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	<title>Wilzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilzsch&amp;diff=134037&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dwains Bandersnatch: Diskussion:Hochmoor#Lemma und Redundanzen</title>
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		<updated>2025-02-10T14:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Hochmoor&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Hochmoor (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Hochmoor#Lemma und Redundanzen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Wilzsch&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/54114&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Zwickauer Mulde//Mulde (Fluss)/Mulde/Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 25&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;EZG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/8547.htm#article8780 | titel=Kartenübersicht der oberirdischen Einzugsgebiete | hrsg=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie | zugriff=2014-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 13.3&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;GWK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/8561.htm#article8708 | titel=Kartenübersicht des sächsischen Gewässernetzes | hrsg=Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie | zugriff=2014-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE=&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= im [[Hochmoor]] [[Wilzschmoor]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 950&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|DE-SN|SA}}&lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/24/29/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 12/35/16/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Wilzschhaus]] in die [[Zwickauer Mulde]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 591.5&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=&amp;quot;DE-SN_SA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50/28/23.78/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12/30/55.06/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-SN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| HÖHENUNTERSCHIED= &lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= [[Talsperre Carlsfeld]]&lt;br /&gt;
| BILD= Carlsfeld uferpartie an der wilzsch.jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE= &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Wilzsch in Carlsfeld.&lt;br /&gt;
| BILD2 = Wilzsch1.jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG = Die Wilzsch am Rande des NSG Großer Kranichsee oberhalb der Talsperre Carlsfeld.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rechter Nebenfluss der [[Zwickauer Mulde]] in [[Sachsen]] und gehört nach der [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|EU-Wasserrahmenrichtlinie]] zur „Ökoregion Zentrales Mittelgebirge“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SäLa&amp;quot;&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Bereich Landschaftsökologie, Flächennaturschutz, Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief „Oberes Westerzgebirge“, o. J., S. 6 {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/17_Oberes_Westerzgebirge.pdf |wayback=20160304201650 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Lage ==&lt;br /&gt;
Das Wilzschtal bildet nach der [[Liste der naturräumlichen Einheiten in Sachsen|Naturraumkarte von Sachsen]] die [[Geochore|Mikrogeochore]] „Carlsfelder Wilzsch-Tal“, die Teil der Mesogeochore „Eibenstocker Bergrücken“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Sie entspringt im Westerzgebirge im [[Hochmoor]] [[Wilzschmoor]],&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Leonhardt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte des Freistaates Sachsen 1:25 000, Blatt 5541 Eibenstock&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Sächs. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Freiberg 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Bereich des Naturschutzgebietes [[Großer Kranichsee]] nahe der deutsch-tschechischen Grenze, und wird bei [[Weitersglashütte]] in der [[Talsperre Carlsfeld]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Talsperre Weiterswiese&amp;#039;&amp;#039;) angestaut. In ihrem weiteren Verlauf nach Nordwesten liegt der [[Eibenstock]]er Ortsteil [[Carlsfeld (Eibenstock)|Carlsfeld]]. Danach folgen die ebenfalls zu Eibenstock gehörenden kleinen Siedlungen [[Blechhammer (Eibenstock)|Blechhammer]], [[Wilzschmühle]] und [[Neues Wiesenhaus]]. Sie mündet auf 591,5 Metern Höhe&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 5541-NW-Wilzschhaus&amp;#039;&amp;#039; des Landesvermessungsamts Sachsen, 1. Auflage, Dresden 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; oberhalb von [[Schönheiderhammer]] bei [[Wilzschhaus]] neben dem früheren [[Bahnhof Schönheide Süd]] in die [[Zwickauer Mulde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wilzsch führende Bäche sind auf ihrer rechten Seite &amp;#039;&amp;#039;Kleine Wilzsch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wolfseifenbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kramsbächel/Kramsbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tränkwasser&amp;#039;&amp;#039; und auf ihrer linken Seite &amp;#039;&amp;#039;[[Wölfebächel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kalter Brunnenbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zigeunerbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K2012&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 5541-NW-Wilzschhaus&amp;#039;&amp;#039; des Staatsbetriebs Geobasisinformation und Vermessung des Landes Sachsen, 2. Auflage, Dresden 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen den Siedlungen Wilzschmühle und [[Neues Wiesenhaus]] wurde von der Wilzsch der &amp;#039;&amp;#039;Rautenkranzer Hammergraben&amp;#039;&amp;#039; abgezweigt und am Westhang der Wilzsch sowie am Südhang der Zwickauer Mulde entlang bis Rautenkranz geführt. Sein Wasser diente im Hammerwerk Rautenkranz zum Antrieb. Dieser Graben ist heute noch mit rudimentären Teilabschnitten vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Siegmund von Zeutzsch]] beschreibt die Wilzsch in seinem Alphabetischen Verzeichnis von 1792:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Wilzschbach, dieses kleine Flüßgen fällt oberhalb von Eibenstock in die Zwickauer Mulde.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeutsch_53&amp;quot;&amp;gt;A. S. von Zeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisches Verzeichnis derer im Churfürstenthum Sachsen vorhandenen großen und kleinen Flüsse, Bäche, Seen, Teiche, Thäler, Wälder, und Auen etc: als ein Anhang zu dem alphabetischen Verzeichnis aller in dem Churfürstenthum Sachsen befindlichen Ortschaften&amp;#039;&amp;#039;, In der Waltherischen Hofbuchhandlung, Dresden 1792, S. 53 [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/640/1 Digitalisat in der Universitätsbibliothek Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Schiffner]] erwähnt ihn in seinem etwa 1848 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;„Führer im Muldenthale“&amp;#039;&amp;#039;. Er beschreibt die Wilzsch so:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Wilzsch rinnt unweit der böhmischen Graenze und der Weiters-Glashütte auf einer der rauhesten Stellen des Landes zusammen, läuft in kaum zu bezwingendem moorigen Waldboden nordwärts herab, nach Carolsfeld, wo Lohrmann sie immer noch 2520‘ hoch fand, empfängt hier aus Osten oder vom Zeisiggesange her die kleine Wilzsch, berührt dann das isolierte königliche Forst- oder Wilzschhaus, dem gegenüber der Wilzschberg ansteigt, hat an der Eibenstock-Rautenkranzer Strasse noch 1927‘ Seehöhe, und ist in ihrem nordwestlichen Lauf 2 Stunden lang.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS&amp;quot;&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Der Führer im Muldenthale, von des Voigtlands Höhen bis zur Vereinigung beider Mulden&amp;#039;&amp;#039;. In 16 Lieferungen, enthaltend 37 Ansichten, nach der Natur aufgenommen von Gustav Täubert, lithographiert von J. Riedel, Verlag von Gustav Täubert, Dresden (o. J., 1848), S. 12 ([https://digital.ub.uni-leipzig.de/mirador/index.php#6c150a4e-d0b7-4b60-8ee1-afa80164c409 Digitalisat in der Universitätsbibliothek Leipzig] S. 12 ist nicht direkt aufrufbar, im Digitalisat bis dorthin durchblättern oder im Inhaltsverzeichnis links am Rand auf „Schönheide“ klicken.)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Band 10 von [[August Schumann]]s &amp;#039;&amp;#039;Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen&amp;#039;&amp;#039; von 1825 wird herausgestellt, die Wilzsch gehöre „fast gänzlich dem sogenannten [[Sächsisches Sibirien|sächs[ischen] Sibirien]] an; und selbst ihre Mündung ist an 1900 Fuß über dem Meere gelegen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASchu&amp;quot;&amp;gt;{{Staatslexikon Sachsen|10|755}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=111px caption= &amp;quot;Die Wilzsch von Carlsfeld bis zur Mündung in die Zwickauer Mulde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilzsch in Carlsfeld 3.jpg|Die Wilzsch am unteren Ortsrand von Carlsfeld&lt;br /&gt;
Wilzsch in Neues Wiesenhaus (Eibenstock) 1.webm|In Neues Wiesenhaus&lt;br /&gt;
Wilzsch river nearby Neues Wiesenhaus 21.jpg|Tal der Wilzsch&lt;br /&gt;
Wilzsch river while flowing into the Zwickauer Mulde Ore Mountains.webm|Mündung in die Zwickauer Mulde in Wilzschhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Siegfried Sieber]] sieht den Namen als vom altsorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Vilca&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wolfsbach&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;wilk&amp;#039;&amp;#039; = Wolf) sich erklärend. Das alte Wort sei zu ergänzen um &amp;#039;&amp;#039;reka&amp;#039;&amp;#039; für Bach. Er weist darauf hin, dass in der Nähe der &amp;#039;&amp;#039;Wölfeberg&amp;#039;&amp;#039; liege und die beiden Nebenbäche &amp;#039;&amp;#039;[[Wölfebächel]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wolfseifenbach&amp;#039;&amp;#039; in die Wilzsch flössen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|11|152|Lemma=Wilzsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserqualität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilzsch river in Wilzschmühle 9.jpg|mini|Von Huminstoffeinträgen geprägtes Wasser der Wilzsch in Wilzschmühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilzsch river nearby Neues Wiesenhaus 13.jpg|mini|Das Tal der Wilzsch im Bereich Neues Wiesenhaus]]&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre war die Wilzsch auf ganzer Länge in die [[Wasserqualität|Güteklasse I]] eingestuft (mit dieser Definition: unbelastet bis sehr gering belastet, Gewässerabschnitte mit reinem, stets annähernd sauerstoffgesättigtem und nährstoffarmen Wasser; geringer Bakteriengehalt; mäßig dicht besiedelt, vorwiegend von Algen, Moosen, Strudelwürmern und Insektenlarven; sofern sommerkühl, Laichgewässer von [[Lachsfische|Salmoniden]]).&amp;lt;ref&amp;gt; St. Kauk: &amp;#039;&amp;#039;Lebensraum Fließgewässer – Gefährdung und Schutz&amp;#039;&amp;#039;, in: Staatliches Umweltfachamt Chemnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Beurteilung von Gewässern im Regierungsbezirk Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Redaktionsschluss am 30. Oktober 1993, 2. Auflage, Chemnitz o. J. (1993), S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wilzsch ist in ihrem Oberlauf ein organisch geprägtes Gewässer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SäLa&amp;quot;/&amp;gt; Sie führt [[Huminstoffe]], die in den Mooren und Wäldern oberhalb der Talsperre entstehen, mit sich. Unter bestimmten Umständen – bei starken Niederschlägen und während der Schneeschmelze – steigt der Huminstoffgehalt stark an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM&amp;quot;&amp;gt; Pressemitteilung der Landestalsperrenverwaltung Sachsen 57/2010 vom 9. Dezember 2010 [https://www.smul.sachsen.de/ltv/download/2010_12_09_Umleitung_Wlizsch_TS_Carlsfeld.pdf], abgerufen am 4. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1990er Jahren ist die Konzentration immer höher geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschäftsbericht der sächsischen Landestalsperrenverwaltung für 2005, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Wasser der Wilzsch gelangen diese Stoffe in die Talsperre Carlsfeld. Diese Belastung hält die sächsische Talsperrenverwaltung nicht für gesundheitsschädlich und bezeichnet sie als natürliche Einträge, die das Wasser verfärben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM&amp;quot;/&amp;gt; Diese könnten aber „zu Qualitätsproblemen führen und müssen in den Wasserwerken aufwendig entfernt werden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM&amp;quot;/&amp;gt; Auch die braune Färbung des Wassers und die damit verbundene geringe Sichttiefe sind durch die Huminstoffbelastung verursacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Flyer der sächsischen Landestalsperrenverwaltung vom August 2013 zur [[Talsperre Carlsfeld]] [http://search.sachsen.de/web/viewAsHtml?reference=https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/20373/documents/27413&amp;amp;searchTerm=Talsperre%20Carlsfeld]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um bereits die Rohwasserqualität zu stabilisieren und die Belastungsspitzen aus Huminstoffen im die Talsperre speisenden Wasser künftig abfangen zu können, wurden im Jahr 2010 ein Rückhaltebecken, ein Damm, der das Wasser der Talsperre von der Wilzsch abtrennt, ein Umleitungsgraben und auf dem Boden der Talsperre eine Rohrleitung von 30 Zentimetern Durchmesser errichtet. Bei einer großen Belastung mit Huminstoffen wird das an sich der Talsperre zufließende Wasser der Wilzsch über ein Verteilerbauwerk&amp;lt;ref&amp;gt;Darstellung der bauausführenden Firma [{{Webarchiv|url=http://www.phoenix-bau-aue.de/index.asp?katid=40&amp;amp;bodystart=1&amp;amp;seite=40150001 |wayback=20151004101856 |text=Archivierte Kopie }}], abgerufen am 3. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; in dieses Rückhaltebecken geleitet, von wo es über die Rohrleitung durch den Stausee und die Staumauer und unterhalb der Talsperre wieder in die Wilzsch fließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM&amp;quot;/&amp;gt; Bereits beim ersten Einstau nach dem Bau der neuen Anlagen ist nach Feststellung der Landestalsperrenverwaltung eine wesentliche Reduzierung des Huminstoffeintrags in die Talsperre eingetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschäftsbericht der sächsischen Landestalsperrenverwaltung für 2011, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zur Umleitung des huminstoffbelasteten Wassers genutzte Rohrleitung von 1100 Metern Länge soll so verlängert werden, dass dieses Wasser bis zum Glashüttenbach geführt und dann über diesen Bach und die [[Große Bockau]] zur Zwickauer Mulde fließen kann und damit auch die Wilzsch sowie insbesondere die [[Talsperre Eibenstock|Trinkwassertalsperre Eibenstock]] nicht mehr belasten würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM&amp;quot;/&amp;gt; Der Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Chemnitz für dieses Vorhaben wird für das Jahr 2016 erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mail-Auskunft vom 7. Oktober 2015 des Betriebs Zwickauer Mulde/Obere Weiße Elster der sächsischen Landestalsperrenverwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere Niederschlagsmenge im Jahr beträgt im Bereich der Talsperre Carlsfeld 1200 Millimeter.&amp;lt;ref&amp;gt;Internationale Kommission zum Schutz der Elbe: Die Elbe und ihr Einzugsgebiet – ein geographisch-hydrologischer und wasserwirtschaftlicher Überblick, Kapitel 4.6 – Die Mulde, o. J., erschienen nach 2002, S. 107 {{Webarchiv|text=Digitalisat |url=http://www.ikse-mkol.org/uploads/media/IKSE-Elbe-und-ihr-Einzugsgebiet-2005-Kap4-6.pdf |wayback=20160506210040 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Talgebiet der Wilzsch gehört mit einer Jahresmitteltemperatur von 5,1&amp;amp;nbsp;°C bis 6,1&amp;amp;nbsp;°C (flussab) zu den im Jahresschnitt kältesten Gebieten des oberen Westerzgebirges.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Bereich Landschaftsökologie, Flächennaturschutz, Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief „Oberes Westerzgebirge“, o. J., S. 4 {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/17_Oberes_Westerzgebirge.pdf |wayback=20160304201650 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zählt hinsichtlich der Luftbewegung zu den austauscharmen Tallagen mit dadurch verursachter besonderer Frostgefährdung.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Bereich Landschaftsökologie, Flächennaturschutz, Fachbeitrag zum Landschaftsprogramm – Naturraum und Landnutzung – Steckbrief „Oberes Westerzgebirge“, o. J., S. 5 {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/17_Oberes_Westerzgebirge.pdf |wayback=20160304201650 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich der Wilzsch gibt es „windgeschützte, aber frostanfällige Tallagen aufgrund von Strahlungsdefiziten“, zahlreichen Nebeltagen sowie „Sonn- und Schatthängen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SäLa&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt und Natur ==&lt;br /&gt;
Nach einer Bestandserhebung in den Jahren von 1982 bis 1990 war die Wilzsch fast auf ganzer Länge Brutgebiet der [[Wasseramsel]].&amp;lt;ref&amp;gt;A.Günther: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ökologie und Bestandssituation der Wasseramsel Cinclus cinclus aquaticus BECHSTEIN 1803, im Regierungsbezirk Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Staatliches Umweltfachamt Chemnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Beurteilung von Gewässern im Regierungsbezirk Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Redaktionsschluss am 30. Oktober 1993, 2. Auflage, Chemnitz o. J. (1993), S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau an der Wilzsch ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Eibenstock Carlsfeld Bergrevier Bildkarte von 1520 2.jpg|mini|hochkant=1.45|Bergwerkslandschaft östlich der Wilzsch auf einer Bildkarte aus der Zeit um 1520]]&lt;br /&gt;
Östlich der Wilzsch, im Bereich des vom Riedertberg ({{Höhe|775|DE-NHN}}) geprägten Waldgebietes westlich von Eibenstock und südlich der Zwickauer Mulde wurde schon um 1500 ertragreicher Zinnbergbau betrieben. Die Bergwerke, deren Nebenanlagen wie Pochwerke sowie Wilzsch, Kleine Wilzsch und andere Bäche sind in einer Bildkarte aus der Zeit um 1520 dargestellt. Nicht weit von der Mündung der Kleinen Wilzsch lag ein Pochwerk, in der Karte „Bvchwerk an der Kleinen Wiltzsch“ genannt, das zur Aufbereitung des in den beiden Zinnbergwerken „Vordere und Hintere Schmochau“ geförderten Erzes diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Bildkarte der Bergwerke Vordere und Hintere Schmochau um 1520, in den musealen Räumen des [[Bergarchiv Freiberg|Bergarchivs Freiberg]] im [[Schloss Freudenstein (Sachsen)|Schloss Freudenstein]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich von der Kleinen-Wilzsch-Mündung ist ein weiteres Pochwerk eingezeichnet, „Bvchwerk in der Wiltzsch“. Zu den ertragreichsten Gruben im Zinnbergbaugebiet des Wilzschbereichs gehörten neben der „Schmuge“, die identisch sein kann mit den Gruben auf der Karte, auch die Gruben „Fleschmaul“, „Spindel“ und „Rosszeche“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterungstext des Bergarchivs Freiberg zur Karte, s. Erläuterung auf Commons.Wikimedia zu dem in diesen Text integrierten Bild&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Bergbauvergangenheit erinnern noch Namen wie für den südlich von Wilzschmühle in die Wilzsch mündenden &amp;#039;&amp;#039;Wolfseifenbach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rotgrubenweg&amp;#039;&amp;#039; in dessen Quellbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flößerei und Mühlenbetrieb ==&lt;br /&gt;
Die Wilzsch und ihre Nebenbäche wurden zum Flößen des aus den umliegenden Wäldern geschlagenen Holzes genutzt. Schon beim Erwerb von [[Neustädtel (Schneeberg)|Neustädtel]], [[Schönheide]] und [[Stützengrün]] sowie erheblicher Waldflächen links und rechts der Mulde im Jahr 1563 durch [[August (Sachsen)|Kurfürst August]] wurde in der Bewertung durch den Schwarzenberger Amtmann [[Hans Todt]] bei den Wäldern besonders herausgestellt, ob deren Holz über flößbare Bäche und Flüsse abtransportiert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried August Arndt, &amp;#039;&amp;#039;Archiv der Sächsischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2. Teil, Leipzig 1785, S. 385 ff. ([http://books.google.de/books?id=7PlKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA385 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl August Engelhardt]] berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Wilzsch, welche oberhalb von Eibenstock in die Zwickauer Mulde fällt, findet man schon 1571 als Flösse benutzt.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Dankegott Immanuel Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung von Kursachsen und den ietzt dazu gehörenden Ländern&amp;#039;&amp;#039;. Dritter Band. Dritte, durchaus verbesserte und vermehrte Auflage. Bearbeitet von Karl August Engelhardt, Mitglied der kurfürstl. Sächs. Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Dresden-Friedrichstadt beim Verfasser und Leipzig bei Barth, 1804, S. 154 ([https://books.google.de/books?id=g1A2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA154 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gab es die &amp;#039;&amp;#039;Floß-Inspection&amp;#039;&amp;#039; des sächsischen Kurfürsten für die Wilzsch- und Mulden-Flöße mit einem kurfürstlich-sächsischen &amp;#039;&amp;#039;Ober-Auffseher&amp;#039;&amp;#039; und einem kurfürstlich-sächsischen &amp;#039;&amp;#039;Floß-Meister&amp;#039;&amp;#039;, die schon im ersten erschienenen Hof- und Staatskalender von Sachsen des Jahres 1728 mit Namen aufgeführt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königl. Polnischer und Churfürstl. Sächs. Hoff- und Staats-Kalender auf das Jahr 1728&amp;#039;&amp;#039;. Zu finden in Weidmannischen Buchladen, Leipzig 1728, unpag. ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/object/1562190954_1728000000/76/ Digitalisat der relevanten Seite in den digitalen Sammlungen der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar])&amp;lt;/ref&amp;gt; Diebstahl von Holz, das auf der Wilzsch geflößt wurde, veranlasste [[August II. (Polen)|Kurfürst August den Starken]], besondere Regelungen zur Bekämpfung der Diebe zu erlassen. Am 10. April 1710 erging das „Mandat wider die Holzdeuben auf den Wilzsch- und Muldenströmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gotthold Merbeth: &amp;#039;&amp;#039;Chronologisches Register über die sowol in dem Codex Augusteus als auch in der Gesetzessammlung für das Königreich Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1834, S. 79 ([https://books.google.de/books?id=MScTAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA79 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1771 wurde unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Wiltzsch Flöße&amp;#039;&amp;#039; berichtet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Die Wiltzsch ist ein kleines Flüßgen, welches oberhalb von Eibenstock in die Zwickauische Mulde fället, und worauf ehemals auch eine Holzflöße vorgerichtet gewesen. Dieses ist alles, und ein mehrers nicht angegeben werden kann.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Immanuel Grundig und [[Johann Friedrich Klotzsch (Historiker)|Johann Friedrich Klotzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung vermischter Nachrichten zur Sächsischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Johann Christoph Stößel, Chemnitz 1771 S. 250 ([https://books.google.de/books?id=gn0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA250 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Dies bestätigt A. S. von Zeutsch in seinem Alphabetischen Verzeichnis von 1792, schreibt aber: „Wilzschflöße fand man bereits 1571 in Gange; allein sie ist bald darauf wieder eingegangen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeutsch_53&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der königlich-sächsischen Floßoberaufseher der „Wilzsch-, Mulden- und Schwarzwasserflößen“ war [[Gottlob Heinrich von Lindenau]]. Er starb 1830 in [[Neustädtel (Schneeberg)|Neustädtel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Christian August Hasse]]: &amp;#039;&amp;#039;Gottlob Heinrich von Lindenau&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitgenossen: ein biographisches Magazin für die Geschichte unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Dritte Reihe, Band 4, S. 173–190 ([https://books.google.de/books?id=m9M5AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA173&amp;amp;lpg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Link zum Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Albert Schiffner berichtet 1839, die Wilzsch sei zum Flößen genutzt worden,&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreichs Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Erste Lieferung, den Zwickauer Directionsbezirk enthaltend, Friedrich Fleischer, Leipzig 1839, S. 409 ([https://books.google.de/books?id=DQcPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA409 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; und betont 1848, die Wilzsch sei &amp;#039;&amp;#039;„ein starker flößbarer Bach“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AS&amp;quot;/&amp;gt; 1865 wurde noch berichtet, die Stadt Zwickau erhielte ihr Floßholz auch über die Wilzsch.&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift für die 25. Festversammlung deutscher land- und Forstwirthe zu Dresden, E. Blochmann und Sohn, Dresden 1865, S. 69 des Zweiten Teils [https://books.google.de/books?id=owjOAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA329 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nutzung der Flüsse und Bäche für die Holzabfuhr endete im Erzgebirge allgemein erst nach der Mitte des 20. Jahrhunderts mit dem Bau der Eisenbahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Reisehandbuch Erzgebirge Vogtland&amp;#039;&amp;#039;, VEB F. A. Brockhaus Verlag, 2. Auflage, Leipzig 1976, S. 265&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob die Flößerei im Wilzschtal erst mit der Inbetriebnahme der Eisenbahn nach Carlsfeld im Jahr 1897 beendet wurde, ist unklar. An den Abtransport des Holzes durch die Flößerei in der Region erinnert noch der „Floßholzzechenweg“, der östlich von Carlsfeld in Richtung Ober-Wildenthal liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte 1.25.000, Ausgabe mit Wanderwegen, Blatt 15 Westerzgebirge, Eibenstock, Johanngeorgenstadt, Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen, 2. Auflage Dresden 2010, ISBN 978-3-86170-717-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserkraft der Wilzsch wurde zum Betrieb mehrerer Mühlen – sicher [[Sägewerk|Schneidmühlen]] – genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mittheilungen des Statistischen Vereins für das Königreich Sachsen, 3. Lieferung, Beiträge zur Topographie und Klimatik des Königreichs Sachsen, bei Christian Wilhelm Vogel, Leipzig 1833, S. 4 [https://books.google.de/books?id=P_s-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA4 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Wilzschtal führte einst die Strecke der [[Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld]]. Heute wird das Tal auf ganzer Länge durch die Staatsstraße 276 erschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K2012&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist die Wilzsch mit der [[Wilisch (Fluss)|Wilisch]], die in der Literatur des frühen 19. Jahrhunderts ebenfalls Wilzsch genannt wurde. Albert Schiffner weist in Band 10 und in Band 18 von August Schumanns Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen auf die damalige Namensgleichheit hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASchu&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Staatslexikon Sachsen|18|1003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in Sachsen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flüssen im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Der Führer im Muldenthale, von des Voigtlands Höhen bis zur Vereinigung beider Mulden&amp;#039;&amp;#039;. In 16 Lieferungen, enthaltend 37 Ansichten, nach der Natur aufgenommen von Gustav Täubert, lithographiert von J. Riedel, Gustav Täubert, Dresden (o. J., 1848), S. 12 ff. ([https://digital.ub.uni-leipzig.de/mirador/index.php#7dfd88d2-2908-43da-a746-5a81e179ce5d Link zum Digitalisat in der Universitätsbibliothek Leipzig])&lt;br /&gt;
* {{WdH|11|151–153|Lemma=Wilzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilzsch}}&lt;br /&gt;
* „Große Wilsch“ in Blatt 220 des Berliner Exemplars der [[Meilenblätter von Sachsen]] aus dem Jahr 1791 von [[Friedrich Ludwig Aster]] ([https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70301497/df_dk_0002220 Link zum Kartenblatt in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden])&lt;br /&gt;
* Die Wilzsch, ihr Tal und die Siedlungen in der [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71056533/df_dk_0010001_5541_1875 Äquidistantenkrate 145 – Section Eibenstock –] aus dem Jahr 1875&lt;br /&gt;
* Die Wilzsch in der [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71056534/df_dk_0010001_5541_1897 Äquidistantenkarte 145 -Section Eibenstock-] aus dem Jahr 1897&lt;br /&gt;
* Die Wilzsch in der [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71056535/df_dk_0010001_5541_1904 topographischen Karte 145 –Eibenstock–] von 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eibenstock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schönheide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dwains Bandersnatch</name></author>
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