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	<title>Willy von Livonius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:26:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_von_Livonius&amp;diff=2415544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Militärkarriere */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-19T14:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WillyVonLivonius.jpg|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Franz Karl Pius Livonius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1888 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Livonius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1871]] zu [[Czarne|Hammerstein]]; † [[10. Juli]] [[1946]] in [[Berlin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Willy war der älteste Sohn des preußischen [[Generalleutnant]]s [[Wilhelm von Livonius]] (1840–1905) und dessen Ehefrau Clara, geborene [[Livonius (Adelsgeschlecht)|von Livonius]] (1846–1919). Sein Vater war am 19. September 1888 in den erblichen preußischen [[Adel]]sstand [[Nobilitierung|erhoben]] worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Seine Erziehung erfuhr er im elterlichen Haus, auf der [[Höhere Knabenschule|Höheren Knabenschule]] des Dr. Döbbelin zu Berlin sowie den [[Kadettenanstalt]]en zu [[Potsdam]] und [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Groß-Lichterfelde]]. Anschließend wurde er am 8. Februar 1890 als [[Fähnrich]] dem [[Garde-Füsilier-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen. Für sein vorzüglich bestandenes Offiziersexamen erhielt er Ende Dezember 1890 eine Allerhöchste Belobigung. Mit einem [[Offizierspatent|Patent]] vom 8. Februar 1890 folgte am 18. Januar 1891 seine Beförderung zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]]. Zur weiteren Ausbildung absolvierte Livonius vom 1. Oktober 1896 bis zum 20. Juli 1899 die [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und stieg zwischenzeitlich zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] auf. Ab Oktober 1900 war er zur Dienstleistung beim [[Großer Generalstab|Großen Generalstab]] kommandiert. Unter Belassung in diesem Kommando und Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] wurde er als [[Aggregation (Militär)|aggregiert]] zum Generalstab der Armee versetzt und Mitte Februar des Folgejahres dort einrangiert. Mitte Juni 1903 erhielt Livonius für vier Monate einen Urlaub nach [[Frankreich]] und war dann von Ende November 1903 bis Mitte September 1905 im Generalstab des [[XI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XI. Armee-Korps]] tätig. Danach trat er mit der Ernennung zum [[Kompaniechef|Chef]] der 1. Kompanie im [[3. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 71|3. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 71]] in [[Sondershausen]] wieder in den Truppendienst zurück. Für sein Wirken dort erhielt er die Erlaubnis zur Annahme des Ritterkreuzes I. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]] und des [[Ehrenkreuz von Schwarzburg|Ehrenkreuzes von Schwarzburg]] III. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man ihn am 11. September 1907 erneut als aggregiert zum Generalstab der Armee versetzt hatte, trat Livonius am 18. Oktober 1907 sein Kommando als [[Militärattaché]] an der [[Deutsche Botschaft Washington, D.C.|Botschaft in Washington]] und der Gesandtschaft in [[Mexiko]] an. Er avancierte Mitte September 1908 zum [[Major]] und wurde am 27. Juli 1910 unter Enthebung von seiner Stellung zunächst dem Großen Generalstab überwiesen. Mit Wirkung zum 1. Oktober 1910 folgte seine Versetzung in den Generalstab der [[14. Division (Deutsches Kaiserreich)|14. Division]] und am 22. April 1912 als Kommandeur des II. Bataillons im [[Königs-Infanterie-Regiment (6. Lothringisches) Nr. 145]] nach [[Metz]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 53 vom 25. April 1912, S. 1173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Mobilmachung]] anlässlich des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Livonius am 19. August 1914 zum [[Oberstleutnant]] befördert und eine Woche später als Generalstabsoffizier zum [[XXIII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXIII. Reserve-Korps]] versetzt. Dort erhielt Livonius Mitte September den Rang mit dem Gebührnissen eines Regimentskommandeurs, bevor er am 26. Dezember 1914 zum Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „Fürst Leopold von Anhalt-Dessau“ (1. Magdeburgisches) Nr. 26|Infanterie-Regiments „Fürst Leopold von Anhalt-Dessau“ (1. Magdeburgisches) Nr. 26]] ernannt wurde. Mit dem [[Verband (Militär)|Verband]] beteiligte er sich an den [[Stellungskrieg|Stellungskämpfen]] in [[Artois]] sowie der [[Lorettoschlacht|Frühjahrsschlacht bei La Bassée und Arras]]. Während der folgenden Stellungskämpfe in Flandern und im Artois wurde Livonius am 4. August 1915 abgelöst und zu den [[Offizier von der Armee|Offizieren von der Armee]] versetzt. Ende März 1916 erhielt er das Kommando über das vor [[Verdun]] liegende [[8. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 159|8. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 159]]. Ende Dezember verlegte es in die [[Champagne]], wo Livonius am 20. Februar 1917 erneut zu den Offizieren von der Armee versetzt wurde und am 18. April 1917 zum [[Oberst]] aufstieg. Während der [[Schlacht um Riga (1917)|Schlacht um Riga]] übernahm er am 4. September 1917 das Infanterie-Regiment Nr. 405 und verlegte nach dem Waffenstillstand an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] in den [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westen]]. Dort wurde er am 14. März 1918 wieder zu den Offizieren von der Armee überführt und zwecks Verwendung der [[Heeresgruppe Deutscher Kronprinz]] überwiesen. Vom 6. April bis zu seiner weiteren Versetzung zu den Offizieren von der Armee am 2. Juli 1918 war er Kommandeur der 94. Reserve-Infanterie-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Wirken während des Krieges hatte er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und den [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Orden]] II. Klasse mit Schwertern erhalten. Die Verbündeten Bulgaren verliehen ihm das [[Großoffizier (Ordenskunde)|Großoffizierkreuz]] des [[Militär-Verdienstorden (Bulgarien)|Militär-Verdienstordens]]. Livonius war Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] wurde er am 29. Dezember 1919 zum letzten Kommandeur des Königs-Infanterie-Regiments (6. Lothringisches) Nr. 145 ernannt. Nach der Auflösung am 15. April 1919 wirkte er als Leiter des Abwicklungsstabes in [[Barby]], ab dem 15. Mai 1919 in [[Blankenburg (Harz)]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Wochenblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8 vom 17. Juli 1919, S. 143–144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Kraus (Historiker)|Jürgen Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regimenter.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Genehmigung seines [[Abschied (Militär)|Abschiedgesuches]] wurde er am 29. Dezember 1919 unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Generalmajor mit der gesetzlichen [[Ruhegehalt|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Livonius verheiratete sich am 25. März 1899 in Berlin mit Eleonor Claußen (1880–1905). Nach ihrem frühen Tod heiratete er am 9. April 1906 in Berlin Auguste Schmidt-Bürkli (* 1879). Aus den Ehen gingen die Kinder Werner (1900–1917), Tula (* 1901), Armin (* 1907) und Willy (* 1912) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie lebte Anfang der 1920er Jahre in einem eigenen Haus in der Matthäikirchstraße 14 in Berlin-Tiergarten. Dort wohnten zeitweise als Mieter auch der ehemalige Botschafter [[Hans von Flotow]] und die Künstlerin [[Aga vom Hagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Adreßbuch 1922.&amp;#039;&amp;#039; IV. (Straßen und Häuser von Berlin), August Scherl Deutsche Adreßbuch Gesellschaft mbH, Berlin 1922, S. 604. ([https://digital.zlb.de/viewer/image/34115495_1922/5552/ Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Magnus von Eberhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Garde-Füsilier-Regiments von 1826 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Klasing, Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Isenburg: &amp;#039;&amp;#039;Das Königs-Infanterie-Regiment (6. Lothring.) Nr. 145 im Großen Kriege 1914-1918.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klasing &amp;amp; Co., Berlin 1923, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Vom Eintreffen im Gebiet der 2. Armee (22. November 1917) bis zur Demobilmachung und Auflösung.&amp;#039;&amp;#039; S. 198–206.&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels. Adelige Häuser B (Briefadel).&amp;#039;&amp;#039; Band XI, Band 57 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke-Verlag]], Limburg an der Lahn 1974, S. 260, {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang von Vormann: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regiment Fürst Leopold von Anhalt-Dessau (1. Magdeburg.) Nr. 26.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Erinnerungsblätter deutscher Regimenter]].&amp;#039;&amp;#039;), Band 6, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1926, S. 1259–1260.([https://digital.wlb-stuttgart.de/index.php?id=6&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=8491&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=62 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Livonius, Willy von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes von Schwarzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des bulgarischen Militär-Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Livonius, Willy von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Livonius, Willy Franz Karl Pius von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Czarne|Hammerstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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