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	<title>Wilmersdorfer Moschee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;0000ff: /* Trägerschaft und Lehre */ archivbot geprüft</title>
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		<updated>2025-03-01T01:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Trägerschaft und Lehre: &lt;/span&gt; archivbot geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Moschee&lt;br /&gt;
| name               = Wilmersdorfer Moschee&lt;br /&gt;
| bild               = Moschee Wilmersdorf.jpg&lt;br /&gt;
| bildgröße          = &lt;br /&gt;
| bild_alt           = Wilmersdorfer Moschee&lt;br /&gt;
| latitude           = 52/29/15.2/N&lt;br /&gt;
| longitude          = 13/18/41.5/E&lt;br /&gt;
| region             = DE-BE&lt;br /&gt;
| caption            = &lt;br /&gt;
| ort                = [[Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
| grundsteinlegung   = 1924&lt;br /&gt;
| eröffnung          = 23. März 1928&lt;br /&gt;
| richtung           = [[Lahore-Ahmadiyya-Bewegung|AAIIL]]&lt;br /&gt;
| imam               = &lt;br /&gt;
| architekt          = &lt;br /&gt;
| entwurf            = &lt;br /&gt;
| kapazität          = 400&lt;br /&gt;
| gebetsraum         = &lt;br /&gt;
| grundstück         = &lt;br /&gt;
| kuppel_anzahl      = 1&lt;br /&gt;
| kuppel_durchmesser = 10&lt;br /&gt;
| kuppel_höhe        = 26&lt;br /&gt;
| minarett_anzahl    = 2&lt;br /&gt;
| minarett_höhe      = 32&lt;br /&gt;
| baukosten          = &lt;br /&gt;
| website            = https://berlin.ahmadiyya.org/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorfer Moschee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch auch: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Moschee&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Indische Moschee&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ahmadiyya-Moschee&amp;#039;&amp;#039;) ist die älteste bestehende [[Moschee]] Deutschlands. Sie wurde zwischen 1924 und 1928 im Auftrag der [[Lahore-Ahmadiyya-Bewegung|Ahmadiyya Andschuman Isha’at-i-Islam Lahore (AAIIL)]] auf dem Eckgrundstück [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wilmersdorf#Brienner Straße* |Brienner]]/[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wilmersdorf#Berliner Straße*|Berliner Straße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Wilmersdorf |Wilmersdorf]] erbaut. Die Moschee hat zwei abgesetzte [[Minarett]]e, die 32&amp;amp;nbsp;Meter hoch sind, und eine 26&amp;amp;nbsp;Meter hohe Kuppel mit 10&amp;amp;nbsp;Meter Durchmesser; der Versammlungsraum fasst rund 400 Gläubige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Zeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-09-10 Moschee-Wilmersdorf.jpg|mini|hochkant|Versammlungsraum in der Moschee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00059, Kemaleddin Sami Pascha.jpg|mini|hochkant|Der türkische Botschafter Kemaleddin Sami Pascha vor der noch unfertigen Moschee, [[Bayram]], April 1926]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09747, Iman Abdullah.jpg|mini|hochkant|Imam Muhammad Abdullah, 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11243, Berlin, Gottesdienst in der türkischen Moschee.jpg|mini|Gottesdienst in der Moschee, 1931]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MoscheeWilmersdorf.jpg|mini|Luftaufnahme der Moschee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moschee wurde der [[Mogul-Architektur]] des [[Mausoleum]]s [[Taj Mahal]] nachempfunden und entstand nach Plänen des Berliner Architekten K.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Hermann. Älter als sie war nur die 1915 in Holzbauweise errichtete [[Moschee Wünsdorf]], die auf Kosten des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] für [[muslim]]ische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] im sogenannten „[[Halbmondlager]]“ bei [[Wünsdorf]] entstand und in den 1920er Jahren wegen [[Baufälligkeit]] abgerissen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hopp: [http://www.jstor.org/stable/3693462 &amp;#039;&amp;#039;Die Wünsdorfer Moschee. Eine Episode islamischen Lebens in Deutschland, 1915–1930.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt des Islams&amp;#039;&amp;#039;, New Ser., Jg.&amp;amp;nbsp;36, Nr.&amp;amp;nbsp;2 (Juli 1996), S.&amp;amp;nbsp;204–218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr und auch heutiger Eigentümer der Wilmersdorfer Moschee ist die AAIIL, die den Bau ausschließlich durch Spenden finanzierte. Die Moschee wurde von 1924 bis 1927 erbaut;&amp;lt;ref name=&amp;quot;m-revue&amp;quot;&amp;gt;Chalid-Albert Seiler-Chan: [https://berlin.ahmadiyya.org/m-rev/oct34.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Islam in Berlin und Anderwärts im Deutschen Reiche&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Moslemische Revue&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1934, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; feierlich eröffnet wurde sie am 23. März 1928.&amp;lt;ref name=&amp;quot;älteste2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindegründung fand 1922 im Haus [[Giesebrechtstraße]] 5 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] statt. Unter den muslimischen Vereinen und islamischen Studentengruppen im Berlin der [[Weimarer Republik]] gab es Rivalitäten und Auseinandersetzungen, und von den verschiedenen Moscheeplänen wurde einzig die Wilmersdorfer Moschee realisiert. Die Moschee stand „den Muslimen aller mohammedanischen Nationen und aller religiösen Richtungen gleicherweise zum Gottesdienst offen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;m-revue&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer seit 1925 war der Schriftsteller [[Hugo Marcus]], der vom [[Judentum]] zum Islam [[Konversion (Religion)|konvertiert]] war, aber trotzdem auch Mitglied der jüdischen Gemeinde blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JonkerQuest&amp;quot;&amp;gt;Gerdien Jonker: &amp;#039;&amp;#039;The Ahmadiyya Quest for Religious Progress.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 2016, S.&amp;amp;nbsp;144, S.&amp;amp;nbsp;199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1934 wurde in der Moschee das erste deutsche Ehepaar (Abdullah Dayer und Fatima Adaresh), das den [[Islam]] angenommen hatte, vom [[Imam]] getraut.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Berliner Moschee und Mission der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore), S.&amp;amp;nbsp;40&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt zog die Gemeinde sehr viele [[Konvertit]]en an, unter diesen waren auch Juden wie Leopold Weiß und Elsa Schiemann-Specht, die sich fortan [[Muhammad Asad]] und Aziza Asad nannten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerdien Jonker: &amp;#039;&amp;#039;The Ahmadiyya Quest for Religious Progress.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 2016, S.&amp;amp;nbsp;142–144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Nach ihrem Machtantritt gelang es den [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], die Islamische Gemeinde zu instrumentalisieren. Die Moschee öffnete sich mehrfach für Hassreden des antisemitischen islamisch-arabischen Nationalisten [[Mohammed Amin al-Husseini]], der in Hitler-Deutschland Ende 1941 als Verbündeter bei der Vernichtung der Juden Aufnahme und Unterstützung gefunden hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tip&amp;quot;&amp;gt;Burkhard Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Führer unter sich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tip (Zeitschrift)|tip]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Mai 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mohammed Aman Hobohm]]: [http://www.muslimliga.de/archiv/hobohm2.html &amp;#039;&amp;#039;Islam in Deutschland: Neuanfänge muslimischen Gemeindelebens in Berlin nach dem Krieg&amp;#039;&amp;#039;.] Aus der Vortragsreihe der Islamischen Hochschulvereinigung an der Universität Köln im WS99/00&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig spielte die Gemeinde aber ein doppeltes Spiel und half insgeheim ihrem langjährigen Geschäftsführer Hugo Marcus, ins Exil in die Schweiz zu entkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JonkerQuest&amp;quot; /&amp;gt; Der in Berlin lebende [[Ägypten |ägyptische]] Arzt [[Mohamed Helmy]] rettete heimlich eine jüdische Familie, und der Vorsitzende des Islamischen Zentral-Instituts, Kamal el-Din Galal, half ihm dabei, wobei sie heimlich entwendete Papiere des Großmuftis Mohammed Amin al-Husseini benutzten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ronen Steinke |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/zweiter-weltkrieg-wie-ein-muslim-eine-juedin-vor-den-nazis-rettete-1.2294553 |titel=Wie ein Muslim eine Jüdin vor den Nazis rettete |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum= |abruf=2017-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1938 wurde rund 200&amp;amp;nbsp;Meter entfernt an der Konstanzer Straße die russisch-orthodoxe [[Christi-Auferstehungs-Kathedrale]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Moschee stark beschädigt, nachdem deutsche [[Maschinengewehr|MG]]-Schützen auf den Minaretten Stellung bezogen hatten und die Moschee deshalb unter das Feuer der [[Rote Armee|Roten Armee]] geriet. Die Minarette stürzten bis auf einen Stumpf ein und die Kuppel erhielt einen [[Artillerie]]treffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde die Moschee mit Hilfe der [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] notdürftig wieder hergerichtet. Weitere Spenden kamen von Mitgliedern der AAIIL aus aller Welt, hauptsächlich aus den [[Vereinigte Staaten|USA]]. Im August 1945 fanden sich ca.&amp;amp;nbsp;200 Muslime ein, die in den erhalten gebliebenen Räumen des Gemeindehauses ihren ersten Gottesdienst abhielten. Am 24. Juni 1952 wurde sie mit einer [[Chutba|Festpredigt]] des Berliner [[Imam]]s, [[Mohammed Aman Hobohm]], wieder ihrer Bestimmung übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexBez |Titel=Islamische Moschee Wilmersdorf |Bezirk=ChaWi |ID=islamische_moschee |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Förderverein für die Wilmersdorfer Moschee (AAIIL) entstand am 17. November 1990 die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Erhaltung der Moschee e.&amp;amp;#8239;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsregister.de/ Handelsregister]: „Gesellschaft zur Erhaltung der Moschee e.&amp;amp;#8239;V.“, Vereinsregisterauszug Berlin (Charlottenburg) VR 11145&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1993 steht die Moschee unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09011423}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1996 wurde das Haupthaus wiederhergerichtet. 1999 wurde das nördliche und 2001 das südliche Minarett wiederaufgebaut. Die Kosten von über 800.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] wurden von der Gemeinde, vom [[Landesdenkmalamt Berlin]], der [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz|Deutschen Stiftung Denkmalschutz]] und von einer Repräsentantin der Gemeinde aus den [[Vereinigte Staaten|USA]] aufgebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;älteste2001&amp;quot;&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/zweites-minarett-mit-turmspitze-wurde-aufgesetzt-aelteste-moschee-berlins-ist-wieder-komplett,10810590,9931548.html &amp;#039;&amp;#039;Älteste Moschee Berlins ist wieder komplett&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. August 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 25. bis 27. Mai 2007 wurde eine Konferenz der deutschen und niederländischen Sektion der AAIIL in der Moschee abgehalten, an der auch der Präsident und [[Emir]] der weltweiten Gemeinschaft [[Abdul Karim Saeed Pasha]] und seine Frau Sahiba Saeed teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlin.ahmadiyya.org/news/conf-may07.pdf Lahore Ahmadiyya Conference at the Berlin Mosque] (PDF; 2,7&amp;amp;nbsp;MB), Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffnungszeiten ===&lt;br /&gt;
In der Berliner Moschee wird seit 2010 wieder regelmäßig das [[Freitagsgebet]] mit der [[Chutba]] abgehalten; der Beginn ist in der [[Mitteleuropäische Zeit|Winterzeit]] um 13&amp;amp;nbsp;Uhr und zur [[Sommerzeit]] um 13:30&amp;amp;nbsp;Uhr. Das Büro der Moschee ist zu Geschäftszeiten immer besetzt. Auch bei besonderen Ereignissen wird die Moschee geöffnet, so beispielsweise jährlich am [[Tag des offenen Denkmals]] sowie am [[Tag der offenen Moschee]] am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägerschaft und Lehre ==&lt;br /&gt;
Maulana [[Muhammad Ali (Ahmadiyya)|Muhammad Ali]], das damalige Oberhaupt der AAIIL, rief auf der „Jährlichen Konferenz in Lahore“ im Dezember 1921 zu Spendensammlungen auf, um sowohl in Amerika wie in Deutschland Missionshäuser zu errichten. Im darauffolgenden Jahr wurde die &amp;#039;&amp;#039;Berlin Muslim Mission&amp;#039;&amp;#039; von Maulvi Abdul Majid und Maulana [[Sadr ud-Din]], dem späteren Oberhaupt der AAIIL, gegründet. Die AAIIL ist Teil der [[Ahmadiyya]]-Gemeinschaft und unterliegt der [[Ahmadiyya-Lehre]], indem [[Mirza Ghulam Ahmad]] als Reformer des Islams gesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berlin Muslim Mission gab von 1924 bis 1940 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Moslemische Revue&amp;#039;&amp;#039; heraus und ihr Herausgeber [[Sadr ud-Din]] legte 1939 die erste deutsche [[Koranübersetzung]] aus muslimischer Feder vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Koran – Arabisch-Deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung, Einleitung und Erklärung von Maulana [[Sadr ud-Din]]. Verlag der Moslemischen Revue, Berlin 1939. / 3. unveränderte Auflage, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Berliner Moschee und Mission der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore), S.&amp;amp;nbsp;27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1959 übernahm Maulana Muhammad Yahya Butt die Leitung der Berliner Mission. Yahya Butt arbeitete 27&amp;amp;nbsp;Jahre als Imam in der Berliner Moschee und es traten&amp;amp;nbsp;– nach Eigenangaben der AAIIL Berlin&amp;amp;nbsp;– unter seiner Leitung 157 Menschen dem Islam bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.aaiil.org/text/articles/others/briefhistoryberlinmuslimmissiongermany.shtml |wayback=20081003014822 |text=&amp;#039;&amp;#039;A Brief History of The Berlin Muslim Mission (Germany) (1922–1988).&amp;#039;&amp;#039; Website der AAIIL }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 belebte Yahya Butt die &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Muslimische-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Berliner Moschee und Mission der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore), S.&amp;amp;nbsp;74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Islamische Gemeinde Berlin&amp;#039;&amp;#039; ist die deutsche Zentrale der [[Lahore-Ahmadiyya-Bewegung|Ahmadiyya Andschuman Isha’at-i-Islam Lahore]] und hat etwa 60 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/moschee-in-wilmersdorf-mit-kuppel-komplett/252118.html &amp;#039;&amp;#039;Moschee in Wilmersdorf: Mit Kuppel komplett&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. August 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Quellen soll von 50 Gottesdienstbesuchern (1996) nur der Imam Saeed Ahmed Chaudhry Mitglied der Lahori-Gemeinschaft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/arabische-diplomaten-besichtigten-das-gebaeude-deutschlands-aelteste-moschee-verfaellt,10810590,9101738.html &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands älteste Moschee verfällt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. März 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Manfred Backhausen gab es in „ganz Deutschland 2006 nur eine Handvoll Lahore-Ahmadis“. Zwar konnte das Ziel, „Menschen des Westens den Islam näher zu bringen“, bedingt erreicht werden, doch zu keiner Zeit gab es eine kontinuierliche deutsche Gemeinde in der Berliner Moschee. Dazu war die Zahl der gewonnenen Konvertiten zu gering und die Moschee blieb fast ausschließlich Gebetsstätte für ausländische Muslime in Berlin. Durch die Einwanderung von mehrheitlich türkischen Muslimen in Deutschland hat die eher dem indischen Subkontinent verbundene Berliner Moschee ihre zentrale Rolle verloren. So wird die Moschee in der deutschen Hauptstadt hauptsächlich als „ein exotisches oder indisches Zeugnis“ mit wenig Bezug zum praktizierten Islam in Deutschland wahrgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Lahore-Ahmadiyya-Bewegung in Europa, S.&amp;amp;nbsp;204&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berliner Mission war nach der [[Woking Muslim Mission]] die zweite Missionsstelle der AAIIL in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brandanschlag ==&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 8. Januar 2011 wurde in der Moschee ein Brandanschlag verübt. Im Eingangsbereich wurden mehrere selbstgebaute Sprengsätze gezündet, wobei es allerdings nur zu Sachschäden kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-brandanschlag-auf-berliner-moschee-1.1043861 &amp;#039;&amp;#039;Brandanschlag auf Berliner Moschee&amp;#039;&amp;#039;.] sueddeutsche.de, 8. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bz-berlin.de/archiv/brandanschlag-auf-berlins-aelteste-moschee-article1084188.html &amp;#039;&amp;#039;Serie von Brandanschlägen – Brandanschlag auf Berlins älteste Moschee&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[B.Z.]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Januar 2011 wurde ein Tatverdächtiger festgenommen und zunächst in einem psychiatrischen Krankenhaus des Maßregelvollzugs untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;morgenpost&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article104768125/Haftbefehl-fuer-Moschee-Brandstifter.html |title=Kriminalität: Haftbefehl für Moschee-Brandstifter |work=[[Berliner Morgenpost]] |date= 2011-01-23 |accessdate=2015-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article104860372/Staatsanwaltschaft-klagt-Moschee-Brandstifter-an.html &amp;#039;&amp;#039;Staatsanwaltschaft klagt Moschee-Brandstifter an&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2011 wurde der Täter zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt; wenn nach Ende der Gesamtstrafe weiterhin eine psychische Störung festgestellt wird, wird er laut Gericht in einer entsprechenden psychiatrischen Einrichtung bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/channelsextern/bmo_ipad/ipad_berlin/article105036735/Berliner-Moscheen-Brandstifter-muss-ins-Gefaengnis.html &amp;#039;&amp;#039;Berliner Moscheen-Brandstifter muss ins Gefängnis&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerdien Jonker: [https://brill.com/display/title/31638 &amp;#039;&amp;#039;The Ahmadiyya Quest for Religious Progress. Missionizing Europe 1900-1965.&amp;#039;&amp;#039;] 2016, ISBN 978-90-04-30529-8.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Wilmersdorf.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksamt Wilmersdorf von Berlin, Berlin 1986.&lt;br /&gt;
* Sarah Ahmad: [https://berlin.ahmadiyya.org/berlin-mission-june06.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Moschee und Mission der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore)&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 597&amp;amp;nbsp;kB) &amp;lt;small&amp;gt;Deutsche Übersetzung und Bearbeitung Juni 2006 von M. Backhausen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Manfred Backhausen (Hrsg.): [https://berlin.ahmadiyya.org/books/aaiil-europe.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Lahore-Ahmadiyya-Bewegung in Europa&amp;#039;&amp;#039;.] Ahmadiyya Anjuman Lahore Publications, Wembley (UK) 2008, ISBN 978-1-906109-05-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://berlin.ahmadiyya.org/ Webpräsenz der Berliner Moscheegemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://berlin.ahmadiyya.org/news/openday2007.pdf Bericht vom „Tag des offenen Denkmals“ in Berlin 2007] (PDF; 907&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/islamischemoschee.html Berliner Moschee] im In: &amp;#039;&amp;#039;Bezirkslexikon&amp;#039;&amp;#039; auf berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://www.aaiil.org/text/pic/msq/berlinmosque3.shtml Ahmadiyya-Mosque at opening in the 1920]&lt;br /&gt;
* [https://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_image_s.cfm?image_id=1223&amp;amp;language=german Ruinenporträts: Ahmadiyya-Moschee (1946)]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin-hidden-places.de/regional/c_s_w/wilm_mosch.htm Ahmadiyya-Moschee] bei &amp;#039;&amp;#039;berlin-hidden-places.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gerdien Jonker: [https://www.projekt-mida.de/reflexicon/das-moscheearchiv-in-berlin-wilmersdorf_zwischen-muslimischer-moderne-und-deutscher-lebensreform/ &amp;#039;&amp;#039;Das Moscheearchiv in Berlin-Wilmersdorf: Zwischen muslimischer Moderne und deutscher Lebensreform&amp;#039;&amp;#039;.] In: [https://www.projekt-mida.de/rechercheportal/reflexicon/ &amp;#039;&amp;#039;MIDA Archival Reflexicon&amp;#039;&amp;#039;.] 2019, {{ISSN|2628-5029}}, 1–10.&lt;br /&gt;
* Marfa Heimbach: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/moschee194.html &amp;#039;&amp;#039;26.04.1925 - Eröffnung der Moschee in Wilmersdorf.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 26. April 2015 (Podcast, 14:04 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahmadiyya-Moschee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moscheebau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalisierende Architektur]]&lt;/div&gt;</summary>
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