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	<title>Wilsenroth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilsenroth&amp;diff=326794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-10T15:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wilsenroth&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dornburg (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Dornburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/31/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/1/9/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 336 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 280&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 350&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.71&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1328&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/zahlen-fakten/ |titel=Zahlen und Fakten |titelerg=Kurzinformationen |hrsg=Gemeinde Dornburg |werk=www.gemeinde-dornburg.de |datum=2025 |abruf=2026-01-10 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65599&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06436&lt;br /&gt;
| Bild                   = Wilsenroth Luft.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme des Orts aus Richtung Nordwesten. Am oberen Bildrand rechts das Plateau der Dornburg (mit den Resten des [[Dornburg (Oppidum)|Oppidums]]), in der Mitte der ehemalige Steinbruch.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilsenroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Dornburg (Hessen)|Dornburg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Wilsenroth liegt am Osthang des [[Westerwald]]s, naturräumlich im Oberwesterwälder Kuppenland, rund 16 Kilometer nördlich der Kreisstadt [[Limburg an der Lahn]]. Am Nordostrand des Dorfes verläuft die [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]], die einen Haltepunkt am Ort hat, noch etwas weiter nordöstlich fließt der [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergleichsweise kleine Wilsenrother Gemarkung grenzt im Nordosten an [[Langendernbach]] und im Süden an [[Frickhofen]], beides Dornburger Ortsteile. Im Nordwesten ist die Gemarkungsgrenze zugleich Landesgrenze nach [[Rheinland-Pfalz]]. Dort schließt sich das Gebiet der Gemeinde [[Berzhahn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf dem Nordosthang das [[Basalt]]massivs aus Dornburg und Blasiusberg. Auf beiden befinden sich interessante archäologische und kulturelle Zeugnisse der Vergangenheit, Reste des [[Dornburg (Oppidum)|Oppidums Dornburg]] und die [[Blasiuskapelle (Dornburg)|Blasiusberg Kapelle]]. Die bebaute Ortslage erstreckt sich über die Höhe von 280 bis 350 Metern über dem Meeresspiegel. Im größeren Maßstab vollzieht die gesamte Gemarkung diese Hanglage nach. Der höchste Punkt liegt bei rund 430 Metern westlich des Dorfs, der niedrigste nordöstlich bei 250 Metern im [[Elbbach (Lahn)|Elbbachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Mischwald westlich und südlich des Orts und der vor allem als Grünland bestellten Landwirtschaftsfläche östlich bestimmt ein großer, inzwischen stillgelegter [[Basalt]]steinbruch südlich von Wilsenroth das Bild der Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilsenroth Denkmal.JPG|mini|hochkant|Gedenkstein an der Pfarrkirche St. Bartholomäus, der die Verbindung zur Blasiuskapelle und zum Stift St. Serverus herstellt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilsenroth Kirche.JPG|mini|Pfarrkirche St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste vermutete schriftliche Erwähnung von Wilsenroth erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Wilsenrode&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 879 in einer Schenkungsurkunde des Stifts [[St. Severus (Gemünden)|St. Severus]] im benachbarten Gemünden erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf-Heino Struck |Titel=Quellen zur Geschichte der Klöster und Stifte im Gebiet der mittleren Lahn bis zum Ausgang des Mittelalters |Band=2 |Ort=Wiesbaden |Datum=1956 |Seiten=308-312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Möglicherweise entstand der Ort während der frühmittelalterlichen Rodungsperiode um 750, worauf die Endung &amp;#039;&amp;#039;[[Rodungsname|-roth]]&amp;#039;&amp;#039; verweist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wald-rlp.de/index.php?id=199 Wald und Mensch im Wandel der Zeitalter]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings lässt sich nicht sicher ausschließen, dass mit dieser Erwähnung das etwas weiter nordwestlich gelegene [[Willmenrod]] gemeint war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war der Ort Bestandteil eines Gerichtsbezirks, dessen Mittelpunkt die Kirche auf dem nahe gelegenen Blasiusberg war. Kirchlich war der Ort bis 1669 dem Kirchspiel Gemünden zugeordnet. Darüber hinaus ist über die mittelalterliche Geschichte Wilsenroths wenig bekannt. Urkundliche Erwähnungen treten erst gehäuft auf, als das Dorf im Verlauf der [[Reformation]] in den 1560er Jahren aus dem Besitz des Stifts an das Haus [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen-Westerburg]] überging, das bereits vorher [[Vogt]]eirechte über den Ort hatte. Im Verlauf des Niedergangs von Leiningen Westerburg fiel Wilsenroth 1667 an das Fürstentum [[Haus Nassau-Hadamar|Nassau-Hadamar]]. 1669 wechselte es vom Kirchspiel Gemünden in das Kirchspiel [[Blasiuskapelle (Dornburg)|Blasiusberg]]. 1742 brannte der Ort fast vollständig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich des Dorfs befand sich im [[Mittelalter]] die Siedlung Obertraut, die aber zu einem nicht bekannten Zeitpunkt zwischen 1287 und 1612 [[Wüstung|wüst]] fiel und deren Bewohner mehrheitlich nach Wilsenroth zogen.&lt;br /&gt;
Vermutlich um das Jahr 1650 wurde in Wilsenroth eine erste Kapelle errichtet, doch erst für den Folgebau, die Bartholomäuskapelle, später auch Anna-Kapelle, lässt sich mit 1779 das Jahr der Errichtung genau festmachen. Von 1900 bis 1902 wurde eine Pfarrkirche erbaut und die alte Kapelle 1903 abgerissen. 1928 wurde Wilsenroth zur [[Pfarrvikar]]ie und der Bau des [[Pfarrhaus]]es begann. Im Jahr 1950 wurde die Vikarie zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Von 1960 bis 1961 wurde die baufällige alte Kirche bis auf den Turm abgerissen und der Neubau errichtet, der dem Patrozinium des Heiligen [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1761 wurde in Wilsenroth erstmals im Winter Schulunterricht gehalten. Zuvor hatten die Kinder in die Kirchspielschule nach Frickhofen laufen müssen. 1810 stellte die französische Verwaltung erstmals einen hauptamtlichen Schulmeister ein und mietete ein leerstehendes Haus als Schule. 1860 wurde das neue Schulhaus fertiggestellt, das 1950 Bürgermeisteramt wurde und heute Dorfmuseum ist. 1899 entstand ein weiterer Schulbau, der inzwischen wieder abgerissen ist. Die heutige Grundschule wurde 1937 erbaut. 1817 wurde ein Gemeindebackhaus errichtet, das 1891 erweitert wurde und als Schule sowie Amtssitz der Gemeindeverwaltung diente. 1961 wurde der Bau abgerissen. 1903 gab es erstmals Wasserleitungen im Dorf und 1923 elektrischen Strom. 1935 wurde ein neues Schulhaus errichtet. Ein Kindergarten entstand 1974, eine Mehrzweckhalle 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierte]] die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Dorndorf, Frickhofen und Wilsenroth zum 1. Februar 1971 freiwillig zur neuen Gemeinde Dornburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Abs. 13 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frickhofen wurde Sitz der Gemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
Für alle drei Gemeinden wurde je ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/fileadmin/dornburg/Ortsteile-Gemeinde/Satzungen/Neue_Hauptsatzung.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Dornburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;205&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Frickhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Wilsenroth angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1711:  [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau-Hadamar|Fürstentum Nassau-Hadamar]], [[Amt Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
* 1717–1743: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* 1743–1806: Heiliges Römisches Reich, Grafen von [[Nassau-Diez]] als Teil des Fürstentums [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Hadamar&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]], [[Amt Hadamar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Hadamar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Hadamar]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Hadamar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg, Gemeinde Dornburg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;am 1. Februar 1971 wurde Wilsenroth als [[Ortsbezirk]] der neu gebildeten Gemeinde Dornburg eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Dornburg&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Dornburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang war in Wilsenroth wegen der schlechten Bodenverhältnisse nur eine kärgliche Landwirtschaft möglich gewesen. Aus dem gleichen Grund blieb ein Großteil der Gemarkung von Wald bedeckt, weil sich die Rodung nicht lohnte. Bis ins späte 19. Jahrhundert hatten während des [[Pauperismus]] zahlreiche Einwohner ihren Lebensunterhalt als Wanderarbeiter, insbesondere als Ziegelbrenner, oder Hausierer in ganz Europa verdienen müssen, ähnlich wie in anderen Orten des Westerwalds. Zudem wurde in dieser Zeit durch verschiedene Verwaltungsentscheidungen die Gemarkung verkleinert, was zum Verlust erheblicher Waldflächen im Gemeindebesitz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein deutlicher Aufschwung setzte 1886 mit der Inbetriebnahme des Bahnhofs in Wilsenroth und der Eröffnung mehrerer Basaltsteinbrüche im folgenden Jahr ein. Die Steinbrüche schufen nicht nur Arbeitsplätze, sondern kamen auch der Gemeindekasse durch Pacht- und Steuereinnahmen zugute. 1989 wurde der Abbau im letzten Wilsenrother Basaltsteinbruch eingestellt. Im dritten Viertel des 20. Jahrhunderts etablierte sich in dem Ort reger Fremdenverkehr, der im Jahr 1965 mit nahezu 22.000 Übernachtungen den höchsten Wert erreichte. 1967 wurde Wilsenroth als [[Erholungsort]] und 1978 als [[Luftkurort]] anerkannt. Ende der 1970er Jahre spielte der Tourismus jedoch nur noch eine sehr geringe Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Wilsenroth 1350 Einwohner. Darunter waren 51 (3,8 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 228 Einwohner unter 18 Jahren, 560 zwischen 18 und 49, 285 zwischen 50 und 64 und 267 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 558 Haushalten. Davon waren 144 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 174 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 198 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 126 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 372 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Erhebung von Einwohnerzahlen datiert auf 1506 und weist 60 Wilsenrother nach. Um 1610 waren es 130 Einwohner. Pest und [[Dreißigjähriger Krieg]] ließen die Zahl bis 1645 auf 39 sinken. 1809 hatte der Ort 306 Einwohner. Im Ersten Weltkrieg fielen 31 Wilsenrother, im Zweiten 52. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich rund 200 [[Heimatvertriebene]] im Ort an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Wilsenroth|width=450|float=none|maxEinwohner=1350&lt;br /&gt;
|364|372|380|383|398|439|414|474|429|493|605|682|833|959|1180|1165|1077|1123|1270&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1301)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1350)(2019,1344)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}5 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 1,17 %) und 424 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 98,83 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 32 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 2,85 %) und 1090 katholische (= 97,06 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Wilsenroth besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Wilsenroth) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sechs Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 69,71 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder der [[SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06533004/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Wilsenroth.html |titel=Ortsbeiratswahl Wilsenroth |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Dornburg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat wählte Stefan Hof (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Dornburg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Ort führt zwar kein offizielles Wappen, aber traditionell wird der Hahn, im örtlichen Westerwälder Dialekt „Gickel“ genannt, als inoffizielles Wappentier angesehen. Der Hahn ist auf der im Jahr 2009 geschaffenen Ortsfahne abgebildet und wird unter anderem auch als Figur an die Spitze des [[Kirchweihbaum|Kirmesbaumes]] gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Wilsenroth verfügt über die im Jahr 1928 gegründete [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Wilsenroth (seit 1932 mit [[Spielmannszug]] und seit 1970 mit [[Jugendfeuerwehr]]), Ortsverbände von Katholischer Arbeitnehmerschaft, Katholischer Frauengemeinschaft, Katholischer Jugend und VdK, den Kirchenchor „Cäcilia“, den [[Männergesangverein]] „Frohsinn“, einen Museums- und Kulturverein, den &amp;#039;&amp;#039;Musikverein&amp;#039;&amp;#039; „[[Dornburg-Musikanten]]“, einen Verschönerungs-, einen Sport- und einen [[Turnverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wilsenroth Kirchturm.JPG|Alter Kirchturm, heute in den Kirchenneubau integriert&lt;br /&gt;
 Wilsenroth Bahnhof.JPG|Bahnhof&lt;br /&gt;
 Wilsenroth Bahnhofstrasse30.JPG|Bahnhofstraße 30&lt;br /&gt;
 Wilsenroth Bahnhofstrasse79.JPG|Bahnhofstraße 79&lt;br /&gt;
 Wilsenroth Pfarrhaus.JPG|Ehemaliges Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Dornburg (Hessen)#Wilsenroth| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Dornburg-Wilsenroth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirche St. Bartholomäus ====&lt;br /&gt;
Lediglich der Turm der 1902 erbauten Kirche steht unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen aus regionalen Basaltsteinen errichteten Viereckturm mit auffällig hohem Spitzhelm. Ecktürmchen und Wichhäuser schmücken das Dach zusätzlich. Adresse: Kirchstraße 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
Diese Station der [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]] wurde 1886 fertiggestellt. Die Fassade wird von den vermauerten, relativ kleinformatigen Basaltsteinen und kontrastierenden Ziegeln geprägt. Der Kniestock des Nordflügels und die kleine, südlich angebaute Frachtlagerhalle sind in Fachwerk ausgeführt. Der gleiszugewandten Giebelseite wurde später ein Flachdachgebäude vorgebaut, welches das mechanische Stellwerk beherbergt. Der Bahnhof wird heute noch für den Bahnbetrieb genutzt und befindet sich seit dem Jahr 2003 in Privatbesitz. Adresse: Bahnhofstraße 83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhofstraße 30 ====&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt seiner Errichtung 1907/08 befand sich das villenähnliche Gebäude im [[Landhausstil]] außerhalb der Ortslage. Es ist von einem parkähnlichen Garten umgeben. Der Baukörper wird durch eine [[Loggia]], einen [[Portikus]], verschiedene [[Erker]] und dem tief heruntergezogenen Dach gekennzeichnet. Die Fassade ist sehr heterogen mit offen zu Tage tretendem und verputztem Basaltmauerwerk, Fachwerkabschnitten und Holzverkleidung. Farbige [[Jugendstil]]fenster sind teilweise noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhofstraße 79 ====&lt;br /&gt;
Der großformatige Bau wurde 1907 außerhalb des alten Ortskerns unmittelbar gegenüber dem Bahnhof als Gasthaus errichtet. Neben dem für die Region eher ungewöhnlichen Baustoff Klinker heben das [[Mansarddach]], das Zwerchhaus über dem Eingang und Formsteine das Gebäude im Ortsbild hervor. Die Nutzung als Gaststätte wurde im Mai 2016 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemaliges Pfarrhaus ====&lt;br /&gt;
Das villenartige, quadratische Gebäude entstand 1910 als Pfarrhaus an exponierter Stelle unmittelbar neben der Kirche. Das [[Walmdach]], ein Zwerchhaus, ein [[Risalit]] an der Südwestfassade und das Portal mit einer Einfassung aus [[Travertin]] bilden architektonische Besonderheiten. Die heute Vorhandene Fenstergliederung sowie die Fensterläden stammen noch aus der Bauzeit. Adresse: Schulstraße 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilsenroth Bahnhof.JPG|mini|Der [[Bahnhof Wilsenroth]]]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wilsenroth liegt an der [[Westerwald-Sieg-Bahn]], hier verkehrt die Linie RB90 von Limburg kommend via Diez Ost, Westerburg, Hachenburg, Altenkirchen, Betzdorf und Siegen nach Kreuztal.&lt;br /&gt;
Am Bahnhof befindet sich zudem eine [[Parken und Reisen|Park-and-Ride-Anlage]] und [[Bike and ride|Bike-and-Ride-Anlage]] sowie eine Haltestelle der Regionalbusse nach Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Wilsenroth (gegründet 1928, seit dem 1. Januar 1970 mit Jugendfeuerwehr) sorgt für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilsenroth|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/wilsenroth/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Wilsenroth.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Dornburg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533004050| titel=Wilsenroth, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116319968 |GND=4749267-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533004050| titel=Wilsenroth, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=18 und 58&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
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 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dornburg (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4749267-3|VIAF=234795747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dornburg, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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