<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiltingen</id>
	<title>Wiltingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wiltingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiltingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T19:19:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiltingen&amp;diff=134303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asterix789: /* Bevölkerungsentwicklung */ Grafik eingefügt, alte entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wiltingen&amp;diff=134303&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-26T08:18:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Grafik eingefügt, alte entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Wiltingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/39/32/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/35/24/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Wiltingen in TR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Trier-Saarburg&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Konz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 140&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54459&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06501&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07235148&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE WT3&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Markt 11&amp;lt;br /&amp;gt;54329 Konz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.wiltingen.de/ wiltingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Reinhard Orth&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Wählergruppe|FWG]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WiltigerSaarbogenVonDerWiltingerKupp3.png|mini|Naturschutzgebiet Wiltinger Saarbogen von der Wiltinger Kupp aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiltingen BW 2018-08-28 16-52-01.jpg|mini|Die Pfarrkirche St. Martin Wiltingen, von Westen, erbaut 1909/10]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiltingen BW 2018-08-28 17-22-43.jpg|mini|Rauhof Wiltingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharzhofberg Wilitngen Panorama.jpg|mini|Scharzhofberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiltingen BW 2018-08-28 16-54-04 stitch3.jpg|mini|Weingut Van Volxem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiltingen Passagio AnimatoH1b.jpg|mini|Sandsteinskulptur Passagio Animato mit Wiltingen und der Saar im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Der [[Weinort]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiltingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der [[Saar]] ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Trier-Saarburg]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Konz]] an. Das &amp;#039;&amp;#039;Wiltinger Platt&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ausformung der [[Moselfränkische Dialekte|Moselfränkischen Dialekte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Wiltingen liegt etwa neun Kilometer südwestlich von [[Trier]] an der unteren [[Saar]] zwischen [[Konz]] und [[Saarburg]]. Die Gemeinde ist geprägt durch ihre Tallage mit weinbepflanzten [[Steilhang|Steilhängen]]. Fast 700 Hektar Waldfläche schließen sich in südöstlicher Richtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich vom Ortskern, auf beiden Seiten der Saar liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz-]] und [[FFH-Gebiet]] [[Wiltinger Saarbogen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
==== Der Diwwer ====&lt;br /&gt;
Legt man die Fläche zugrunde, ist Wiltingen die größte Ortsgemeinde der Saar in der Verbandsgemeinde Konz. Der Ort zieht sich einige Kilometer entlang der Saar. Die Bebauung beginnt linksseitig mit dem lokal als „Der Diwwer“ (da drüben) bezeichneten, kleinen Ortsteil auf der linken Seite der Saarbrücke. „Der Diwwer“ umfasst auch den Neubau des Weinguts [[Weingut van Volxem|Van Volxem]], ein Produktionsgebäude der [[Moselland eG]] (Sektkellerei Max Mann und ein Weincafé sind hier ebenfalls untergebracht) und das Weingut Peters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kerndorf ====&lt;br /&gt;
Folgt man der Saar rechtsseitig schließt sich das Kerndorf an, das den Großteil der bebauten Fläche umfasst. Zentrum des Kernortes sind der Dorfplatz mit Bäckerei, Lokal und Kulturraum und die [[St. Martin (Wiltingen)|Wiltinger Pfarrkirche St. Martin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Scharzhof ====&lt;br /&gt;
In Richtung Oberemmel schließt sich der Scharzhof an, am Fuße des [[Wiltinger Scharzhofberg|Scharzhofberges]], etwa einen Kilometer von der Bebauungsgrenze entfernt. Er beherbergt das Weingut [[Egon Müller-Scharzhof|Egon Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rauhof ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Wiltinger Klosterbergs in Richtung Konz findet sich rechter Hand der Rauhof. Es handelt sich um eine ehemalige Außenstelle der Benediktinerabtei Mettlach, die 1802 aufgegeben wurde und zu dieser Zeit in Privatbesitz überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wiltinger Kupp ====&lt;br /&gt;
Eine kleine Häufung dreier Häuser findet sich auf der Wiltinger Kupp. Das markanteste rote Haus, das direkt an der Straße steht, ist ein umgebautes Kelterhaus und wird heute als Wohnstätte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird der Name Wiltingen in einem durch den Trierer Erzbischof [[Poppo von Babenberg|Poppo]] bestätigten Besitzverzeichnis des [[Kloster St. Marien|Mergener Klosters]] aus dem Jahre 1030.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiltingen.de/Geschichte/geschichte.htm |text=Geschichte von Wiltingen |wayback=20070928132306}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später, im Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhunderts, war Wiltingen gemeinsam mit der Nachbargemeinde [[Kanzem]] eine eigene [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], die als Enklave im [[Kurfürstentum Trier]] zum [[Herzogtum Luxemburg]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier |1961 |Ortsname / Ortsgeschichte |Wiltingen |abruf=2015-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Warsberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Warsberg]] übten die Hoch-, Mittel- und Grundgerichtsbarkeit aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik1789&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Amt Saarburg beim Ausgang der kurfürstlichen Zeit |Sammelwerk=Trierische Chronik – Zeitschrift der Gesellschaft für Trierische Geschichte und Denkmalpflege |Band=XI. Jahrgang 1915 |Datum=1789 |Seiten=164 |Online=[https://www.dilibri.de/ubtr/periodical/pageview/20142 Online-Ausgabe bei dilibri]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 1944 kamen etwa 200 [[Hanau]]er [[Hitlerjugend]]-Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren in Wiltingen zum Bau des [[Westwall]]s an. In der ersten Oktoberwoche kam eine zweite Gruppe an, die die erste ablöste.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mit fünfzehn Jahren zum Westwall&amp;#039;&amp;#039;, Hanauer Anzeiger, 8. September 1984, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1946 wurde Wiltingen gemeinsam mit [[Liste der 1946 vom Anschluss an das Saarland betroffenen Gemeinden|weiteren 80 Gemeinden]] der Landkreise [[Landkreis Trier|Trier]] und [[Landkreis Saarburg|Saarburg]] dem im Februar 1946 von der übrigen [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] abgetrennten [[Saarland 1947 bis 1956|Saargebiet]] angegliedert, das zu der Zeit nicht mehr dem [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] unterstand. Am 6. Juni 1947 wurde diese territoriale Ausgliederung bis auf 21 Gemeinden wieder zurückgenommen, damit kam Wiltingen an das 1946 neugebildete Land [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wiltingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0723503148&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=4095 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Wiltingen&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=1800&lt;br /&gt;
|werte=(1815,550)(1835,729)(1871,931)(1905,1102)(1939,1697)(1950,1340)(1961,1397)(1970,1424)(1987,1312)(2005,1360)(2010,1430)(2015,1410)(2017,1424)(2024,1356)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Ortsgemeinderat]] in Wiltingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6 || 4 || 6 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2350314800 |titel=Wiltingen, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Wiltingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 7 || 6 || 3 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 8 || 6 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 8 || 6 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 7 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|&amp;lt;small&amp;gt;FWG: Freie Wählergruppe Wiltingen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Reinhard Orth ([[Wählergruppe|FWG]]) wurde am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Wiltingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.konz.sitzung-online.de/public/kp020?KPLFDNR=1000006 |titel=Reinhard Orth |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Konz |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 63,8 % gegen seinen Amtsvorgänger durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2350314800 |titel=Wiltingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Wiltingen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orths Vorgänger Christoph Schmitz ([[CDU]]) hatte das Amt 2019 übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/konz-saarburg-hochwald/wechsel-in-wiltingen-nach-30-jahren_aid-44841051 |titel=Wechsel in Wiltingen nach 30 Jahren |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2019-08-07 |abruf=2021-04-25 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 51,13 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2350000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Konz, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |abruf=2021-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorgänger von Schmitz, [[Lothar Rommelfanger]] ([[SPD]]), hatte das Amt von 1989 bis 2019 ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Das Wappen zeigt unter goldenem Schildhaupt, darin eine grüne Weinranke mit Traube, in schwarzem Feld einen silbernen, goldgekrönten und doppelgeschwänzten Löwen mit roten Krallen.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Webarchiv |url=http://www.wiltingen.de/Geschichte/Gemeindewappen.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Wiltingen.&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20130212143738}}&lt;br /&gt;
 |Begründung = Der silberne Löwe ist das Wappen der Freiherrn von Warsberg, die seit 1547 bis zum Untergang des [[Heiliges Römisches Reich|alten Reiches]] mit der Herrschaft Wiltingen belehnt waren. Die Weinranke mit Traube im Schildhaupt weist auf die Bedeutung Wiltingens als größter Weinort im [[Saarwein]]anbaugebiet hin. Besonders hervorzuheben ist, dass das Warsberger Wappen – mit der Familie war die Gemeinde Wiltingen jahrhundertelang verbunden – zur Geltung kommt und den Warsbergern dadurch ein ehrendes Andenken geschaffen ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Wiltinger Wappen ist bei seiner Erstellung nach dem Zweiten Weltkrieg ein Gedicht M. Lünebachs gewidmet worden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:5em; padding:1em; overflow:auto; font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
So liegt mein Dorf, von Reben umkränzt, im goldenen Mittagsschein. Es duftet die Traube, es glänzt im Pokal Wiltingens goldener Wein. Flußauf, flußab, im ganzen Land Wiltingens Wein ist weltbekannt.&lt;br /&gt;
So lag mein Dorf schon vielhundert Jahr’ in Stille verborgen und klein – doch rankten die Reben an Berg und Haus, im Becher funkelt der Wein. Ein edler Ritter, den Löwen im Schild, wohl über das Dorf die Schildwacht hielt.&lt;br /&gt;
Es rauscht die Zeit wie ein Strom dahin ins Meer der Ewigkeit. Es sind uns Vergangenheit, Gegenwart, zwei Tropfen der ewigen Zeit. Uns sind die Tropfen wie edel Kristall, wie goldner Wein im hellen Pokal:&lt;br /&gt;
Aus alter Zeit soll die edle Kraft im Bilde des Löwen sein; die neue auf goldenem Grunde zeigt die Traube mit Wiltinger Wein. Hier schaut unser neues Wappenschild: Die alte Kraft – und des Weines Mild’!&lt;br /&gt;
So haltet das Erbe der Ahnen in Ehr’, seid tapfer und stark und treu! Und was die Ahnen den Bergen vertraut, das blühe alljährlich uns neu! „Alte Kraft und edler Wein!“ soll fortan Wiltingens Wahlspruch sein!&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Wiltinger Dorfzeitung &amp;#039;&amp;#039;Spilles&amp;#039;&amp;#039; erscheint drei Mal im Jahr. Die Auflage beträgt ca. 750 Stück. Die Zeitschrift, die in Form und Gestaltung einer Illustrierten gleicht, kann von jedem Wiltinger Bürger mit Artikeln bestückt werden. Sie greift aktuelle Themen aus Dorfpolitik und Gemeindegesellschaft auf, gibt Voraus- und wirft Rückblicke und soll dem Wiltinger als Informations- und Unterhaltungsblatt dienen. Der Spilles kann außerdem über die Internetseite der Gemeinde abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Katholische [[St. Martin (Wiltingen)|Pfarrkirche St. Martin]] (Wiltinger Dom) von 1909/10&lt;br /&gt;
* Mehrere Villen von Weinbaubetrieben aus der Gründerzeit, insbesondere die [[Scharzhofberg|Scharzhöfe]] und das historische Gutsgebäude des [[Weingut van Volxem|Weinguts van Volxem]].&lt;br /&gt;
* Zwei Skulpturen, die 2007 im Rahmen des Konzer Bildhauersymposiums [[Skulpturen am Fluss]] entstanden sind: „Feuersprung“ bei der Ortseinfahrt nähe Saarufer und „Passagio Animato“ auf dem Galgenberg.&lt;br /&gt;
* Wiltinger Galgenberg, Schieferbruch&lt;br /&gt;
* [[Heimkehrer|Spätheimkehrerkreuz]] über dem Gongler&lt;br /&gt;
* Wiltinger Scharzhofberg, Weinberg&lt;br /&gt;
* Das neue Gutsgebäude des Weinguts van Volxem, auf dem Schlossberg&lt;br /&gt;
* [[Westwallmuseum Wiltingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederkehrende Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* jeden Sonntagmorgen und an Feiertagen: heilige Messen in der hohen Pfarrkirche St. Martin zu Wiltingen, gelegentlich Hochämter&lt;br /&gt;
* zur Karnevalszeit: Kappensitzungen, Partys und ein Rosenmontagsumzug&lt;br /&gt;
* an Ostern:&lt;br /&gt;
** Ostereierschießen auf dem Schützenstand&lt;br /&gt;
** Osterfeier der Jugendgruppe&lt;br /&gt;
** Auferstehungsspielen der Winzerkapelle an Ostersonntagmorgen&lt;br /&gt;
* erster Sonntag im Mai: Jahreskonzert der Winzerkapelle&lt;br /&gt;
* Anfang Mai: Theateraufführungen des Theatervereins&lt;br /&gt;
* im Sommer zweiwöchig: Weinwanderungen ab dem Dorfplatz&lt;br /&gt;
* Christi Himmelfahrt: Dorfvereinspokalschießen&lt;br /&gt;
* Anfang Juni: Pfarrfest&lt;br /&gt;
* im Juni: Wiltinger Flohmarkt&lt;br /&gt;
* zweites Wochenende im Juli: Weiherfest&lt;br /&gt;
* letztes Wochenende im Juli: Hoffest der „Triwwelsgaaß Winzer“&lt;br /&gt;
* erstes Wochenende im August: „Klang und Glanz“ am Wiltinger Saarufer (Wiltinger Weinfest)&lt;br /&gt;
* letztes Wochenende im September: traditionelles Federweißenfest&lt;br /&gt;
* im Oktober:&lt;br /&gt;
** Herbstmarkt auf dem Dorfplatz&lt;br /&gt;
** Oktoberfest an der Saar&lt;br /&gt;
* um den Martinstag:&lt;br /&gt;
** großer St. Martinsumzug, dem Stiftspatron der Wiltinger Pfarrkirche&lt;br /&gt;
** Kirmes im Bürgerhaus&lt;br /&gt;
* im Advent:&lt;br /&gt;
** Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz&lt;br /&gt;
** Weihnachtsmärchen der kleinen Bühne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiltinger Weinlied ===&lt;br /&gt;
Der Weinort Wiltingen führt als inoffizielle Hymne das 1947 uraufgeführte „Weinumrankte Dörfchen“. Die im 3/4-Takt tanzbare, gesanglich leicht zu erfassende Melodie des Dirigenten der Winzerkapelle Wiltingen Peter Berschens ist mit einem Gedicht aus der Feder des ehemaligen Bürgermeisters Michael Zeimet ergänzt und zum Lied der Wiltinger geworden. Seit 2019 erlebt es eine Renaissance, es gehört zum immateriellen Kulturerbe des Ortes, ähnlich dem [[Moselfränkische Dialekte|Wiltinger Platt]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:5em; padding:1em; overflow:auto; font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weinumranktes Dörfchen an der schönen Saar,&lt;br /&gt;
fels’ gegürtet liegst du wunderbar.&lt;br /&gt;
An steilen Rebenhängen singen Mägdelein,&lt;br /&gt;
lieb und treu im Herzen pflegen sie den Wein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltruf hat der Wein von Wiltingen an der Saar,&lt;br /&gt;
spritzig, süffig, frisch und sonnenklar.&lt;br /&gt;
Du bringst Glück, Zufriedenheit, oh du Göttertrank,&lt;br /&gt;
in selige Träume hüllst du jeden in dein Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharzberg, Kupp, Braunfels sind alle weltbekannt,&lt;br /&gt;
Wiltinger Klosterberg wird überall genannt.&lt;br /&gt;
Hausarzt, Sorgenbrecher, immer nur der Wein,&lt;br /&gt;
erhebe ich den Becher, schenkt mir Saarwein ein.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Im Umkreis Wiltingens gibt es über 160 ha bestockte Rebfläche (2020). Der [[Wiltinger Scharzhofberg]] ist eine der berühmtesten Rieslinglagen der Saar, auch bekannt sind „Wiltinger Gottesfuß“ und „Wiltinger Braune Kupp“. Dagegen ist der Scharzberg keine Einzellage, sondern die [[Lage (Weinbau)|Großlagenbezeichnung]] für den gesamten [[Bereich (Weinbau)|Anbaubereich]] an der Saar. Wiltingen gilt als das Zentrum des Rieslinganbaus an der Saar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weingüter (2020) ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl= |abstand= |gesamtbreite=75% |liste=&lt;br /&gt;
* [[Verwaltung der Bischöflichen Weingüter Trier|Bischöfliche Weingüter]]&lt;br /&gt;
* Porta Nigra Sektkellerei&lt;br /&gt;
* Weingut Hans Bauschert Johanneshof (mit [[Straußwirtschaft]])&lt;br /&gt;
* Weingut Borens&lt;br /&gt;
* Weingut Conen Koch&lt;br /&gt;
* Weingut [[Egon Müller-Scharzhof]]&lt;br /&gt;
* Weingut Felix Weber&lt;br /&gt;
* Weingut Günter Willems (mit [[Straußwirtschaft]])&lt;br /&gt;
* Weingut Hauser&lt;br /&gt;
* Weingut Koch&lt;br /&gt;
* Weingut Neu-Erben&lt;br /&gt;
* Weingut Neu-Karges&lt;br /&gt;
* Weingut Nikolaus Kramp-Erben&lt;br /&gt;
* Weingut Peters&lt;br /&gt;
* Weingut Resch&lt;br /&gt;
* Weingut Schmitt&lt;br /&gt;
* Weingut Schmitz-Simon&lt;br /&gt;
* Weingut Soluva&lt;br /&gt;
* [[Weingut van Volxem]]&lt;br /&gt;
* Weingut Weber Brüder&lt;br /&gt;
* Weingut Zeimet Conen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinlagen ===&lt;br /&gt;
In Wiltingen gibt es 11 Weinlagen mit Lagebezeichnung. Von diesen elf sind sechs [[Großes Gewächs|VDP-Großlagen]].&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |abstand= |gesamtbreite=75% |liste=&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Sandberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Hölle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Kupp&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Braune&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Kupp&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Gottesfuß&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Klosterberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Braunfels&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
#* Bereich &amp;#039;&amp;#039;Volz&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Wiltinger Scharzhofberg|Scharzhofberg]]&amp;#039;&amp;#039; (Große Lage)&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Schloßberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Wiltinger &amp;#039;&amp;#039;Schlangengraben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Wiltingen verfügt über eine Tankstelle. Einige Weingastronomie sowie eine Bäckerei, eine Schreinerei, eine Dachdeckerei und weitere kleine Handwerksbetriebe sind am Ort ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Ein Kindergarten, eine Grund- und eine Don-Bosco-Schule sind am Ort ansässig. Zur Erwachsenenbildung ist eine VHS-Außenstelle eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Am [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Wiltingen (Saar)&amp;#039;&amp;#039; halten [[Taktfahrplan|stündlich]] Regionalzüge der Linie [[Liste der SPNV-Linien in Rheinland-Pfalz#Linien 70–79|RB 71]] auf der [[Saarstrecke]] [[Trier]]–[[Saarbrücken]]. Wiltingen ist durch die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 149|Landesstraße&amp;amp;nbsp;149]] an das überörtliche Straßennetz angeschlossen. Der Radweg Saarburg-Konz führt durch Wiltingen. Wiltingen verfügt über eine zweispurige Saarbrücke, die 2016 neugebaut wurde, nachdem die Vorgängerbrücke, seit den 50er-Jahren in Betrieb, außer Dienst gestellt und abgetragen wurde. Zeitweise war eine Behelfsbrücke errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten aus und in Wiltingen ==&lt;br /&gt;
* Der Landtagsabgeordnete [[Lothar Rommelfanger]] (SPD) stammt aus und lebt in Wiltingen. Bis 2019 war er 30 Jahre lang Ortsbürgermeister. Seine Tätigkeit und Verbindung in die Landespolitik sorgt für gelegentliche Besuche von Amts- und Würdenträgern aus der Bundes- und Landespolitik.&lt;br /&gt;
* Der FDP-Politiker [[Otto Graf Lambsdorff]] war Besitzer der „Villa Felicitas“ am Ortseingang, einem Anwesen aus der Gründerzeit. Seine Verbindungen sorgten für gelegentliche Besuche [[Hans-Dietrich Genscher]]s.&lt;br /&gt;
* Egon Müller IV leitet das Weingut „[[Egon Müller-Scharzhof]]“, das für seine hochqualitativen Hochprädikatsrieslinge bekannt ist.&lt;br /&gt;
* Roman Niewodniczanski (Sohn von [[Tomasz Niewodniczański]]) besitzt das „[[Weingut van Volxem]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Wiltingen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stolpersteine in Wiltingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Saarburg&amp;#039;&amp;#039;. (= [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 15, III. Abteilung). L. Schwann, Düsseldorf 1939 (Nachdruck Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1982), S. 280–286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wiltingen.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Wiltingen]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Trier-Saarburg/Städte_und_Gemeinden/Wiltingen}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23503148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4654142-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1030]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asterix789</name></author>
	</entry>
</feed>