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	<title>Wilma Landwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T21:49:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-27T17:00:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilma Landwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als Wilma Mahlstedt [[5. Januar]] [[1913]] in [[Bremen]]; gestorben [[8. August]] [[1981]] ebenda) war eine bremische Politikerin (KPD/SPD) und Bürgerschaftsabgeordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Wilma Mahlstedt war die Tochter des Formers Johann Mahlstedt und der Elisabeth Polcher, sie hatte einen Bruder. Sie besuchte die Reformschule an der Schleswiger Straße und die hauswirtschaftlichen Berufsschule. Mit 15 Jahren wurde sie Fabrikarbeiterin und engagierte sich gewerkschaftlich. 1928 wurde sie bereits Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes und später der [[KPD]]. Sie heiratete 1930 den KJVD-Sekretär [[Heinrich Landwehr]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landwehr, Christian Heinrich&amp;#039;&amp;#039;, in: Werner Röder, [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 416&amp;lt;/ref&amp;gt;; beide zogen 1932 nach Breslau. 1933 emigrierte das Paar nach [[Moskau]]. Es wurde um 1937 nach [[Rostow am Don]] „verbannt“, wo sie als Industriearbeiterin tätig war. Nach dem [[Hitler-Stalin-Pakt]] von 1939 wurden die beiden Landwehrs trotz ihrer kommunistischen Biografie im Rahmen der Verfolgung von Deutschstämmigen durch die [[Sowjetunion]] nach Deutschland ausgewiesen. So erlebten sie die Tragik der von der Sowjetunion an die Nationalsozialisten überstellten, also schlicht „verratenen“ Kommunisten und Sozialdemokraten. 1939, kurz nach der Ankunft in Deutschland, verstarb ihre kleine Tochter. Nach ihrer Haft in [[Gestapo]]-Gewahrsam arbeitete sie im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei den Atlaswerken unter anderem als Dolmetscherin für russische [[Zwangsarbeiter]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg traten die Landwehrs in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. Wilma Landwehr war in verschiedenen Parteifunktionen tätig unter anderem als Mitglied des Unterbezirksvorstandes von Bremen, und im Ostertor leitete sie die Frauengruppe. Ab 1949 war sie im öffentlichen Dienst der Verwaltung in Bremen beschäftigt. 1963, nach dem Tode von [[Anna Stiegler]], wurde sie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaften Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der [[SPD Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1971 war Landwehr 21 Jahre lang Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] und hier in verschiedenen Ausschüssen und [[Deputationen (Bremen)|Deputation]]en tätig. Als Sprecherin der Bildungsdeputation wurde sie in Bremen bekannt. Sie kämpfte für den Erhalt der 1949 eingeführten sechsjährigen Grundschule; 1955 wurde jedoch die vierjährige [[Grundschule]] auch in Bremen eingeführt. Sie war im Untersuchungsausschuss zur Baulandaffäre vertreten und  im Parlamentsausschuss zur Erarbeitung eines Hochschulgesetzes. Als ihr Mann, der  langjährig Sekretär der SPD-Landesorganisation war, pflegebedürftig wurde, schied sie aus dem Parlament aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Renate Meyer-Braun: &amp;#039;&amp;#039;Landwehr, Wilma, geb. Mahlstedt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hrsg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landwehr, Wilma.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 416.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landwehr, Wilma}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landwehr, Wilma&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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