischem Hoheitsgebiet befindet. Der nächste internationale Flughafen auf polnischem Staatsgebiet ist der etwa 190&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich gelegene [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-07 Winda 1.jpg|mini|Die Schule in Winda]]&lt;br /&gt;
Im Dorf gibt es eine achtklassige Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tadeusz Swat: &amp;#039;&amp;#039;Dzieje Wsi&amp;#039;&amp;#039;. In: Aniela Bałanda u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Kętrzyn. Z dziejów miasta i okolic&amp;#039;&amp;#039;. Pojezierze, Olsztyn 1978, S. 239–240 (&amp;#039;&amp;#039;Seria monografii miast Warmii i Mazur&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Winda}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_thumbnails.cgi?ort=62200 Historische Aufnahmen aus Wenden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Barciany}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1389]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Barciany]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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