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	<title>Wilmersdorff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:27:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilmersdorff&amp;diff=1410091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Personen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-04-04T10:17:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Personen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilmersdorff-Wappen.png|mini|hochkant|Wappen derer von Wilmersdorff.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] [[Uradel]]sgeschlechts mit Stammsitz im heutigen [[Berlin-Wilmersdorf]]. Als Ahnherr hat seit 1147 der Ritter und Oberst zu Ross Ludolph von Wilmersdorff zu gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich belegt ist das Geschlecht erstmals im Jahre 1155 mit einem &amp;#039;&amp;#039;Burchardum de Willmarstorp&amp;#039;&amp;#039;, der in einer Urkunde des [[Markgraf]]en [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrecht von Brandenburg]] als Zeuge erwähnt wird. Das Geschlecht taucht danach erst wieder 1339 urkundlich auf ([[Adolph Friedrich Johann Riedel|Riedel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Codex diplomaticus Brandenburgensis]])&amp;#039;&amp;#039;. Die Namensschreibung wechselte zwischen Wilmarstorp, Wilmestorp, Wilmerstorp, Willmerstorff und Willmersdorff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei ursprünglichen Linien des Geschlechts setzte sich nur die [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorfer]] Linie bis in die Neuzeit fort, erlosch jedoch 1802.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilmersdorff01.gif|mini|hochkant|Missbrauch des Familienwappens als typisches Erzeugnis eines [[Wappenschwindel|Wappenschwindlers]], einschließlich der erfundenen Quellenangabe, angefertigt für eine namensgleiche bürgerliche Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Abbildung ist ein typisches Erzeugnis eines Wappenschwindlers (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [https://www.heraldik-wiki.de/wiki/Karl%20Krahl Carl Krahl], Max (von) Asten), einschließlich der erfundenen Quellenangabe (wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Buch der europäischen Wappensammlung&amp;quot;) angefertigt für eine bürgerliche Namensträgerin. Siehe J. Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Der Wappenschwindel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Degener &amp;amp; Co., Neustadt a.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;Aisch 1997; Abb. S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Über den Ursprung des Geschlechts von Wilmersdorff gibt [[Thomas Philipp von der Hagen]] in seiner 1766 veröffentlichten Familiengeschichte derer von Wilmerdorff folgendes an:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Dieses Geschlecht ist unstreitig eins der ältesten adelichen Familien in der Mark Brandenburg und Deutschland, und wegen ermangelnder Nachrichten, [ist es] vergeblich, dessen Ursprung zu erforschen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt dann in einer Fußnote:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Vermöge einer Tradition soll Ludolph von Wilmersdorff, Ritter, A. 1147 mit [[Konrad III. (HRR)|Conrad III.]] und dem König [[Ludwig VII. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;VII. von Frankreich]], wieder die Ungläubigen ins gelobte Land gezogen seyn und sich bey diesem König in solche Gunst gesetzet haben, daß derselbe bey seiner Zurückkunft ihn mit sich nach Frankreich genommen, und A. 1151 zum Oberst zu Ross erkläret. Diese Erzählung thut hiezu, das Wapen dieser Familie, in dessen Schild drey Lilien befindlich sind, sey von eben diesem König ertheilet worden. Erwähnter Ludolph soll sich aus Frankreich zurück nach Deutschland begeben, und A. 1168 eine gewisse Urkunde der Stadt [[Osterburg (Altmark)|Osterburg]], nebst seinen beyden Söhnen Johann und Ludolph als Zeugen unterschrieben haben. Es fehlen aber hiervon die Beweise, und die allerwenigste alte adeliche Geschlechte haben dergleichen alte Nachrichten, maaßen erst mit Anfang des zwölften Jahrhundert der Adel angefangen, von seinen Gütern sich zu nennen da man sonst den Vornahmen allein zu führen gewohnt gewesen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;lt;small&amp;gt;Fraglich: [[Albert Georg Schwartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Pommersch-und Rügianischen Lehnshistorie&amp;#039;&amp;#039; (In Auswertung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe fraglich, weder Text noch Register stimmig: Albert Georg Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Pommersch-und Rügianischen Lehnshistorie&amp;#039;&amp;#039;. Hieronymus Johann Struck-Selbstverlag, Greifswald [18. Februar 1734], S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. (?) &amp;#039;&amp;#039;Sequ. Gudenus in Sylloge diplomatar in praefat.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johann Georg Estor|Johann Georgs Estor]]`s practische anleitung zur Anenprobe, so bei den Teutschen erz- und hochstiften, ritterorden und ganerbschaften gewönlich: nebst darzu gehörigen kupfern und anenbäumen. (kurz) Estors Ahnenprobe). Verlag Philipp Casimir Müller, Marburg 1750, S.&amp;amp;nbsp;424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kontext unklar: Vgl. [[Gottlieb Samuel Treuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gründliche Geschlechts-Historie des Hochadlichen Hauses Der Herren von Münchhausen worinnen die Abstammung aller Vorfahren&amp;#039;&amp;#039;. Univ.- Buch Vandenhoeck, Göttingen 1840, [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10328347?page=40,41 S.&amp;amp;nbsp;14.]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Urkunden finden sich 1155:&lt;br /&gt;
* Richard de Willmersdorf, der laut einem Diplom zur Gefolgschaft des Markgrafen von Brandenburg gehörte,&lt;br /&gt;
* Albert de Wilmersdorff, der als Zeuge in den besagten Urkunden genannt wird sowie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren:&lt;br /&gt;
* Oberstleutnant von Wilmersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;August von Witzleben (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiheft zum Militair-Wochenblatt. 1875&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 60, Heft Fehrbellin, u. a. 4. &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Fehrbellin am 18./28. Juni 1675&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 18. Juni 1875, [https://www.google.de/books/edition/Milit%C3%A4r_Wochenblatt/SHZnAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Oberst+v.+Wilmersdorff&amp;amp;pg=RA3-PA93&amp;amp;printsec=frontcover S. 93.]&amp;lt;/ref&amp;gt; fällt bei der Schlacht von Fehrbellin&lt;br /&gt;
* Oberst von Wilmersdorff als einer der Marschälle bei dem [[Leichenbegängnis]] des Kurfürsten von Brandenburg, [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Domäne Dahlem (2012) 1129-1009-(120).jpg|mini|rechts|alternativtext=Herrenhaus der Domäne Dahlem|Herrenhaus der Domäne Dahlem.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
Die Familie besaß zeitweilig zahlreiche Güter in der [[Mark Brandenburg]], darunter Brederlow (im damaligen [[Landkreis Pyritz|Kreis Pyritz]], [[Provinz Pommern]]), [[Brusendorf]], [[Buschow]], [[Berlin-Dahlem#Geschichte|Dahlem]], Dalwitz (heute Ortsteil von [[Walkendorf]]), [[Dolgelin]], bis Ende d. 15. Jh.,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf von Winterfeld|Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Martin Berendt, Berlin 1859, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/content/pagetext/9246593?query=Wilmersdorf S. 702.]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Berlin-Lichterfelde#Geschichte|Lichterfelde]], [[Nauen#Stadtgliederung|Markee]], [[Nunsdorf]], [[Berlin-Schmargendorf#Gründung|Schmargendorf]], [[Schönow (Zehlendorf)|Schönow]], [[Berlin-Steglitz|Steglitz]], [[Teltow#Neuzeit bis 1900|Teltow]] und [[Wustermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt in einem von Silber und Blau quadrierten Schild drei (2,1) [[Lilie (Heraldik)|Lilien]] in verwechselten Farben. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit blau-silbernen [[Helmdecke|Decken]] eine wachsende silberne [[Bracke (Wappentier)|Bracke]]&amp;lt;ref&amp;gt;In anderen Darstellungen ist die Bracke braun (natürlich), doch wird sie sowohl bei von der Hagen als auch im [[Adelslexikon]] des [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchivs]] als weiß bzw. silbern bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit goldenem Halsband.&lt;br /&gt;
[[Datei:Domaene Dahlem - Wappen (Coats of Arms) - geo.hlipp.de - 31370.jpg|mini|[[Allianzwappen]] am Herrenhaus der [[Domäne Dahlem]].]]&lt;br /&gt;
== Personen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Cuno von Wilmersdorff (* 15. August 1603; † 23. Oktober 1637 in [[Treuenbrietzen]]), Kurfürstlich-brandenburgischer Tafelvorsteher, u.&amp;amp;nbsp;a. Herr auf Markee und Buschow.&amp;lt;ref&amp;gt;Hainer Weißpflug: [https://berlingeschichte.de/lexikon/chawi/w/wilmersdorff_cuno_1603.htm &amp;#039;&amp;#039;Hofjunker Wilmersdorff, Cuno&amp;#039;&amp;#039;.], In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005, ISBN 3-7759-0479-4. Stand 7. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Cuno Hans von Wilmersdorff]] (* 18. April 1638 in Berlin; † 30. August 1720), Sohn des vorstehend genannten noch vor seiner Geburt verstorbenen Cuno von Wilmersdorff, studierte 1653–1657 Rechtswissenschaften in [[Frankfurt (Oder)]]. Er schlug 1657 zunächst eine militärische Laufbahn ein, kämpfte im [[Zweiter Nordischer Krieg|Nordischen Krieg]], wurde Leutnant. Mit seiner Volljährigkeit 1659 übernahm er die Bewirtschaftung von Schmargendorf, Markee, Teltow und Schönow. 1660 ehelichte er Katharina Elisabeth [[Hake (Adelsgeschlechter)#Die märkischen Hake|von Hake]] (1634–1711), aus (Klein)-Machnow. Aus der Ehe gingen zwölf Kinder hervor, zwei Söhne und zehn Töchter. Er erwarb das Rittergut Dahlem von seinem Onkel [[Georg Adam von Pfuhl]] und ließ 1680 über dem Eingang des Herrenhauses das [[Allianzwappen]] von Wilmersdorff und von Hake (1638–1720) anbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://heraldik-unterwegs.berlinerwappen.de/?page_id=2219 |titel=Das Herrenhaus der Domäne Dahlem |werk=Heraldik unterwegs - Wappen im öffentlichen Raum |abruf=2024-08-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner erwarb er weitere Güter und Pachten. Er wurde 1682 Kreiskommissar und 1701 erster [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des Teltowischen Kreises. Sein Grab befand sich in der Evangelischen [[Dorfkirche Dahlem|St. Annen-Kirche]] in Dahlem, in der noch heute die Grabtafel ausgestellt ist. Die Güter Schönow, Teltow, Markee, Dahlem, Schmargendorf, Buschow und Löwenbruch vermachte er seinem jüngsten Sohn Cuno von Wilmersdorff (1675–1745).&amp;lt;ref&amp;gt;Hainer Weißpflug: [https://berlingeschichte.de/lexikon/chawi/w/wilmersdorff_cuno_hans_1638.htm &amp;#039;&amp;#039;Landrat Wilmersdorff, Cuno Hans&amp;#039;&amp;#039;.], In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005, ISBN 3-7759-0479-4. Stand 7. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rust_88-89&amp;quot;&amp;gt;Werner Rust […] Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1932, S.&amp;amp;nbsp;88–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[George Friedrich von Wilmersdorff]] (* 19. März 1665; † 5. April 1714) war der erste Sohn des Cuno Hans von Wilmersdorff, studierte wie sein Vater Rechtswissenschaften an der Universität in Frankfurt (Oder), promovierte. Er begab sich in den Kriegsdienst gegen die [[Geschichte der Slowakei#Anti-habsburgische Aufstände und Kriege gegen die Osmanen (1526–1711)|Türken in Ungarn]], wurde 1690 Hauptmann. 1697 zog er sich aus dem Militärdienst zurück, um seinem Vater bei der Kreisverwaltung zu helfen und wurde Beigeordneter im Landkreis Teltow. 1702 wurde er [[Domherr]] des Brandenburger Stifts. 1712 wurde er Nachfolger seines Vaters als Landrat im Landkreis Teltow.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rust_89&amp;quot;&amp;gt;Werner Rust […] Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1932, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Schmargendorf Epitaph.JPG|mini|hochkant|Erinnerungstafel a. d. Fam. d. Hans von Wilmersdorf. [[Dorfkirche Schmargendorf (Berlin)|Dorfkirche Schmargendorf]]. 2013.]]&lt;br /&gt;
* [[Hans von Wilmersdorff|Hans von Wilmersdorf(f)]] (1579–1636), brandenburgischer Hofrat&lt;br /&gt;
* [[Johann Otto von Wilmersdorf]] (* 24. Juni 1717; † 23. Juli 1770 in Berlin) war der erste Sohn des Cuno von Wilmersdorff (1675–1745) und Enkel des Cuno Hans von Wilmersdorff. Die Besitztümer des Vaters wurden unter dessen vier Söhnen aufgeteilt, Hans Otto von Wilmersdorff erbte die Güter Schönow und Teltow. Er besuchte die [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie zu Brandenburg]] und studierte an der Universität [[Halle (Saale)]]. Er wurde 1739 [[Abgeordneter|Deputierter]] des Havelländischen Kreises. Ab 1749 war er Landrat des Teltowschen Kreises und 1766 Kreisdirektor der von [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] eingerichteten [[Feuersozietät]]. Er lebte in Dahlem und wurde ebenda beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rust_89&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Hainer Weißpflug: [https://berlingeschichte.de/lexikon/chawi/w/wilmersdorff_hans_otto.htm &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorff, Hans Otto&amp;#039;&amp;#039;.], In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005, ISBN 3-7759-0479-4. Stand 7. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leopold Heinrich von Wilmersdorff (* 20. Oktober 1732; † 8. März 1802 in Berlin) war der vierte Sohn von Cuno von Wilmersdorff (1675–1745). Er studierte in Frankfurt (Oder), trat jedoch nicht in den Staatsdienst ein. 1799 verkaufte er Schmargendorf für 60.000 [[Reichstaler]] an den Grafen [[Friedrich Heinrich von Podewils]]. Er war der letzte Vertreter der Schmargendorfer Linie derer von Wilmersdorff.&amp;lt;ref&amp;gt;Hainer Weißpflug: [https://berlingeschichte.de/lexikon/chawi/w/wilmersdorff_leopold_heinrich.htm &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorff, Leopold Heinrich&amp;#039;&amp;#039;.], In: Hans-Jürgen Mende, Kurt Wernicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005, ISBN 3-7759-0479-4. Stand 7. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Philipp von der Hagen-Hohenauen: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Genealogische Beschreibung des alt-adelichen Geschlechts derer von Willmersdorff, aus richtigen Urkunden, und glaubwürdigen Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Bosse-Schriften, Berlin 1766. ([https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/image/1416752218 Digitalisat] der [[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek]] in Weimar).&lt;br /&gt;
* [[Leopold von Zedlitz-Neukirch|Leopold Freiherr von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Preussisches Adels-Lexicon]] oder genealogische und diplomatische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1837, S. 338 f. ([https://www.google.de/books/edition/Neues_Preussisches_Adels_Lexicon_oder_ge/sQg7AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Oberst+v.+Wilmersdorff&amp;amp;pg=PA338&amp;amp;printsec=frontcover GB-Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Werner Rust]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei ausgestorbene märkische Adelsgeschlechter (v. Milow, v. Spiel, v. Wilmersdorf) als Herren von Dahlem&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins]]&amp;#039;&amp;#039;. 49. Jahrgang, Heft Nr. 3-1932, Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1932, S. 86–90. ([https://digital.zlb.de/viewer/image/14688141_1932/90/ Digitalisat]) d. [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin|ZLB-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Wilmersdorf (district) COA.svg|mini|hochkant=0.5|Ehe&amp;amp;shy;maliges [[Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf#Wilmersdorf|Bezirks&amp;amp;shy;wappen]] von Berlin-Wilmers&amp;amp;shy;dorf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wilmersdorf]] und [[Willmersdorf]] – zahlreiche Ortschaften, aber längst nicht (mehr) im Familienbesitz oder nie gewesen.&lt;br /&gt;
* [[Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ahnen-trinks.de/ Familienchronik des Geschlechtes derer von Wilmersdorff.], In: Ahnen-Trinks.de.&lt;br /&gt;
* Hainer Weißpflug: [https://berlingeschichte.de/lexikon/chawi/w/wilmersdorff_derer_von.htm &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorff, derer von (Geschlecht)&amp;#039;&amp;#039;.], In: [[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]], Kurt Wernicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Luisenstädtischer Bildungsverein. Haude und Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2005. Stand 7. Oktober 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1124494707|VIAF=91148631228930411426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilmersdorff Adelsgeschlecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandenburgisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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